Kategorie: Nabelbohrungen

Kleines Humoorbad der Weltgeistin

Ich bin ja nun Buchhandelshilfsassistentenseniorazubi, und heute aber habe ich – eine Klobrille installiert… Habe ich auch noch nicht gemacht, jedenfalls nicht in diesem Schwierigkeitsgrad, aber ich war eh‘ nicht nur zum Lachen im Keller, sondern auch, weil sich dort die Humandefäkationskabinette befinden.

Ich kann es nur immer wiederholen – auch das Alter hält kleine Abenteuer bereit.

Allein, es liegt was in der Luft, nicht unbedingt im Job, es braut sich was zusammen, scheint mir, und bestimmt nichts Gutes. Wer „Psychologie studiert“, indem er zum Beispiel durch jahrelanges unfreiwilliges Training gelernt hat, an den von Erziehungsberechtigten beim Annähern an die und Öffnen der Wohnungstür sowie beim Betreten der Wohnung erzeugten Geräuschen zu erkennen, ob er Laut geben darf oder unsichtbar werden sollte, spürt dergleichen, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt…

„Wieso sind Sie überzeugt, dass Sie hundert werden?“ – „Die Besten sterben jung!“

In diesem Sinne – Nachti, Nachti, wie Herrn Lehmanns bester Freund Karl zu sagen pflegte…

Fehlsche Leistfreudungen… äh… Leistsche Fehlfreudungen… – Dingens!

Zum Beispiel habe ich im letzten, yeah, Posting als, yeah, Headline getippt „Was bin heute wieder kein Schelm…“, und es sagt auch keiner nie nichts; ich meine, manchmal scheint hier wer zu lesen. Aber dergleichen häuft sich in letzter Zeit – alles geht einem Ende zu, wie es scheint, ach.

Scheint geholfen zu haben, die arbeitnehmerische Absenz unter pharmazeutischer Bedröhnung, oder so ähnlich, denn vom Schließen meiner Augen, der Fensterlein, oder so ähnlich, bis zum „richtigem“ Erwachen gegen sechs Uhr habe ich nicht einmal gehustet; ich soll ja üben, das Positive zu sehen!

*Hüstel*… – Dieses „*Hüstel*“ allerdings ist ja bereits in gewissem Sinn und Maß eine Lösung zweiter Ordnung, das ist nicht mehr Ausagieren

„Ooopa?!“

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Was bin ich heute wieder kein Schelm…

Sehr frei nach Heinz Ehrhardt; Ossi, weil aus Riga, während die als Ossis Bezeichneten eigentlich Mittis sind; es kann jedoch sein, dass ich das bereits einige Dutzende Male gepostet habe, ebenso wie die Versicherung, dass ich kein Revanchist wäre, sondern nur unseren herrlichen Kaiser wiederhaben wolle…

Korrekt – *hüstel*! Läuft bei Dir, Bro, mach locker?! „Ooopa?!“ Nun, es kam per Mental-Funk, unter anderem, ‚Bleib zu Hause!‘, und ich habe natürlich, denn ich bin im Widerstand, einen Dreck getan, d. h., das Gegenteil, d. h., ich bin auf Arbeit gegangen, wo mich die Quasi-Chefin umgehendst nach Hause schickte; nicht zuletzt, um zu vermeiden, dass ich als Virenschleuder ohnehin angeschlagene Kollegen verseuche…

Höhöhö, Telepathie, höhöhö! – Muss ich erwähnen, dass mir dergleichen schon -zig Male widerfahren ist? Ach, drauf defäkiert!

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Möglicher Ausblick

Klingt wie ’n Romantitel? – Littratuhr is‘ doof, Lesen macht blöde in der Birne… Ist doch so! Auch ist die Kirchturmzwiebel „heran geholt“; die ist in Wahrheit etliche Dutzend Meter entfernt.

Es kann nicht wichtig gewesen sein, denn wenn etwas wichtig ist, komme ich zu spät; heute bin ich zu früh gekommen, aber die Anderen sind zu spät gekommen, aber es hat mich niemand gelobt.

„Gekommen“ bitteschön im Sinne von „körperlich erschienen“, meine Herren! – Und nun wieder genug zynisch geblödelt, Ost-Koske!

Die ganze oberste Etage, also Dachgeschoss, alles frisch renoviert, die Küche groß genug, dass man drin tanzen kann, sechs Zimmer von unterschiedlicher Größe und mit sehr unterschiedlichen Grundrissen, zwei Badezimmer, und im Haus sind nur WGs, unter anderem mit Studenten und unbegleiteten Flüchtlingen. Lage optimal, nicht zu zentral, nicht zu weit draußen, Verkehrsanbindung voll gut; was will er denn nun noch, der Ost-Koske???

Tja – was tun, wie schon Dr. Uljanow fragte… Ich wollte ja keine Begleitung und/oder Betreuung und/oder Therapie mehr, aber die wäre ohnehin aushaltbar begrenzt. Erst mal drüber schlafen, wie auch Mitmenschinnen und Mitmenschen empfahlen.

(Penner ab. Licht aus. Penner geht pennen.)

PS: Kaum habe ich angefangen zu tippen, geht der Scheiß wieder los. ‚… Bewerbung schreiben…‘ Wieso Bewerbung schreiben – ich hab ’n Job?! Seid Ihr bescheuert, Budenzauberer? Huhu? Vielleicht sollte ich ganz mit dem Schreiben aufhören; das ist es ja, was die wollen, und die sind stärker, hokus pokus. Aber bisschen mache ich noch rum, schon aus Bosheit! Böse Hobbitse, böse Hobbitse…

3 bis 4 mal täglich 34 bis 51 Tropfen

Korrekt – ein deutsches Medikament! Ich kenne mich damit überhaupt nicht aus, denn dergleichen habe ich zuletzt vor knapp 20 Jahren eingedreht, Alter…

Wie kriege ich nun diese exakte Dosierung hin? – Ich muss etwas falsch gemacht haben, denn mitnichten konnte mein Zentralnervensystem zu angemessener Reizleitung überredet werden, sondern die Zunge scheint hinten leicht gelähmt, hihi. Meine nicht hinreichend therapeutisch bearbeitete Autoritätsproblematik zeigt sich auch oder gerade bei Reizleitungen! Womöglich habe ich aber auch den Fehler gemacht zu glauben, Antitussiva wären Präparate, die Tussies abschrecken würden, denn auch diesen Effekt kann ich bislang nicht beobachten…

„Ooopa?!!!“ – Kurz gesagt, scheint Mama in der Nähe… Aber wo? In wem ist sie inkarniert, oder wie man da sagt? Es ist wie in meiner durchhusteten Zeit als Vierkäsebreit, denn nicht nur habe ich zum erstem Mal seit vielen Jahren richtig krassen Husten, besonders nachts, wenn ich wütend nicht husten will, aber muss, sondern ich hatte in den letzten Tagen des Öfteren heftiges Wanstrammeln.

Na ja… – Aber dafür ist endlich nicht nur kalendarisch Frühling, zudem ist uhrig Sommerzeit und wenigstens in der Slowakei scheint eine vernünftige Menschin an die Macht gekommen zu sein; wenn man sich sonst umsieht in der Runde, muss man ja froh sein, dass man Mutti hat.

… man hustet sich ins Hier und Jetzt – der Sinn des Symptoms… das habe ich jetzt nicht nur lustich gemeint…

PS: Wenn Männer 20+ sich einen Dreitagebart stehen lassen, wirken sie cool; wenn Männer 50+ das tun, wirken sie verschimmelt… Aus „Abenteuer Welken. Pubertät 50+.“; das Manuskript konnte nicht verlegt werden, weil der Autor es verlegt hatte – Ihre freundliche Mentalaufsicht.

Trallala (vorläufiger Arbeitstitel)

War es das jetzt? Bin ich wieder im Trott? Ich merke, wie alles Andere versinkt, das mit den Textouren und auch die Klangbildhauerei, und ich mich nur noch auf den Job konzentriere; ich bin innerlich immer gespannter, desto näher der Augenblick rückt, an dem ich mich auf den Weg machen muss, so dass ich nichts Vernünftiges mehr zustande bringe in meiner kargen zwar, aber doch auch behaglichen Klause, und das habe ich alles schon -zig Mal durch, und ist es denn ein Greuel fürwahr… Oder ein Gräuel? Ach was, drauf defäkiert!

Also doch das typische Muster von Suchtkranken, die, und das steht auch im Internet, Schwierigkeiten haben oder gar unfähig sind, emotionale Erfahrungen von einem Lebensbereich in einen anderen zu übernehmen? – Nichts Genaues weiß man nicht, aber wir bleiben dran; ich bin ja jeden Abend breit wie ’ne Natter…

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„Sie haben ein Recht darauf, Ihre Fühler auszustrecken!“

Das bemerkte die von mir bereits mehrfach erwähnte Dipl.-Psych. M. in den heilend hallenden Hallen des heiligen Joseph in Big B Weißensee, etwa 1998, zu einem Mitklienten, während Herr Koske in der Hoffnung, dass es nicht allzu sehr auffallen würde, nach der rothaarigen Krankenschwester schielte.

Eine der Stellen in meiner Laufbahn als therapieresistentes Symptombündel, an der ich, ohne Ironie, Sarkasmus usw. gesagt, verblüfft war bis zum Zustand der Sprachlosigkeit, der bei mir bekanntlich sehr selten auftritt. ‚Merkt die nicht, dass eben jemand vor ihr sitzt, auf den diese Aussage noch viel mehr zutrifft?‘, dachte es in mir. Nee, merkte die nicht. – Es geht wohlgemerkt nicht um den üblichen Wettbewerb in medizinischen, sozialtherapeutischen usw. Einrichtungen, aber auch darüber hinaus, wem es am schlechtesten ginge.

(… ja ja, ich war neidisch und eifersüchtig und habe es nicht wahrgenommen – lasst stecken, Leute, bitte recht sehr…)

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Wie lautet noch mal die Mehrzahl von „Dilemma“… *

Es wird nix mit richtiger Littratuhr, aber ohne Absonderung von Text kann ich auch nicht; der MAC randaliert heftig schnatternd in mir, der motus animi continuus, von dem Thomas Mann geschrieben hat, dass Gustav von Aschenbach daran gedacht, dass Cicero von ihm gesprochen hätte. Nach neueren Erkenntnissen ist der Ausdruck gar nicht von Cicero, und ich bin mir durchaus bewusst, dass ich mich wiederhole, aber das ist erstens altersbedingt und zweitens Kundenpenetration. So.

Was gibt es Neues von der Hauptverwaltung Budenzauber? – Nun, ich bin so was von eifersüchtig, kam gestern abend per Mental-Funk; ich war wieder verohropaxt und es muss also Psycho gewesen sein, nicht real, was immer Letzteres sein mag. Nun knobele ich, auf wen oder was ich nun wieder eifersüchtig bin, denn ich möchte nicht nur alle Erwartungen erfüllen, die an mich gerichtet werden, sondern bin infolge meiner chronischen Chamäleonose (morbus zelig) gezwungen, mich darum zu bemühen.

Bla. – ‚Akzeptiere Deine Traumgrenzen!‘, kam des Weiteren per Mental-Funk; ich kann mich jedoch an die heutigen Traumprüfungen nicht erinnern, obwohl sie, wie meistens, viel bunter, intensiver, sozusagen leuchtkräftiger waren als fast alle meine Erlebnisse in der sogenannten Realität.

Heute nacht bin ich aber wieder einmal richtig wütend geworden über den Budenzauber…

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… da is‘ was mit dieser Kennzahl, 1860 oder so…

Trotz 22° plus sind Etliche, die mit Schals herum laufen; ich komme da nicht mehr mit, aber möge jeder nach seiner Dauerwelle selig werden, oder wie König Fritz Alter sagte.

Heute nacht irgend etwas mit Judentum – furchtbar! Das heißt, ich war furchtbar, habe krass nicht bestanden, was die mehr oder weniger geschätzten mehr oder weniger Abwesenden sehr überraschen muss. Statt einem jüdischem Freund beizustehen, zerkloppe ich seinen Verkaufsstand; hier wird wieder in für Träume typischer Weise etwas vermengt, denn an einem solchem Stand stand ich in der sogenannten Realität mit einem Moslem aus Kreuzberg. Äh… – den habe ich nicht zerkloppt, meine Güte! Den Verkaufsstand, nicht den Moslem! „Ooopa?!“

War immer lustig in Strausberg, wenn die Genossinnen Generalsgattinnen gekiekt haben, wenn sie dachten, es kiekt keiner, wenn mein, boah, Boss sich im November und Dezember Hände und Füße an der Pumpe hinter dem Markt gewaschen hat, um dann gen Mekka zu beten. Ein, aua, Bild für Götter, hihi.

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Der Klient „beantwortet“ die „halluzinierten“ Rückmeldungen – 5. Teil

‚… weeß nich‘, wo er hingehen soll…‘

Das ist oberflächlich, wenn nicht voll am Thema vorbei… Ich packe es nicht, oder nicht in der von mir selbst gewünschten Intensität, mich mit mir selbst sinnvoll zu beschäftigen im Sinne des meine Zeit Strukturierens, indem ich mir einen Plan mache und mich daran zu halten suche usw. usf. Ich könnte jetzt endlich, trallala, Litauisch lernen oder Blender oder zum ungefähr 32. Mal ein bisschen versuchen, programmieren zu lernen, bla; der Bräutigam ist wieder einmal ein bisschen schwanger, das kommt alles, schrauben die dran.

Zu schwach, sich selbst Gesetze zu geben und sich daran zu halten, lieferten sie ihm ihr Vermögen aus, um sich von seiner Strenge stützen zu lassen, heißt es fast wörtlich im „Tristan“ des großen Lübecker Wortsetzmeisters über den Chefarzt, und das musste jetzt kommen, genau.

Okay, zu jammerig-dekadent – ich bin halt morbid!

Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)

Besser?

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