Auch interessant… – Ich war es nicht, Pionierehrenwort!

… n i c h t  i m m e r  kurz, der Mann…

Der alte Ost-Koske kriegt sich ja wieder gar nicht mehr ein; er würde am liebsten ein wenig herum hüpfen, aber was sollen denn die Leute denken, *hüstel*…

(… Zeichen ist angekommen… eben war, wieder einmal, „der Monitor weg“… Ihr macht das sehr gut, liebe Vertreter der semiotischen Guerilla… mir ist sehr wohl klar, hoho, dass der Begriff von Umberto Eco in anderem Kontext gemeint war, aber er scheint auch oder gerade hier brauchbar, trallala… ja ja, Schizo… – schön wärs, ihr… äh… – Dings… )

Allein, mir ist durchaus klar, dass Musik, und auch und gerade meine Versuche, Geräusche gar artig zu gruppieren, immer etwas von Lullaby haben, und das wird hier besonders augen- bzw. ohrenfällig.

„Beschwörung“? – Hätte ich doch besser aufgepasst in the English lesson at school, yeah, aber ich musste ja immer diese russischen Frollein anschmachten, wir berichteten erst ca. vierzig Mal, die ich in meinem Hausaufgabenheft hatte, d. h., ich hatte da natürlich die Abbilder, hihi.

Musik scheint gewissermaßen die stammes- und individualgeschichtlich ganz frühe Kunst; die Kunst der frühen symbiotischen Verschmelzung, die in diesem Sinne gewissermaßen vor den Worten wirkt… Oder so. – Krieg ich ’n Bienchen ins große galaktische Klassenbuch?

… sehnse, bzw. hörnse, Herr Koske – d e r  fasst sich kurz…

(… den kann ich als sozusagen großen Bruder im Geiste ein bisschen akzeptieren, weil nix zurück kommt, denn er ist seit Längerem im ewigem Studio… ach ja… im nächsten Leben… – habe ich schon gesagt…)

Ich würde ja gern zur Hölle fahren…

… aber ich werde eh‘ wieder beim Schwarzfahren erwischt…

***

„Man gab mir ein Fahrrad, den kurzen Hinweis, wo sich die Weide befände, und überflüssigerweise einen Dackel, der sich überhaupt nicht um die Kühe kümmerte.“

Das war das erste Mal seit Wochen, dass ich heftig lachen konnte, durfte und musste; ich wäre geneigt zu erklären, ich hätte fast gewiehert, aber man muss vorsichtig sein, nachher holen welche doch die weißgewandeten Fachkräftinnen und Fachkräfte mit den Kanülen sedierenden Inhalts.

Mir ist durchaus klar, dass dieses Zitat, sehr milde formuliert, nicht eben ein Kerngedanke des Buches sein dürfte, nicht repräsentativ für dessen Grundaussage- und anliegen usw., aber was soll ich machen, es hat mich halt gerissen an der Stelle; das Alter ist nicht einfach, wir berichteten mehrfach. Das Buch gefällt mir entschieden besser als etwa die Memoiren von Schalck-Golodkowski, *hüstel*, der heraus gearbeitet hat, dass alle immer nur das Beste wollten und überhaupt alles nur für den Weltfrieden gewesen wäre usw., trallala… Niemand hat nie nichts gemacht, man kennt das!

Äh… – es handelt sich um ein Zitat aus Gregor Gysis Autobiografie „Ein Leben ist zu wenig“, Aufbau-Verlag 2017, Seite 112. Ich kann aber versichern, dass ich weiterhin politisch extreme Ultra-Mitte bin, trotzdem in diesem Kontext berücksichtigt werden muss, und von mir durchaus berücksichtigt wird, dass Frau Kipping ja auch nicht naturrot ist. Egal – häff fann!

Heute ist Datenschutztag – sagt Mama Google…

Das war mein erster Eintrag vor nunmehr fast genau einem Jahr… Hach, wie die Zeit vergeht! Allein – Old Ron hat noch Ressourcen, hoho!

Der Trennungswiderstand oder: Immer noch ’ne Strophe (wiederholen)*

Auch hier ist Einer, im Hintergrund, an digitalem Equipment
tätig. „Faszinierend!“, wie Mr. Spock sagen würde, zu Recht!

(Ja ja – ich bin Antisemit; dennoch und erst recht ist mir durchaus klar, dass „Bar Mitzvah“ nichts mit Getränke-Ausschank zu tun hat)**. Aber das ist verständlich, denn man möchte womöglich in diesem „Raum“, oder was auch immer, bleiben, der sich bildet bei solchen „Übungen“; der Mensch ist als das übende Wesen zu sehen, vergleiche Sloterdijk (ja, ich Ost-Proll kann lesen, man glaubt es kaum!).

Das hatte ich schon als Kind, als körperliches Kind; ich wäre gern in diesem „Raum“, oder was auch immer, geblieben, ohne wieder in den Bereich zurück zu müssen, über den man sich geeinigt hat, dass er die sogenannte Realität wäre, und natürlich war das nicht typisch für unsere sozialistischen Menschen. Aber – was ist das? Was geht da ab? Wir bleiben dran, wir berichten!

Schon vor etlichen Monden hatte ich den Gedanken geäußert, dass dieses sich von Link zu Link hangeln eine zeitgemäße Art des Wissenserwerbs sein könnte, und gestern habe ich nun wieder einmal gehangelt.

Zunächst habe ich diesen Chor gefunden und seinen YouTube-Kanal schier schnurstracks zu meinen Abos hinzugefügt. Selbstverständlich ist auch in mir ein kleiner Verbraucher, der immer einmal wieder gerne etwas ordern oder abonnieren möchte, sorry, chchch. Dann bin ich auf das folgende Video gekommen und der Zynist Ost-Koske ist endlich verstummt; es gibt sicher viele Mädchen mit glasklaren Stimmen, aber als der Typ losgelegt hat, hat es mich umgehauen (H. Caulfield). Das hat mit Sicherheit nicht nur an der grandiosen Akustik der Kirche gelegen.

Was ich über das Litauische gesagt habe, trifft hier noch mehr zu. Dies ist Aramäisch, und das ist noch älter; eine der ältesten noch gesprochenen Sprachen. Gut, dass es „so was“ gibt, und das war jetzt ohne Ironie, Sarkasmus usw. Es ist etwas Elementares, Existentielles, was da rüber kommt, oder wie auch immer; ich kann mich nicht so ausdrücken, wir hatten im Osten zu wenig Buchstaben.

* „Hier äußert der Klient den aus seiner frühen Störung heraus gewissermaßen ‚versteckten‘ Wunsch, in einer Gemeinschaft zu musizieren!“ – Thx, Dr. Freudlos! Wie Sie wieder mein Unbewusstes tieflotend ausgeschürft haben… äh… – tiefschürfend ausgelotet! Gehste krachen, Alter! Ich würde nie in einen Club eintreten, der Leute wie mich als Mitglieder aufnimmt
** Eigentlich warte ich immer noch auf den Stimmenbruch, *hüstel*. Auch wieder so ’n Korken – ich jammere meiner verlorenen Jugend nach (O-Ton Mental-Funk), mi mi mi. Ich hatte eigentlich keine; vorzüglich deshalb, weil ich mich irgendwann zwischen 12 und 14 „abgeschalten“ habe, diese innere Kündigung vollzogen, obwohl ich den Begriff noch gar nicht kannte; andererseits könnten Symptome einer Störung des schizoformen Spektrums gewirkt haben, wie auch trainierte Lehrkörperteile anzumerken sich nicht verkneifen sollen zu müssen glaubten. Oder so ähnlich, bla.

… ich geh‘ kaputt – es muss aber keiner mitkommen…

Habe ich von da, boah. – Reden wir übers Wetter, gnihi! Auch zu der Einsicht habe ich lange gebraucht, dass über das Wetter reden eben nicht nur „spießiges“ über das Wetter reden ist, sondern immer auch Beziehungsklärung sein kann, immer erneuter Versuch, sich der Anwesenheit und nachhaltigen Zugewandtheit von Personen zu vergewissern usw.

Tja – der IQ der emotionalen Intelligenz wäre, wenn es ihn gäbe, in meinem hochnotpeinlichem Fall nach wie vor dicht über Zimmertemperaturwert… Bla.

Da nützen alle Talente überhaupt nichts! Selbst Kafka als sozusagen „Ur-Vater“ aller Schizoiden und Schizotypen hatte zumindest einen wirklich zugewandten Bekannten oder sogar, igitt, Freund, andernfalls man die gräulich grandiosen Texte heute nicht lesen könnte, weil Kafka im Testament verfügt hatte, dass nach seiner Abberufung in die ewige Großgruppe alle seine Texte vernichtet werden sollten. – „Das verstehe ich sehr gut!“; Textbaustein für Azubis von Anna Lyse, erstes Leerjahr.

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Von der Pharmazie zur Literatur – das leuchtet ein…

Ich habe einmal, ca. 1985, in der Apotheke am Hackeschem Markt in Big B eine Azubine nach dem „Kollegen Fontane“ gefragt; das arme Frollein hat offensichtlich angestrengt überlegt, in welcher Schublade delikate Smarties wie Perazin oder Risperidon gelagert wären*… – Ja, auch ein unrockbarer Buchhaltungsfeldwebel-Typ hat lichte Momente fürwahr!

Eigentlich hätte ich viel früher auf ihn kommen müssen, nicht nur, weil ich gerne „wandere“. Während meiner Zeit als Abiturentner sind mir sogar einmal zwei entfaltete sozialistische Persönlichkeiten in den Wald hinterher gefahren, auf Simson S 50; coole Schüsseln, war nich‘ alles schlecht, und im nächsten Leben geht’s anders lang! Sie wollten nachsehen, was ich da mache oder suche oder was. Das Blöde, weil unter anderem Persönlichkeits- und Störungsspezifische, war jedoch, dass ich es selbst nicht wusste… Wald ist hier natürlich symbolisch gemeint; korrekter könnte man etwa sagen, es habe sich um Ansammlungen von Bäumen gehandelt, die man in diesen Breitengraden als Wald zu bezeichnen geschwungen scheint.

*Hüstel*. Was wollte ich sagen? – Ich habe Angst vor Alzheimer, aber ich vergesse das immer wieder. Wenn ich das schon gesagt haben sollte – hab ich vergessen. Der Narrziss, kein Tippfehler, ist halt stolz auf seine Jokes; lasst ihn doch, an der Stelle ist er doch harmlos.

Es ist jetzt obrigkeitlicherseits ein Fontane-Jahr in die lesenden Teile der Massen dirigiert worden; Fontane wurde am 30. Dezember 1819 geboren und war demnach, wie Kollegin Hedwig courths mahlern würde, ein Kind zarter Frühlingsliebe, hach…

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Filterblasen. Echokammern. Echofilter. Kammerblasen.* – Und so.

Uns möchte bedünken, und deucht es Uns denn in der Tat**, als gäbe es die schon immer, offline, im richtigem Leben. Nur werden diese Phänomene im Internet deutlicher oder überhaupt sichtbar, weil sie dort in gewissem Sinn auf einer Metaebene und, igitt, abgegrenzt sind.

Viele Menschen scheinen ihr Leben lang immer nur in Gruppen, Freundeskreisen, Milieus usw. zu agieren, die ihre eigenen Muster der Wahrnehmung der Welt bestätigen und bekräftigen. Vor einigen Jahrzehnten, vor dem „Fallen des Vorhangs“ (Thomas Mann), scheint diese Art der Lebensführung die normale gewesen zu sein. Jeder in seiner nicht virtuellen Echokammer Lebende war ganz selbstverständlich überzeugt, es wäre die Welt und das Leben, was er in seiner Weltblase lebte und aus ihr heraus wahrnahm.

Bla.

*PS: Der heutige Klugschiss wurde Ihnen präsentiert von der Firma Ron & Koske, Plotterei en gros, *hüstel*…
PPS: Weitere völlig überflüssige Ausführungen zum Thema „Sprachwelten“ findet meine völlig zu Recht unübersehbare Nichtleserschaft hier.

** Muahaha. – Das sollte keine Anspielung auf den geplagten Mister B. B. sein. Ja ja, das Unbewusste – das grandiose Töchterchen, das dabei entstanden ist. Mensch, Old Ost-Koske, das war doch jetzt echt voll durchsichtig; reiß Dich an‘ Riemen, Alta!
** „Der hält sich für was Besseres!“, könnte jetzt kommen. – Wahrnehmungsmuster von 1912…

(… er spielt wieder den Simulanten*…)

Heute früh habe ich über den Budenzauber gekichert – ist das ’n Fortschritt? Ich lag im Bett und dachte wie üblich über die Welträtsel nach, zur mentalen Lockerung und Entspannung für Pubertierende 50+, nicht wahr, da kam per Mental-Funk: ‚Der liegt im Bett und träumt von XY!‘

Die dauerhaft kommentierende virtuelle Diensteinheit (DAUKOVIDI), die man mir 1986 installiert hat, seitdem ich dahinter zu kommen versuche, wie die das gemacht haben. Der Ton ist genau derselbe wie in diesem Lehrfilm der Genossen Tschekisten, den ich im Internet leider nicht mehr finde. Nein, ich stelle die paranoide (?) Frage nicht, ob Letzteres Zufall wäre oder nicht.

Das „Witzige“ ist, dass ich mitnichten von XY geträumt habe. – In unregelmäßigen Abständen finde ich immer wieder junge KünstlerInnen im Net, die mich in süßem Entzücken verzucken lassen; der konkrete Name spielt jetzt keine Rolle. Es ist, natürlich, auch wieder eine sozusagen Verkörperung der anima von C. G. Jung. Das weiß ich ja, denn ich bin ja so schlau, boah!

Ja. Na ja. – Aber dann kommen wieder diese „Rückmeldungen“, die inhaltlich zutreffend sind…

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