… man w i l l von mir geführt werden (???)…

Heute war ich bei der Tafel, weil am Ende des Geldes wieder so viel Monat übrig ist; ja, das Ding hat ’n Bart, aber wenn es doch zutrifft… Das ist auch deshalb schier dialektisch, weil ich Mühe hatte, das viele Obst und Gemüse zu essen, das ich eingepackt bekam, als ich vor Jahren schon einmal bei einer Tafel war; jetzt, nach Einsetzen meiner veganymedizinischen Eigenbehandlung, ist das natürlich optimal, ha! Ich habe dann trotzdem, weil ich nach der Stunde Warten völlig durch den Wind war, Fleisch und Wurst und dergleichen einpacken lassen; die müssen jetzt mein Nachbar und seine Freundin essen, hähä.

Mordsgaudi! Typischer Charakter in typischer Situation! – Wer hat das gesagt? Goethe? Is‘ egal, is‘ schnuppe! Erst habe ich gefroren wie ’n Schneider, weil ich nur ’n T-Shirt trug und die Lebensmittelausgabe auf einem hain- oder wäldchenähnlichem Terrain erfolgt. Wieso eigentlich „wie ’n Schneider“? Und was ist hain- oder wäldchenähnlich? Egal, is‘ schnuppe!

Dann gab es, natürlich, einen Kunden mit derselben Nummer wie ich; ich hätte mich eher gewundert, wenn dergleichen nicht passiert wäre. Da der Ausgeber, der mir auch die Wartemarke ausgegeben hatte, sich aber natürlich daran erinnern konnte, dass er mir eine Stunde zuvor diese Marke ausgegeben hatte, bin ich trotzdem versorgt worden.

Kurz bevor ich dran war aber, und ich komme jetzt gewissermaßen zum Thema, wir bitten um Verständnis, hat mich eine Frau angesprochen, die schon längere Zeit links von mir gestanden hat; räumlich gesehen, nicht politisch, versteht sich. Allein, sie hat mich nicht nur angesprochen, herbstmilde Erotik im Park usw. – sie hat gar nicht mehr aufgehört! Nach wenigen Minuten war ich endlich wieder einmal sprachlos – das schafft kein Therapeut derart schnell!

Es ging ihr um die Kinder einiger Mitbürgerinnen mit Migrationshintergrund, die herum tobten und auch gelegentlich um Grabsteine und Kunstschmiedearbeiten herum und auf ihnen turnten. Jedenfalls behauptete das die besorgte Bürgerin, wirklich gesehen habe ich dergleichen nicht, dazu war ich viel zu perplex, nachdem ich feststellen musste, dass die Frau mich offenbar wahrgenommen hatte, als vorhanden gesehen usw.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Anna Lyse | 2 Kommentare

… sag‘ ich doch – bin im Trend…

Veröffentlicht unter Schnullifax | Hinterlasse einen Kommentar

… heißt nicht Bernd, ist aber recht dinkelhaft…

Ost-Koskes erstes veganes Brot

‚Gibta an, dissa ’n Brot backen kann!‘… Jedoch verblüfft mich die Reaktion meines bereits leicht lädierten Körpers auf meine veganymedizinische Eigenbehandlung, und das ohne Irokasmus usw. gesagt. Zunächst macht es mich misstrauisch, dass das derart leicht und unproblematisch vonstatten geht; da ist noch ein Haken, da rutscht noch etwas nach, da muss noch etwas kommen usw. Allein, ich laufe gerade wieder recht sehr heftig, nach wie vor zum Luitpoldhügel und diesen hinauf und wieder hinunter und zurück in diese treffliche Einrichtung, und nie treffe ich Luitpold; sie nannten ihn „Mr. Tolate“, yeah. Trotzdem habe ich keine Gelenkschmerzen, bis auf gelegentlich leichtes Ziehen an verschiedenen markanten Punkten des Bewegungsapparates, oder wie man da sagt, und die sind aber schnell wieder verschwunden, tandaradei!

Ich besitze die Arroganz zu vermuten, dass dieser erfreuliche Ablauf mit dem Fleischverzicht zu tun haben könnte, ha!

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Veganymedizin | 6 Kommentare

Nachtmahl im Chemieraum. Sowie weitere Gruselgrotesken.

Ja ja – ‚Kabarett‘… Aber warum nicht wieder einmal Träume aufschreiben? Besser als nichts – und besser als nichts Schreiben. Zwar kommt nichts raus beim Schreiben, aber ohne Schreiben kann ich nicht, ich habe es -zig Male versucht, ich armes, armes Ich.

Das Besondere war, dass die Träume heute tatsächlich lustig waren, jedenfalls zum Teil. Ich entsinne mich an mehrere Szenen, die allerdings nur einen Bruchteil des Traumgeschehens darstellen. Zuerst stand ich vor einem Schrank wie dem, in dem ich in dem Bereich, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre, meine Wäsche aufbewahre, und hatte nichts anzuziehen, was angeblich eine typisch weibliche Aussage ist. Das fand ich bereits im Traum ein bisschen komisch, obwohl der Schrank im Traum irgendwie im Freien stand. Allein – passt schon! „Frau Koske trägt die Post heut‘ aus/ ich hab‘ ihn schon gesehen.“

Ich bestehe die Prüfung, natürlich, nicht, ich finde vor allem keine Unterhosen, obwohl der Schrank weitaus „gefüllter“ ist als in der sogenannten Realität.

Dann etwas mit einer Gaststätte oder dergleichen, die in der Weise, wie es in Träumen oder Filmen möglich ist, gleichzeitig das Chemie-Kabinett der Schule ist, in der ich von der vierten bis zur zehnten Klasse lerne bzw. hospitiere. Ein Kellner verweist auf zahlreiche gefüllte Teller und Platten und schwenkt einige schwungvoll in Richtung der Gäste, die hinter den Schulbänken sitzen. Unter anderen sitze ich dort, während ich gleichzeitig die Szene beobachte; auch dies eine typische Traumkonstellation. Der Kellner ruft in der Manier eines Marktschreiers sinngemäß, fast wörtlich: „Hier haben wir Schniesel, Schnusel und Schnösel, und dann auch noch Schnüselsuppe!“

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Budenzauber, Traumtanz | 26 Kommentare

(… auch ’ne „kulturelle Umrahmung“… )

Ist hier gleich um die Ecke, was ein gutes Zeichen sein dürfte, denn der Klient nähert sich auch in dieser Weise dem je nach Standpunkt des Betrachters berühmten oder berüchtigtem Hier und Jetzt, bla…

Einen Text habe ich heftig überarbeitet, so dass er jetzt unter anderem dreimal so lang ist wie in der Erstfassung, und zwar diesen, und dann habe ich einen neuen Text geschrieben. Diese Geschichte habe ich allerdings schon einmal gepostet, aber wenn ich die Wahl habe, nichts oder so was zu schreiben, dann schreibe ich halt so was… Ich bin nicht zufrieden und das ist kein Kokettieren und jedenfalls wünsche ich meiner zu Recht unübersehbaren Nichtleserschaft einen sonnigen Restsonntag!

Veröffentlicht unter Budenzauber, Ich belle trist | Hinterlasse einen Kommentar

… da war so eine Art Bild…

… heute früh, im Halbschlaf… Nach wie vor werde ich jedes Mal „aufgescheucht“ durch Hupen, Klingeln, Klopfen, Tröten, Pfeifen, Klatschen usw., wenn ich in meine inneren Bilder zu gleiten „drohe“; diese Bilder kennt ja wohl jeder als im Übergang vom Wach- zum Schlafzustand im Grübelkasten aufsteigende solche.

Wie soll das gehen – das geht doch gar nicht?!!! „Weil, so schließt er messerscharf/nicht sein kann, was nicht sein darf…“. – Wieder ein Zitat, hier von Christian Morgenstern, das im ursprünglichem Kontext ein bisschen anders gemeint gewesen sein dürfte und dennoch auch außerhalb dieses Kontextes zutrifft, ein bisschen, wie hier. Bla.

Eine sehr „ordentlich“, d. h., professionell gezimmerte, sehr kleine Blockhütte, mit quadratischem Grundriss von höchstens anderthalb Metern Kantenlänge, stand auf einer Art beräumten kleinen Lichtung in einem Wald. Die Hütte war etwa zwei Meter hoch und ich konnte von allen Seiten durch kleine Fenster, die wie ein Ring unter dem Dach um das ganze Häuschen herum eingepasst waren, in die Hütte hinein sehen. Ich sah keinen Boden, sondern konnte schon beim erstem Blick feststellen, dass die Hütte die Tarnung eines Labyrinthes unter der Erde war, wobei der Gang, in den ich hinein sehen konnte, ebenso fachmännisch angelegt war wie das Blockhäuschen. Er war sauber ausgekleidet und beleuchtet, und zwar nicht mit Fackeln oder dergleichen, sondern offenbar mit Leuchtstoffröhren.

Was ist das denn? Verarbeitung der mehreren Dutzend Folgen von „Stargate – Kommando SG-1“ sowie „Stargate Atlantis“, die ich mir in den letzten Wochen neuerlich reingezogen habe? Ja, natürlich ist das Eskapismus, aber nachdem mir 1986 quasi mein ohnehin immer fragil gewesener Innenraum demoliert wurde und ich mich seitdem frage, wer da wie und warum zugange war, brauche ich immer einmal wieder z. B. Serien als kleinen Familienersatz usw.; siehe entsprechende Aussagen von Medienwissenschaftlern. Außerdem durfte ich neuerlich feststellen, dass viele der erzählten Geschichten im mehrfachem Sinne phantastisch sind und viele der darin schauspielenden Schauspieler grandios, bla.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Budenzauber, Nabelbohrungen | Hinterlasse einen Kommentar

Textchen (Um wieder einmal ostpreußisch zu suffixieren. Oder so.)

Eine Mini-Miniatur ist hier, und einen Beitrag habe ich bis auf mehr als die doppelte Länge überarbeitet. Mehr war nicht drin, bla.

Das Bild hat nichts mit dem Text zu tun, aber es ist zauberhaft; das Haus befindet sich in der Augustenstraße 105 und steht hoffentlich noch ’ne Weile. – Hatte ich gedacht, und jetzt habe ich, natürlich, etwas dazu gefunden.

(Genau, ich spiele den Urlauber; danke für die Rückmeldung, Ihr macht das schon, ihr Budenzauberer! Ja ja – ‚Einfacher Arbeiter!‘).

Veröffentlicht unter Ich belle trist, Stadtbild | Hinterlasse einen Kommentar

KI – Dialog 4 (… nach der Schulzeit begann er eine Leere…)

K: HERKOS IMAUFLU (Herr Koske, immer auf der Flucht)
II: IMI META (Imaginäre Instanz auf einer Metaebene)

K: Und?

I: Tja…

K: Eben!

I: Du liebes bisschen…

K: Sie brauchen das jetzt nicht testen – ich halte „so was“ noch ’ne Weile durch…

I: Das bezweifle ich nicht! Aber da ich Sie ein bisschen kenne, bin ich bereit, ja, gezwungen, auch nur von Ihnen unternommene Versuche zu fördern, spielerisch tätig zu werden… oder jedenfalls einigermaßen zwangfrei…

K: Das ist doch auch nicht auf meinem Mist gewachsen! Das is‘ ’ne dürftige Parodie eines jüdischen Witzes! Da sitzen welche auf der Bank und stöhnen und ächzen und seufzen und jammern. Das geht so eine Weile, bis einer der Typen einen vollständigen Satz hervorbringt, nämlich „Hören wir doch auf, über Politik zu reden!“ Har. Har. – Ist ja eben nicht witzich!

I: Mit anderen Worten – Sie versuchen neuerlich, die Weltpolitik für Ihr momentanes Durchhängen verantwortlich zu machen?! Sehr originell – das hatten wir in der Tat noch nicht! – Ich nehme das doch korrekt wahr, dass Sie gerade einen totalen Hänger haben?

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Diabolische Dialoge, Film, Literatouris-Tic, Nabelbohrungen | 6 Kommentare

KI – Dialog 3 (… Herr K. probt Schritte zu mehr „Normalität“… und so…)

K: HERKOS IMAUFLU (Herr Koske, immer auf der Flucht)
II: IMI META (Imaginäre Instanz auf einer Metaebene)

K: Herr Koske, Wir begrüßen Sie zu einer neuen Woche in Ihrem Leben am Rande!

I: „Wir“? Pluralis Majestatis? Oder sprechen Sie jetzt auch alles mit Ihrer inneren Gruppe durch? – Ja, Wir hatten Stuhlgang, chch…

K: Was überspielen Sie jetzt wieder?

I: Das Übliche! Wieso packe ich es überhaupt, früh aufzustehen? Lohnt sich das noch in dieser Welt? Gibt es ein Leben vor dem Tod und welche Dresscodes wären dann verbindlich? Aber um wieder, *hüstel*, konstruktiv umzudeuten – nach der geflissentlichen Rezeption erster Morgen-Meldungen aus der Politik kann man doch gleich mal gut kacken! Sorry für meine Ausdrucksweise, aber diese verbalen Fäkahlschläge sind durchaus typisch für den posenden Polterproll…

K: Schon wieder ’n bisschen Größenwahn, schon wieder ’n bisschen Nabel der Welt. Und so. – Finden Sie nicht?

I: Ich hatte eher an Woody Allen gedacht, der aus „so was“ immer noch „was macht“… Warum soll ich noch Hausaufgaben machen, nachdem wir durchgenommen haben, dass das Weltall explodiert usw. Har. Har.

K: Machen Sie Hausaufgaben? – Ja ja, außer dem, was Sie gegessen haben! Ist ja schon gut!

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Anna Lyse, Diabolische Dialoge | 8 Kommentare

(… der Titel des Titels ist hoffentlich nicht frauenfeindlich…)

Deutlich hörbar – der Trennungswiderstand des Klienten K.; am liebsten würde er noch 20 Minuten lang klimpern. Der sieht nicht ein, dass er völlig unbegabt ist… furchtbar…

© Die Ursprungsdatei des Bildes ist gemeinfrei.

Veröffentlicht unter Musik, Soundpic | Hinterlasse einen Kommentar