Kategorie: Schnullifax

(… habe die semiotische Guerilla bezwungen – sie ist am Boden…)

Umberto Eco hat, wir berichteten durchaus, den Begriff in einem anderem Kontext geprägt, aber er scheint über diesen hinaus brauchbar. Bla…

Was ist Dialektik?

Die Pionierorganisation „Ernst Thälmann“ und Heino haben am selben Tag Geburtstag… – Ja, ich bin ein Zynist, ist ja schon gut! Es verwächst zusammen, was zusammen gehört, oder so ähnlich.

(… ich soll in der Klinik das Rauchverbot durchsetzen, kam per Mental-Funk… das kam in den letzten Monden unzählige Male… hat was, echt… wie machen die das… nie werde ich es erfahren… Internet ohne Technik… ich muss petzen, sorry…)

Und was kommt dann? – ‚Kabarett!‘ (… wenn ich nicht aus der Spur komme, tun das auch die Rückmelder nich‘, logo…)

Ein Zamperl

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Es fehlt ein Komma. – Das war es! Sie sind entlassen!!!*

„Gespür für Mode“??? – Mensch, Polter-Proll Ost-Koske, das war metaphorisch-poetisch gemeint!

Manchmal beteilige ich mich an solchen Spielerchen, und dieses habe ich aus dem Frauenforum gofeminin. – Ich habe schon als körperlich Pubertierender fast immer und immer gern und fast immer vollständig die von meinem märchenhaftem Stiefmütterchen abonnierte Frauenzeitschrift „Für Dich“ gelesen, *hüstel*…

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Ich bin nun Gehen gegangen

Siehe letztes Posting. – Nebenbei bemerkt, strebe ich nicht die geflissentliche Entgegennahme eines Karl-Valentin-Ordens in Weißbierdosenweißblech* an. Aber weil ich gerade dabei bin – ich fände es sehr angemessen, wenn man Herrn Valentin postum den Dr. phil. h. c. verleihen würde.

Das habe ich nicht witzig gemeint! Valentin war nicht einfach ein Komiker, er war ein Philosoph. Das dürfte einer der Gründe sein, warum er in weiten Kreisen der Jugend von heute beliebt ist. Nein, ich projiziere hier nicht meine eigene Situation, Herr Dr. Freudlos, aber thx!

Ganz abgesehen davon, dass ich bei der Jugend von heute mitnichten beliebt sein dürfte, womit ich wieder einmal einen Sachverhalt mädchenhaft milde umschrieben hätte. Da scheine ich eher der mobile Container für böse Papa-Übertragungen zu sein, allerdings ohne minimal 110 Euro pro Stunde und Couch.

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Man kann gar nicht vom Thema abweichen

Eigentlich! Alles, was man sagt, wobei hier „sagen“ auch im übertragenem Sinne gemeint ist, äußert man in einem Bezugsrahmen, in einem Kontext, in einem Geflecht von Kontakten, Beziehungen, Bindungen, Abhängigkeiten usw., kurzum, in einer, igitt, Gruppe.

Das gilt auch, wenn keiner da ist. Lange, bevor ich in therapeutischen Lebenswelten hospitiert habe, war mir klar, dass Leute, die mit sich selbst reden, dies eben eigentlich nicht tun. Vielmehr wenden sie sich an das innere Abbild einer zuletzt in der sogenannten Realität erreichbar gewesenen Bezugsperson. Es ist bekannt*, dass manche Leute monatelang die Stimmen ihrer verstorbenen Liebsten hören. Und so weiter. Milde formuliert, erscheint es mir unangebracht, hier von psychiatrischer Symptomatik zu sprechen.

Ich schweife ab – har har, siehe eben oben. Mir fällt jedoch wieder die 1985 gestellte Frage des Teilzeit-Chassiden Dr. R. ein, an wen man sich eigentlich wenden würde, wenn man im literarischem Sinne zu schreiben versuchen würde. Eigentlich kann ich die Frage immer noch nicht hinreichend gründlich beantworten, aber ich bin halt insgesamt sehr frühreif.

Mit anderen Worten ist man mit allem, was man in einer bestimmten Situation sagt, zwangsläufig immer in der Situation. Bla.

man muss das doch mal aussprechen dürfen

PS: Bin ich nich‘ ’n pfiffiges Kerlchen? – Ich würde schon gern mit mir gehen, aber ihre Eltern sind dagegen…

* „Ist bekannt!“ Sorry! – Ja ja, ’ne Szene mit so Frauen. Sehr bezeichnend wieder, Old Ron! Das Problem besteht darin, dass ich, selbst wenn ich das Geld für so was hätte, aus so Häusern rausgeschmissen werden würde, weil ich Lachanfälle kriegen würde.

… weitere Beispiele störungsspezifischen Erlebens… (?)

Ich habe Zeichen auf der Stirn. Ich kann sie nicht lesen, aber andere Menschen. Da scheint offenbar zu stehen, sinngemäß: „Bitte hier Projektionen und Übertragungen abladen!“ Das erlebe ich schon seit vielen Jahren und ich erlebe es fast jedes Mal, wenn ich nach draußen gehe, schon nach wenigen Minuten, auch heute wieder. Sie sagte etwas wie: „Lustig!“ und er zischte: „Verräter!“ Das übliche ältere Ehepaar, exemplarische Elternfiguren usw. Womöglich wieder eine Kampfgemeinschaft tschekistischer Veteranen usw.

Das waren natürlich wieder die. Die, die drin sind, dabei, in den Budenzauber integriert, und übrigens ist dieses Phänomen, unabhängig von allen vermeintlichen oder tatsächlichen Verschwörungstheorien und deren eventueller Deutung als psychotisch, bereits vor vielen Jahrhunderten zumindest in Andeutungen beschrieben worden. Mittelkürzlich hatte ich den Spruch erwähnt, den Dr. R. 1984 an die Wandzeitung gepinnt hat. Heraklit, sinngemäß. Die Wachenden hätten eine gemeinsame Welt, nur jeder Schlafende würde sich immer nur an seine eigene wenden. Bla.

Wie schon mehrfach bemerkt, befürchte ich, oder bin mir sogar sicher, dass es mehr desselben gewesen wäre, in Klammern Watzlawick, Austreiben des Teufels mit dem Beelzebub, wenn ich mich bemüht hätte, vor allem durch erfolgreiches Absolvieren hierfür vorgeschriebener Universitätlichkeiten, in den Freudeskreis Anna Lyse als Werktätiger, nicht nur als Klient, aufgenommen zu werden. Das ist mir mehrfach, milde formuliert, empfohlen worden, und es hätte mir ermöglicht, die unfreiwillige Verwendung als Zielobjekt und Container von Projektionen und Übertragungen halbwegs konstruktiv umzudeuten, trallala.

In diesem Sinne – häff fann!

PS: Es ist übrigens erstaunlich, und man muss das doch mal aussprechen dürfen, was alles von diesem Heraklit stammt, auch dieses Bonmot, man könne nicht zweimal in denselben Fluss steigen… Kommt aber alles, schrauben die schon dran, ha!

Kapitalismus – man kauft im Fahrradladen ’ne Seele…

„Herr Koske, Sie sind ein ‚Zynist'“! – Weiß ich doch schon…

Freudvolle Fehlleistung des Morgens

„Linksrational“. – In der „taz“ vom vorvorvorigem Wochenende habe ich gelesen, Sahra Wagenknecht wäre linksnational, und wenn das in der Zeitung steht… Ja, ich lese die „taz“ von vor drei Wochen, aber es ist keine Behandlung notwendig, zudem bin ich bereits in einer Einrichtung.

Ich bin nicht fürs freihändig Leben befähigt… „Ja, ich kann ohne Symbiose nicht leben/ja, ich kann ohne Symbiose nicht sein!“, sehr frei nach Wencke Myhre, es muss keiner mitschunkeln.

In diesem Sinne guten Morgen und kämpft man schön!

… ich will es jetzt echt wissen…

Ein Höhepunkt des Budenzaubers

Ich muss petzen! Mal sehen, wie weit ich komme. Old Ron ist heute im Fahrstuhl stecken geblieben, d. h., der Fahrstuhl ist zwischen zwei Etagen stehen geblieben und ich war drin. Ich weiß auch, was damit bezweckt werden sollte. Ich habe sofort nicht nur gewusst, sondern gespürt, was der Vor- und Unfall zu bedeuten hatte. Mindestens interessant ist, dass ich bei allen möglichen Kinkerlitzchen persönlichkeitsspezifische, nicht der Situation adäquate Erregung entwickle, in diesem wirklichem Ausnahmefall aber voll cool geblieben bin, boah, Alta. Vielleicht rutscht aber noch was nach, was mir bei heftigen Erlebnissen regelmäßig passiert.

Jedenfalls schien das der letzte Versuch, hier eine Bindung zu erzeugen, und ich kann gehen. Das kam heute morgen auch als Zeichen. Eine zusammen gerollte Iso-Matte lag herrenlos unten auf dem Rasen, den ich mehrfach in der Woche von Abfall befreie. Ich habe es heute früh nicht verstanden, jetzt schon. Dieser Budenzauber hat überhaupt nichts mit dem zu tun, was Menschen bewusst in der sogenannten Realität tun, das ist faszinierend, wenn auch gruselig.

Das Land der Dichter und Denker – Dichtung muss aber nicht mehr aufgeschrieben werden, weil sie sozusagen direkt umgesetzt wird, was man bisher als Psychose missdeutet hat, was ich auch mindestens zum zwanzigstem Mal in meiner Blog-Haus-Siedlung erwähne. Ich weiß, wie das klingt, und ich werde weiterhin Widerstand leisten, sofern ich das kann. Es geht nicht um Willensleistung, sondern um geschehen Lassen, wie beim Einschlafen usw.

Jedenfalls hat alles ein Ende, nur die Wurst hat zwei, har har, und auch der Budenzauber wird eines haben. 32 Jahre reichen ja auch, bla. Es sind in wenigen Wochen 32 Jahre. Trotz allem bin ich gespannt, wie das alles ausgehen wird.