Kategorie: Netzfunde

… der is‘ 74…

Schämen Sie sich, Herr Koske! (Geht ab. Schämt sich. Vorhang. Minutenlang anhaltendes stürmisches Schweigen.)

Herr Koske scheint irgendwie das Kontrastprogramm zu lieben, was darauf hinweisen könnte, dass er ein wenig zerrissen ist…

E i n  b i s s c h e n  Spaltung muss sein…*

Nein, irgend etwas mit ‚So was von eifersüchtig!‘ kam dieses Mal nicht, aber als ich mir das Teil gestern um Mitternacht gegeben habe mit der Angst, wenn ich jetzt wirklich laut lachen würde, dann würden die wen holen, hat man von der Hauptverwaltung Budenzauber antikisch-tragödisch-chorartig- bzw. unartig etwas im Hintergrund gemurmelt von wegen, ich würde Einen auf Alligatoah machen. Das geht gar nicht, weil der Mann ebenso ein personifiziertes Alleinstellungsmerkmal ist wie Professor von Bülow oder Mr. Konigsberg… – Jedenfalls ist das Abendland doch noch nicht verloren!!!

* Korrekt – wie mehrfach bemerkt; noch kriege ich das mit…

… wenn es sogar d e m so ging… ph…

Gefunden bei donnerwetter.de am heutigem 27.03.2019. – Heute in neun Monaten ist übrigens Weihnachten vorbei…

Unter anderem deshalb schreibt man wohl, im belletristischem Sinne, versteht sich, weil man diesen Treppwörter-Effekt kompensieren will.

Ost-Koske liest Printmedien auch online

Die „taz“ wird wahrscheinlich die erste Zeitung sein, die ihre Printausgabe einstellt, aber ich finde das nicht dramatisch, weil ich den Wechsel zwischen Zeitungslektüre offline und online schon seit Jahren ganz selbstverständlich betreibe, obwohl ich schizotyp sowie ein Zynist bin.

Am vergangenem Samstag habe ich, durchaus zum Thema passend, diesen Artikel gefunden.

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Kalliope winkt wieder mit dem Zaunsegment. – Oder so ähnlich.

Ein sozusagen Nebeneffekt, allerdings ein angenehmer, meiner verkrampften bis verbissenen und daher naturgemäß tragikomisch paradoxen Bemühungen im Creative Writing besteht darin, dass der Tutor des Fernkurses, dessen sowohl inhaltliche als auch zeitliche Bewältigung für mich noch sehr fern ist*, in den Anhängen zu seinen Lektionen sehr viele Lesetipps gibt.

Nun habe ich mir, obwohl das eigentlich „U“ ist, nicht „E“, einen Krimi von Elizabeth George besorgt, denn ich sitze ja an der Quelle, hä hä – und bin schwer beeindruckt…

Die, *hüstel*, Kollegin, „Ooopa?!“, schreibt wohl sozusagen durchgeplottet, welches Fachwort ich hiermit eingeführt hätte, d. h., sehr nach Plan, und das ist jedoch gar nicht langweilig, weil gar nicht konstruiert wirkend; im Gegenteil, wie ich nach der Lektüre von 155 Seiten des Inspektor-Lynley-Romans „Wer die Wahrheit sucht“ nicht nur versichern kann, sondern anmerken muss.

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Das Neuland wird 30*

Es ist alles wie immer„Erinnern, wiederholen, durcharbeiten!“, und wer nicht durcharbeitet, wiederholt und wiederholt und wiederholt, und – rrrrrumms!!! Ja ja, liebe Vertreter der Dynamischen Psychiatrie – es kommt dann noch als Viertes und nicht nur Abschließendes, sondern gewissermaßen Abrundendes „Wiedergutmachen“! Ist ja schon gut – ein Hund hat gebellt, die Karawane zieht weiter! Äh… – Aitmatow? Egal – zum Thema, Ost-Koske!

Dabei hat mich der Chef sozusagen gewarnt. Er fragte beim Einstellungsgespräch, oder beim Gespräch zur Vereinbarung des Einstellungsgesprächs, egal, wie ich denn mit Leuten klar kommen würde, die gern bestimmen würden, auch dies wieder sinngemäß zitiert. Hähä.

In der Tat wiederholt sich was, wie soll das auch anders sein, denn man kann sich über Psycho lustig machen, wie man will, es ist trotzdem und erst recht da, und das Unbewusste wirkt umso nachhaltiger, desto mehr es geleugnet wird, wie unter anderem der reale Sozialismus in der DaDaeR gezeigt hat. Kafka wurde bis zuletzt völlig ausgeblendet, infolgedessen man überall kafkaeske Situationen erleben konnte usw. Jaha, Nossinunossen – auch oder gerade das ist Dialektik, da müsst Ihr durch, hähä! Herr Koske – zum Thema!!!

Eine Kollegin wies mich darauf hin, dass einige Kunden in Ruhe das Angebot besichtigen wollten, wobei es stören würde, wenn ich so laut reden würde; auch dies wieder sinngemäß, versteht sich. Natürlich quassele ich zuweilen; der arme alte einsame Mann hat ja sonst keine Ansprache, Gottchen nee! Es ist, natürlich, Kontaktabwehr, aber lassen wir das jetzt.

Um auch das anzumerken, ist die Kollegin sehr erfahren und kennt sich echt aus, und ich habe gerade einmal acht Tage lang je drei Stunden auf Probe gearbeitet. Ich werde also den Teufel tun und auf den Putz hauen; ich bin so altertümlich konditioniert, wir berichteten erst ca. 100 Mal. Es ist ein Unternehmen des zweiten Arbeitsmarktes und die Bürger leitenden Mitarbeiter kennen ihre Pappenheimer. Wenn ich Personalchef wäre, würde ich nach der erschütternden Lektüre meines Lebenslaufes, sehr milde formuliert, mich keineswegs mit Begeisterung einstellen, wenn überhaupt. Das habe ich so hergestellt, das war nicht die Stasi oder Erich usw.

Aber… Die betreffende Kollegin unterhält bzw. „unterhält“ sich selbst derart laut, dass man es durch geschlossene Türen hindurch hört usw., bla. Mit anderen Worten – was ganz Altes. Dergleichen habe ich schon des Öfteren erlebt in meiner Job-Wanderung. Das Problemfeld Selbstbild-Fremdbild, die Unfähigkeit, und mangelnde Bereitschaft, die Aktionen Anderer als Re-Aktionen auf die eigenen Aktionen wahrzunehmen, die man nicht wahrnimmt usw. Man stelle sich vor, so was würde an Schulen vermittelt – das wäre dann wirklich Lernen fürs Leben.

Herr Koske – zum Thema!!!

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Wasservorkommnisse (?) auf dem Mars

Spricht, und also schreibt, man nicht „Wasservorkommen“? Womöglich ’n Karnevalsscherz? – Auch hier zeigt sich wieder der Kleingeist des Kleinbürgers, gewiss! Denn Don Donald will 2028 Amerikaner dauerhaft auf bzw. um den Mond positionieren bzw. postieren, wobei von seinen eigenen diesbezüglichen Ausflugsplänen und der aus ihnen resultierenden erdfernen Verweildauer nirgends die Rede oder Schrift war, und 2028 würde ich 67 werden, und es wird wohl nichts mehr mit meiner Astronautenkarriere, und nun giftet Old Ron heftig, logisch…

Auch hätte ich wissen müssen, dass am Montag die Friseure traditionsgemäß geschlossen haben. Auch heute hatten einige Meisterinnen und Meister zu, wegen Fastnacht.

Morgen aber ist Aschermittwoch und wieder einmal alles vorbei und ich werde aber immerhin das gute Empfinden haben, auf Arbeit mit einer ordentlichen Frisur aufwarten zu können, ha! – Und wie geht das nun weiter?

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… „Heimat“ ist demnach ein geistiger Raum… (?)

„Wenn andere Menschen verstehen, im selben Sinne, wie ich verstanden habe, dann gibt mir das eine Befriedigung wie ein Heimatsgefühl…“

Gehste krachen, Alter; sorry, ich bin Unterschicht. Ich lasse das unzulässige „s“ hinter „Heimat“ stehen, zwecks Authentizität usw. – Die Frage, wo wir wären, wenn wir denken, ist für mich nicht hinreichend beantwortet, aber ich darf das, ich bin schizotyp.

PS: So was kam im Fernsehen – Wahnsinn! Sorry!

Im Vollzug meines störungsspezifischen Größenwahns korrigiere ich Prof. Freud

„Die große Mehrzahl der Menschen arbeitet nur notgedrungen, und aus dieser natürlichen Arbeitsscheu der Menschen leiten sich die schwierigsten sozialen Probleme ab“. (Quelle)

Das ist nicht korrekt, Herr Professor, dies ist nicht „natürlich“, sondern ist Ergebnis des leider häufig ver-rückten Prozesses, den man „Erziehung“ nennt. Jedes kleine Kind versucht begeistert, der Mama beim Backen zu helfen, dem Papa beim Auto waschen, der Oma beim Aufräumen des Gartens, und wenn es auch nur ein paar kleine Äste weg schleppt, usw. usf. Jeder, der Kinder einigermaßen bewusst wahrnimmt, wird das bestätigen.

Viele scheinen allerdings Kinder nicht mehr bewusst wahrnehmen zu wollen, denn dann müsste man ja an die eigenen ganz alten Verletzungen rühren.

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Vielleicht sollte ich mir ’n Bandmaß zulegen

Wie bei der NVA, im Felde ungeschlagen, als „E“ oder „EK“, Entlassungskandidat, oder „Onkel“ usw., und jeden Abend mit großer Gebärde, die fast ins Religiös-Rituelle greift, ein Schnipselchen abschneiden.

Aber, ach – ähnliche Ideen hatten immer schon andere vor mir; ich armes, armes Ich, siehe hier, muaha.

(… im nächstem Leben werde ich auf keinen Fall wieder Spießer… es kann aber sein, dass ich wiederholt darauf hingewiesen habe, dies wiederholt notiert zu haben…)

So, jetzt habe ich auch mal was zu Politik gesagt, hoho; wir sind ein freies Land. Und? – Schaler Nachgeschmack. Vielleicht ist es doch angemessener, erfolgversprechender, konstruktiver usw., wenn ich versuche, den kleinen Trump in mir zu bezwingen usf. Bla.

Womöglich ist es ein Ausdruck von Reife, mit der eigenen Ohnmacht und Hilflosigkeit leben zu können, ohne in das übliche Gejammer zu verfallen, „Ach, man kann ja sowieso nichts machen!“ usw. Eine Haltung oder Einstellung, oder was auch immer, die weniger mit Polletick zu tun haben könnte als vielmehr aus signifikanten Erlebnissen in der eigenen Kindheit resultieren. Ja ja, das ist Psycho-Club, das kann weg! Als Nächstes könnte, sollte, müsste man dann die schmerzhafte Einsicht zulassen, dass man das, meine Güte, wie poetisch, falsch Abbiegen an Kreuzungen des Lebensweges, das zu dieser Ohnmacht geführt hat, schon ganz früh begonnen hat, als Einem noch nicht annähernd bewusst war, um was es ging. Bla.

„Ich bin ’n guter Mann/so lasst mich schon ans Ruder ran!“, Dr. Gundermann, hihi. Der eigentliche Antrieb bei politischen Diskussionen, oder was man dafür hält, insbesondere bei Männern. Und was passiert, wenn man(n) dann am Ruder ist? – Es geht wieder alles von vorn los, bei wechselnden Anstrichen der Fassade…

PS: Hoffentlich!!! (… das ewige Söhnchen sucht wieder den Über-Papa – ist ja gut, Dr. Freudlos; vermöbeln Sie doch mal wieder Ihre Couch…)