Was ist neu?

Nichts… – Auch heute wieder wurde mir geträumt, dass ich etwas lesen täte, und man kann aber im Traum nicht lesen, und das erzählen Sie jetzt einmal einer Mitgliedin oder einem Mitglied des Freudeskreises Anna Lyse, mehr oder weniger geschätzte mehr oder weniger Abwesende meiner unübersehbaren Nichtleserschaft, heule heule heule…

Ein bisschen abweichend vom in den letzten 32 ½ Jahren im mehrfachem Sinne träumerisch erlebtem Schema ist jedoch, dass ich eine Traumszene sozusagen wiederhole. Das kenne ich aus meiner Zeit als Vierkäsebreit, aus meiner mehr oder weniger rhythmisch verhusteten Vorschulkindheit, in der die wesentliche Prägung erfolgte, dass mein Innenleben, insbesondere die Träume, das Wichtige, Wesentliche, Primäre usw. wären, während die Welt da draußen als lästige, aber unumgängliche Pflichtübung in der Art eines Huschreizes zu bewältigen wäre. Nicht typisch für unsere sozialistischen Menschen, schon gar nicht in der ersten sozialistischen Stadt, aber eigentlich auch oder vor allem nicht typisch für die abendländische Kultur überhaupt.

Ja ja, das alte Kind Ron ist wieder so was von überspannt, der braucht dringend… – ist ja schon gut, begattet Euch selbst! Immerhin bin ich beim Thema, ha!

„Ron“ wird als Fehler angezeigt, ich habe offensichtlich verschissen bei der Göttin, heule heule heule… – Ihr wisst ja, Gott ist tot, und ich habe auch dauernd diese Schwindelanfälle, und es lebe die Göttin!

Ein Zimmer mit drei oder vier Betten nebeneinander; es könnte die Herberge sein, in der ich vor neun Monaten (!) ganz knapp der Obdachlosigkeit entkommen bin. Ich fürchte, meine Tage in dem Haus, in dem ich gerade sitze und das hier Getippte tippte, sind gezählt, aber das wird wieder ganz überraschend kommen, „Wenn Du schon gar nicht mehr dran denkst!“, wie es bei dieser Ost-Band heißt, war nicht alles schlecht. Das ist schade, denn das Stübchen ist eigentlich cool, bla; allein, die Welt-Geistin ist unerbittlich.

Für Träume überhaupt typisch ist, dass ich sowohl eine Traumfigur bin, der ich aus der Beobachterposition zusehe, und gleichzeitig als Beobachter anwesend. In der Ecke ist eine nackte ältere Frau, und ich würde sagen, noch ganz knackig, aber das ist sexistisch-frauenfeindlich, weswegen ich diese Ansage unterlasse, sowie ein mittelalter Mann des Typs dynamisch dröhnender Polter-Proll, d. h. also, eigentlich zu mir passend, *hüstel*…

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… er spielt wieder den Simulanten…

Ich will versuchen zu erläutern, wieder einmal, was mit „Budenzauber“ gemeint ist; ich kann nicht anders, ich muss petzen, ich bin halt eine Charakterruine.

Dass ich irgendwo bin, wo ich etwas wollen soll, merke ich an der Stimmung, die tatsächlich, und im Wortsinn, aufgehellt ist. Letztens habe ich das wieder erlebt, als ich verstohlen durch Bogenhausen und den Arabella-Park getappt bin. Da wohnen die vornehmen Leute; genau, ich halte mich für was Besseres, und die Mutbürger, die dergleichen formulieren, merken nicht nur nicht, dass sie Wahrnehmungsmustern von 1912 folgen, sondern deuten allertiefstdieselben dann womöglich noch um in der Weise, dass sie erklären, ich hätte die Wende verpennt.

Wenn ich auch nur den Versuch unternehmen würde, diesen Vorgang vorsichtig als elende Projektion zu charakterisieren, hieße es, ich wolle Gruppentherapie machen, wobei sich hier die Frage aufdrängt, wo da gerade ’ne Gruppe is’… Wie eine Gruppe beschaffen ist, kann man, unter anderem, hier nachlesen, und dann kann jeder Leser im berühmtem stillen Kämmerlein darüber nachdenken, in welchem Stadium sich die Gruppen befinden, in denen er sich zu bewegen pflegt, inclusive der buckligen Verwandtschaft.

„Geben Sie es doch zu, Herr Koske, dass Sie das Martyrium genießen, sich immer wieder in derartigen Kommunikationsfallen häuslich einrichten zu müssen!“ Ja, klar, ich bin das gewohnt, schon aus meiner Zeit als Vierkäsebreit, das ist für mich normal, aber immerhin bemerke ich, nicht immer, aber immer öfter, die Relativität dieser Wahrnehmung.

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… dermaßen notgeil bin ich nun doch nicht…

Er tut wieder so, als wenn er arbeiten geht… – Das „Lustige“ ist, dass mir wieder eingefallen wurde, kein Schreibfehler, dass mein unmittelbar vorgesetzter Vorfahre das gemacht hat; man nahm an, er würde in seiner leitenden Funktion zur immer besseren Befriedigung der Bedürfnisse der Bevölkerung beitragen, stattdessen er spazieren gegangen ist, hihi, was übrigens von zumindest in diesem Kontext in jedem Fall glaubwürdigen Zeugen bezeugt wurde. Ich muss zugeben, dass ich das dem Herrn gar nicht zugetraut hätte; man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können usw.; Nietzsche, wenn ich recht belichtet bin, was nicht immer, aber immer öfter der Fall zu sein scheint. Da hat er sich doch noch irgendwie als der Kerl erwiesen, den er in meiner Vorschulkindheit zu geben versuchte und von dem ich vergeblich erwartet habe, dass er endlich bleibend zum Vorschein kommen würde. Ich habe den Verdacht, dass ich nicht der Einzige bin, der heimlich derartige Erwartungen hegte und pflegte.

Das ist eine der Situationen, die tragikomisch typisch waren für unsere sozialistischen Menschen. Alles, was mit Psycho zu tun hatte, wurde noch mehr ausgeblendet, als es heute normal ist, und daher konnte niemand erkennen, dass der Mann verzweifelt versuchte, nachholende Ich-Entwicklung zu zelebrieren, obwohl er den Begriff nicht kannte, ein bisschen zu leben versuchte jenseits von Pflichterfüllung. Dies in seiner Torschlusspanik, die daraus resultierte, dass er nach seinem heftig geleugnetem Vierteljahrhundert in Uniform draußen war und klar kommen musste und durch eine schwere Erkrankung mit der Endlichkeit des Lebens brutal konfrontiert wurde.

Es wird da noch Einiges zukommen auf die Kameraden Volksschützer (Franz Fühmann), denn es zeichnet sich jetzt schon ab, dass auch oder gerade die Knackis immer älter werden, und ich kann und will mir nicht verkneifen anzumerken, dass auch und gerade das mit diesem scheußlichem Unbewusstem zu tun haben könnte, und zwar in der Weise, wie ich es eben anzudeuten versuchte mit der Schmonzette aus der Keimzelle der Gesellschaft, die die Familie laut Friedrich Engels angeblich ist. Es ist denkbar, jedenfalls für mich, und ich darf das, ich bin schizotyp, dass auf dem Gelände der ehemaligen DaDaeR eine Art „Coverversion“ von Holden Caulfield 71 sein könnte, und das habe ich nicht nur witzig gemeint, und es ist auch nich‘ lustich.

Warum schreibe ich das auf? – Um überhaupt zu schreiben, natürlich, und das ist jetzt natürlich wieder ein bisschen alá „Bajazzo“ von Thomas Mann, doch drohe ich wieder vom Hundertstem ins Tausendste zu kommen, weswegen ich das jetzt mal so stehen lasse. Ich habe die Materialsammlung zu meinem Lebensslalomlauf mitnichten aufgegeben, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt, es stockt „nur“ gerade wieder ein bisschen, diesbezüglich, ach…

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Das Stasi-Schwein schreibt wieder seine Berichte (vox populi, sinngemäß)

Diese seit Jahrzehnten von diversen Leuten entwickelte Überzeugung, deren Entwicklung ich oft persönlichkeitsspezifisch tragikomisch gar nicht bemerkt habe, ich wäre Einavonnastasi, hat wenig bis nichts mit Ideologie und DDR usw. zu tun, sondern mit dem von mir unter anderem im letztem Posting erwähntem Phänomen der von Sloterdijk postulierten Notwendigkeit einer gewissermaßen Reanimation des Epoché-Menschen, die zudem dran wäre, zeittypisch usw.

(… das is‘ ’n Satz, boah… den lasse ich jetzt aber stehen… „Das Thema unseres heutigen Marketing-Seminars ist ‚Wir üben Authentizität‘, anschließend After-Work-Party mit DJ USP“…)

In den letzten Wochen musste ich immer wieder an eine Episode denken, die ich etwa 1986 erlebt habe. Einer meiner Vorgesetzten im Fernsprechamt wollte mich für die Freiwillige Zusatzrentenversicherung der DaDaeR werben – erklärte er.

Er hat sich sehr seltsam gebärdet, was allein schon die Tatsache bestätigt, das ich mir die Episode gemerkt habe. Der Tisch war voller Papiere, die sich in wirrem Durcheinander gegenseitig überdeckten, was bereits sehr ungewöhnlich war für diese sozialistische Führungspersönlichkeit. Der Mann war völlig aufgedreht, redete wie ein Wasserfall, was mir natürlich auffallen musste, weil das bekanntlich mein Part ist, und er druckste und eierte herum, wie ich es noch nie von ihm erlebt habe.

Was habe ich da unterschrieben, chch? – Der ist sooo süß, der Ost-Koske, der merkt gar nichts!

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Tja. – Das ist das erste Wort, und schon steht was da.

Ich kenne diese „Technik“, oder wie immer man das nennen mag, natürlich; -zig Schreibcoachs predigen geradezu, dass man auf diese Weise in einen Text reinkommen könnte, durch einfach alles aufschreiben, was Einem durch Herz und Hirn zieht, bla, was allerdings schon dieser Professor in Wien gesagt hat, sinngemäß, der hinter der Couch, es lebe die Libido.

Aber es ist krass, was gerade abgeht. Schon mindestens ein Dutzend Mal wollte ich zum Beispiel, oder vor allem, den Fernkurs für Kreatives Schreiben hinschmeißen, obwohl der Tutor, ein wirklich erfahrener und auch erfolgreicher Textbürger, mir nicht nur schon viermal die Note Eins verabfolgt hat, sondern sich beinahe begeistert geäußert. Das passiert mir, Überraschung, auch nicht zum ersten Mal; es ist dies jetzt der dritte derartige Kurs, den ich im letzten Vierteljahrhundert angefangen habe, und beim erstem Versuch beschwor mich der Fernlehrer, dass ich aufhören müsste, Zeitungen zuzustellen und stattdessen anfangen sollte, ja, müsste, für Zeitungen zu schreiben. Gut gebrüllt, ferner Löwe – schön weit weg, dann geht es einigermaßen mit dem Ost-Koske, chch. Ich meine, welches Printmedium stellt denn praktizierende Schizotype ein?

Womöglich fühlen sich da Leute verarscht oder könnten denken, dass ich kokettieren wolle oder fishing for compliments betreiben; dem ist aber mitnichten so. Es ist vielmehr einfach nur so, dass mir diese ernstgemeinten Feedbacks nicht viel bringen bis auf das momentane blande Empfinden des im Bereich des persönlichen Bauchnabels gepinselt worden Seins.

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Kaum habe ich die Tür meines Zimmers hinter mir geschlossen, geht es los…

‚Willa wieda fremd gehen!‘, ‚Willa wieda berühmt werden!‘ Sozusagen gepropft auf die tatsächlichen Äußerungen realer Leute; es sind Pseudo-Halluzinationen, keine „richtigen“ Hallus, die habe ich nur ganz selten. Den Begriff habe ich zum erstem Mal gehört, als dieser Herr im Haus der ewigen Kindheit einen Vortrag vorgetragen hat. Wieder einmal musste ich meine Wahrnehmung erst durch eine Autorität bestätigt finden, um es überhaupt zu wagen, sie zu äußern; da wirkte wieder der kleine Untertan, der wie in vielen deutschen Seelen auch in mir ungut zugange ist.

Nein, ich halte mich nicht für den Nabel der Welt; im Gegenteil will ich das ja weg haben, und ich weiß dabei, dass der Teil in mir, der das weg haben will, der entschieden spießige Teil ist.

Was ist damit gemeint? Was geht, Bro, mach locker?! – Nun, ich sollte gewissermaßen zur Landung gezwungen werden. Es gibt diese These, oder wie immer man das nennen will, dass, sinngemäß, von Störungen des schizoformen Spektrums Betroffene sozusagen nicht zu Ende geboren wären usw. Nun – genau das ist aber passiert, ich war unvorbereitet ganz da, mit einem Ruck und für ein paar Augenblicke. Ich weiß im Grunde alles – ich will es aber nicht wissen; „die fanatische Bosheit des Spießers“, Dr. Karl Marx.

In diesen wenigen Minuten, als ich 1986 wie ein Dackel an der Leine dem frischem Frollein aus der Prignitzer Prärie hinterher getrottet und mit ihr sogar ’ne Strecke in der Tram gefahren bin, ist gewissermaßen mein ganzes Weltbild zusammengebrochen, und zwar nicht in dem Sinne, in dem alles verändert scheint, wenn man heftig verknallt ist. Im Gegenteil – seitdem ist immer und überall dieses unterschwellige Grauen, das jederzeit verstärkt werden und hochkommen kann.

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Mein Unbewusstes hat deutlich narrzisstische Züge

Der Tippfehler ist gewollt; kleiner Scherz zur Auflockerung, wie Oberstleutnant Sanftleben sagen würde, muahaha. – Natürlich hat Meister Schramm seinen Ruhestand entschieden verdient, aber es ist trotzdem jammerschade. Man muss das doch mal aussprechen dürfen! Es fällt übrigens auf, dass etliche Comedians und Kabarettisten Psychologie studiert haben…*

*Hüstel* – Ist das jetzt noch freies Assoziieren oder bereits Gedankenflucht, was ich hier betreibe? Auch diese Frage steht schon einige Zeit unbeantwortet im virtuellem Raum; ach, schöner Schmerz, oh edle Tiefe! Egal – zur Sache!

Ein Merkmal des Narzissmus ist dieses sich verbandelt fühlen mit sogenannten Promis – steht im Internet!** Nun ist das Problem, mein Problem, dass ich, milde formuliert, nicht davon zu überzeugen bin, dass das meine Träume wären, von meinem Unbewusstem generiert.

Aber das lassen wir jetzt! Ist sinnlos, wie gesagt. Rund fünfzehn Jahre lang habe ich einem halbem Dutzend Mitgliedern des Freudeskreises Anna Lyse die Ohren abgekaut, um ihnen zu vermitteln, dass ich nicht züchotisch agiere, reagiere oder aus agiere, Unpassendes überlesen, oder den Simulanten spiele, O-Ton vox populi – das war völlig sinnlos! Ich habe es einmal erlebt, dass ein Dipl.-Psych. nachdenklich geworden ist; ich habe deutlich gemerkt, dass in ihm die Frage gearbeitet hat, ob vielleicht doch was dran sein könnte an dem, was dieser sinistre Koske da an Material bringt, wie bereits Prof. Freud formuliert hat.

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Infolge meiner Ost-Prägung habe ich Planvorsprung

Ich leide unter Frühjahrsmüdigkeit. – Na ja, und dann kommt noch die Wiesn und dann ist das Jahr wieder um…

Heute Nacht wurde mir etwas mit dem OB von M geträumt – nicht bestanden, logisch. „Wer hat sich das ausgedacht?“ Nee, nich‘ die Staaasi, Frau Hagen, aber das haben Sie ja inzwischen bestimmt auch geschnallt. Hat sich M, Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren, damit für mich erledigt? – Es dauert ja immer ’ne Weile, bis der Budenzauber sich in dem Bereich materialisierend manifestiert, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre.

(… während ich diese Zeilen getippt habe, kam mindestens fünf Mal über Mental-Funk ‚Kuckuck!‘… ich glaube, ich werde es in diesem Leben nicht mehr packen, einem diplomiertem Mitglied des Freudeskreises Anna Lyse zu verklickern, dass ich nicht spinne oder simuliere oder psychotisiere usw… aber was soll es – es gibt Schlimmeres…)

Auch war ich am Dienstag wieder einmal heftig in der Welt hospitieren; natürlich nur mit Auftrag, denn einfach so geht nicht, da komme ich vom Weg ab, und dann holt mich der Wolf, manchmal gar im Rang eines Generalobersts.*

Ich hatte ein Gespräch zur Vereinbarung eines Vorstellungsgesprächs, das in der nächsten Woche stattfindet, und nach dem ich ganz eventuell ab Ende Februar in einer Art Buchhandlung arbeiten könnte, was ja durchaus was hätte. Aber ich will mich da nicht festbeißen, rrrrrrr – alles offen und in den Sternen usw., trallala…

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Spruch des Tages. Von Ost-Koske, Polterproll mit Sehnsucht nach dem Geistigem.

Einige Politiker sollten statt Leibwächter lieber Geistwächter anstellen…

Nein, keine Arbeitserprobung für mich, hihi. Aber was diese „Sehnsucht“ betrifft, so ist es mir erst mittelkürzlich passiert, dass jemand, der sich mit so was wirklich auskennt, ohne Irokasmus, mich offenbar im Ernst frug, sinngemäß, ob ich meine Musikstücke selbst gemacht hätte…

Das hat mich umgehauen (H. Caulfield). Ich meine – was soll ich dann von Ottilie Normalverbraucherin erwarten, heule, heule, heule? Nee, das ist kein Selbstmitleid, vielmehr ich jedes Mal wieder mindestens verblüfft bin, obwohl ich das nun eigentlich kennen müsste, bla.

Natürlich sind diese Samples, die ich da verwende, sozusagen „fertige Schnipsel“; manchmal nur ein Schlag auf ein, Überraschung, Schlaginstrument, manchmal ’n Gitarren-Riff, manchmal eine ganze Tonfolge auf dem Klavier und so weiter. Ich glaube übrigens, etliche Samples in etlichen professionellen Beiträgen von Berufsmusikern wiedererkannt zu haben. Hähä, böse, Gollum, böse.

Dennoch ist das kreativ, was ich mache, denn wenn man 10 Leuten 200 Samples gibt, kommen 10 unterschiedliche Stücke dabei heraus, und wenn es sich um Mediziner handelt, 11. Ganz abgesehen davon, dass ich die Möglichkeiten der Software nicht annähernd ausgereizt habe.

So.

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… ich geh‘ kaputt – es muss aber keiner mitkommen…

Habe ich von da, boah. – Reden wir übers Wetter, gnihi! Auch zu der Einsicht habe ich lange gebraucht, dass über das Wetter reden eben nicht nur „spießiges“ über das Wetter reden ist, sondern immer auch Beziehungsklärung sein kann, immer erneuter Versuch, sich der Anwesenheit und nachhaltigen Zugewandtheit von Personen zu vergewissern usw.

Tja – der IQ der emotionalen Intelligenz wäre, wenn es ihn gäbe, in meinem hochnotpeinlichem Fall nach wie vor dicht über Zimmertemperaturwert… Bla.

Da nützen alle Talente überhaupt nichts! Selbst Kafka als sozusagen „Ur-Vater“ aller Schizoiden und Schizotypen hatte zumindest einen wirklich zugewandten Bekannten oder sogar, igitt, Freund, andernfalls man die gräulich grandiosen Texte heute nicht lesen könnte, weil Kafka im Testament verfügt hatte, dass nach seiner Abberufung in die ewige Großgruppe alle seine Texte vernichtet werden sollten. – „Das verstehe ich sehr gut!“; Textbaustein für Azubis von Anna Lyse, erstes Leerjahr.

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