Kategorie: Nabelbohrungen

(… der Hirsch ist erleuchtet – gleich röhrt er…)

„Ooopa?!“ – Das habe ich in der Borstei aufgenommen, und da war ich, weil in der Nähe ein Gebrauchtwarenkaufhaus ist, wo ich kucken wollte wegen großer Plastikschüsseln. Natürlich habe ich alles Mögliche gefunden, nur keine Schüssel, aber als ich dann in meiner kargen zwar, aber doch auch behaglichen Klause eintraf, musste ich feststellen, und habe ich denn auch festgestellt, dass ich über eine solche Schüssel durchaus verfüge, was mir nur entfallen war, weil ich da immer Brot und Semmeln drin aufbewahre… Das Alter ist nicht einfach – oder hatte ich das erwähnt?

Meine Güte, was ein Wortspiel – jetzt habe ich den Salat, buuuh… Auch verfüge ich womöglich mitnichten über Güte – das ist nur wieder so ’ne Redewendung.

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Es packte ihn, Komma, und er spürte es, Punkt…

Heute morgen wurde von der Hauptverwaltung Budenzauber, und ich muss petzen, ich kann nicht anders, etwas ganz Neues gesendet; ich wurde, als die Gefahr drohte, dass ich in meine eigenen Traumbilder gleiten könnte, durch das Klingeln eines Handys geweckt, das sehr untypisch war für Klingeltöne, denn es hörte sich an wie ein Haarschneidemaschine. Ja, ich muss zum Friseur, ich weiß; übrigens stand ich, als ich aufgeweckt wurde, im Traum vor dem Spiegel, und war verblüfft über meinen kunstvoll gepflegten Bart. Was hat das, im Unbewussten, zu bedeuten, Frau Dr. Anna Lyse? – Drauf defäkiert, geflissentlich!

Ich bete zum Großen Energiefeld, dass meine graphomanische, ha, Strähne noch ’ne Weile die Dauerwelle hält!!! Wie schon irgendwo erwähnt, man verliert im Alter leicht den Überblick, habe ich meine „Materialsammlung“, von der ich immer noch nicht weiß, was daraus werden soll, ein bisschen umgeordnet.

Das ist natürlich histrionische Scheinbewegung zum Ausweichen vor wirklicher Veränderung, aber ich habe auch etliche Korrekturen getätigt und Erweiterungen angefügt, vor allem aber zwei neue Texte; vor einigen Tagen diesen und heute den. Letzterer ist noch lange nicht fertig, aber ich habe heute insgesamt, über diesen Text hinaus, Jack Londons Pflichtpensum von 1000 Worten täglich mit 200,8 % erfüllt, ha! Ha!!!

Häff fann!

(… ‚Er dichtet doch nich‘, er dichtet doch nich!‘… nee, macht er nicht, liebe Top-Agenten der dauerhaft kommentierenden virtuellen Diensteinheit [DAUKOVIDI], aber er schreibt trotzdem weiter… hoffentlich… siehe eben oben…)

PS: Bla.

Läuft bei Dir, Bro?! Mach locker! – „Ooopa?!!!“

Was gibt es Neues von der Hauptverwaltung Budenzauber? – Auch nichts Neues, eher das Übliche. „Wenn Du schon gar nicht mehr dran denkst…“, heißt es in einem Song einer DaDaeR-Rockband, in dem der Budenzauber ein bisschen beschrieben wird, und den damit gemeinten sozusagen Effekt habe ich heute wieder deutlich und nachhaltig erlebt.

Ich war zu einer Art Abschlussgespräch, zu dem ich weiter unten noch komme, und bin dann ein wenig durch das Weichbild der Stadt geeilt, d. h., ich habe wieder einmal Kilometer geschrubbt, indem ich den Oberkörper habe nach vorn fallen lassen und dabei die Beine bewegt, was unweigerlich zur Ortsveränderung im persönlichem Rahmen führt, wie wir bereits drei bis siebzehn Mal berichteten, und was ich morgen wieder schmerzhaft bemerken werde. Es ist ein Dilemma, dass es mir schlecht geht, wenn ich nicht wenigstens hin und wieder hastig promeniere oder würdevoll gemessen jogge, was ich seit dem 18. Februar nur einmal getan habe; promeniere oder laufe ich jedoch, tut mir alles Mögliche noch mehr weh als ohnehin schon, aber das ist das Alter, wie ich höre.

Allein, ich schweife ab – wie immer! Etwas in mir möchte fabulieren, aber es entsteht doch immer wieder nur ein Bericht an meine unmittelbare Vorgesetzte, Brigadier General Krssdiplpffst, ach…

Immer wieder, und das ist mir in den letzten Jahrzehnten viele hunderte Male passiert, fühle ich mich bei solchen Stadtgängen, insbesondere in Arealen, in denen ich noch nicht leibhaftig erschienen bin, einigermaßen frei, was heißt, dass ich den Budenzauber quasi vergesse, verdränge, als eine Schimäre abtue usw. – und dann gibt es immer wieder ’ne „Rückmeldung“, und zwar, wenn ich schon gar nicht mehr dran denke. Heute wurde dies in der Weise vollzogen, dass eine junge Frau, nicht rothaarig, mehrere Kinder anschnauzte: „Auf Wiedersehen – aber jetzt wirklich für immer!“ Dabei hat sie jedoch geradezu zwanghaft mich angesehen, um zu prüfen, dass ich die Episode unbedingt mitbekommen hätte…

Ach ja – „Immer wieder Montag/kommt die Erinnerung/dübbedübbedübbdübb!“, sehr frei nach Cindy und Bert. Da haben es 86 welche geschafft, Ost-Koske, der eigentlich ohne Schutzblase nicht leben kann, dennoch ganz ins Hier und Jetzt zu holen, obwohl das „eigentlich“ nicht geht, möglich Werden des Unmöglichen zu realisieren usw.

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Apropos Glotze glotzen…

Weil ich nun einmal nicht vom egomanischem Nabelbohren abkomme, was nicht therapierbar scheint, fällt mir im Zusammenhang mit Tee-Vau eine Geschichte ein, wie sie typischer nicht sein könnte. „Typischer Charakter in typischer Situation“, was, wie ich glaube, von Goethe ist; ich will jetzt nicht Mama Google behelligen, diesbezüglich.

Um 1997 herum, wenn ich mich recht entsinne, habe ich meine von 1983 bis heute anhaltende TV-Abstinenz für einige Monde unterbrochen; allerdings habe ich die Kiste nach wenigen Wochen wieder in den Secondhand-Shop gekarrt, weil ich im Parterre Seitenflügel ohne Schüssel an meterlanger Stange nur ein paar Sender halbwegs sichtbar empfangen konnte.

Während dieser paar Wochen brüllte eine… äh… – dynamische weibliche Persönlichkeit im drittem oder viertem Stock aus dem Fenster: „Fernseher aus!“, womit eindeutig ich gemeint gewesen sein dürfte. Äh… – dies hatte statt am hellichtem Nachmittag, und ich hatte die magische Flimmerkiste nicht einmal auf Zimmerlautstärke gestellt, bis zu der ich bei dieser Empfangsqualität ohnehin kaum gelangte; es ging also nicht um Lärmbelästigung oder dergleichen.

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Marginalperson kommentiert Polletick. Und bohrt weiter im Nabel. Bla.

‚Bindungsloser Psychopath!‘… Das ist eine Tautologie, herzliebster Mitbürger! Äh – das kam vor einigen Tagen als „Rückmeldung“, von unten vor der Tür, wie 1986, als der Budenzauber begann, und ich habe erwogen, ein wenig ins Kissen zu schluchzen, aber es war mir dann doch zu anstrengend. Äh – ich hatte Kopfhörer auf, „mit Musik drin“, dröhn, dröhn; man kann dann einfach besser lauschen, aharhar. Das ist Lebensqualität! Ich halte es in Räumen, in denen ich mich legal aufhalten darf, kaum ohne zugestopfte Ohren aus, und auch das seit 1986. Das ist entscheidend, nicht der Südbalkon, nicht das deckenhoch geflieste Bad und nicht der digital gesteuerte Bierdosenhalter mit LED-Füllstandsanzeige, aber das ist, ich wiederhole mich bewusst und absichtsvoll, kaum oder gar nicht zu vermitteln; is‘ Psycho-Club, kann weg.

Warum komme ich gerade jetzt darauf? – Nun, manchmal nehme ich Meldungen aus der Politik wahr. Ich interessiere mich nicht für Politik, weil ich ein Spießer bin, klar, aber auch deshalb, weil Uns bedünken möchte, dass Politik, wie sie heute organisiert ist, oft kaum problemlösend wirken dürfte. Es hat den Anschein, dass viele Leute das ähnlich sehen, was dann von Politikern verschiedener Couleur umgedeutet wird mit Statements etwa des Inhalts, man müsse den Bürger wieder an die Politik heranführen. – Was man muss, ist regelmäßig defäkieren, sonst kommt es zur Verstopfung…

Joachim Pfeiffer von der CDU hat sich geäußert wie hier dargelegt. „Wir schütten die Leute mit Geld zu, und sie werden trotzdem nicht zufriedener…“ Das ist richtig – aber das ist nur die Oberfläche. Das Problem ist – Psycho-Club. Ich habe diesbezüglich übrigens eine neue Bezeichnung gelernt – Psycho-Gedöns; dieser Benennungsversuch gefällt mir noch besser, sorry! Das zieht sich durch alle Bevölkerungsschichten, alle Einkommens- und Altersklassen, alle Berufsgruppen usw. hindurch – Psycho? Sofort weg! Nur nicht dran rühren – da kommt dann sonst was hoch! Das tut es ohnehin! Aharhar (?)

Ich bin nicht Unterschicht, weil ich nur 424 Euro im Monat vom Papa Staat bekomme usw., sondern, weil ich, zum Beispiel, auch mit 57 nicht in der Lage bin, mich in eine Gruppe einzuordnen, was, unter anderem, dazu beiträgt, dass ich Talente und Begabungen, die jeder irgendwo hat, so abgedroschen das klingt, und deren Vorhandensein mir auch immer wieder rückgemeldet wird, nicht oder nur in kläglichen Ansätzen realisieren kann. Deswegen komme ich nicht zu Potte, nicht auf einen grünen Zweig, lande nirgends, und was der basisnahen Redewendungen mehr sind.

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Nein, ich schreibe auch heute nichts…

Schreiben ist überflüssiger Quatsch, und nicht einmal meine Formulierung ist korrekt, da „überflüssiger Quatsch“ eine Tautologie sein dürfte, aber ich lasse das jetzt so stehen, als Authentizitätlichkeit. „Das Thema unseres heutigen Marketing-Seminars lautet: ‚Wir üben Authentizität‘.“ Aharhar.

Außerdem – „Der hat sich dit Schreiben ooch bloß so anjewöhnt!“; frei nach Max Liebermann, Akademiepräsident…

Wieso erscheinen trotzdem immer noch und immer mehr Bücher? Ich meine jetzt nicht Fach- und Sachbücher; ich belle trist. Aharhar. – Dazu hat sich, Überraschung, Thomas Mann geäußert; wieso fährt die Wirklichkeit fort, sich zu bewegen, obwohl sie nahezu in Gänze in Worten ausgedrückt ist… sinngemäß

Hierzu äußerte Herr Koske, dass alle Darstellung, auch oder gerade schriftstellende, immer Momentaufnahme wäre, während das Leben aber, um im dürftigem Bild zu bleiben, Film wäre… Boah! Der alte Ost-Koske hat lichte Momente, wie es scheint!

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Kleines Humoorbad der Weltgeistin

Ich bin ja nun Buchhandelshilfsassistentenseniorazubi, und heute aber habe ich – eine Klobrille installiert… Habe ich auch noch nicht gemacht, jedenfalls nicht in diesem Schwierigkeitsgrad, aber ich war eh‘ nicht nur zum Lachen im Keller, sondern auch, weil sich dort die Humandefäkationskabinette befinden.

Ich kann es nur immer wiederholen – auch das Alter hält kleine Abenteuer bereit.

Allein, es liegt was in der Luft, nicht unbedingt im Job, es braut sich was zusammen, scheint mir, und bestimmt nichts Gutes. Wer „Psychologie studiert“, indem er zum Beispiel durch jahrelanges unfreiwilliges Training gelernt hat, an den von Erziehungsberechtigten beim Annähern an die und Öffnen der Wohnungstür sowie beim Betreten der Wohnung erzeugten Geräuschen zu erkennen, ob er Laut geben darf oder unsichtbar werden sollte, spürt dergleichen, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt…

„Wieso sind Sie überzeugt, dass Sie hundert werden?“ – „Die Besten sterben jung!“

In diesem Sinne – Nachti, Nachti, wie Herrn Lehmanns bester Freund Karl zu sagen pflegte…

Fehlsche Leistfreudungen… äh… Leistsche Fehlfreudungen… – Dingens!

Zum Beispiel habe ich im letzten, yeah, Posting als, yeah, Headline getippt „Was bin heute wieder kein Schelm…“, und es sagt auch keiner nie nichts; ich meine, manchmal scheint hier wer zu lesen. Aber dergleichen häuft sich in letzter Zeit – alles geht einem Ende zu, wie es scheint, ach.

Scheint geholfen zu haben, die arbeitnehmerische Absenz unter pharmazeutischer Bedröhnung, oder so ähnlich, denn vom Schließen meiner Augen, der Fensterlein, oder so ähnlich, bis zum „richtigem“ Erwachen gegen sechs Uhr habe ich nicht einmal gehustet; ich soll ja üben, das Positive zu sehen!

*Hüstel*… – Dieses „*Hüstel*“ allerdings ist ja bereits in gewissem Sinn und Maß eine Lösung zweiter Ordnung, das ist nicht mehr Ausagieren

„Ooopa?!“

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Was bin ich heute wieder kein Schelm…

Sehr frei nach Heinz Ehrhardt; Ossi, weil aus Riga, während die als Ossis Bezeichneten eigentlich Mittis sind; es kann jedoch sein, dass ich das bereits einige Dutzende Male gepostet habe, ebenso wie die Versicherung, dass ich kein Revanchist wäre, sondern nur unseren herrlichen Kaiser wiederhaben wolle…

Korrekt – *hüstel*! Läuft bei Dir, Bro, mach locker?! „Ooopa?!“ Nun, es kam per Mental-Funk, unter anderem, ‚Bleib zu Hause!‘, und ich habe natürlich, denn ich bin im Widerstand, einen Dreck getan, d. h., das Gegenteil, d. h., ich bin auf Arbeit gegangen, wo mich die Quasi-Chefin umgehendst nach Hause schickte; nicht zuletzt, um zu vermeiden, dass ich als Virenschleuder ohnehin angeschlagene Kollegen verseuche…

Höhöhö, Telepathie, höhöhö! – Muss ich erwähnen, dass mir dergleichen schon -zig Male widerfahren ist? Ach, drauf defäkiert!

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Möglicher Ausblick

Klingt wie ’n Romantitel? – Littratuhr is‘ doof, Lesen macht blöde in der Birne… Ist doch so! Auch ist die Kirchturmzwiebel „heran geholt“; die ist in Wahrheit etliche Dutzend Meter entfernt.

Es kann nicht wichtig gewesen sein, denn wenn etwas wichtig ist, komme ich zu spät; heute bin ich zu früh gekommen, aber die Anderen sind zu spät gekommen, aber es hat mich niemand gelobt.

„Gekommen“ bitteschön im Sinne von „körperlich erschienen“, meine Herren! – Und nun wieder genug zynisch geblödelt, Ost-Koske!

Die ganze oberste Etage, also Dachgeschoss, alles frisch renoviert, die Küche groß genug, dass man drin tanzen kann, sechs Zimmer von unterschiedlicher Größe und mit sehr unterschiedlichen Grundrissen, zwei Badezimmer, und im Haus sind nur WGs, unter anderem mit Studenten und unbegleiteten Flüchtlingen. Lage optimal, nicht zu zentral, nicht zu weit draußen, Verkehrsanbindung voll gut; was will er denn nun noch, der Ost-Koske???

Tja – was tun, wie schon Dr. Uljanow fragte… Ich wollte ja keine Begleitung und/oder Betreuung und/oder Therapie mehr, aber die wäre ohnehin aushaltbar begrenzt. Erst mal drüber schlafen, wie auch Mitmenschinnen und Mitmenschen empfahlen.

(Penner ab. Licht aus. Penner geht pennen.)

PS: Kaum habe ich angefangen zu tippen, geht der Scheiß wieder los. ‚… Bewerbung schreiben…‘ Wieso Bewerbung schreiben – ich hab ’n Job?! Seid Ihr bescheuert, Budenzauberer? Huhu? Vielleicht sollte ich ganz mit dem Schreiben aufhören; das ist es ja, was die wollen, und die sind stärker, hokus pokus. Aber bisschen mache ich noch rum, schon aus Bosheit! Böse Hobbitse, böse Hobbitse…