Es ergeht folgende Weisung an mich (von mir)

Am 01. Juli, Tag der Deutschen Volkspolizei, grün, werde ich endgültig zum Veganymed… Ist das nich‘ ’n tolles Wortspiel? – Ich muss kurz innehalten…

So – zur Sache! Ich bin ’n Anfänger, und Anfänger machen Fehler; jedenfalls mehr als geübte Nahrungsaufnehmer. Das eine Salatdressing war nur vegetarisch, nicht vegan. Auch brauche ich noch den kleinen Vorrat an Zucker auf, dann gibt es zum Beispiel Agavendicksaft, ha, und die Kondensmilch werde ich nun auch nicht weg schütten, wie gesagt; da ist noch ein kleines tetranes Päckchen im Kühlschränkchen, um immer einmal wieder im spielerischem Nebenbei dem Ostpreußischem eine gar artige Referenz zu erweisen. Immerhin habe ich jetzt bereits seit etwa einer Woche nichts Fleischiges oder Wurstiges mehr in meinen Verdauungstrakt praktiziert, wofür ich mich hiermit beglückwünsche!

Fehlt was? – .

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Die guten Erfahrungen „löschen“ die schlechten nicht. Oder so. Bla.

Ein Beispiel, ganz persönlich und persönlichkeits- wie störungsspezifisch, *hüstel*… Vor etwa vierzehn Tagen bin ich, da ich Miriam Meckel in einem Posting erwähnt hatte, auf eines ihrer aktuellen Bücher aufmerksam geworden; „Mein Kopf gehört mir“.

Natürlich habe ich einen Ruck gekriegt, denn schon kurze Besprechungen des Buches, nicht einmal so lang wie ein Klappentext, scheinen darauf hinzuweisen, dass die Überlegungen der Autorin in die Richtung gehen könnten, in die ich mit meinen wütend und leierkastenartig stupide geposteten Texten über den Budenzauber schwanke und schnüre und schweife.

Zudem habe ich mich neuerlich gefragt, ob es paranoid ist zu vermuten, dass Fachleute noch Etliches in petto hätten, wenn Fortschritte von Wissenschaft und Technik wie die von Meckel erörterten öffentlich gemacht werden.

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Die Tage werden wieder kürzer – bald ist die Wiesn, dann Weihnachten…

Aber ich gehe sowieso nicht hin. Wie die Zeit vergeht, ach herrje… ja ja… oje oje oje… ach, ach… – „Hören wir doch auf, über Politik zu reden!“*

Und sonst? – Nichts Neues, was sonst… Aber heute Nacht war wieder volles Programm in der Hauptverwaltung Budenzauber; kafkaeske Atmosphäre wie lange nicht mehr. Das Atmosphärische ist das Erdrückende, Alptraumhafte, nicht der Inhalt der Träume.

Ich versuche mehrfach, meine „Unterlagen“ zu ordnen, wobei ich unsinnigerweise ein paar Geldscheine in der Hand halte und eine Brieftasche, nicht eine Geldbörse; in dem Bereich, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre, besitze ich ein solches Teil gar nicht.

Ich werde sozusagen gar nicht wahrgenommen. In einer Postfiliale schiebt mich eine Frau einfach beiseite; das ist aber schon der zweite oder dritte Versuch, mich „auszubreiten“ mit meinen Plünnen. Ich drücke ihren Kopf derart nach unten, dass ihr Körper zu meiner Verblüffung einen perfekten Halbkreis bildet. Eine Primaballerina? Spiele ich wieder Noodles, im Unbewussten? Nichts Genaues weiß man nie nicht… Ich habe ja gar keinen Zugang zu meinem Ubw – furchtbar! Auch erübrigt sich ein Hinweis darauf, ob ich die Prüfung bestanden habe.

‚Bleib‘ zu Hause!‘, kommt dauernd per Mental-Funk.

Was tue ich demnach? Richtig – ich gehe paar Sachen erledigen! Ich werde mich gegen diesen Budenzauber so lange wehren, wie ich kann. Basta!

* Der ist nicht von mir, aber voll gut, Mann…

(… weitere seltsame Beobachtungen…)

Ich kann nicht anders – vergib mir, herbe Dame Welt! Dass es entschieden etwas mit mir zu tun haben dürfte, wenn ich in ein Buch nicht rein komme, ist mir durch Erfahrungen über Jahrzehnte hinweg durchaus klar, und nun habe ich doch noch „The Circle“ von Dave Eggers zwar nicht richtig gelesen, aber zumindest in wesentlichen Passagen überflogen; allerdings erst, nachdem ich die Verfilmung gesehen hatte, und dies vorzüglich wegen Mrs. Watson und Mr. Hanks, dem PR-Chef von Eisenhüttenstadt, wir bitten um Verständnis. Wenn die mitspielen, kann das Teil nicht voll daneben sein, hatte ich arroganter Fatzke mir gedacht, und allerdings recht behalten.

Am Filmende habe ich zynisch vor mich hin gebrabbelt, man könnte jetzt noch weiter gehen und auch noch Gedanken und Träume transparent machen…

Tja, das ist aber das sozusagen halboffene Ende des Buches… Mae denkt darüber nach, sinngemäß, ob es nicht sinnvoll, ja angebracht sein könnte, auch noch die Gedanken und inneren Bilder gewissermaßen zu veröffentlichen, die ihre Freundin Annie haben könnte, die im Koma liegt.

… bei wem soll ich mich nun noch beschweren, dass ich so was, eine Art Internet ohne Technik, seit Jahrzehnten erlebe… bla…

(… bitte, bitte, liebe Budenzauberer, jetzt nicht die Rückmeldung per Mental-Funk, ich wäre ja sooo was von neidisch und eifersüchtig! – Thx, herzliebste Agenten der dauerhaft kommentierenden virtuellen Diensteinheit…)

Natürlich ist mir klar, dass man auch hier die Frage nicht ohne einige Mühe wird verdrängen können, ob ich, wieder einmal, ausagiere statt künstlerisch produziere; Hysterie als Zerrbild einer Kunstproduktion, wie schon Freud wörtlich formulierte.

Klar, auch immer dasselbe, aber ich erlebe immer dasselbe, und irgendwo muss ich es ja mal raus lassen, ejh…

Kurzum – bla.

„Alles sehr durchwachsen!“, sagte der zunehmend Entfleischte…

Tja. Na ja… – Eben!

Es ist der Hammer! Aber eigentlich hätte ich es wissen müssen! Vor fast genau 18 Jahren hatte ich Gelegenheit, in einer alternativen Gemeinschaft zu hospitieren, und ich habe mich schon gewundert, wie eigentümlich, wenn nicht exotisch die Würstchen und die Fleischpflanzerl gewürzt schienen; sie schmeckten wohlgemerkt nicht schlecht, im Gegenteil, aber halt unmainstreamig, quasi.

Natürlich war da kein Fetzchen Fleisch drin, gnihi, und schon damals habe ich gedacht… – alles klar! Und jetzt sind 18 Jahre vergangen – meine Herren! Ist alles nur Probe, im nächstem Leben geht es anders lang!

In diesen 18 Jahren hat sich sehr viel getan in diesem, boah, Marktsegment, Alter. Kurzum – es steht fest, dass ich den Weg des Fleisches beenden werde. Äh… – ich meine – den Fleischverzehr einstellen. Was! Bin! Ich! Heute! Wieder! Spritzig!

Was noch nicht feststeht, ist die Antwort auf die Frage, ob ich als Vegetarier oder als Veganer meinen dritten Lebensabschnitt, oder so ähnlich, zu bewältigen anhebe. Richtig – wenn schon, denn schon, also gleich ganz und radikal alles weg, in dem Tier drin ist…

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(… der Hirsch ist erleuchtet – gleich röhrt er…)

„Ooopa?!“ – Das habe ich in der Borstei aufgenommen, und da war ich, weil in der Nähe ein Gebrauchtwarenkaufhaus ist, wo ich kucken wollte wegen großer Plastikschüsseln. Natürlich habe ich alles Mögliche gefunden, nur keine Schüssel, aber als ich dann in meiner kargen zwar, aber doch auch behaglichen Klause eintraf, musste ich feststellen, und habe ich denn auch festgestellt, dass ich über eine solche Schüssel durchaus verfüge, was mir nur entfallen war, weil ich da immer Brot und Semmeln drin aufbewahre… Das Alter ist nicht einfach – oder hatte ich das erwähnt?

Meine Güte, was ein Wortspiel – jetzt habe ich den Salat, buuuh… Auch verfüge ich womöglich mitnichten über Güte – das ist nur wieder so ’ne Redewendung.

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Mittlerweile gibt es sozusagen Depression als Kunstform…

… wie ich just itzt erfahren durfte durch den Tip eines Leid-, Zeit- und Streitgenossen, zu dem ich aus sicherer Entfernung in einer Art Kontakt bin.

Was ich auch schon lange sagen wollte, und zwar nicht, obwohl, sondern weil es niemanden interessiert – der Umgang mit Depressiven scheint mir auf vertrackte Weise gewissermaßen paradox-dialektisch. Unzählige Male kann man erleben, und selbst ich, der ich am Rande der Gesellschaft unangemessen ungerührt entlang surfe, habe es des Öfteren erlebt, dass Depressive konfrontiert werden mit durchaus gut gemeinten Sprüchen wie „Wird schon wieder!“ und „Man muss sich doch zusammen reißen!“ usw. usw. usf. Jeder kennt diese, mit Verlaub, dämlichen Ermunterungsversuche.

Hier wirkt jedoch das Unbewusste – ob man will oder nicht und ob man es wahrhaben will oder nicht.

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(… es war keine AK 47…)

Siehe letztes Posting. Gestern bin ich dort vorbei geeilt mit einem Zeit-, Streit- und Leidgenossen; ich hatte mittelkürzlich vom Mittelnahen nur den Holzkolben gesehen, weshalb mich dünken wollte, und dann leider auch deuchte, es handele sich um ein Exemplar des greulich grandiosen Meisterstücks dieses Leutnants des Generals, was jedoch nicht zutrifft.

So. – Ansonsten sollte ich wieder irgendwo hin wollen; war aber wohl wieder nix… Des Weiteren wurde von den Mental-Funkern neuerlich rückgemeldet, dass ich so was von eifersüchtig wäre, und nun knobele ich, gleichfalls zum ohngefähr fünfzigstem Male, auf wen ich oder was ich denn nun wieder eifersüchtig wäre; ich habe auch überhaupt keinen Zugang zu meinem Unbewusstem, es ist ganz, ganz furchtbar, so was gehört in die Einrichtung.

Mit anderen Worten – nix Neues…

Wenn ich mit einem Satz sagen sollte, was Kapitalismus ist…

… würde ich sagen, es gibt parfümierte Mülltüten… Im Auge behalten, den Mann – plant den Umsturz!

Was das angeht, so könnte der Mechanismus der sich selbst erfüllenden Prophezeiung zu wirken begonnen haben. Mittelkürzlich bin ich an einer Waffenhandlung am Ostbahnhof vorbei gehastet, und ich habe verblüfft feststellen müssen, und habe das dann in der Tat auch festgestellt, dass dort eine AK 47 im Schaufenster stand, hihi. Ein paar Minuten und etliche Dutzend Meter weiter rauschte ein Wagen mit, Zitat Fühmann, „Kameraden Volksschützern“ an mir vorbei, deren Insassen sich gar nicht die Mühe machten, so zu tun, als würden sie mich nicht beglotzen. Es gibt nun, oder gab, diese polizeitaktische Maßnahme, deren amtlich korrekte Bezeichnung ich vergessen habe, bei der der Beobachtete merken soll, dass er beobachtet wird; aber womöglich haben sich die kleidsam gewandeten Herren einfach gesagt, dass sie sich bei dem Penner und Loser K. grundsätzlich keine Mühe nie nich‘ machen müssten.

ich würde mich beobachten lassen… Lieber überwacht werden als gar nicht gesehen! Nein, das ist nicht nur lustich! Viele Menschen haben sich als Kind schon damit abgefunden, und dies dann in typischer Weise zur Stärke umgedeutet, dass sie nicht gesehen werden, nicht im eigenem Recht wahrgenommen usw., und dann ist da plötzlich ein ganzes Ministerium von Beobachtern; natürlich sind die dann irgendwann im Fokus der Wut. Ja ja, Nossinunnossn – alles Psycho-Club, kann weg. Ich frage mich übrigens in der letzten Zeit immer wieder, ob mittelfristig die deutsche Regierung geschlossen wird – und ob das dann jemand merkt… Chch.

Was wollte ich sagen? – Ach ja! Mitnichten tippsele ich nichts; vielmehr habe ich das hier umgeschrieben*, und ich bin, Überraschung, nicht zufrieden…

Bla. – Aber hier noch ein Bild zum Text; die Ursprungsdatei ist, nun schon zur Tradition geworden, gemeinfrei.

* Greulich grandiose freudvolle Fehlleistung wieder, „ungeschrieben“

1089 Wörter. – Ich bin nicht zufrieden…

Es ist alles halb ausgegorenes Zeug! ‚Er dichtet doch nich‘, er dichtet doch nich‘!‘ Auch habe ich die Geschichte schon einmal gepostet; den damaligen Text habe ich allerdings mit vielen anderen in ein schwarzes Loch im virtuellem All saugen lassen, aber immerhin habe ich den Sachverhalt doch jetzt poetisch ausgedrückt, nicht wahr? – Guckst du hier, nämlich…

***

Der Bereich, über den sich die überwiegende Mehrheit geeinigt zu haben scheint, dass er die Wirklichkeit wäre, zählt offenbar nicht; der Budenzauber ist stärker.

Gestern war ich wieder bei einer Art Coaching, zu der ich etwa alle vier Wochen gehe, und fühlte mich dazu ermuntert, etwas zu versuchen, was ich vor etlichen Jahren schon einmal im Hinterkopf hatte und was eigentlich auch naheliegt. Es handelt sich um eine Möglichkeit, mein täglich Brot und hinreichend Aufstrich dazu zu verdienen jenseits des sich Abnutzens in Hilfsarbeiten. Keine Namen – magisches Denken; was ausgesprochen ist, ist erledigt usw.

Kaum hatte ich mich, tatsächlich ein wenig beschwingt, vom Ort des Gesprächs einige Dutzend Meter entfernt, musste ich bemerken, dass die Hauptverwaltung Budenzauber mich im Blick hatte; von einem Motorrad kamen „Kommentare“, die sich eindeutig auf das eben stattgefunden habende Gespräch zu beziehen schienen. Es gibt für mich keinen sicheren Ort, wie das Phänomen auch oder gerade in der Traumatherapie genannt wird; wie mehrfach erwähnt, werde ich auch jedes Mal aufgeschreckt, wenn ich im Halbschlaf in meine inneren Bilder zu gleiten „drohe“.

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