Ich halte den Druck der Marktwirtschaft nur schwer aus

Heute zum Beispiel muss ich bis um zehn Uhr gekackt haben; sorry, man muss das doch mal aussprechen dürfen. Der Klempner kommt, wieder einmal, und geht nicht nur in den Keller, um zu lachen.

Seitdem ich hier eingezogen bin, habe ich einige Monde lang mindestens drei Mal in der Woche die Verstopfung beseitigt, die eine Mitmenschin oder ein Mitmensch durch Unmengen feuchter Tücher in einem der Kabinette zur Entsorgung von Stoffwechselprodukten verursacht hat, die sich auf dem Gang der Pension befinden; auf dieser Etage drei, nebst einem keramischem Sitz in einem Bad mit unverbaubarem Grünblick auf den Hof.

Nun bin ich weder Hausmeister noch Klempnergehilfe, aber viel krasser ist, dass womöglich ich, was mich natürlich echt überrascht hat, als der Verursacher des Tuchstaus angesehen wurde.

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(… Herr Koske übt sich verstohlen in Selbstkritik…)

Der natürlich zunächst berechtigt erscheinende Einwand, man könne sich nicht auf Psycho-Club konzentrieren, weil die materielle Basis nicht befriedigend wäre oder gar geschaffen werden müsse, ist spätestens dann mindestens fragwürdig, wenn diese Basis in der Ausprägung zu allgemeiner Wohlfahrt geführt hat, wie es derzeit zumindest in D der Fall ist; man kann hier auch als vierfach Verhartzter einigermaßen menschenwürdig leben usw.

Zudem wird mit diesem Vorwurf ausgeblendet, dass Psycho immer auf das Materielle wirkt; das Malheur des Berliner Flughafens, als Beispiel, verweist auch auf den Zustand der Gruppe(n), die für diesen Bau verantwortlich ist/sind. Usw. usw. usf.

(… Herr Koske möchte als Geistesriese die Welt erklären – um sich aus allem heraus halten zu können… ich habe Euch alles erläutert – jetzt lasst mich in Ruhe… das könnte schon vom Ansatz her Scheiße sein, Herr Koske… nun lasst den einsamen Alten doch ’n bisschen spintisieren – er tut doch nie niemandem nüscht… Einsamkeit und Verlassenheit generieren Größenwahn – man kennt das… vielleicht ein paar Literchen Früchtetee aus den zarten Händen von Schwesternschülerinnen… und gibt es eigentlich Bruderschüler… das sind doch die Fragen, die die Welt zu Recht überhaupt nicht interessieren…)

Postsozialistischer Planvorsprung oder Nachsitzen?*

Dies sind doch die Fragen, die weite Kreise der Bevölkerung völlig zu Recht überhaupt nicht interessieren! – Hier aber noch zwei Bilder, von der KI erstellt, die neuerdings in meinem Fotoapparat wohnt, aber irgendwas ist ja immer…

* Wieder ein freudvoller Beitrag vom Feinsten – „Postzozialistisch“; tierisch was los…

Anlässlich des internationalen Frauentages…

… wünsche ich Dir, werter Ronald, denn Du möchtest ja nicht als „lieber“ angesprochen werden, dass es Dir besser gelingen möge, oder überhaupt, Deine weiblichen Anteile wahrzunehmen und zu integrieren; das mit der „Anima“ nach C. G. Jung, über die Du immer einmal wieder nicht ungeschickt in Deinen Monologen während Deines exzessiven Bohrens im Bauchnabel schriftlich kaskadierst, könnte ein echter Anfang sein.

Obwohl Du leider nicht unrecht haben könntest mit Deiner Befürchtung, Du könntest in Deinem Leben nicht mehr aus dem Gefängnis neuropsychischer Prägungen heraus kommen, in die er Dich unbewusst und daher umso wirksamer eingesperrt hat, sollte Dir das abschreckende Beispiel Deines Vaters eine Lehre sein in der Wahrnehmung des Grundgesetzes, dass männlich sein eben nicht zu machen, dicht machen, hart, hart und nochmals hart werden bedeutet, auch wenn das so scheinen könnte in der bisherigen Menschheitsgeschichte, in der sozusagen Fertigkeiten und Fähigkeiten der Seele nicht annähernd so engagiert und kreativ bis ins Geniale entwickelt wurden wie etwa Motoren oder Handys usw.

Auch wünsche ich Dir, dass Dich auf diesem Weg wirkliche Frauen begleiten mögen und nicht Sack tretende Frustrierte, die derart auf braves Mädchen konditioniert wurden, dass sie ihre Tritte gar nicht wahrnehmen, sondern gar empört sind über die Reaktionen der Männer darauf und diese Empörung dann vielleicht auch noch als Feminismus verkaufen wollen.*

Dein Dich abwechselnd mit Erheiterung und Entsetzen operativ bearbeitender Ost-Koske

* Auch oder gerade hier gilt: „Wer sich angesprochen fühlt, muss Gründe haben…“, Helga Königsdorf.

(… habe die semiotische Guerilla bezwungen – sie ist am Boden…)

Umberto Eco hat, wir berichteten durchaus, den Begriff in einem anderem Kontext geprägt, aber er scheint über diesen hinaus brauchbar. Bla…

Was ist Dialektik?

Die Pionierorganisation „Ernst Thälmann“ und Heino haben am selben Tag Geburtstag… – Ja, ich bin ein Zynist, ist ja schon gut! Es verwächst zusammen, was zusammen gehört, oder so ähnlich.

(… ich soll in der Klinik das Rauchverbot durchsetzen, kam per Mental-Funk… das kam in den letzten Monden unzählige Male… hat was, echt… wie machen die das… nie werde ich es erfahren… Internet ohne Technik… ich muss petzen, sorry…)

Und was kommt dann? – ‚Kabarett!‘ (… wenn ich nicht aus der Spur komme, tun das auch die Rückmelder nich‘, logo…)

Ein Zamperl

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Es fehlt ein Komma. – Das war es! Sie sind entlassen!!!*

„Gespür für Mode“??? – Mensch, Polter-Proll Ost-Koske, das war metaphorisch-poetisch gemeint!

Manchmal beteilige ich mich an solchen Spielerchen, und dieses habe ich aus dem Frauenforum gofeminin. – Ich habe schon als körperlich Pubertierender fast immer und immer gern und fast immer vollständig die von meinem märchenhaftem Stiefmütterchen abonnierte Frauenzeitschrift „Für Dich“ gelesen, *hüstel*…

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Ich bin nun Gehen gegangen

Siehe letztes Posting. – Nebenbei bemerkt, strebe ich nicht die geflissentliche Entgegennahme eines Karl-Valentin-Ordens in Weißbierdosenweißblech* an. Aber weil ich gerade dabei bin – ich fände es sehr angemessen, wenn man Herrn Valentin postum den Dr. phil. h. c. verleihen würde.

Das habe ich nicht witzig gemeint! Valentin war nicht einfach ein Komiker, er war ein Philosoph. Das dürfte einer der Gründe sein, warum er in weiten Kreisen der Jugend von heute beliebt ist. Nein, ich projiziere hier nicht meine eigene Situation, Herr Dr. Freudlos, aber thx!

Ganz abgesehen davon, dass ich bei der Jugend von heute mitnichten beliebt sein dürfte, womit ich wieder einmal einen Sachverhalt mädchenhaft milde umschrieben hätte. Da scheine ich eher der mobile Container für böse Papa-Übertragungen zu sein, allerdings ohne minimal 110 Euro pro Stunde und Couch.

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Man kann gar nicht vom Thema abweichen

Eigentlich! Alles, was man sagt, wobei hier „sagen“ auch im übertragenem Sinne gemeint ist, äußert man in einem Bezugsrahmen, in einem Kontext, in einem Geflecht von Kontakten, Beziehungen, Bindungen, Abhängigkeiten usw., kurzum, in einer, igitt, Gruppe.

Das gilt auch, wenn keiner da ist. Lange, bevor ich in therapeutischen Lebenswelten hospitiert habe, war mir klar, dass Leute, die mit sich selbst reden, dies eben eigentlich nicht tun. Vielmehr wenden sie sich an das innere Abbild einer zuletzt in der sogenannten Realität erreichbar gewesenen Bezugsperson. Es ist bekannt*, dass manche Leute monatelang die Stimmen ihrer verstorbenen Liebsten hören. Und so weiter. Milde formuliert, erscheint es mir unangebracht, hier von psychiatrischer Symptomatik zu sprechen.

Ich schweife ab – har har, siehe eben oben. Mir fällt jedoch wieder die 1985 gestellte Frage des Teilzeit-Chassiden Dr. R. ein, an wen man sich eigentlich wenden würde, wenn man im literarischem Sinne zu schreiben versuchen würde. Eigentlich kann ich die Frage immer noch nicht hinreichend gründlich beantworten, aber ich bin halt insgesamt sehr frühreif.

Mit anderen Worten ist man mit allem, was man in einer bestimmten Situation sagt, zwangsläufig immer in der Situation. Bla.

man muss das doch mal aussprechen dürfen

PS: Bin ich nich‘ ’n pfiffiges Kerlchen? – Ich würde schon gern mit mir gehen, aber ihre Eltern sind dagegen…

* „Ist bekannt!“ Sorry! – Ja ja, ’ne Szene mit so Frauen. Sehr bezeichnend wieder, Old Ron! Das Problem besteht darin, dass ich, selbst wenn ich das Geld für so was hätte, aus so Häusern rausgeschmissen werden würde, weil ich Lachanfälle kriegen würde.

… weitere Beispiele störungsspezifischen Erlebens… (?)

Ich habe Zeichen auf der Stirn. Ich kann sie nicht lesen, aber andere Menschen. Da scheint offenbar zu stehen, sinngemäß: „Bitte hier Projektionen und Übertragungen abladen!“ Das erlebe ich schon seit vielen Jahren und ich erlebe es fast jedes Mal, wenn ich nach draußen gehe, schon nach wenigen Minuten, auch heute wieder. Sie sagte etwas wie: „Lustig!“ und er zischte: „Verräter!“ Das übliche ältere Ehepaar, exemplarische Elternfiguren usw. Womöglich wieder eine Kampfgemeinschaft tschekistischer Veteranen usw.

Das waren natürlich wieder die. Die, die drin sind, dabei, in den Budenzauber integriert, und übrigens ist dieses Phänomen, unabhängig von allen vermeintlichen oder tatsächlichen Verschwörungstheorien und deren eventueller Deutung als psychotisch, bereits vor vielen Jahrhunderten zumindest in Andeutungen beschrieben worden. Mittelkürzlich hatte ich den Spruch erwähnt, den Dr. R. 1984 an die Wandzeitung gepinnt hat. Heraklit, sinngemäß. Die Wachenden hätten eine gemeinsame Welt, nur jeder Schlafende würde sich immer nur an seine eigene wenden. Bla.

Wie schon mehrfach bemerkt, befürchte ich, oder bin mir sogar sicher, dass es mehr desselben gewesen wäre, in Klammern Watzlawick, Austreiben des Teufels mit dem Beelzebub, wenn ich mich bemüht hätte, vor allem durch erfolgreiches Absolvieren hierfür vorgeschriebener Universitätlichkeiten, in den Freudeskreis Anna Lyse als Werktätiger, nicht nur als Klient, aufgenommen zu werden. Das ist mir mehrfach, milde formuliert, empfohlen worden, und es hätte mir ermöglicht, die unfreiwillige Verwendung als Zielobjekt und Container von Projektionen und Übertragungen halbwegs konstruktiv umzudeuten, trallala.

In diesem Sinne – häff fann!

PS: Es ist übrigens erstaunlich, und man muss das doch mal aussprechen dürfen, was alles von diesem Heraklit stammt, auch dieses Bonmot, man könne nicht zweimal in denselben Fluss steigen… Kommt aber alles, schrauben die schon dran, ha!