Tja. – Das ist das erste Wort, und schon steht was da.

Ich kenne diese „Technik“, oder wie immer man das nennen mag, natürlich; -zig Schreibcoachs predigen geradezu, dass man auf diese Weise in einen Text reinkommen könnte, durch einfach alles aufschreiben, was Einem durch Herz und Hirn zieht, bla, was allerdings schon dieser Professor in Wien gesagt hat, sinngemäß, der hinter der Couch, es lebe die Libido.

Aber es ist krass, was gerade abgeht. Schon mindestens ein Dutzend Mal wollte ich zum Beispiel, oder vor allem, den Fernkurs für Kreatives Schreiben hinschmeißen, obwohl der Tutor, ein wirklich erfahrener und auch erfolgreicher Textbürger, mir nicht nur schon viermal die Note Eins verabfolgt hat, sondern sich beinahe begeistert geäußert. Das passiert mir, Überraschung, auch nicht zum ersten Mal; es ist dies jetzt der dritte derartige Kurs, den ich im letzten Vierteljahrhundert angefangen habe, und beim erstem Versuch beschwor mich der Fernlehrer, dass ich aufhören müsste, Zeitungen zuzustellen und stattdessen anfangen sollte, ja, müsste, für Zeitungen zu schreiben. Gut gebrüllt, ferner Löwe – schön weit weg, dann geht es einigermaßen mit dem Ost-Koske, chch. Ich meine, welches Printmedium stellt denn praktizierende Schizotype ein?

Womöglich fühlen sich da Leute verarscht oder könnten denken, dass ich kokettieren wolle oder fishing for compliments betreiben; dem ist aber mitnichten so. Es ist vielmehr einfach nur so, dass mir diese ernstgemeinten Feedbacks nicht viel bringen bis auf das momentane blande Empfinden des im Bereich des persönlichen Bauchnabels gepinselt worden Seins.

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… man sollte sich gelegentlich einen Überblick verschaffen…

Auch diesen Beitrag musste der Beiträger nachbearbeiten, da er etliche Samples um etliche Takte verschoben hatte; auch wurde das Klangbild noch ein wenig poliert, quasi… Wie? Das interessiert niemanden? – Das interessiert mich nicht!

© Die Ursprungsdatei des Bildes ist gemeinfrei.

Ich würde ja gern zur Hölle fahren…

… aber ich werde eh‘ wieder beim Schwarzfahren erwischt…

***

„Man gab mir ein Fahrrad, den kurzen Hinweis, wo sich die Weide befände, und überflüssigerweise einen Dackel, der sich überhaupt nicht um die Kühe kümmerte.“

Das war das erste Mal seit Wochen, dass ich heftig lachen konnte, durfte und musste; ich wäre geneigt zu erklären, ich hätte fast gewiehert, aber man muss vorsichtig sein, nachher holen welche doch die weißgewandeten Fachkräftinnen und Fachkräfte mit den Kanülen sedierenden Inhalts.

Mir ist durchaus klar, dass dieses Zitat, sehr milde formuliert, nicht eben ein Kerngedanke des Buches sein dürfte, nicht repräsentativ für dessen Grundaussage- und anliegen usw., aber was soll ich machen, es hat mich halt gerissen an der Stelle; das Alter ist nicht einfach, wir berichteten mehrfach. Das Buch gefällt mir entschieden besser als etwa die Memoiren von Schalck-Golodkowski, *hüstel*, der heraus gearbeitet hat, dass alle immer nur das Beste wollten und überhaupt alles nur für den Weltfrieden gewesen wäre usw., trallala… Niemand hat nie nichts gemacht, man kennt das!

Äh… – es handelt sich um ein Zitat aus Gregor Gysis Autobiografie „Ein Leben ist zu wenig“, Aufbau-Verlag 2017, Seite 112. Ich kann aber versichern, dass ich weiterhin politisch extreme Ultra-Mitte bin, trotzdem in diesem Kontext berücksichtigt werden muss, und von mir durchaus berücksichtigt wird, dass Frau Kipping ja auch nicht naturrot ist. Egal – häff fann!

Die Ersten auf terrageformten Planeten: Werbe- und Immobilienfachleute

Das Bild ist wie immer aus dem Gratisangebot von pixabay.com, aber ich finde es jetzt nicht und bitte um freundliche Besuche am Pranger.

Heute ist Datenschutztag – sagt Mama Google…

Das war mein erster Eintrag vor nunmehr fast genau einem Jahr… Hach, wie die Zeit vergeht! Allein – Old Ron hat noch Ressourcen, hoho!

Kaum habe ich die Tür meines Zimmers hinter mir geschlossen, geht es los…

‚Willa wieda fremd gehen!‘, ‚Willa wieda berühmt werden!‘ Sozusagen gepropft auf die tatsächlichen Äußerungen realer Leute; es sind Pseudo-Halluzinationen, keine „richtigen“ Hallus, die habe ich nur ganz selten. Den Begriff habe ich zum erstem Mal gehört, als dieser Herr im Haus der ewigen Kindheit einen Vortrag vorgetragen hat. Wieder einmal musste ich meine Wahrnehmung erst durch eine Autorität bestätigt finden, um es überhaupt zu wagen, sie zu äußern; da wirkte wieder der kleine Untertan, der wie in vielen deutschen Seelen auch in mir ungut zugange ist.

Nein, ich halte mich nicht für den Nabel der Welt; im Gegenteil will ich das ja weg haben, und ich weiß dabei, dass der Teil in mir, der das weg haben will, der entschieden spießige Teil ist.

Was ist damit gemeint? Was geht, Bro, mach locker?! – Nun, ich sollte gewissermaßen zur Landung gezwungen werden. Es gibt diese These, oder wie immer man das nennen will, dass, sinngemäß, von Störungen des schizoformen Spektrums Betroffene sozusagen nicht zu Ende geboren wären usw. Nun – genau das ist aber passiert, ich war unvorbereitet ganz da, mit einem Ruck und für ein paar Augenblicke. Ich weiß im Grunde alles – ich will es aber nicht wissen; „die fanatische Bosheit des Spießers“, Dr. Karl Marx.

In diesen wenigen Minuten, als ich 1986 wie ein Dackel an der Leine dem frischem Frollein aus der Prignitzer Prärie hinterher getrottet und mit ihr sogar ’ne Strecke in der Tram gefahren bin, ist gewissermaßen mein ganzes Weltbild zusammengebrochen, und zwar nicht in dem Sinne, in dem alles verändert scheint, wenn man heftig verknallt ist. Im Gegenteil – seitdem ist immer und überall dieses unterschwellige Grauen, das jederzeit verstärkt werden und hochkommen kann.

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Mein Unbewusstes hat deutlich narrzisstische Züge

Der Tippfehler ist gewollt; kleiner Scherz zur Auflockerung, wie Oberstleutnant Sanftleben sagen würde, muahaha. – Natürlich hat Meister Schramm seinen Ruhestand entschieden verdient, aber es ist trotzdem jammerschade. Man muss das doch mal aussprechen dürfen! Es fällt übrigens auf, dass etliche Comedians und Kabarettisten Psychologie studiert haben…*

*Hüstel* – Ist das jetzt noch freies Assoziieren oder bereits Gedankenflucht, was ich hier betreibe? Auch diese Frage steht schon einige Zeit unbeantwortet im virtuellem Raum; ach, schöner Schmerz, oh edle Tiefe! Egal – zur Sache!

Ein Merkmal des Narzissmus ist dieses sich verbandelt fühlen mit sogenannten Promis – steht im Internet!** Nun ist das Problem, mein Problem, dass ich, milde formuliert, nicht davon zu überzeugen bin, dass das meine Träume wären, von meinem Unbewusstem generiert.

Aber das lassen wir jetzt! Ist sinnlos, wie gesagt. Rund fünfzehn Jahre lang habe ich einem halbem Dutzend Mitgliedern des Freudeskreises Anna Lyse die Ohren abgekaut, um ihnen zu vermitteln, dass ich nicht züchotisch agiere, reagiere oder aus agiere, Unpassendes überlesen, oder den Simulanten spiele, O-Ton vox populi – das war völlig sinnlos! Ich habe es einmal erlebt, dass ein Dipl.-Psych. nachdenklich geworden ist; ich habe deutlich gemerkt, dass in ihm die Frage gearbeitet hat, ob vielleicht doch was dran sein könnte an dem, was dieser sinistre Koske da an Material bringt, wie bereits Prof. Freud formuliert hat.

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Infolge meiner Ost-Prägung habe ich Planvorsprung

Ich leide unter Frühjahrsmüdigkeit. – Na ja, und dann kommt noch die Wiesn und dann ist das Jahr wieder um…

Heute Nacht wurde mir etwas mit dem OB von M geträumt – nicht bestanden, logisch. „Wer hat sich das ausgedacht?“ Nee, nich‘ die Staaasi, Frau Hagen, aber das haben Sie ja inzwischen bestimmt auch geschnallt. Hat sich M, Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren, damit für mich erledigt? – Es dauert ja immer ’ne Weile, bis der Budenzauber sich in dem Bereich materialisierend manifestiert, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre.

(… während ich diese Zeilen getippt habe, kam mindestens fünf Mal über Mental-Funk ‚Kuckuck!‘… ich glaube, ich werde es in diesem Leben nicht mehr packen, einem diplomiertem Mitglied des Freudeskreises Anna Lyse zu verklickern, dass ich nicht spinne oder simuliere oder psychotisiere usw… aber was soll es – es gibt Schlimmeres…)

Auch war ich am Dienstag wieder einmal heftig in der Welt hospitieren; natürlich nur mit Auftrag, denn einfach so geht nicht, da komme ich vom Weg ab, und dann holt mich der Wolf, manchmal gar im Rang eines Generalobersts.*

Ich hatte ein Gespräch zur Vereinbarung eines Vorstellungsgesprächs, das in der nächsten Woche stattfindet, und nach dem ich ganz eventuell ab Ende Februar in einer Art Buchhandlung arbeiten könnte, was ja durchaus was hätte. Aber ich will mich da nicht festbeißen, rrrrrrr – alles offen und in den Sternen usw., trallala…

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Spruch des Tages. Von Ost-Koske, Polterproll mit Sehnsucht nach dem Geistigem.

Einige Politiker sollten statt Leibwächter lieber Geistwächter anstellen…

Nein, keine Arbeitserprobung für mich, hihi. Aber was diese „Sehnsucht“ betrifft, so ist es mir erst mittelkürzlich passiert, dass jemand, der sich mit so was wirklich auskennt, ohne Irokasmus, mich offenbar im Ernst frug, sinngemäß, ob ich meine Musikstücke selbst gemacht hätte…

Das hat mich umgehauen (H. Caulfield). Ich meine – was soll ich dann von Ottilie Normalverbraucherin erwarten, heule, heule, heule? Nee, das ist kein Selbstmitleid, vielmehr ich jedes Mal wieder mindestens verblüfft bin, obwohl ich das nun eigentlich kennen müsste, bla.

Natürlich sind diese Samples, die ich da verwende, sozusagen „fertige Schnipsel“; manchmal nur ein Schlag auf ein, Überraschung, Schlaginstrument, manchmal ’n Gitarren-Riff, manchmal eine ganze Tonfolge auf dem Klavier und so weiter. Ich glaube übrigens, etliche Samples in etlichen professionellen Beiträgen von Berufsmusikern wiedererkannt zu haben. Hähä, böse, Gollum, böse.

Dennoch ist das kreativ, was ich mache, denn wenn man 10 Leuten 200 Samples gibt, kommen 10 unterschiedliche Stücke dabei heraus, und wenn es sich um Mediziner handelt, 11. Ganz abgesehen davon, dass ich die Möglichkeiten der Software nicht annähernd ausgereizt habe.

So.

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Der Trennungswiderstand oder: Immer noch ’ne Strophe (wiederholen)*

Auch hier ist Einer, im Hintergrund, an digitalem Equipment
tätig. „Faszinierend!“, wie Mr. Spock sagen würde, zu Recht!

(Ja ja – ich bin Antisemit; dennoch und erst recht ist mir durchaus klar, dass „Bar Mitzvah“ nichts mit Getränke-Ausschank zu tun hat)**. Aber das ist verständlich, denn man möchte womöglich in diesem „Raum“, oder was auch immer, bleiben, der sich bildet bei solchen „Übungen“; der Mensch ist als das übende Wesen zu sehen, vergleiche Sloterdijk (ja, ich Ost-Proll kann lesen, man glaubt es kaum!).

Das hatte ich schon als Kind, als körperliches Kind; ich wäre gern in diesem „Raum“, oder was auch immer, geblieben, ohne wieder in den Bereich zurück zu müssen, über den man sich geeinigt hat, dass er die sogenannte Realität wäre, und natürlich war das nicht typisch für unsere sozialistischen Menschen. Aber – was ist das? Was geht da ab? Wir bleiben dran, wir berichten!

Schon vor etlichen Monden hatte ich den Gedanken geäußert, dass dieses sich von Link zu Link hangeln eine zeitgemäße Art des Wissenserwerbs sein könnte, und gestern habe ich nun wieder einmal gehangelt.

Zunächst habe ich diesen Chor gefunden und seinen YouTube-Kanal schier schnurstracks zu meinen Abos hinzugefügt. Selbstverständlich ist auch in mir ein kleiner Verbraucher, der immer einmal wieder gerne etwas ordern oder abonnieren möchte, sorry, chchch. Dann bin ich auf das folgende Video gekommen und der Zynist Ost-Koske ist endlich verstummt; es gibt sicher viele Mädchen mit glasklaren Stimmen, aber als der Typ losgelegt hat, hat es mich umgehauen (H. Caulfield). Das hat mit Sicherheit nicht nur an der grandiosen Akustik der Kirche gelegen.

Was ich über das Litauische gesagt habe, trifft hier noch mehr zu. Dies ist Aramäisch, und das ist noch älter; eine der ältesten noch gesprochenen Sprachen. Gut, dass es „so was“ gibt, und das war jetzt ohne Ironie, Sarkasmus usw. Es ist etwas Elementares, Existentielles, was da rüber kommt, oder wie auch immer; ich kann mich nicht so ausdrücken, wir hatten im Osten zu wenig Buchstaben.

* „Hier äußert der Klient den aus seiner frühen Störung heraus gewissermaßen ‚versteckten‘ Wunsch, in einer Gemeinschaft zu musizieren!“ – Thx, Dr. Freudlos! Wie Sie wieder mein Unbewusstes tieflotend ausgeschürft haben… äh… – tiefschürfend ausgelotet! Gehste krachen, Alter! Ich würde nie in einen Club eintreten, der Leute wie mich als Mitglieder aufnimmt
** Eigentlich warte ich immer noch auf den Stimmenbruch, *hüstel*. Auch wieder so ’n Korken – ich jammere meiner verlorenen Jugend nach (O-Ton Mental-Funk), mi mi mi. Ich hatte eigentlich keine; vorzüglich deshalb, weil ich mich irgendwann zwischen 12 und 14 „abgeschalten“ habe, diese innere Kündigung vollzogen, obwohl ich den Begriff noch gar nicht kannte; andererseits könnten Symptome einer Störung des schizoformen Spektrums gewirkt haben, wie auch trainierte Lehrkörperteile anzumerken sich nicht verkneifen sollen zu müssen glaubten. Oder so ähnlich, bla.