Kategorie: Philosophie

„Komm, wir starten Opa!“ – Neue Gedanken zu neuem Neuland.

Da ich als Psychopath naturgemäß arbeitsscheu bin, was sich unter anderem darin zeigt, dass ich in den letzten 20 Jahren mehrfach völlig erschöpft war*, habe ich mir zum wiederholtem Male, natürlich habe ich nicht mitgezählt, „Real Humans“ rein gezogen. Mein Geltungsdrang zwingt mich nun dazu, einige hoffentlich nicht ganz ohne Anmut gruppierte Wortgruppen zur Serie zu posten, womit ich hiermit beginne.

Zunächst muss ich selbstkritisch anmerken, dass es sich womöglich gar nicht um einen Kamin handelt. Allein, das ist eigentlich nebensächlich, denn das fragliche Bild ist ein Jugendporträt des blutigen Bolschewisten Bronstein, was dazu einlädt, nachdenklich zu werden, wie ich glaube, anmerken zu sollen. – Was wollten uns die Künstler damit sagen?

Egal! – Was aber ist ein, wenn nicht das Problem aller Versuche, Erziehung optimal zu gestalten? Die Weitergabe unbewusster psychischer Inhalte, die greulich garantieren, dass immer alles von vorn losgeht, weil das Unbewusste geleugnet wird, denn es ist Psycho-Gedöns und kann weg. Es gibt gewissermaßen keine Stunde Null, und es kann sie nicht geben, von deren Beginn an man sozusagen alles richtig machen kann. Ich habe mir geschworen, als kleines, aber gruseliges Beispiel, dass ich, wenn ich Kinder hätte, sie nie schlagen würde; ich halte es aber für sehr wahrscheinlich, dass mir trotz aller guten Vorsätze die Hand ausrutschen würde, hätte ich Kinder. Usw.

Dieses entgegen gutem Willen, entgegen bester Vorsätze und trotz überdurchschnittlichen Engagements überwältigt Werden von destruktiven unbewussten Mechanismen lässt sich leider auch bei hochschulisch diplomierten Menschenbegleitungsbeauftragten beobachten.

Mit anderen Worten lässt sich Erziehung womöglich nicht wirklich optimieren unter anderem oder gar vor allem deshalb, weil sie immer von Menschen getätigt wird, die immer sich selbst einbringen, und eben auch ihr Unbewusstes, ob sie wollen oder nicht und ob sie es wahrhaben wollen oder nicht, siehe eben oben.

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Der Mensch ist als das übende Wesen zu sehen

Schreibt Sloterdijk, und der muss es wissen. Nein, ich mache mich nicht lustig; im Gegenteil habe ich bei Sloterdijk Antworten auf Fragen gefunden, die ich schon Jahrzehnte vor seinen diesbezüglichen Verlautbarungen zu stellen aufgegeben hatte, was mir, Überraschung, gar nicht bewusst war. Bla. – D. h., ich habe sie, immer die Antworten, nicht bei Sloterdijk gefunden, sondern in Texten aus seiner Feder bzw. Tastatur; dies als nicht notwendige, aber hinreichende Anmerkung zur Orientierung meiner zu Recht zahlreichen Nichtleser.

Aber es ist noch krasser – jeder Tag ist voller Prüfungen… Die Göttin lässt mich nicht in Ruhe; Gott ist tot, es lebe die Göttin, wir berichteten.

Über zwei gestern von mir, Überraschung, kaum oder gar nicht bestandene Prüfungen möchte ich hier schreiben, und ich möchte nicht nur, sondern tue es auch, und zwar hiermit und im Folgendem.

Zunächst wieder einmal typischer Charakter in typischer Situation. Es hätte mir auffallen sollen oder gar müssen, dass um den Mann herum weiträumig alle Plätze in der Tram frei waren, es ist mir aber erst aufgefallen, als ich in der Sitzreihe hinter der von ihm „genutzten“ meinen zunehmend von Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparates geplagten Corpus eingefaltet hatte. Der Mann hat gestunken wie… – ich weiß auch nicht was. Was mich aber zu meiner Verblüffung grinsen machte, denn als Psychopath vermag ich nicht zu lächeln, sondern grinse nur, war der Inhalt der Flasche, der er lebhaft zusprach, wie frühere Meister der Prosa das formuliert hätten; es handelte sich um Eierlikör.

Hallelujah! Wenn jetzt schon Alkoholiker öffentlich Eierlikör in ihren regressiv-infantil lechzenden Gierschlund praktizieren, dann müssen Paradigmenwechsel stattgefunden haben, *hüstel*… – Wahrscheinlich ist es das billigste Zeugs, keine Ahnung.

Da war was… Ich sollte wieder irgend etwas tun, ich musste wieder irgend etwas tun sollen, die Situation enthielt eine Aufgabe usw. – nicht bestanden…

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Fehlsche Leistfreudungen… äh… Leistsche Fehlfreudungen… – Dingens!

Zum Beispiel habe ich im letzten, yeah, Posting als, yeah, Headline getippt „Was bin heute wieder kein Schelm…“, und es sagt auch keiner nie nichts; ich meine, manchmal scheint hier wer zu lesen. Aber dergleichen häuft sich in letzter Zeit – alles geht einem Ende zu, wie es scheint, ach.

Scheint geholfen zu haben, die arbeitnehmerische Absenz unter pharmazeutischer Bedröhnung, oder so ähnlich, denn vom Schließen meiner Augen, der Fensterlein, oder so ähnlich, bis zum „richtigem“ Erwachen gegen sechs Uhr habe ich nicht einmal gehustet; ich soll ja üben, das Positive zu sehen!

*Hüstel*… – Dieses „*Hüstel*“ allerdings ist ja bereits in gewissem Sinn und Maß eine Lösung zweiter Ordnung, das ist nicht mehr Ausagieren

„Ooopa?!“

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Ost-Koske liest Printmedien auch online

Die „taz“ wird wahrscheinlich die erste Zeitung sein, die ihre Printausgabe einstellt, aber ich finde das nicht dramatisch, weil ich den Wechsel zwischen Zeitungslektüre offline und online schon seit Jahren ganz selbstverständlich betreibe, obwohl ich schizotyp sowie ein Zynist bin.

Am vergangenem Samstag habe ich, durchaus zum Thema passend, diesen Artikel gefunden.

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„Arrogante Wessis“ und so. Zur „Umdeutung“. Von Ost-Koske.*

Das scheint nicht immer, aber häufig, eine Umdeutung, mit der die bessere Fähigkeit, und Bereitschaft, sich abzugrenzen, benannt bzw. „benannt“ werden sollte. Sozusagen komplementär dazu scheint die angeblich menschlichere Gemeinschaft von Ossis in Wahrheit eine deutlich symbiotische Gruppierung im regrediertem Zustand gewesen zu sein, was Biermann auf den Punkt gebracht hat mit der sinngemäßen Behauptung, die DDR wäre ein großer Kindergarten gewesen…

Allerdings scheinen Wessis oft nicht zu realisieren, dass es Menschen gibt, die Dinge tun, weil sie überzeugt sind, dass sie getan werden müssten, und nicht, um die Frage zu stellen, was sie dafür kriegen; diese Beobachtung habe mit Sicherheit, immerhin aber nicht mit Staatssicherheit, aharhar, nicht nur ich gemacht.

Das scheint mir jedoch nicht die einzige sozusagen gängige Formulierung, die mindestens fragwürdig sein könnte.

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… „Heimat“ ist demnach ein geistiger Raum… (?)

„Wenn andere Menschen verstehen, im selben Sinne, wie ich verstanden habe, dann gibt mir das eine Befriedigung wie ein Heimatsgefühl…“

Gehste krachen, Alter; sorry, ich bin Unterschicht. Ich lasse das unzulässige „s“ hinter „Heimat“ stehen, zwecks Authentizität usw. – Die Frage, wo wir wären, wenn wir denken, ist für mich nicht hinreichend beantwortet, aber ich darf das, ich bin schizotyp.

PS: So was kam im Fernsehen – Wahnsinn! Sorry!

Im Vollzug störungsspezifischen Größenwahns korrigiert er Prof. Freud

„Die große Mehrzahl der Menschen arbeitet nur notgedrungen, und aus dieser natürlichen Arbeitsscheu der Menschen leiten sich die schwierigsten sozialen Probleme ab“. (Quelle)

Das ist nicht korrekt, Herr Professor, dies ist nicht „natürlich“, sondern ist Ergebnis des leider häufig ver-rückten Prozesses, den man „Erziehung“ nennt. Jedes kleine Kind versucht begeistert, der Mama beim Backen zu helfen, dem Papa beim Auto waschen, der Oma beim Aufräumen des Gartens, und wenn es auch nur ein paar kleine Äste weg schleppt, usw. usf. Jeder, der Kinder einigermaßen bewusst wahrnimmt, wird das bestätigen.

Viele scheinen allerdings Kinder nicht mehr bewusst wahrnehmen zu wollen, denn dann müsste man ja an die eigenen ganz alten Verletzungen rühren.

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Das Stasi-Schwein schreibt wieder seine Berichte (vox populi, sinngemäß)

Diese seit Jahrzehnten von diversen Leuten entwickelte Überzeugung, deren Entwicklung ich oft persönlichkeitsspezifisch tragikomisch gar nicht bemerkt habe, ich wäre Einavonnastasi, hat wenig bis nichts mit Ideologie und DDR usw. zu tun, sondern mit dem von mir unter anderem im letztem Posting erwähntem Phänomen der von Sloterdijk postulierten Notwendigkeit einer gewissermaßen Reanimation des Epoché-Menschen, die zudem dran wäre, zeittypisch usw.

(… das is‘ ’n Satz, boah… den lasse ich jetzt aber stehen… „Das Thema unseres heutigen Marketing-Seminars ist ‚Wir üben Authentizität‘, anschließend After-Work-Party mit DJ USP“…)

In den letzten Wochen musste ich immer wieder an eine Episode denken, die ich etwa 1986 erlebt habe. Einer meiner Vorgesetzten im Fernsprechamt wollte mich für die Freiwillige Zusatzrentenversicherung der DaDaeR werben – erklärte er.

Er hat sich sehr seltsam gebärdet, was allein schon die Tatsache bestätigt, das ich mir die Episode gemerkt habe. Der Tisch war voller Papiere, die sich in wirrem Durcheinander gegenseitig überdeckten, was bereits sehr ungewöhnlich war für diese sozialistische Führungspersönlichkeit. Der Mann war völlig aufgedreht, redete wie ein Wasserfall, was mir natürlich auffallen musste, weil das bekanntlich mein Part ist, und er druckste und eierte herum, wie ich es noch nie von ihm erlebt habe.

Was habe ich da unterschrieben, chch? – Der ist sooo süß, der Ost-Koske, der merkt gar nichts!

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Schon mehrfach habe ich diese These bzw. „These“ im Blog gepostet

Natürlich könnte man sie als Ausdruck des typischen Symptoms „Theoriebildung bei Störungen des schizoformen Spektrums“ werten; „Wir sind ein freies Land!“, wie es in amerikanischen oder in den Staaten spielenden Filmen immer heißt. – Was Letztere angeht, ist mir nämlich eben „Out of Rosenheim“ eingefallen; das sind Assoziationen, mein lieber Freud, äh… Freund.

Vielleicht heißt es das aber beim gegenwärtigem vereinigtstaatlichem übergroßem Vorsitzenden eher nicht, *hüstel*. Immerhin, die Tochter ist der Hammer, und sie kommt die Tage nach M, Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren, und ich bin gespannt, ob ich München-Verbot bekomme; ein bisschen Narzissmus muss sein! Wie gesagt – ich würde mich beobachten lassen! Lieber überwacht werden als gar nicht wahrgenommen, und das habe ich nicht nur lustich gemeint, und dazu komme ich auch noch in den nächsten fünfzig Jahren, neuerlich *hüstel*…

Ich schweife ab, und ist das nun freie Assoziation als Technik geistiger Arbeit oder bereits Gedankenflucht als Symptom geistiger Störung? – Wir bleiben dran, wir berichten, wie mehrfach berichtet.

Genug geblödelt! („Hört! Hört!“)*

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Der Trennungswiderstand oder: Immer noch ’ne Strophe (wiederholen)*

Auch hier ist Einer, im Hintergrund, an digitalem Equipment
tätig. „Faszinierend!“, wie Mr. Spock sagen würde, zu Recht!

(Ja ja – ich bin Antisemit; dennoch und erst recht ist mir durchaus klar, dass „Bar Mitzvah“ nichts mit Getränke-Ausschank zu tun hat)**. Aber das ist verständlich, denn man möchte womöglich in diesem „Raum“, oder was auch immer, bleiben, der sich bildet bei solchen „Übungen“; der Mensch ist als das übende Wesen zu sehen, vergleiche Sloterdijk (ja, ich Ost-Proll kann lesen, man glaubt es kaum!).

Das hatte ich schon als Kind, als körperliches Kind; ich wäre gern in diesem „Raum“, oder was auch immer, geblieben, ohne wieder in den Bereich zurück zu müssen, über den man sich geeinigt hat, dass er die sogenannte Realität wäre, und natürlich war das nicht typisch für unsere sozialistischen Menschen. Aber – was ist das? Was geht da ab? Wir bleiben dran, wir berichten!

Schon vor etlichen Monden hatte ich den Gedanken geäußert, dass dieses sich von Link zu Link hangeln eine zeitgemäße Art des Wissenserwerbs sein könnte, und gestern habe ich nun wieder einmal gehangelt.

Zunächst habe ich diesen Chor gefunden und seinen YouTube-Kanal schier schnurstracks zu meinen Abos hinzugefügt. Selbstverständlich ist auch in mir ein kleiner Verbraucher, der immer einmal wieder gerne etwas ordern oder abonnieren möchte, sorry, chchch. Dann bin ich auf das folgende Video gekommen und der Zynist Ost-Koske ist endlich verstummt; es gibt sicher viele Mädchen mit glasklaren Stimmen, aber als der Typ losgelegt hat, hat es mich umgehauen (H. Caulfield). Das hat mit Sicherheit nicht nur an der grandiosen Akustik der Kirche gelegen.

Was ich über das Litauische gesagt habe, trifft hier noch mehr zu. Dies ist Aramäisch, und das ist noch älter; eine der ältesten noch gesprochenen Sprachen. Gut, dass es „so was“ gibt, und das war jetzt ohne Ironie, Sarkasmus usw. Es ist etwas Elementares, Existentielles, was da rüber kommt, oder wie auch immer; ich kann mich nicht so ausdrücken, wir hatten im Osten zu wenig Buchstaben.

* „Hier äußert der Klient den aus seiner frühen Störung heraus gewissermaßen ‚versteckten‘ Wunsch, in einer Gemeinschaft zu musizieren!“ – Thx, Dr. Freudlos! Wie Sie wieder mein Unbewusstes tieflotend ausgeschürft haben… äh… – tiefschürfend ausgelotet! Gehste krachen, Alter! Ich würde nie in einen Club eintreten, der Leute wie mich als Mitglieder aufnimmt
** Eigentlich warte ich immer noch auf den Stimmenbruch, *hüstel*. Auch wieder so ’n Korken – ich jammere meiner verlorenen Jugend nach (O-Ton Mental-Funk), mi mi mi. Ich hatte eigentlich keine; vorzüglich deshalb, weil ich mich irgendwann zwischen 12 und 14 „abgeschalten“ habe, diese innere Kündigung vollzogen, obwohl ich den Begriff noch gar nicht kannte; andererseits könnten Symptome einer Störung des schizoformen Spektrums gewirkt haben, wie auch trainierte Lehrkörperteile anzumerken sich nicht verkneifen sollen zu müssen glaubten. Oder so ähnlich, bla.