Texte

Im Laufe vieler Monde habe ich, nicht nur beim Bloggen, sondern auch offline, zahlreiche Text-, Bild- und Tonbeiträge angehäuft, und etliche dieser Versuche findet man nun unter den folgenden Links gewissermaßen nach Medien geordnet.

Der Au-Tor und geheime Privat-Fühlosoph Dinogenes:
Herr Koske im Herbst seines Lebens, ach, im Juli 2018...

Au-Tor, belle trist!

Seit etwa 1978 schreibe ich regelmäßig im literarischen Sinne. Besser gesagt versuche ich das zu tun. Mein Problem ist, dass ich mir nichts ausdenken, nicht spinnen usw., kurz, nicht wirklich dichten kann. Es entstehen immer nur bis ins Detail authentische Berichte. Eena vonnastasi, hat die Wende vapennt, höhöhö. Trotzdem werde ich einige meiner Versuche hier posten. Manchmal habe ich über Jahre hinweg immer wieder daran getippselt, ach. Mein Output ist daher ein beträchtlicher zu nennen, desgleichen mein Erfolg, *hüstel*...

Thesen und so was. Theoriebildung als störungsspezifisches Symptom, *hüstel*...

Eine sehr ungeordnete Sammlung von Ideen, Thesen, Welterklärungsversuchen und dergleichen sinisteren privatphilosophischen Spekulationen und Sperenzchen, die zum Teil seit Jahrzehnten in mir umgehen, niemandem etwas nützen und häppchenweise bzw. bruchstückhaft präsentiert werden zur Erbauung, Belehrung und Erheiterung weiter Kreise meiner völlig zu Recht unübersehbaren Nichtleserschaft.


Eine aktiv-dynamische postsozialistische Persönlichkeit

Budenzauber

Versuch Nr. x + 1, die seltsamen Erlebnisse zu beschreiben, von denen ich seit etwa Juli 1986 geplagt und getrieben werde und die als psychopathologische Symptomatik zu akzeptieren ich mich immer noch weigere. "Der Klient zeigt die störungsspezifische Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht!" - Alles klar! Geht kacken, Leute! Sorry - ich bin Unterschicht...


Als ich noch keine hoffnungsvolle Zukunft
hinter mir hatte. Letzte Augustwoche 1968.

Diabolische Dialoge

Mit dem Einsetzen meiner körperlichen Pubertät wurde meine Identitätsproblematik manifest. Das ad gredi, von dem Günter Ammon spricht, Ursprung des Begriffs "Aggression", der angeborene Trieb, los und auf Welt und Menschen zu zu gehen usw., wurde früh und stark beschädigt. Deshalb wurde ich bereits als Halbwüchsiger, was mir damals natürlich nicht bewusst wurde, immer einmal wieder zu einem Zielobjekt von Übertragungen, provoziert durch mein unbestimmtes Verhalten, das ich auch von meinem Vater übernommen hatte, bei dem es vor allem aus dem traumatischem Erlebnis der Vertreibung resultierte.

Das heißt, etwas vereinfacht gesagt, weil viele nichts mit mir anzufangen wussten, dichteten und deuteten sie alles Mögliche, oder eben eher Unmögliche, in mich hinein. Besonders oft "war" ich schwul, "Schlucki" oder Stasi.

Nun bin ich aber von den Genossen Tschekisten auch nur als IM nicht einmal geworben worden. In der elften Klasse, zur Zeit der regulären Studienbewerbung in der DaDaeR, hatte ich Besuch von einem Offizier der Bezirksverwaltung des MfS; der Mann ging jedoch unverrichteter Dinge wieder, nachdem ich erklärt hatte, Regisseur werden zu wollen, süüüß...

Wenn ich aber dennoch immer einmal wieder für einen Stasi gehalten wurde, obwohl ich es mitnichten war, und warum sollte ich in diesem Zusammenhang lügen, ich bin ja kein Politiker und es stehen Wahlen an, dann muss ich mich mit dieser Problematik auseinandersetzen, weil ich Druck habe, Leidensdruck; offenbar Auslöser freiwilliger geistiger Bemühungen nicht nur bei mir.

Daher nun hier Parodien, oder was auch immer, auf diese vertrackte Dialog-Situation zwischen hauptamtlichem Stasi und Anscheißer alias Mephisto und Faust; "Unser Goethe, hähähä!" - Schnauze, Klapp-Karto-Grafen!

Freudvoll auf der Couch mit Anna Lyse

Eine Art Traumtagebuch, mit dessen Verfertigung ich wenigstens ein bisschen dessen Herr zu werden versuche, was ich "Budenzauber" nenne und was ich seit 1986 erlebe. Die Reihenfolge der Einträge ist blogtypisch, indem das neueste Posting oben steht. Die Lücken sind, unter anderem, darauf zurückzuführen, dass ich immer einmal wieder meine Bloghäuschen rückbaue und dabei "vergesse", meine Daten zu sichern.


Trio, manchmal leicht infernalisch (1975)

Klugschiss to go

In vielen Schreibratgebern und dergleichen wird ausdrücklich empfohlen, und erinnert dies denn auch an eine Grundübung auf der freudvollen Couch Anna Lyses, alles aufzuschreiben, was Einem gerade so durch den Kopf geht, was Einem einfallen würde an Gedanken, Witzen, Wortspielen, Ideen usw. Dies würde, unter anderem, jenen motus animi continuus antreiben, von dem Thomas Mann geschrieben hat, dass Gustav Aschenbach daran gedacht, dass Cicero von ihm gesprochen hätte. - Oder so ähnlich.

Hier sammele ich nun viel, mit Verlaub, gequirlten Quatsch. Ich bilde mir jedoch ein, glauben zu dürfen, dass auch etliche interessante Gedanken und mindestens mittelmäßige Jokes enthalten sind, die ich als Aphobongramme bezeichne, ein aus "Aphorismen", "Bonmots" und "Epigramme" zusammen gesetztes Neonym. - Häff fann!