Kategorie: Stadtbild

2 von 5 – Note 4

Mühsam hätte ich gewusst sowie Fräulein Lerch-Rabinowitz. Heinz Knobloch hätte über sie ein Buch geschrieben, ich jedoch… – „Ooopa?! Trink Dein‘ Tee!“ Allein, dergleichen könnte es noch mehr geben; man muss das doch mal aussprechen dürfen, *hüstel*. Das Bild ist an der Ostwand dieses Gebäudes. – Klick ins Pic macht big!

Merkwürdig, ich mache mich immer über mich selbst lustig, indem ich erkläre, ich hätte keineswegs die Wende verpennt, sondern würde die Abdankung unseres Kaisers verarbeiten wollen, aber kann es sein… – „Ooopa?! Die Kekse!“

Dies bunte Geschädel erreicht die Netzhaut des Betrachters im Rosengarten am Schyrenbad, etwa hier. Äh… – ich liebe es: Klick ins Pic macht big!

PS: Heute früh im Halbschlaf, also in einem von mir mehrfach als halbwegs erklärbar charakterisiertem Zustand, erreichte mich folgende Mitteilung per Mentalfunk: ‚Das Bürgerliche gibt es nicht mehr!‘ – Auch interessant, oder…

(… ich übe weiterhin, das Positive zu sehen…)

(Quellenangabe entfällt – bin im Widerstand!
Irgendwo aus dem Frauenmagazin „Pinterest“)

Schier eben kam die Putzfrau, eine sehr sympathische Frau, denn auch Vertreter dieser Spezies sind mir bekannt, die sich freut, dass sie bei mir fast nichts zu putzen braucht, weil ich gelerntes Aschenputtel mit Schwanz selbst putze, hihi, und sie brachte mir Post vom Amt; die Verlängerung des Wohnungsantrags ist durch, und ich habe gleich Häkchen bei zwei Angeboten gesetzt…

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Postsozialistischer Planvorsprung oder Nachsitzen?*

Dies sind doch die Fragen, die weite Kreise der Bevölkerung völlig zu Recht überhaupt nicht interessieren! – Hier aber noch zwei Bilder, von der KI erstellt, die neuerdings in meinem Fotoapparat wohnt, aber irgendwas ist ja immer…

* Wieder ein freudvoller Beitrag vom Feinsten – „Postzozialistisch“; tierisch was los…

(… ich will aber keinen Titel eingeben, werte Blog-Ängschien…)

Was ist das denn – heftig und völlig unerwartet? Heimweh, Dinostalgie, Eskapismus? „Ich weiß nicht, was es ist…“, heißt es in diesem Song, von Purple Schulz, wenn ich mich recht entsinne, was ich hin und wieder zu tun pflege, wie ich schon des Öfteren bemerkte, weil es halt zutreffend ist…

Ich hatte keinen richtigen Anlass dazu, aber so aus Jux und Geikelei habe ich wieder einmal nach Wohnungsangeboten in Iron Hut City gesehen; ich meinte es nicht ernst, vielmehr zelebriere ich dergleichen immer einmal wieder nach dem Motto „Nachher ärgerste Dich, weilde nich‘ jekiekt hast mitte Oogen im Kopp, als voll krasse Angebote drin standen!“ usw. – Wie eine Welle, die im Bauchraum hoch steigt; offensichtlich bin ich doch noch nicht völlig tot, Alter. Was aber ist das?

Das mindestens Interessante ist, weil es gegen Eskapismus und Heimweh spricht, dass ich das auch hatte, als ich 2008 und 2014 in IHC als Hospitant- bzw. Onkel leibhaftig erschienen bin. Natürlich hat John Wolf Goethe recht mit dem Bonmot, sinngemäß zitiert, nur fast wörtlich, die Romantik einer Landschaft resultiere aus der Einsamkeit des Betrachters, und ich war ja dort bewusst und absichts- und genussvoll allein, aber das ist es nicht nur, denn mit „Romantik“ ist diese seelische (Schief-)(?)-Lage sehr ungenau beschrieben. Es ist etwas wie „Alles ist noch oder wieder offen, alles wird sichtbar, was sich über Jahrzehnte gewissermaßen im Seelenkeller angesammelt hat, alles ist noch oder wieder möglich, ich kehre an den Ursprung zurück und ‚Alles ist wieder da!‘ usw.“

Hier werden wieder die Grenzen von Sprache deutlich, indem ich das Empfinden habe, mit Worten um den Sachverhalt zu kreisen, den ich möglichst nachvollziehbar beschreiben möchte, ohne ihn dergestalt ausdrücken zu können, dass ich mir halbwegs sicher sein könnte, dass mein Beschreibungsversuch nachvollziehbar ist.

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(… habe die semiotische Guerilla bezwungen – sie ist am Boden…)

Umberto Eco hat, wir berichteten durchaus, den Begriff in einem anderem Kontext geprägt, aber er scheint über diesen hinaus brauchbar. Bla…

… dermaßen notgeil bin ich nun doch nicht…

Er tut wieder so, als wenn er arbeiten geht… – Das „Lustige“ ist, dass mir wieder eingefallen wurde, kein Schreibfehler, dass mein unmittelbar vorgesetzter Vorfahre das gemacht hat; man nahm an, er würde in seiner leitenden Funktion zur immer besseren Befriedigung der Bedürfnisse der Bevölkerung beitragen, stattdessen er spazieren gegangen ist, hihi, was übrigens von zumindest in diesem Kontext in jedem Fall glaubwürdigen Zeugen bezeugt wurde. Ich muss zugeben, dass ich das dem Herrn gar nicht zugetraut hätte; man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können usw.; Nietzsche, wenn ich recht belichtet bin, was nicht immer, aber immer öfter der Fall zu sein scheint. Da hat er sich doch noch irgendwie als der Kerl erwiesen, den er in meiner Vorschulkindheit zu geben versuchte und von dem ich vergeblich erwartet habe, dass er endlich bleibend zum Vorschein kommen würde. Ich habe den Verdacht, dass ich nicht der Einzige bin, der heimlich derartige Erwartungen hegte und pflegte.

Das ist eine der Situationen, die tragikomisch typisch waren für unsere sozialistischen Menschen. Alles, was mit Psycho zu tun hatte, wurde noch mehr ausgeblendet, als es heute normal ist, und daher konnte niemand erkennen, dass der Mann verzweifelt versuchte, nachholende Ich-Entwicklung zu zelebrieren, obwohl er den Begriff nicht kannte, ein bisschen zu leben versuchte jenseits von Pflichterfüllung. Dies in seiner Torschlusspanik, die daraus resultierte, dass er nach seinem heftig geleugnetem Vierteljahrhundert in Uniform draußen war und klar kommen musste und durch eine schwere Erkrankung mit der Endlichkeit des Lebens brutal konfrontiert wurde.

Es wird da noch Einiges zukommen auf die Kameraden Volksschützer (Franz Fühmann), denn es zeichnet sich jetzt schon ab, dass auch oder gerade die Knackis immer älter werden, und ich kann und will mir nicht verkneifen anzumerken, dass auch und gerade das mit diesem scheußlichem Unbewusstem zu tun haben könnte, und zwar in der Weise, wie ich es eben anzudeuten versuchte mit der Schmonzette aus der Keimzelle der Gesellschaft, die die Familie laut Friedrich Engels angeblich ist. Es ist denkbar, jedenfalls für mich, und ich darf das, ich bin schizotyp, dass auf dem Gelände der ehemaligen DaDaeR eine Art „Coverversion“ von Holden Caulfield 71 sein könnte, und das habe ich nicht nur witzig gemeint, und es ist auch nich‘ lustich.

Warum schreibe ich das auf? – Um überhaupt zu schreiben, natürlich, und das ist jetzt natürlich wieder ein bisschen alá „Bajazzo“ von Thomas Mann, doch drohe ich wieder vom Hundertstem ins Tausendste zu kommen, weswegen ich das jetzt mal so stehen lasse. Ich habe die Materialsammlung zu meinem Lebensslalomlauf mitnichten aufgegeben, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt, es stockt „nur“ gerade wieder ein bisschen, diesbezüglich, ach…

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… der Klient entdeckt neue Seiten an sich…

hier… – Aber die ganze Materialsammlung muss ich neu ordnen. 1215 Wörter – immerhin! Es tut voran gehen nähmlich!

Und wenn ich alles aufgeschrieben habe, ist vielleicht Raum für Dichtung und so. Raum im mehrfachem Sinne. Die Weltgeistin hat eh‘ wieder was dagegen, aber ich kämpfe dagegen an, ha!

***

Kommt gut. Aber ist nicht normal – am 18. November in M, Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren.

Politisch unkorrekt!!!

Das Bild habe ich aufgenommen in der Naupliastraße, und das ist Harlaching, Alta… *hüstel*…

Herr Koske, was sind Sie wieder ein rechter Springinsfeld fürwahr! – „Rechts“ ist hier allerdings ausdrücklich nicht politisch gemeint, vielmehr ich politisch nach wie vor extreme Ultra-Mitte bin. Ich habe auch nicht wirklich etwas gegen die CSU, vielmehr jeder nach dem Füllstand seines Maßkrugs selig werden möge oder wie König Fritz Alter sagte. Ich freue mich nur immer wieder, und dies merke ich an ohne Ironie und dergleichen unzeitgemäß zersetzend-möchtegerneintellektuelle Abwehrformationen klassisch-freudvoll analytischer Art, wenn ich im mehrfachem Sinne am Rande derartige kleine Details dieser unserer dynamischen usw. Postmoderne wahrzunehmen nicht völlig unfähig zu sein scheine.

(… eben hat sich Thomas Mann im Grab umgedreht – falls sich jemand über das Knirschen unter der Erde gewundert hat…)

Wie nicht anders zu erwarten, hakt es immer noch ein bisschen mit der Selbststrukturierung. Meine Güte – ich darf echt keinem erzählen, dass ich 57 bin, was mir nicht schwer fällt, weil ich das selbst nicht glaube. „Meine Güte“ ist nur wieder eine Redewendung – selbstredend verfüge ich mitnichten über Güte!

Um aber wieder einmal wenigstens auf eine Art Thema zurückzukommen wenigstens zu versuchen, hier die Mitteilung an meine zahlreiche Nichtleserschaft, dass ich nach einigen Tagen neuerlichen stumpfen Verstummens meine Materialsammlung mit Texten über mein persönliches Präteritum verstohlen erweitert habe, und zwar hier.

Self-fulfilling prophecy – hier scheißt Ost-Koske an! Ha!

Heute lagen Briefchen im Haus, in den Gängen, auf der Treppe und auch vor Zimmertüren der Pension. Eines habe ich schon ganz früh auf dem Gang liegen sehen, als ich voller Morgengrauen mein Angstwasser abschlagen war. Ich hatte bei dieser Wahrnehmung den albernen Gedanken, dass früher die Burgfräulein Tüchlein haben fallen lassen, um auf diese Weise Kontakte zu knüpfen, die unter Umständen zur Arterhaltung beitragen könnten. Ich habe darüber im Internet gelesen – Mann und Frau ziehen sich aus und manchmal kommen dann Kinder usw.

So weit das übliche koskatörichte Witzchen zum Zwecke der Selbstsuggestion des Inhalts, man wäre über dergleichen erhaben. Nachher aber lag ein solches Briefchen auch vor meiner Tür. Womöglich hat das jemand der Bewohner dahin gelegt. Das hat mich geärgert. Hat, inzwischen habe ich mich einigermaßen abgeregt. Ist eh‘ alles eitel und Haschen nach Wind!

Mich hat es schon geärgert, als die Padrona di Casa* kurz nach meinem Einzug darauf hingewiesen hat, dass Bewohner der Zimmer des Nachbarganges sich beschwert hätten, weil das dortige Bad immer schwimmen würde. Wieso kommt man mit so was zu mir? Strahle ich derart intensiv Schuldgefühle aus? Dass die neurotisch sind, also nichts mit tatsächlichen Übertretungen zu tun habe, scheint zu meinem Entsetzen oft auch nicht zu vermitteln, vor allem nicht geschmackvoll uniformierten „Kameraden Volksschützern“, Zitat Fühmann.

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… Anonymous & Dornröserich… oder so…

Klick ins Pic macht big!

Klick ins Pic macht big! – Ich liebe diese Formulierung, sorry!

Man findet das unter dieser Brücke. Da fährt unten der Kolum-Bus durch. „Herr Koske!!!?“

Es gibt wahrscheinlich in jeder Großstadt Nahverkehrsstrecken, bei deren Nutzung man an einer Art Stadtbesichtigungstour teilhat. In M, Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren, sind das etwa die Tram 19 oder der Bus 68. Hatte ich erwähnt, dass in M der ÖPNV nach orthopädischen Gesichtspunkten geordnet ist? Man fährt beispielsweise von Knie nach Au. Und dergleichen!

Old Ron war schon ganz entsetzt, als die Wand des oben geposteten ersten Bildes überstrichen wurde, mit einem frischem Steingrau*, aber siehe – alles ward gut! Ich finde, es könnte mehr von so was geben. Und im nächstem Leben werde ich auf keinen Fall wieder Spießer! – Oder hatte ich das schon erwähnt?

* Prof. von Bülow.