… „schönes“ Bild – Tanz auf dem Vulkan…*

Trotzdem ich es gewohnt bin, missverstanden zu werden – oh, schöner Schmerz, ach, edles Martyrium! -, möchte ich ausdrücklich anmerken, und ich möchte es nicht nur, sondern tue es hiermit auch, dass ich die Musik cool finde; die Handpan wird ja derzeit geradezu inflationär verwendet, klingt aber trotzdem und erst recht gut. Ha! – Man muss das doch mal aussprechen dürfen!

PS: Ich finde auch die Frauen schön, aber das ist ja wieder sexistisch, *hüstel* (es besteht kein Grund zur Beunruhigung, sie sind nicht rothaarig. Muahaha. – Sorry.) Aber, weil alles sooo schön is‘, hier noch mehr von so was…

* Hat irgendein „Kritiker“ an den Clips von Rezo wirklich gehört, was er mitzuteilen versuchte? Inhaltlich?! – Genau, Ost-Koske springt aufs Trittbett! Hundchen will rein, Hundchen will mit! Wuff! (… ich mache das mit den zu erwartenden Rückmeldungen, wie immer, gleich selbst, das spart auch Energie…)

Man hat ja gar keine Wahl. So ist das Leben! Ach, herrje. Ja ja…

Eine Grundschule mit Mensa! Wenn ich damals in der Grundschulzeit… – „Ooopa?!!!“ Wieder ist mir dieser rote Boden auf Laufstrecken und Ballspielflächen aufgefallen, der sich wie Kork anfühlt, und womöglich ist es Kork; ich habe am unteren Rand der Gesellschaft nicht so den Durchblick.

Ich hatte den Eindruck, dass die Wahlbeteiligung höher war als beim letztem Stimmzettel Einwerfen in dieser Schule; mal sehen, ob das stimmt.

‚Gibta an, dissa Wählen war, höhöhö!‘… Kommt dann ganz demnächst, „… wenn Du schon gar nicht mehr dran denkst…“ Das kommt nicht unmittelbar, sofort, als direkte Rückmeldung.

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Der Mensch ist als das übende Wesen zu sehen

Schreibt Sloterdijk, und der muss es wissen. Nein, ich mache mich nicht lustig; im Gegenteil habe ich bei Sloterdijk Antworten auf Fragen gefunden, die ich schon Jahrzehnte vor seinen diesbezüglichen Verlautbarungen zu stellen aufgegeben hatte, was mir, Überraschung, gar nicht bewusst war. Bla. – D. h., ich habe sie, immer die Antworten, nicht bei Sloterdijk gefunden, sondern in Texten aus seiner Feder bzw. Tastatur; dies als nicht notwendige, aber hinreichende Anmerkung zur Orientierung meiner zu Recht zahlreichen Nichtleser.

Aber es ist noch krasser – jeder Tag ist voller Prüfungen… Die Göttin lässt mich nicht in Ruhe; Gott ist tot, es lebe die Göttin, wir berichteten.

Über zwei gestern von mir, Überraschung, kaum oder gar nicht bestandene Prüfungen möchte ich hier schreiben, und ich möchte nicht nur, sondern tue es auch, und zwar hiermit und im Folgendem.

Zunächst wieder einmal typischer Charakter in typischer Situation. Es hätte mir auffallen sollen oder gar müssen, dass um den Mann herum weiträumig alle Plätze in der Tram frei waren, es ist mir aber erst aufgefallen, als ich in der Sitzreihe hinter der von ihm „genutzten“ meinen zunehmend von Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparates geplagten Corpus eingefaltet hatte. Der Mann hat gestunken wie… – ich weiß auch nicht was. Was mich aber zu meiner Verblüffung grinsen machte, denn als Psychopath vermag ich nicht zu lächeln, sondern grinse nur, war der Inhalt der Flasche, der er lebhaft zusprach, wie frühere Meister der Prosa das formuliert hätten; es handelte sich um Eierlikör.

Hallelujah! Wenn jetzt schon Alkoholiker öffentlich Eierlikör in ihren regressiv-infantil lechzenden Gierschlund praktizieren, dann müssen Paradigmenwechsel stattgefunden haben, *hüstel*… – Wahrscheinlich ist es das billigste Zeugs, keine Ahnung.

Da war was… Ich sollte wieder irgend etwas tun, ich musste wieder irgend etwas tun sollen, die Situation enthielt eine Aufgabe usw. – nicht bestanden…

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(… bisschen besser als das letzte Teil…)

Und: ja, es heißt „chillt sich“, kiekste nämlich hier (unter Punkt 2., bitte recht sehr)… Was jedoch das Abregen angeht, so habe ich heute 50% meines selbst gesetzten Solls erfüllt, indem ich beim Dockta war; ich habe bereits für Anfang Juli einen Termin, was sehr gut ist, weil andere einschlägig Promovierte Wartelisten mit Monatsfristen haben, was schon wieder eine Ungereimtheit darstellt, obwohl es sich reimt. Ich habe mich auch angemessen dargestellt, „Man zeigte sich…“, M. Twain, „Tom Sawyer“, indem ich gleich erst einmal meine Kassenkarte habe liegen lassen, so dass ich nochmals leibhaftig erscheinen musste; umgehendst, wie Herr Koch aus Hessen gesagt hätte, und der muss es ja wissen. Auch hing im Vorraum ein Porträt der Stones, das mit Sicherheit nicht irgendwo ausgeschnitten wurde, sowie im Wartezimmer ein sehr schönes Schwarz-Weiß-Foto von Frau Arendt; ich kann da nicht falsch sein, wie mich dünken möchte und denn in der Tat auch deucht… Bla.

© Die Ursprungsdatei des Bildes ist gemeinfrei.

(… im Zuge der Fortbildung zur Wald- und Wiesenfee…)

Das Teil ist nicht so geil, obwohl sich das reimt, aber ich habe jetzt über Wochen immer einmal wieder dran gebastelt und wollte es nicht löschen…

© Die Ursprungsdatei des Bildes ist gemeinfrei.

Läuft bei Dir, Bro?! Mach locker! – „Ooopa?!!!“

Was gibt es Neues von der Hauptverwaltung Budenzauber? – Auch nichts Neues, eher das Übliche. „Wenn Du schon gar nicht mehr dran denkst…“, heißt es in einem Song einer DaDaeR-Rockband, in dem der Budenzauber ein bisschen beschrieben wird, und den damit gemeinten sozusagen Effekt habe ich heute wieder deutlich und nachhaltig erlebt.

Ich war zu einer Art Abschlussgespräch, zu dem ich weiter unten noch komme, und bin dann ein wenig durch das Weichbild der Stadt geeilt, d. h., ich habe wieder einmal Kilometer geschrubbt, indem ich den Oberkörper habe nach vorn fallen lassen und dabei die Beine bewegt, was unweigerlich zur Ortsveränderung im persönlichem Rahmen führt, wie wir bereits drei bis siebzehn Mal berichteten, und was ich morgen wieder schmerzhaft bemerken werde. Es ist ein Dilemma, dass es mir schlecht geht, wenn ich nicht wenigstens hin und wieder hastig promeniere oder würdevoll gemessen jogge, was ich seit dem 18. Februar nur einmal getan habe; promeniere oder laufe ich jedoch, tut mir alles Mögliche noch mehr weh als ohnehin schon, aber das ist das Alter, wie ich höre.

Allein, ich schweife ab – wie immer! Etwas in mir möchte fabulieren, aber es entsteht doch immer wieder nur ein Bericht an meine unmittelbare Vorgesetzte, Brigadier General Krssdiplpffst, ach…

Immer wieder, und das ist mir in den letzten Jahrzehnten viele hunderte Male passiert, fühle ich mich bei solchen Stadtgängen, insbesondere in Arealen, in denen ich noch nicht leibhaftig erschienen bin, einigermaßen frei, was heißt, dass ich den Budenzauber quasi vergesse, verdränge, als eine Schimäre abtue usw. – und dann gibt es immer wieder ’ne „Rückmeldung“, und zwar, wenn ich schon gar nicht mehr dran denke. Heute wurde dies in der Weise vollzogen, dass eine junge Frau, nicht rothaarig, mehrere Kinder anschnauzte: „Auf Wiedersehen – aber jetzt wirklich für immer!“ Dabei hat sie jedoch geradezu zwanghaft mich angesehen, um zu prüfen, dass ich die Episode unbedingt mitbekommen hätte…

Ach ja – „Immer wieder Montag/kommt die Erinnerung/dübbedübbedübbdübb!“, sehr frei nach Cindy und Bert. Da haben es 86 welche geschafft, Ost-Koske, der eigentlich ohne Schutzblase nicht leben kann, dennoch ganz ins Hier und Jetzt zu holen, obwohl das „eigentlich“ nicht geht, möglich Werden des Unmöglichen zu realisieren usw.

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Apropos Glotze glotzen…

Weil ich nun einmal nicht vom egomanischem Nabelbohren abkomme, was nicht therapierbar scheint, fällt mir im Zusammenhang mit Tee-Vau eine Geschichte ein, wie sie typischer nicht sein könnte. „Typischer Charakter in typischer Situation“, was, wie ich glaube, von Goethe ist; ich will jetzt nicht Mama Google behelligen, diesbezüglich.

Um 1997 herum, wenn ich mich recht entsinne, habe ich meine von 1983 bis heute anhaltende TV-Abstinenz für einige Monde unterbrochen; allerdings habe ich die Kiste nach wenigen Wochen wieder in den Secondhand-Shop gekarrt, weil ich im Parterre Seitenflügel ohne Schüssel an meterlanger Stange nur ein paar Sender halbwegs sichtbar empfangen konnte.

Während dieser paar Wochen brüllte eine… äh… – dynamische weibliche Persönlichkeit im drittem oder viertem Stock aus dem Fenster: „Fernseher aus!“, womit eindeutig ich gemeint gewesen sein dürfte. Äh… – dies hatte statt am hellichtem Nachmittag, und ich hatte die magische Flimmerkiste nicht einmal auf Zimmerlautstärke gestellt, bis zu der ich bei dieser Empfangsqualität ohnehin kaum gelangte; es ging also nicht um Lärmbelästigung oder dergleichen.

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(… ich bin halt von gestern…)

Spießerchen sieht Tagesschau, *hüstel*… Aber ganz im Ernst könnte es interessant sein, was wer sieht, der über Jahrzehnte hinweg nicht in die Glotze geglotzt hat.

Wieso dürfen die Bilder von der „Meisterfeier“ nicht gezeigt werden? – Aber das ist eigentlich eine periphere Frage.

Bei der Geschichte mit Strache habe ich mich zum wiederholtem Male gefragt, wie eine Welt aussehen könnte, in der tatsächlich, siehe bzw. höre Freitag als Wehner, die besten Köpfe des Volkes dieses vertreten würden; nein, damit meine ich nicht mich, aharhar. Korrekt, auch das kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen. Warum aber kommen Leute wie Strache in derartige Positionen? Weil man sie lässt?

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Marginalperson kommentiert Polletick. Und bohrt weiter im Nabel. Bla.

‚Bindungsloser Psychopath!‘… Das ist eine Tautologie, herzliebster Mitbürger! Äh – das kam vor einigen Tagen als „Rückmeldung“, von unten vor der Tür, wie 1986, als der Budenzauber begann, und ich habe erwogen, ein wenig ins Kissen zu schluchzen, aber es war mir dann doch zu anstrengend. Äh – ich hatte Kopfhörer auf, „mit Musik drin“, dröhn, dröhn; man kann dann einfach besser lauschen, aharhar. Das ist Lebensqualität! Ich halte es in Räumen, in denen ich mich legal aufhalten darf, kaum ohne zugestopfte Ohren aus, und auch das seit 1986. Das ist entscheidend, nicht der Südbalkon, nicht das deckenhoch geflieste Bad und nicht der digital gesteuerte Bierdosenhalter mit LED-Füllstandsanzeige, aber das ist, ich wiederhole mich bewusst und absichtsvoll, kaum oder gar nicht zu vermitteln; is‘ Psycho-Club, kann weg.

Warum komme ich gerade jetzt darauf? – Nun, manchmal nehme ich Meldungen aus der Politik wahr. Ich interessiere mich nicht für Politik, weil ich ein Spießer bin, klar, aber auch deshalb, weil Uns bedünken möchte, dass Politik, wie sie heute organisiert ist, oft kaum problemlösend wirken dürfte. Es hat den Anschein, dass viele Leute das ähnlich sehen, was dann von Politikern verschiedener Couleur umgedeutet wird mit Statements etwa des Inhalts, man müsse den Bürger wieder an die Politik heranführen. – Was man muss, ist regelmäßig defäkieren, sonst kommt es zur Verstopfung…

Joachim Pfeiffer von der CDU hat sich geäußert wie hier dargelegt. „Wir schütten die Leute mit Geld zu, und sie werden trotzdem nicht zufriedener…“ Das ist richtig – aber das ist nur die Oberfläche. Das Problem ist – Psycho-Club. Ich habe diesbezüglich übrigens eine neue Bezeichnung gelernt – Psycho-Gedöns; dieser Benennungsversuch gefällt mir noch besser, sorry! Das zieht sich durch alle Bevölkerungsschichten, alle Einkommens- und Altersklassen, alle Berufsgruppen usw. hindurch – Psycho? Sofort weg! Nur nicht dran rühren – da kommt dann sonst was hoch! Das tut es ohnehin! Aharhar (?)

Ich bin nicht Unterschicht, weil ich nur 424 Euro im Monat vom Papa Staat bekomme usw., sondern, weil ich, zum Beispiel, auch mit 57 nicht in der Lage bin, mich in eine Gruppe einzuordnen, was, unter anderem, dazu beiträgt, dass ich Talente und Begabungen, die jeder irgendwo hat, so abgedroschen das klingt, und deren Vorhandensein mir auch immer wieder rückgemeldet wird, nicht oder nur in kläglichen Ansätzen realisieren kann. Deswegen komme ich nicht zu Potte, nicht auf einen grünen Zweig, lande nirgends, und was der basisnahen Redewendungen mehr sind.

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Nein, ich schreibe auch heute nichts…

Schreiben ist überflüssiger Quatsch, und nicht einmal meine Formulierung ist korrekt, da „überflüssiger Quatsch“ eine Tautologie sein dürfte, aber ich lasse das jetzt so stehen, als Authentizitätlichkeit. „Das Thema unseres heutigen Marketing-Seminars lautet: ‚Wir üben Authentizität‘.“ Aharhar.

Außerdem – „Der hat sich dit Schreiben ooch bloß so anjewöhnt!“; frei nach Max Liebermann, Akademiepräsident…

Wieso erscheinen trotzdem immer noch und immer mehr Bücher? Ich meine jetzt nicht Fach- und Sachbücher; ich belle trist. Aharhar. – Dazu hat sich, Überraschung, Thomas Mann geäußert; wieso fährt die Wirklichkeit fort, sich zu bewegen, obwohl sie nahezu in Gänze in Worten ausgedrückt ist… sinngemäß

Hierzu äußerte Herr Koske, dass alle Darstellung, auch oder gerade schriftstellende, immer Momentaufnahme wäre, während das Leben aber, um im dürftigem Bild zu bleiben, Film wäre… Boah! Der alte Ost-Koske hat lichte Momente, wie es scheint!

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