Kategorie: Ich belle trist

Sogar Mauern entwickeln mehr Lebensfreude als graphomanische Dinosaurier…

Hier geht es weiter mit der Sozio-Psycho-Tragikomödie des sinistren K. Jeden Tag zu schreiben packe ich immer noch nicht, heule heule heule. Auch hilft mir hier eines meines Lieblingsbonmots aus meiner dürftigen Eigenproduktion keineswegs weiter…

Einen echten Schriftsteller erkennt man daran, dass er jede Gelegenheit nutzt, nicht schreiben zu müssen.

Har. Har. – Wahrscheinlich kommt heute noch weiterer Text hinzu. Zunächst flüchtet der Klient nun in unwohlbekannter Weise. Immer noch Bericht, immer noch keine Dichtung, was von der Hauptverwaltung Budenzauber, sorry, mit Sicherheit im Laufe des Tages per Mental-Funk rückgemeldet werden wird, ach ach ach…

Bla.

PS: Mehr oder weniger geschätzte mehr oder weniger abwesende Budenzauberer! Könnt Ihr bitte mit der gementalfunkten Rückmeldung ‚Banal!‘ aufhören?! Ich weiß, dass mein Leben banal ist! Ich will „einfach nur“ einmal alles aufschreiben, wie schon Fred Koske einige Dutzende Male während meiner körperlichen Kindheit und Jugend klagend deklamierte. Dann, wenn alles raus ist, werde ich mal sehen, was sich draus machen lässt. Kapiert, Ihr Arschgeigen?! Küsschen, Ihr schauerlichen Schätzchen!

Weitere Berichte über Versuche des Ankommens und Landens…

… finden meine zahlreichen Nicht-Leser hier. – Wir bitten um Verständnis!

… e i g e n t l i c h  habe ich nicht die Kohle…

Selbstreferentiell durch Weltrauntechnik, ha!*

Andererseits ist es natürlich witzig, dass ich bei booklooker manchmal Bücher für ein paar Groschen zu erwerben in der Lage und dann auch gleich bereit bin. Gut erhaltene Bücher, wohl gemerkt! Manchmal ist nur ein Stempel auf den ersten Einbandseiten, was mich nicht einmal peripher tangiert. Aber das musste jetzt sein, denn cand. phil. Pollatschek ist einfach cool, Alta! Als Autorin, Mann!

Noch andererseitiger, oder so ähnlich, muss ich zugeben, dass ich nicht aufgegeben habe zu hoffen, noch vor meiner Abberufung in die ewige Großgruppe einmal an einem solchem Zopf ziehen zu dürfen. Eine meiner harmlosen Vorlieben, was diese Sache zwischen Weibchen und Männchen der rezenten Hominiden auf dem drittem Planeten des Systems angeht. Sie ist noch nicht Fetisch zu nennen, denn ich nehme nicht das Teil für das Ganze. – Lasst Old Ron doch die kleine Freude, er hat doch sonst keine, wie wir bereits erst ca. sechsundsechzig Mal berichteten!

Ein neuer Text aber ist und wächst hier.

* Diese freudvolle Fehlleistung lasse ich jetzt echt stehen! Herrlich, zahlreiche Nicht-Leser! Köstlichst, meine Damen und Herren!

Auch heute wurde durch K. ein größeres Schreibpensum absolviert

Oder so ähnlich – hier.

Ein Schriftsteller hat einmal gesagt, sinngemäß, und zwar ein erfolgreicher, wie ich in diesem Kontext vielleicht hinzufügen muss, seine ersten Entwürfe wären meist Scheiße. – Diese hier von mir vorgelegten Bruchstücke sind erste Entwürfe, obwohl ich an etlichen Passagen schon heftig herum gebastelt habe.

man muss das doch mal aussprechen dürfen…

Aha. – Ich werde die Gepflogenheiten meines Ego-Marketings dennoch nicht verändern, weil ich halt ein Betonkopf bin, ha!

Er (führt Bizeps vor): „Fühl mal – Beton!“ Sie (legt eine Hand auf seine Stirn): „Fühl mal – Beton!“

PS: Ihr könnt Henry zu mir sagen!

„Sie wollen Ihren Sohn ‚Rainer‘ nennen, Frau Zufall?“

Kleiner Scherz zum hier Essen, als neuerlicher Versuch des überall Fremden, sein Ohr am Land zu haben, *hüstel*…

Jedenfalls komme ich mit dem Tablet gar nicht mehr ins Netz, mit dem Desktop-PC nur noch mühsam und sozusagen abbruchgefährdet. Ausgerechnet jetzt, als ich wieder einmal anhebe zu petzen, was den Budenzauber angeht…

Dem Klienten ist es jedoch gelungen, eine grobe Ordnung in seine „Materialsammlung“ zu bringen, darin zahlreiche kleine Verbesserungen vorzunehmen sowie einen längeren Passus verstohlen einzufügen, nämlich hier.

Häff fann!

(… ob ich es mal schaffe, wirklich dran zu bleiben… ach ja… der Budenzauber geht natürlich wieder voll los… ich soll und darf nicht schreiben… die Ausstrahlung dieses Verbotes hatte die Montag immer, wenn sie an dem Glaskasten vorbei huschte, in dem ich 86 als Halbwachmann meinen dürftigen Pfortendienst zu verrichten mich bemühte… auch wieder so ein Phänomen, das sich nicht erklären lässt… bla… nein, nicht Heidi Montag… es besteht kein Grund zur Beunruhigung, der blöde Spießer macht doch sowieso nix… hähä…)

„Hohe Kunst“ ist relativ…

Das habe ich in den Isarauen fotografiert, etwa in Höhe der Brudermühlbrücke in M, Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren. – In Big Apple hätte man zuzeiten vielleicht einen Preis für so was bekommen…

Ich schaffe nichts fertigzubringen, was ich als „Kunst“ sehen würde, bla. Aber hier nun die angekündigte Seite über mich. Zunächst sind dort als eine Art Bruchstücke Episoden aus meinem banalem Leben zu finden und es werden immer mehr werden. Vielleicht gelingt es mir im Sinne Hegels, ein bisschen Größenwahn muss sein, dieses Kippen von angesammelter Quantität in eine höhere Qualität zu erzwingen. Vielleicht fällt mir dann ein „Aufhänger“, ein Plot oder was auch immer ein, die eine Ordnung in das Material bringen und es zu einer wirklichen Autobiografie werden lassen könnten, trallala. Einstweilen – häff fann!

… ostalgisch, nostalgisch, dinostalgisch…

Wieder einmal habe ich meine Handvoll literatlose Schreibversuche in mein Blog eingepflegt. Man sagt „eingepflegt“, das klingt professionell, nerdig in einer Ausprägung, die noch sympathisch wirkt sowie… – eben überhaupt!

Hier äußert sich Ost-Koske dazu. Von dort gelangt man dann zu einer Art Übersicht.

Auch musste ich bei der Digitalfahrt in alte Dateien zu meiner Überraschung über meinen eigenen Schnullifax lachen, zum Beispiel den folgenden…

Einige vorläufige Entwürfe für postmodern(d)e
Stoß-, Klage-, Frage-, Nacht- und Prachtgebete
für den wild gewordenen Spießer

 
Herr, mach’ bitte, dass ich nicht um mich haue,
wenn meine größten Wünsche in Erfüllung gehen!
 
Herr, lass mich bitte einmal wach sein,
wenn ein liebender Blick mich sieht!
 
Herr, mache, dass ich im Falle der Obstipation
nicht das deutsche Fernsehen anschalte,
damit ich wieder, sorry, kacken kann!
 
Herr, mach’ es bitte möglich, dass ich,
wenn ich in sie eindringe
bis zum Kern ihrer Seele vorstoße!
 
Herr, gib mir bitte, bevor ich zu Dir muss,
oder zu dem Anderen in der Tiefe,
einen kleinen Moment der Erleuchtung von oben,
in dem mir endlich klar wird,
was der ganze Quatsch hier unten soll!
 
Amen!!!

Einige Phantasien zum Thema „Phantasie“. Von Ost-Koske.

Hier nun der dilettantische Versuch, eine Gewaltphantasie zu schildern, die sich schon mehrfach vor meiner geistigen Brille entwickelt hat. Schützen Sie Ihre minderjährigen Wellensittiche! Ich mache ja nichts, mir geschieht alles. Huch, ich bin gedopt, habe ich gar nicht bemerkt! Sorry.

Eine Frau will mich sprechen, um meinen Geisteszustand zu überprüfen. Bis hierhin scheint mir diese Phantasie allerdings leider nicht völlig abwegig.

Ich packe die Amtspersonin kraftvoll-dynamisch, drücke ihr feinst gestyltes Face auf den Tisch und zische etwas in der Art, wenn dieses Affentheater nicht gleich aufhören würde, müsste ich ihr die Fassade ramponieren.* Mir wäre es egal, was dann passieren würde, boah! Wenn ich in den Knast käme, wäre ich endversorgt, was Unterkunft und Tagesstruktur angehen würde.**

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… ein Versuch… nicht mehr, aber auch nicht weniger…

Evakuierung

„Höre mit fünf, sehe mit null!“, sagt der Diensthabende auf dem Satelliten. Ja ja, auch der Humor kommt nicht zu kurz bei den Space Forces, bla. Ich ziehe mir eben die letzten Aufzeichnungen rein; die Aktion scheint gut gelaufen. Das Komitee wird zufrieden sein, und wir können mit der nächsten Phase des Programms beginnen, aber leider kommt drüben von den Mitschnitten nur der Ton an.

„Ich erzähle mal was von dem, was ich sehe, was Du nicht siehst!“, erwidere ich, und ich freue mich insgeheim geradezu sarkastisch, dass meine oft kritisierte Neigung zum Redeschwall wieder einmal einen guten Zweck erfüllt.

*

Das Fluggerät, das weder wie ein Flugzeug noch wie ein Hubschrauber aussieht, jedoch auch keinem der UFOs gleicht, wie man sie aus zahlreichen angeblich authentischen Abbildungen oder künstlerischen Phantasien kennt, landet nicht auf dem Klinikgelände, sondern verharrt fast lautlos etwa 20 Meter über dem Boden schwebend. Es ist nur ein leises Surren zu hören, als hätte jemand im Nachbarraum einen Rasierapparat in Betrieb. Mit Sicherheit hat niemand auf dem Klinikgelände dergleichen schon einmal gesehen, aber allen scheint klar, dass diese schwebende Maschine keineswegs außerirdischen Ursprungs ist, was auch als positiver Effekt von vornherein geplant war.

Ich sehe den Transporter selbst zum erstem Mal aus dieser Perspektive, ich kenne ihn nur aus dem Hangar, unter Schutzabdeckungen verborgen. Er wirkt auf den ersten Blick wie das Werk eines surrealistischen Künstlers, der Kisten, Container und weitere Behälter scheinbar wahllos zusammen geschraubt und geschweißt hat. Jemand hat einmal in einem Meeting gewitzelt, vor nicht allzu langer Zeit hätte man mit dem Transporter in New York einen Preis für moderne Kunst gewinnen können.

Die Technik ist nicht mein Ressort, und war übrigens auch noch nie mein Ding. Ich bin für den reibungslosen Ablauf solcher Auswahl- und Evakuierungsmechanismen wie der hier ablaufenden sowie überhaupt den Transport von Gruppen zwischen den mittlerweile Dutzenden Standorten unseres Projektes zuständig. Über dessen Sinn und Ablauf bin ich natürlich unterrichtet, aber nur in groben Zügen, nicht in Details und technischen Einzelheiten.

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