(… Wende verpennt – Planrückstand… Hohoho…)

K.’s Weihnachtsgeschenk an sich selbst kam heute an, ha! Vortrefflich, das, ganz vortrefflich! Das ist ja die sozusagen positive Kehrseite der überall und immer Verfügbarkeit und damit der gewissen Beliebigkeit und damit der gleichfalls gewissen Entwertung aller Waren in der Marktwirtschaft, dass sie oft auch für Universal-Marginal-Personen wie K. verfügbar sind. K. hat für den eben oben abgebildeten Band, gebraucht, aber in der Tat wie neu, ganze 7.40 Euronen gelöhnt, Alter! „Man gönnt sich ja sonst nichts!“ K.’s Entzücken ist denn auch vollständig seinerseits, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt!

Der Titel scheint K. etwas irreführend; er klingt nach einem der höchstens 3000 Ratgeber mit Titeln wie „In drei Monaten schön, reich und jung. Mit 22 Tabellen und einem Satellitenfoto“.*

In diesem Buch geht es, natürlich, um viel mehr. Vorzüglich scheint Sloterdijk um die ausführliche Darstellung des Menschen als immer auch zwischen Betrachtendem und Handelndem befindlich und zugange bemüht, nämlich als das übende Wesen. Der Dualismus „Kontemplativist – Aktivist“ zieht sich dergestalt durch den virtuellen Raum, das „Internet“, der Weltliteratur, dass etwa Goethe zum Thema äußerte, Gewissen hätte nur der Betrachtende, der Handelnde wäre immer gewissenlos.

Wittgenstein kommt vor in dem Buch; K. hat geschummelt und ein bisschen vor geblättert, nicht wahr…

(… K. hat diesen gar ergötzlichen Beitrag bereits einmal gepostet, in einem seiner etwa Dutzend in die Tonne getretenen Blogs; man wiederholt sich im Alter, wie K. wiederholt anmerkte…)

(… es muss aber keiner mit schunkeln… muaha…)

(… falls das jemanden interessiert… [… wie H. Caulfield gesagt hätte…]…)

* Ähm… – ja… K. ist durchaus bewusst, obwohl das nicht behandelt wurde, dass der Titel aus einem Rilke-Gedicht geleast wurde; wir bitten um Unverständnis. „Der Panther“ wurde behandelt und stand sogar in einem Lesebuch; Symbol des eingesperrt vereinsamten Individuums im faulendem Kapitalismus usw. Bla.

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(… neuerlich brilliert K. mit seinem Postfachwissen…)

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(… „Sie reden zuviel, Herr K.!“…)

Zitat Dr. R. 1984. – Ja ja, war nich‘ alles schlecht! – Daher hier nun ein gar artiges audiovisuelles Kommunikat aus den unendlichen Weiten des Netzes; man kommt ja gerade im Alter nicht drum herum, *hüstel*…

(… ja, der Zyniker ist Amerikafreund, das habt Ihr schon gesendet, liebste Budenzauberer… auch bittet K., von Mentalfunksprüchen des Inhalts, K. wäre so was von eifersüchtig, geflissentlich abzusehen…)
 
(… das ist eine Weiterentwicklung der Techniken von Obermeister Erickson, nach wie vor einer der Wunschkandidaten K.’s für das Weiße Haus… äh… – ja…)

Der Tag ist gerettet! Nun noch fünf Minuten aktuelle Nachrichten und K. kann richtig gut kacken Stoffwechselrückstände per rückwärtiger Darmaustrittsöffnung in die dafür vorgesehene Keramikschüssel im rückwärtigem Raum entsorgen.

Man wird das ja wohl noch sagen dürfen…

Gut, dass wir darüber gesprochen haben, Du!

(… das Stärkste sind ja die drei Vierkäsebreits… ach ja, auch das Alter hält noch schöne Erlebnisse bereit…)

PS: K. hat ein schlechtes Gewissen, wenn er sich über Don Don mit der tollen Tolle lustig macht; K. hat Mitleid mit ihm, besonders, wenn der diesen gewissen Blick drauf hat. K. scheint auf ewig magisch gebunden an derartige Herren. Und dann wird er, K., etwa als Psychopath bezeichnet, weil er als Kopie überzeugender zu scheint als das Original; die Tragikomik seines Lebens. Allein, K. nimmt auch dies süß schmerzliche Martyrium auf sich, ach…

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Offenbar dieses Phänomen aus uralten Legenden – „Schnee“…

Winter is coming, *yeah*…

Er dichtet doch nich‘, er dichtet doch nich‘… Gewiss, aber K. muss einfach immer wieder versuchen, alles raus zu lassen, alles auszusprechen, mal alles aufzuschreiben, wie F. K. des Öfteren erklärt hat, wie K. des Öfteren erklärte.

Nun, es sind jetzt, sehr geschätzte völlig zu Recht zahllose Nichtleser, nur noch etwa 39 Geschichten aus seinem banalem Leben, siehe letztens, die er, immer K., noch notieren muss, denn heute hat er wieder etwas niedergetippt, und zwar hier. Das ist die erste Niedertippe, K. muss und wird noch gar manierlich daran basteln.

Ist K. zufrieden? Ist er mitnichten, aber er fährt fort zu glauben, dass er es packt, mit dem Niederschreiben bzw. in die Tasten Dreschen fortzufahren.

In diesem Sinne – häff fann

PS: Die Nossinnunnossn In-Vivo-Therapeuten! Die machen immer weiter mit ihrem Superbudenzauber! Aber egal, K. macht auch immer weiter, hähä! Böse Hobbitse, böse Hobbitse

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Schuftige Heldgefühle…

Quelle. – Wenn der das sagt, hä hä…*

Äh… – heftige Schuldgefühle, aharhar. „Was machen Sie jetzt wieder zu, Herr K.?“, würde Frau Dr. Anna Lyse fragen. Nun, vor allem das krasse Gefühl des manipuliert Werdens…

Was hätte Herr K. gemacht, wenn er der operative Offizier geworden wäre, als der er geworben worden ist, allerdings er nichts unterschrieben hat? – Bitte den Fettdruck beachten! K. möchte mitteilen, dass auch er schon immer im Widerstand gewesen ist, was ja menschlich verständlich, kulturell angemessen und politisch korrekt erscheinen muss, *hüstel*! – Was hätte er insbesondere bei seinen literarischen Neigungen getan?

Nun, er hätte sich, aua, mit Sicherheit mit einem der größten Probleme der Genossen Tschekisten befasst, renitent und oft nicht integrierbar erscheinenden Schreibwerktätigen.** Der völlig unverhältnismäßige Aufwand dieser Nossinnunnossn gerade im „Sicherungsbereich Literatur“ könnte beweisen, dass diese Vermutung nicht unrealistisch ist.

Vielleicht hätte K. angeregt, dass man gar nicht erst die Ergebnisse des ausgelebten Schreibantriebs abwarten sollte, sondern diesen Antrieb vor einsetzender Text-Produktion unterbinden. K. hat immer wieder den natürlich paranoid erscheinenden Gedanken, dass genau das 1986 mit ihm praktiziert worden ist; möglicherweise ungewollt und unbewusst und damit wiederum umso wirksamer.

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(… für K. leicht peinlicher Nachtrag zum erstem Eintrag vom 25.12.2020…)

Diesbezüglich, nicht wahr… Es war einer der Baumeister und Architekten in M, der in diesem edlem Gemäuer wohnte. Allein, K. wird sehr wahrscheinlich demnächst eh‘ aus dem Siedlungsgebiet der Bajuwaren ausgewiesen, weil er neulich bei ALDI SÜD einen Darmwind gar lustig hat knattern lassen. Man kann ja drüber sprechen, ist doch menschlich! Gut, dass wir drüber gesprochen haben, Du

Mit den Alt-68ern* hat es K. gerade wieder, aber dazu ein anderes Mal. Auch hätte, was ein Reim, Herr Brecht zu Recht angefragt, ob Herr von Hauberrisser nicht wenigstens einen Koch bei sich gehabt hätte beim Erbauen des Rathauses, oder so ähnlich, aber das lassen wir jetzt, denn heute ist Sonntag und gehet nun hin, meine Kindlein, und frevelt fürderhin nicht mehr…**

Nein, die Hinzuziehung der Gemeindeschwester ist auch hier nicht vonnöten! Nun aber noch ein Schnappschuss aus der Bergmannstraße im Westend, den K. rätselhaft, aber reizvoll findet, bla…

** Voll krasse Leistsche Fredfeuhlung – „Alt-69er“. Muaha. Es lebe die Libido! Äh… also… – jetzt theoretisch gesprochen, nicht wahr!
** Korrekt, Frau Dr. Anna Lyse, ein Fall typischer sogenannter Überkompensation, indem ein enfant terrible den Oberpapa gibt, ha! K. ist im Bilde, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt!

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(… störungsspezifischer Größenwahn… im Auge behalten, den Mann…)

Oder nicht wahrhaben kannst oder nicht wahrhaben darfst, weil es in der Prägungsphase verboten wurde, oft unter Androhung oder Ausübung von Gewalt…

(… möglicherweise ist dieses Aphobongramm grammatikalisch nicht völlig korrekt, aber K. macht jetzt Punk, yeah… äh… – Aphorismus, Bonmot, Epigramm… K. täuscht wieder einmal, nicht einmal für ihn selbst überzeugend, Kreativitätlichkeiten vor… im Auge behalten…)

Der sich hier sehr deutlich manifestierende Größenwahn aber resultiert aus Isolation; thx, Frau Dr. Anna Lyse, aber auch das deutet K. gleich selbst. – Macht 25.99 €!

(… ist das Isolation oder ist das der sozusagen Normalzustand, auf den K. in den ersten sieben Lebensjahren konditioniert wurde… in der ersten sozialistischen Stadt, weswegen diese seelische Schräglage außerhalb des gewissermaßen offiziellen Gesichtsfeldes war, ausgeschlossene Wirklichkeitnicht typisch, Überbleibsel usw…. das ist ja das Problem – ist da überhaupt Leidensdruck oder hat der wild gewordene Spießer K. wieder einmal „nur“ Angst vor dem, was die Leute denken könnten… die natürlich ob seines unbestimmten Verhaltens die üblichen Übertragungen entwickeln… allein, K. liebt sein schmerzliches Martyrium, ach…)

So weit der Klugschiss zum Sonntag, frisch aus der Unterschicht! Häff fann!

PS: Apropos Größenwahn…

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„Herr K., jetzt freuen Sie sich doch mal!“

Das hat aktuell keiner gesagt, das könnte aber gesagt werden, sogar oder erst recht in der sogenannten Realität. K. genießt es insgeheim, hier neuerlich eine Art voraus eilenden Gehorsam der besonderen Art praktiziert zu haben.

Als seine Insolvenzberaterin nach bewundernswerter Fleißarbeit alle Gläubiger K.’s kontaktiert hatte und das Privat-Insolvenz-Verfahren schließlich offiziell genehmigt und angelaufen war, hat die Fleißarbeiterin Herrn K. darauf hingewiesen, dass er sich doch jetzt ein bisschen freuen könnte, denn schließlich hätte er nun einige große Steine aus dem Sack abgeworfen, den er wie so mancher Bürger mit sich herum schleppen würde. „Lad‘ Dir auf/so viel Du tragen kannst!“, „Silly“.

Das hat die gute Frau zumindest sinngemäß gesagt. K. hat sich hier um ein wenig poetische Überhöhung bemüht, um literarisches Talent vorzutäuschen. Sie kannte das Symptom „Anhedonie“ nicht, hatte es aber an K. wahrgenommen. Furchtbar, der Mensch; im Auge behalten!

*Hüstel*. – Das Telefon hat geklingelt! K. vergisst immer, dass er eines hat, weil er es kaum benutzt, und zuckt dann heftig zusammen, wenn es, wie poetisch, aus dem Digital schallt. Jemand erklärte K., dass der eine 200-€-Einkaufskarte gewonnen hätte.

K. war trotz seiner heftigen Verdatterung, oder so ähnlich, immerhin in der Lage nachzufragen, ob da gerade etwas mit versteckter Kamera bzw. diebisch vergnügtem Radiomoderator bei einem dieser Fake-Anrufe laufen würde. „Ihnen sollte vielleicht auch mal Einer auf den Kopf hauen!“ (Jack Lucas in „König der Fischer“; muaha, „Herr Penner?!“). Der Anrufer verneinte das mit einer gewissen gelangweilten Amüsiertheit. Die Karte würde in den nächsten Tagen bei K. eintreffen, versicherte der Anrufer. K. glaubt das natürlich erst, wenn er das gute Stück in den Händen hält.*

Dann hat K. gestern im Lotto gewonnen, 8.40 €, die er, *hüstel*, als erfahrener Finanzmann sogleich wieder in drei Tippfelder investiert hat. Es geht voran!

Nun bemühte sich K., sich zu freuen. Hau ruck! Ging nicht, shit! Allein, „Wer nicht genießt, ist ungenießbar!“, wie Herr Wecker richtig bemerkte. K. zieht sich, was jedermann überraschen muss, in seine Depression zurück; wir bitten um Unverständnis.

***

K. hatte geglaubt, dass bei seinen ewigen „Prüfungs“-Träumen kaum noch eine Steigerung möglich wäre. Dies hat sich, was niemanden überraschen kann, in der Nacht zu heute als Irrglauben erwiesen…

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K. hat rund zwölf Stunden gewartet…

… und musste dann feststellen, dass das neue Jahr nicht anders zu sein scheint als das alte, und er kann sich das nicht erklären…

Dann ist K. Joggen gegangen – „Joggen gegangen“? Egal, er wird nie Diplomautor! – Er hat es gleich wieder übertrieben! Die gute halbe Stunde, auf die er, welch Reim, seine Runde jetzt immer beschränkt, dürfte völlig ausreichend sein. Heute aber ist K. bis zum S-Bahnhof Harras gelaufen; im Unbewussten wollte er einer voll coolen Mitarbeiterin des Wohnheims ARO 66 an ihrem prächtigem Zopf ziehen, ja ja…

*Hüstel*… – Dann wieder dieser Effekt, der sich nicht wirklich in Worte fassen lässt, nichtsdestotrotz K. sich immer wieder an seiner Wortfassung versuchen wird, bla. Zwei Herren auf dem Rad, die seltsam klandestinen Talk in Wortfetzen betreiben; die kennen K., die haben erwartet, dass er um die Ecke kommt usw. Nein, K. hält sich nicht für den Nabel der Welt, im Gegenteil will er dieses unerklärliche magische Geschehen ja weg haben, und dabei weiß er genau, dass dieses weg Machen Wollen Ausdruck und Ergebnis seiner Spießigkeit ist. Die Zeit heilt alle Wunder usw. Har har…

Damit ist, wie gesagt, gar nichts gesagt; es muss aber gesagt werden, glaubt K., dass K. derartige Erlebnisse seit 86 viele hunderte Male erlebt hat und viele Dutzende Male zu erklären versucht, insbesondere vor hochwertig diplomierten Mitgliedern des Freudeskreises Anna Lyse, was er sich hätte sparen können.

„Die Wachenden haben eine gemeinsame Welt, nur jeder Schlafende wendet sich immer an seine eigene.“, hat Dr. R. 1984 im Hirschkindergarten an die Wandzeitung gepappt; war nich‘ alles schlecht, ja ja. Das Aphobongramm war wohl von Heraklit, tandaradei.

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(… damit muss K. nun noch das ganze Jahr auskommen…)

***

K. gruselt sich nicht, und das ist womöglich das Gruselige. Milde gestimmt durch die, ach, besinnlichen Tage weihnachtlicher Einkehr hat K. auf die Email eines Mitbürgers geantwortet, zu dem K. den Kontakt vor einer Weile abgebrochen hat. Nicht nur die Mail ist verschwunden, sondern ein ganzer „Satz“ Mails im entsprechendem digitalem Postfach.

Nun hat K. häufig erkennen müssen, dass seine Feinmotorik nicht etwa altersbedingt eingeschränkt ist, sondern schon immer in der Weise leicht gestört schien, dass er bereits des Öfteren ungewollt abenteuerliche Tastenkombinationen getätigt hat, aber – so was

Vor einigen Monden wurde K. überraschend von einer Mitgliedin der ehemaligen Blog-Haus-Siedlung bei blog.de angerufen. K. war schier verstört, denn er ist doch nicht nur kommunal-konfus, sondern nunmehr auch senil-schwul und kann nichts mit Frauen anfangen. Danach hat sie den sehr regen Kontakt abgebrochen und K. hat es dabei bewenden lassen, weil er Kontaktabbrüche überhaupt nicht nachvollziehen kann, *kraftvollst hüstel*. Nun hat K., milde gestimmt, siehe eben oben, dieser Menschin eine Mail gemailt; sie kann sich an keinen Anruf erinnern…

Herr Kafka, können Sie bitte übernehmen?!

(… das war, Überraschung, ein Ausschnitt…)

***

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