Pecunia non olet oder Warum ich es nie zu nüscht nich‘ bringen tue


Ich habe einfach keine belastbare Geschäftsidee… – Eine der grandiosen Leistungen von Dr. Feuchtwanger, dass er Einem den Herrn Vespasian recht anschaulich und gar sympathisch vor dem geistigem Auge bzw. vor der geistigen Brille hat erscheinen lassen…

Veröffentlicht unter Schnullifax, Stadtbild | 2 Kommentare

Heute habe ich wieder „BILD“ geguckt

*Hüstel*… Selbst ich möchte zumindest zuweilen im Mainstream plantschen, ha! Da kommt ein wirklicher Visionär, der sein Ding durchzieht, Alter. Dort wohnen nun aber ganz viele Leute, die erleben mussten, dass Ideale bzw. „Ideale“ und Visionen bzw. „Visionen“, milde formuliert, implodiert sind; die protestieren bzw. „protestieren“ nun…

(… ja, ich bin neidisch und eifersüchtig, denn ich wäre gern ein Vordenker sowohl als auch Vorkämpfer und kein wild gewordener Spießer… alles klar und schon vorab thx für die zu erwartenden Rückmeldungen…)

Wieder einmal habe ich in einem Beitrag der Online-Ausgabe eines Printmediums schon beim erstem Überfliegen mindestens ein Dutzend Fehler gefunden. – Nein, ich meine eben nicht die „BILD“! – Was soll das? Bin ich ein geifernder Alter, der quasi mit Rotstift das Internet korrigiert, weil er einsehen muss, seinen Lebenslauf derart zum Geländelauf mit Slalom gestaltet zu haben, dass er nirgends etwas zu bewirken und zu gestalten vermag? Oder droht mit der Schriftsprache eine existentielle Errungenschaft des Menschen zu verlottern? Was dann auch noch unausgesprochen als „Demokratisierung“ verkauft wird, weil der Zugang zu Information, Wissen, Bildung usw. niedrigschwellig würde? Nichts Genaues weiß man nicht und ich erwarte auch keine Antworten. Es sind sogenannte rhetorische Fragen, die ich eben oben zu stellen die Unverschämtheit hatte. Der alte Herr brabbelt ein wenig schriftlich, weil ihm das nachweislich gut tut. Allein, was soll ich im Seniorenheim – das ist mir viel zu dynamisch!

Will ich da mitmachen? Mich um einen Job als Redakteur oder Texter bemühen? Ich weiß ja nicht… Die Zeitungen, die ich meine, die geistige Ebene, die ich polterprollig anschmachte, gibt es nicht mehr; ich suche anachronistisches Epoché-Menschentum, heule heule. Vielleicht sollte ich doch lieber wieder Zeitungen zustellen, bla bla.

(… korrekt, Frau Dr. Anna Lyse – das sind natürlich Rationalisierungen als Abwehrformationen…)

***

Heute Nacht wurde mir unter anderem geträumt, dass ich von einem Mann mit einen Penis auf der linken Schulter massiert wurde. No joke! Ich kann ja nicht, oder nur ganz selten, dichten und spinnen. Das war allerdings nur ein Bruchstück etlicher nicht bestandener Traumprüfungen; an fast alle kann ich mich nicht erinnern. Ich unterlasse es jetzt, diese Szene deuten zu wollen. Dienstgradabzeichen?? – Okay, okay, schon gut!

(… Mama sagt, ich soll nicht am Puller spielen, davon krieg‘ ich Pickel – Euer Forrest… abschließend *hüstel*…)

Veröffentlicht unter Netzfunde, Traumtanz | 2 Kommentare

(… machen ja alle… noch ’ne Eckständitt Edischn nachschieben, nich’…)

© Die Ursprungsdatei des Hintergrundbildes ist gemeinfrei.

Veröffentlicht unter Musik, Soundpic | 8 Kommentare

A. C. A. B.


 
Hähä. Reingelegt!
 
(… ich k-k-kann auch kurz…)

Veröffentlicht unter Stadtbild | Schreib einen Kommentar

(… alle Hilfe kam bei mir zu früh…)

(… ich will gar nich‘ mehr Sex – viel zu anstrengend…)

Veröffentlicht unter Netzfunde | 8 Kommentare

… diese „Philosophie“ in wenigen Worten…

Man beachte die Anführungsstriche; ich wollte nicht „Weltanschauung“ schreiben, weil das Wort, milde formuliert, ideologisch belastet ist. Es geht mir, immer noch und wieder einmal, um gewissermaßen die Gesamtheit der Wahrnehmungsmuster, die man eben als Welt wahrnimmt. Dass viele Menschinnen und Menschen die aus der als normal empfundenen Prägung und Konditionierung in der Kindheit resultierende Relativität dieser Muster nicht wahrnehmen können und wollen, könnte ein grundsätzliches Problem sein.

(… auch ein Gedanke, der schon lange in mir umgeht und den ich hier jetzt äußere, denn ich tue ja niemandem nie nix, nich’… das Weltall besteht wesentlich aus energetischen Mustern, ganz „salopp“ gesagt… warum soll das ausgerechnet bei der nach bisherigen Kenntnissen höchstentwickelten Materie, dem menschlichem Gehirn, anders sein… mit anderen Worten könnte etwa Sterne deuten oder Vogelflug deuten usw. vielleicht doch mehr sein als Eso-Scheiß, indem Etliche begabt waren oder sind, diese strukturellen Ähnlichkeiten oder gar Übereinstimmungen zwischen scheinbar überhaupt nicht miteinander zusammenhängenden sozusagen Materiegruppierungen als Verkörperung von Mustern wahrzunehmen und zu interpretieren… das ist jetzt rein spekulatiefsinnig und vielleicht bin ich voll daneben… aber, wie gesagt – das musste mal raus… lasst Opa doch die kleine Freude, er spielt halt wieder Wunderkind, hihi… zum Stimmen Hören bzw. „Stimmen Hören“ aber habe ich, weil ich gerade bei vermeintlichem Rummelbudenzauber bin, schon vor vielen Monden etwa mindestens Interessantes gefunden… das alles aber nur wieder am Rande und quasi außerhalb der Wertung, bla…)

Manchmal ist es gar nur ein Wort, das mich aufmerken bzw. auflesen lässt; zum Beispiel „Kindheitsmuster“, Christa Wolf, oder „Epochenverschleppung“, Gregor von Rezzori.

Gestern bin ich nun zufällig an diesen Beitrag gekommen. Hier sind es drei Worte, die mich hellhörig bzw. helllesig machten, „aus Muttis Keller“. Muaha.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Anna Lyse, Netzfunde, Philosophie | 4 Kommentare

… wegen Corona finden viele Konzerte draußen statt…

Wie nun schon zur Tradition geworden, wie es in Organen der DaDaEr hieß, wenn etwas mehr als zweimal stattgefunden hatte, habe ich dieses audiovisuelle Kommunikat aus dem ausgezeichnetem Frauenmagazin „Pinterest“ geleast. Hier sieht sich der Klient, im Unbewussten, als Hund bzw. als Vorschulkind; Nichtzutreffendes weg denken. Prächtiges Tierchen, nebenbei bemerkt! Ich bin ja eher ’n Katzennarr, aber andererseits könnte ich als konstruktiv auf den Hund Gekommener mit jemandem Gassi gehen, wodurch sich schier zwanglos Kontakte mit Biss ergeben könnten. Ja ja – schon gut! Opa hat wieder einen Humor gemacht!* Auch der Alltag im Alter hält noch Gestaltungsmöglichkeiten bereit fürwahr!

***

Gestern Abend aber, oder eher heute Nacht, habe ich mir, ohne Irokasmus gesagt, zu meiner eigenen Verwunderung einen der Geniestreiche von Master Leone zumindest in Hauptstücken angesehen, nämlich „The Good, the Bad and the Ugly“; es gibt da gute YouTube-Schnipselchen vom, yeah, Showdown usw. „Usw.“ finde ich auch hier in diesem Kontext voll cool, Mann, obwohl ich nicht sagen könnte, was ich damit meine, wenn mich wer fragen würde, aber es fragt ja eh‘ nie keena nich‘, ph! Auch könnte es immer wieder mindestens seltsam erscheinen, wie eigentlich knuffige Titel lahm eingedeutscht werden. Ich bilde mir nicht ein, der Erste zu sein, dem das auffällt, aber ich wollte hiermit zeigen, dass es mir auch aufgefallen ist, ha! Aber auch das wieder nur am Rande und zur Verspannung!

Ich war wirklich verblüfft. Ich konnte mir diesen Impuls nicht erklären und habe ihn selbst begrinst. Ohnehin sehe ich fast nie Western, und wenn, muss ich kichern, wie auch gestern Abend bzw. heute Nacht, was mich allerdings trotz meiner Verprollung nicht davon abhält wahrzunehmen, dass es sich um ein Meisterstückchen handelt. Es ist dies womöglich die emotional unangemessene Reaktion des von Störungen des schizoformen Spektrums Betroffenen, ach.

Nun finde ich in den Medien die Nachricht, dass Ennio Morricone heute morgen ins ewige Studio abberufen wurde.

Höhöhö! Der is‘ irre! Der hält sich für den Nabel der Welt, hihi! Telepathie, hähähä!

Usw. usw. usf. – Ich würde auch gern über den vermeintlichen Eso-Scheiß lachen, aber ich habe so was in den letzten drei Jahrzehnten viele Dutzende Male erlebt und ich „Ich muss darüber quatschen!“; aus einem Song einer DaDaeR-Rockband. Blubb. Muss ja keiner lesen, aber ich habe mich entladen.

PS: Übrigens habe ich eben festgestellt, dass es bei YouTube den ganzen Film auf Deutsch gibt, gnihi. So kommt man zu nix, Ost-Koske, aber das weißt Du ja und hast Du schon selbst oft genug schriftlich lamentiert und beweheklagt reflektiert, exploriert und verbalisiert.

* Zitat aus „Instabil“. – Ich bemühe mich, ein wenigstens ethisch hochwertiger Schreiber zu sein…

Veröffentlicht unter Budenzauber, Film, Netzfunde, Schnullifax | 13 Kommentare

Mematen-Tolonen-Lasat oder: Ein Jahr in der Veganymedizinische. Ha!

Am 01. Juli 2019 habe ich die veganymedizinische Eigenbehandlung begonnen. Um es auf den Punkt zu bringen – sie läuft und tut gut! Was jedoch viele meiner zu Recht zahlreichen Nichtleser überraschen muss und was ich erst ca. 77 Male erwähnt habe – ich traue mir selbst nicht, diesbezüglich. So einfach ist das? Eigentlich nicht meine Leser, sondern die meines Blogs, klar.

(… die Wirklichkeit ist nicht wirklich befriedigend – es muss irgendwie mehr geben, bla…)

Auch ich beginne jetzt das suchtartige Verhalten zu entwickeln, jede Stulle, die ich mampfe, vorher abzulichten und das hochwertige Ablichtbild ins Netz zu setzen? Nee, is‘ ’ne Ausnahme aus Anlass des Anlasses. Außerdem oder vor allem scheint mir auch oder gerade dieses Verhalten eine Langzeitfolge eines der am meisten traumatisierenden Erlebnisse vieler Millionen Insassen des XX. Jahrhunderts, Hunger. Nein, das habe ich nicht witzig gemeint und es ist auch nicht lustig und es ist zudem keine unzulässige Psychologisierung, basta! Gedanken in dieser Richtung hatte ich schon vor Jahrzehnten und vor Psychoclub, als ich irgendwo aufgeschnappt habe, dass die DaDaeR eines der Länder mit dem höchsten prozentualen Anteil von Fettleibigen an der Gesamtbevölkerung war.

Merkt denn keiner, welch Genie mit mir vergammelt, heule heule? – „Opaaa?!!!“

(Geht ab. Schlürft seinen Magentee.* Abhang. Vorhang.)

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Veganymedizin | 6 Kommentare

Warum ich nie zu nüscht nich‘ kommen tue. – Oder so ähnlich…

Ahnt man es? Sieht man es? Es ist eigentlich augen- bzw. brillenglasfällig! – Korrekt, das ist nicht das Buch von Sloterdijk, sondern ein Buch über das Buch… Gnihi. Gehste krachen, Alta! Okay, habe ich von booklooker, kost‘ nur paar Euronen. Man weiß ja sonst nich‘, was man mit seiner Kohle anfangen soll, ach!

Oder ist das wieder ein Zeichen? – Ja, jetzt mache ich mich drüber lustig, aber wenn ich wieder einmal den richtigen Hänger habe, is‘ Schluss mit lustich, bla! – Ich soll sekundärliteratouristisch zugange gewesen sein werden? – Man beachte auch hier den verstohlen geschickten Einsatz des nur noch selten verwandten Futurs 2, *hüstel*…

Sloterdijk ist – schier Musik! Die Einheit von Inhalt und Form, die Dr. Uljanow gefordert hat und die die Nossinnunnossn… – lassen wir das, ist zu (thomas)mannhafter Perfektion getrieben. Alles für das Wohl des Rezipienten, hurra! Immer wieder verstehe ich, was er meint und kann auf diese sehr angenehme Weise feststellen, dass ich doch noch nicht zu verblöden scheine. Man gönnt sich ja sonst nichts! Hier aber nun eine KoskKostprobe, zu der ich mit einiger Wahrscheinlichkeit noch kommen werde, im nächsten Leben; ich habe alle Zeit der Welt, wieder einmal *hüstel*…

Als unverbesserliche Hordentiere haben Menschen bis heute – jede halbwegs gelungene Psychogruppe beweist es – die Tendenz, in eine gruppenmusikalische Kollektiv-Kugel einzutauchen und im Innern dieser hordenhaften Kugelseele konspirative Euphorien als Modell geglückten Gemeinschaftslebens zu genießen. Peter Sloterdijk, „Nach Gott“; Suhrkamp 2017, S. 249

Ha! Ha!!!Man muss das doch mal aussprechen dürfen

Veröffentlicht unter Bücher, Philosophie | Schreib einen Kommentar

Herr K. aus E. hat wieder gebastelt; wir bitten um gefl. Unverständnis.

© Die Ursprungsdatei des Hintergrundbildes ist gemeinfrei.

Veröffentlicht unter Musik, Soundpic | 9 Kommentare