Kategorie: Traumtanz

… da is‘ was mit dieser Kennzahl, 1860 oder so…

Trotz 22° plus sind Etliche, die mit Schals herum laufen; ich komme da nicht mehr mit, aber möge jeder nach seiner Dauerwelle selig werden, oder wie König Fritz Alter sagte.

Heute nacht irgend etwas mit Judentum – furchtbar! Das heißt, ich war furchtbar, habe krass nicht bestanden, was die mehr oder weniger geschätzten mehr oder weniger Abwesenden sehr überraschen muss. Statt einem jüdischem Freund beizustehen, zerkloppe ich seinen Verkaufsstand; hier wird wieder in für Träume typischer Weise etwas vermengt, denn an einem solchem Stand stand ich in der sogenannten Realität mit einem Moslem aus Kreuzberg. Äh… – den habe ich nicht zerkloppt, meine Güte! Den Verkaufsstand, nicht den Moslem! „Ooopa?!“

War immer lustig in Strausberg, wenn die Genossinnen Generalsgattinnen gekiekt haben, wenn sie dachten, es kiekt keiner, wenn mein, boah, Boss sich im November und Dezember Hände und Füße an der Pumpe hinter dem Markt gewaschen hat, um dann gen Mekka zu beten. Ein, aua, Bild für Götter, hihi.

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… bitte warten, Sie werden brüskiert…

Neues in den Traumsendungen? – Nichts. Nicht bestanden. Eine Szene beinhaltet eine Person des öffentlichen Lebens, deren Namen ich hier nicht nennen will und auch in der Tat nicht nenne; nein, sie ist nicht rothaarig. Es ist wie im richtigem Leben – es sind weitere zwei sehr erfreuliche Vertreterinnen der rezenten Hominiden auf dem drittem Planeten des Systems anwesend, und ich tue so, als würden die mich interessieren, während ich die eigentliche sozusagen Zielperson meines Interesses ignoriere, was natürlich den Erfolg der Kontaktanbahnung garantiert, aharhar. Ja ja, Zynist.

Der Ost-Koske ändert sich wohl nicht mehr. Soll er? Muss er? Bla.

Wieder ein abenteuerlich vom Mainstream aktueller Beherbergungsgepflogenheiten abweichendes Gebäude, aber heute eher ländlicher Natur, und wieder allerlei Aktivitäten, die gewissermaßen ins Nichts laufen dergestalt, dass ich ignoriert werde insbesondere während meiner Wortmeldungen, aber auch bereits als still nicht teilnehmender Beobachter gar nicht wahrgenommen werde, als wäre ich unsichtbar.

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Die Sorte zum Wonntag. Universalmarginalpersönlich.

Und hier wieder der Stasi mit seinem Bericht! Kommt permanent per Mental-Funk, dass ich die Wende verpennt hätte, es hat was, echt! Ach, könnte ich doch einmal einem Stasi die Fre… – „Ooopa?!!!“ Ich sitze heute den dritten Tag ohne verohropaxte oder bekopfhörerte Ohren am PC und dresche in die Tastatur, es ist ganz erstaunlich, bringt aber nix, weil das antikisch-tragödisch gewissermaßen die Handlung zusammenfassende und kommentierende Gebrabbel und Gemurmel im Hintergrund stetig rieselt. „Wer hat sich das ausgedacht?“, Frau N. Hagen, aber nie werde ich es erfahren.

Der PC war sozusagen leicht geschrottet, aber ich habe schon lange erwartet, dass mir das wiederfahren könnte. Allerdings kommt dergleichen natürlich, „wenn Du schon gar nicht mehr dran denkst“, wie es in diesem Text eines Rocksongs aus der DaDaeR heißt. In besonders paranoiden (?) Momenten glaube ich, dass in derlei Texten der Budenzauber zumindest angedeutet wird. Ich muss auch immer wieder daran denken, dass Stasi-Hasi mit den roten Haaren bis unter den Arsch 1984 in Hirschgarten immer wieder von „Gedankenpolizei“ gemurmelt und gebrabbelt hat. Es scheint, als hätte ich auch da nicht richtig zugehört, was mir die Sicherheitselfe mehrfach in anderen Kontexten unterstellte, andererseits es bezeichnend ist, dass ich mir den Scheiß gemerkt habe, bla.

Nach der Systemwiederherstellung muss ich Open Office nochmal runterladen – schönen Dank auch. Kopie der Installationsdateien auf ’n Stick speichern, alter Ost-Koske, meine Güte! Muss man Dir alles sagen?! Das hat er von seinem Onkel, hätte Tante Paula gesagt, wenn es sie gegeben hätte. Immerhin speichere ich nun regelmäßig die eigenen Dateien stickig; der Fortschritt ist selbst dann nicht aufzuhalten, wenn man senil-konfus ist, wie es in der, gnihi, „Olsenbande“ heißt. Ja ja – war nicht alles schlecht!

Heftige Traumsendungen von der Hauptverwaltung Budenzauber…

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Im Traum habe ich nicht nur  e i n e  Scheibe

Es kommt wohl zu einer Art Versöhnung, aber die Szene, an die ich mich im Traum erinnere, ist auch nur geträumt; vor etlichen Monden. Jedenfalls wirkt mein Vater sehr entspannt und mir freundlich zugewandt. Auch wieder heftige Heulerchen; ich muss das runter machen, das ist mir peinlich; das innere Kind ist wohl wieder einmal am Abkacken, sorry. Es kommt dann auch im Traum die „halluzinierte“ Rückmeldung, mein Vater wäre tot.

Wie behandelt man angeblich psychotische Symptome im Traum? Muss man im Traum Neuroleptika eindrehen? – Ja ja, Zynist

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Neues aus dem Marktsegment „Kriminelle Energiewirtschaft“

Ein Einbruch mit, yeah, High-Tech, der sich dann als eine Art Test herausstellt. Die Belegschaft kehrt an die Arbeitsplätze zurück und ist augen- bzw. ohrenfällig erheitert über den gelungenen Joke.

Hier hat die Traumszenerie etwas vom „Großraumbüro“ in Meister Gilliams „Brazil“. Das ist eindeutig ein Tagesrest, weil ich gestern die DVD in der Ausgabe der „SZ-Cinemathek“ second hand in der Hand hatte und sie in den nächsten Tagen kaufen werde; ich sitze ja jetzt schließlich an der Quelle, hähä.

Man sollte jedoch den Film schon deshalb kaufen, weil Herr de Niro darin einen Klempnermeister spielt, muaha. – Zum Thema, Herr Koske! Disziplin, zefix!!!

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… (mit dem) Rad ab… gnihi…

„Faszinierend!“ (Zitat Spock, derzeitiges Universum seines Aufenthaltes unbekannt). Zunächst wieder etliche verwohnte und verwitterte Prenzlauerberghütten, 3. und 4. Hinterhöfe, Alter; der morbide Ost-Koske ist entzückt. Wahrscheinlich gibt es so was gar nicht mehr in dem Bereich, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre, da sind diese Häuser alle nobelsaniert, und ich bin mit Sicherheit nicht der Einzige, der das nicht nur gut findet.

Dann etwas mit einer Bürgerin mit silbrig-zuckrig gefärbtem Haupthaar und darin zarten grünen und lila Strähnchen, die mir irgendwie bekannt vorkommt, die ich aber weder im Traum noch auch in der sogenannten Realität identifizieren kann. – Eben kam wieder ‚Kuckuck!‘, könnt Ihr bitte mal ’ne neue Platte auflegen, liebste Budenzauberer, es ist langweilig! – Sie fragt mich, ob ich noch ihre Kaffeemaschine anschalten könnte, bevor ich gehe (?), muaha, worauf ich sie anfange zu knutschen; das Männchen ist drüsendruckgesteuert selbst in der Phase der Drüsenrückbildung.

Dann aber kommt etwas ganz Neues… Ich bin mit dem Fahrrad unterwegs, und ich habe es eilig, und ich merke schon im Traum, dass ich wahrscheinlich zu spät komme und dementsprechend die Prüfung nicht bestanden habe. Ich schlittere mehr als ich fahre einen Sandberg hinunter, und diese Szenen könnten auf einer Großbaustelle spielen, und ich fahre stinkwütend den Berg wieder hinauf, als ich feststelle, dass ich, ha, in die falsche Richtung fahre.

Jetzt geschieht das ohne Ironie usw. gesagt Verblüffende, indem ich nicht nur tatsächlich mit gewaltiger Kraftanstrengung den Sandberg wieder hinauf gelange, was auch in der sogenannten Realität selbst für trainierte Sportler schwer sein dürfte, sondern – abhebe… Ich radele mit dem Rad immer höher, bis ich Dutzende Meter über dem Berg in der Luft die Pedalen trete.

Was war das? Der, igitt, Durchbruch? – Dagegen spricht, dass ich erstens eher Angst spüre als in jauchzendes Frohlocken über meinen Überflug im doppeltem Sinne verfalle, und dass ich auch weder im wörtlichem noch im übertragenem Sinne, igitt, lande, sondern aufwache.

E. T.??? – Ich habe den Film nicht gesehen, oder nur ausschnittsweise, aber natürlich kenne ich das berühmte Szenenbild des durch die Luft radelnden Jungen mit dem galaktischem Gnubbel-Gnom vorn im Korb.

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Herr, die Not ist groß – die nicht gerufenen Geister werd‘ ich auch nicht los!

Störungsspezifischer Größenwahn – wir berichteten*… Heute aber wurde mir nicht nur geträumt, dass ich in Iron Hut City wäre, sondern ich war auch im Kinderzimmer der gut dekorierten Wohnung des Versuchs einer Familiensimulation K. Am Fußende meines Bettes kauerte ein ängstlicher, dicklicher, nicht mehr ganz jugendlicher Bürger, den ich ebenso hartnäckig wie vergeblich darauf hinzuweisen versuchte, dass sich unter meinem Bett noch ein Rollbett befände. Chch – „Rollbild“! Das Unbewusste wieder, Wahnsinn!

Nee, nichts mit Erotik! Auf dem Rollbett hat in der sogenannten Realität mein sieben Jahre jüngerer und bis zum Karikaturistischem das Gegenteil von mir darstellender Stiefbruder gepennt, mit dem ich des Öfteren albern-pubertär herum geknutscht habe, weil ich halt ’ne schwule Sau bin und das nicht wahrhaben will. (???) – Oder weil ich was ausgetragen habe, das unausgesprochen und damit umso wirksamer in der „Familien“-Atmosphäre waberte, weil das meine „Funktion“ war, das Unbewusste auszuagieren?

Ich bin nicht der Erste, der feststellt, dass es in jeder Familie jemanden zu geben scheint, der auf diese und ähnliche Weise was austrägt usw. und tabu ist usf. Ich fühle mich aber wohl in dieser Rolle, ich will mit diesen Herrschaften gar nichts mehr zu schaffen haben; hagestolzierend vergrämt und unversöhnt werde ich einsam entschlafen, ach, süßer Schmerz…

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Mein Unbewusstes hat deutlich narrzisstische Züge

Der Tippfehler ist gewollt; kleiner Scherz zur Auflockerung, wie Oberstleutnant Sanftleben sagen würde, muahaha. – Natürlich hat Meister Schramm seinen Ruhestand entschieden verdient, aber es ist trotzdem jammerschade. Man muss das doch mal aussprechen dürfen! Es fällt übrigens auf, dass etliche Comedians und Kabarettisten Psychologie studiert haben…*

*Hüstel* – Ist das jetzt noch freies Assoziieren oder bereits Gedankenflucht, was ich hier betreibe? Auch diese Frage steht schon einige Zeit unbeantwortet im virtuellem Raum; ach, schöner Schmerz, oh edle Tiefe! Egal – zur Sache!

Ein Merkmal des Narzissmus ist dieses sich verbandelt fühlen mit sogenannten Promis – steht im Internet!** Nun ist das Problem, mein Problem, dass ich, milde formuliert, nicht davon zu überzeugen bin, dass das meine Träume wären, von meinem Unbewusstem generiert.

Aber das lassen wir jetzt! Ist sinnlos, wie gesagt. Rund fünfzehn Jahre lang habe ich einem halbem Dutzend Mitgliedern des Freudeskreises Anna Lyse die Ohren abgekaut, um ihnen zu vermitteln, dass ich nicht züchotisch agiere, reagiere oder aus agiere, Unpassendes überlesen, oder den Simulanten spiele, O-Ton vox populi – das war völlig sinnlos! Ich habe es einmal erlebt, dass ein Dipl.-Psych. nachdenklich geworden ist; ich habe deutlich gemerkt, dass in ihm die Frage gearbeitet hat, ob vielleicht doch was dran sein könnte an dem, was dieser sinistre Koske da an Material bringt, wie bereits Prof. Freud formuliert hat.

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… traumhafter Höhepunkt…

Ich habe einen kleinen Hund, ein Zamperl, mit dem ich beim Tierarzt bin. Ich äußere halb begeistert, halb besorgt, dass der Hund noch nie gebellt hätte. Er hätte ohnehin mehr von einer Katze, es würde nur noch das Schnurren fehlen. Ich hätte auch noch einen Kater zuhause, und die beiden Vierbeiner kämen wunderbar miteinander aus.

Die ganze Szene hat etwas Friedlich-Freundliches, aber ich weiß nicht, ob ich bestanden habe. Ich fürchte, aus Erfahrung unklug, dass dies nicht der Fall ist.

Die letzte Traumszene ist grauenhaft, inhaltlich ist dieser der heftigste Traum bzw. „Traum“ in meinem Leben.

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(… er spielt wieder den Simulanten*…)

Heute früh habe ich über den Budenzauber gekichert – ist das ’n Fortschritt? Ich lag im Bett und dachte wie üblich über die Welträtsel nach, zur mentalen Lockerung und Entspannung für Pubertierende 50+, nicht wahr, da kam per Mental-Funk: ‚Der liegt im Bett und träumt von XY!‘

Die dauerhaft kommentierende virtuelle Diensteinheit (DAUKOVIDI), die man mir 1986 installiert hat, seitdem ich dahinter zu kommen versuche, wie die das gemacht haben. Der Ton ist genau derselbe wie in diesem Lehrfilm der Genossen Tschekisten, den ich im Internet leider nicht mehr finde. Nein, ich stelle die paranoide (?) Frage nicht, ob Letzteres Zufall wäre oder nicht.

Das „Witzige“ ist, dass ich mitnichten von XY geträumt habe. – In unregelmäßigen Abständen finde ich immer wieder junge KünstlerInnen im Net, die mich in süßem Entzücken verzucken lassen; der konkrete Name spielt jetzt keine Rolle. Es ist, natürlich, auch wieder eine sozusagen Verkörperung der anima von C. G. Jung. Das weiß ich ja, denn ich bin ja so schlau, boah!

Ja. Na ja. – Aber dann kommen wieder diese „Rückmeldungen“, die inhaltlich zutreffend sind…

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