Kategorie: Budenzauber

Trallala (vorläufiger Arbeitstitel)

War es das jetzt? Bin ich wieder im Trott? Ich merke, wie alles Andere versinkt, das mit den Textouren und auch die Klangbildhauerei, und ich mich nur noch auf den Job konzentriere; ich bin innerlich immer gespannter, desto näher der Augenblick rückt, an dem ich mich auf den Weg machen muss, so dass ich nichts Vernünftiges mehr zustande bringe in meiner kargen zwar, aber doch auch behaglichen Klause, und das habe ich alles schon -zig Mal durch, und ist es denn ein Greuel fürwahr… Oder ein Gräuel? Ach was, drauf defäkiert!

Also doch das typische Muster von Suchtkranken, die, und das steht auch im Internet, Schwierigkeiten haben oder gar unfähig sind, emotionale Erfahrungen von einem Lebensbereich in einen anderen zu übernehmen? – Nichts Genaues weiß man nicht, aber wir bleiben dran; ich bin ja jeden Abend breit wie ’ne Natter…

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… ja, Mamme…

Und so weit wieder die Theorie… Als wenn das ginge, quasi auf Knopfdruck. Auch hat Dr. K. gesagt, ich solle mehr jammern. Spätestens, als der… äh… – milde zum Gehen bewegt wurde, sachlich bleiben, Ost-Koske, hätte auch ich gehen müssen. Bla.

Dass ich Antisemit bin, hatte ich erwähnt? – Das kommt übrigens auch bereits seit etlichen Monden per Mental-Funk, ‚Pimpf!‘… traurig, traurig… „So werden Sie gesehen, nehmen Sie das rein, lassen Sie das stehen!“, hätte Dipl.-Psych. M. in den heilend hallenden Hallen des heiligen Joseph in Big B Weißensee gesagt. Es ist Wurscht, ob das real ist oder „halluziniert“ – alles Kommunikation

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Wie lautet noch mal die Mehrzahl von „Dilemma“… *

Es wird nix mit richtiger Littratuhr, aber ohne Absonderung von Text kann ich auch nicht; der MAC randaliert heftig schnatternd in mir, der motus animi continuus, von dem Thomas Mann geschrieben hat, dass Gustav von Aschenbach daran gedacht, dass Cicero von ihm gesprochen hätte. Nach neueren Erkenntnissen ist der Ausdruck gar nicht von Cicero, und ich bin mir durchaus bewusst, dass ich mich wiederhole, aber das ist erstens altersbedingt und zweitens Kundenpenetration. So.

Was gibt es Neues von der Hauptverwaltung Budenzauber? – Nun, ich bin so was von eifersüchtig, kam gestern abend per Mental-Funk; ich war wieder verohropaxt und es muss also Psycho gewesen sein, nicht real, was immer Letzteres sein mag. Nun knobele ich, auf wen oder was ich nun wieder eifersüchtig bin, denn ich möchte nicht nur alle Erwartungen erfüllen, die an mich gerichtet werden, sondern bin infolge meiner chronischen Chamäleonose (morbus zelig) gezwungen, mich darum zu bemühen.

Bla. – ‚Akzeptiere Deine Traumgrenzen!‘, kam des Weiteren per Mental-Funk; ich kann mich jedoch an die heutigen Traumprüfungen nicht erinnern, obwohl sie, wie meistens, viel bunter, intensiver, sozusagen leuchtkräftiger waren als fast alle meine Erlebnisse in der sogenannten Realität.

Heute nacht bin ich aber wieder einmal richtig wütend geworden über den Budenzauber…

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Der Klient „beantwortet“ die „halluzinierten“ Rückmeldungen – 5. Teil

‚… weeß nich‘, wo er hingehen soll…‘

Das ist oberflächlich, wenn nicht voll am Thema vorbei… Ich packe es nicht, oder nicht in der von mir selbst gewünschten Intensität, mich mit mir selbst sinnvoll zu beschäftigen im Sinne des meine Zeit Strukturierens, indem ich mir einen Plan mache und mich daran zu halten suche usw. usf. Ich könnte jetzt endlich, trallala, Litauisch lernen oder Blender oder zum ungefähr 32. Mal ein bisschen versuchen, programmieren zu lernen, bla; der Bräutigam ist wieder einmal ein bisschen schwanger, das kommt alles, schrauben die dran.

Zu schwach, sich selbst Gesetze zu geben und sich daran zu halten, lieferten sie ihm ihr Vermögen aus, um sich von seiner Strenge stützen zu lassen, heißt es fast wörtlich im „Tristan“ des großen Lübecker Wortsetzmeisters über den Chefarzt, und das musste jetzt kommen, genau.

Okay, zu jammerig-dekadent – ich bin halt morbid!

Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)

Besser?

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Ich halte den Druck der Marktwirtschaft nur schwer aus

Heute zum Beispiel muss ich bis um zehn Uhr gekackt haben; sorry, man muss das doch mal aussprechen dürfen. Der Klempner kommt, wieder einmal, und geht nicht nur in den Keller, um zu lachen.

Seitdem ich hier eingezogen bin, habe ich einige Monde lang mindestens drei Mal in der Woche die Verstopfung beseitigt, die eine Mitmenschin oder ein Mitmensch durch Unmengen feuchter Tücher in einem der Kabinette zur Entsorgung von Stoffwechselprodukten verursacht hat, die sich auf dem Gang der Pension befinden; auf dieser Etage drei, nebst einem keramischem Sitz in einem Bad mit unverbaubarem Grünblick auf den Hof.

Nun bin ich weder Hausmeister noch Klempnergehilfe, aber viel krasser ist, dass womöglich ich, was mich natürlich echt überrascht hat, als der Verursacher des Tuchstaus angesehen wurde.

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… bitte warten, Sie werden brüskiert…

Neues in den Traumsendungen? – Nichts. Nicht bestanden. Eine Szene beinhaltet eine Person des öffentlichen Lebens, deren Namen ich hier nicht nennen will und auch in der Tat nicht nenne; nein, sie ist nicht rothaarig. Es ist wie im richtigem Leben – es sind weitere zwei sehr erfreuliche Vertreterinnen der rezenten Hominiden auf dem drittem Planeten des Systems anwesend, und ich tue so, als würden die mich interessieren, während ich die eigentliche sozusagen Zielperson meines Interesses ignoriere, was natürlich den Erfolg der Kontaktanbahnung garantiert, aharhar. Ja ja, Zynist.

Der Ost-Koske ändert sich wohl nicht mehr. Soll er? Muss er? Bla.

Wieder ein abenteuerlich vom Mainstream aktueller Beherbergungsgepflogenheiten abweichendes Gebäude, aber heute eher ländlicher Natur, und wieder allerlei Aktivitäten, die gewissermaßen ins Nichts laufen dergestalt, dass ich ignoriert werde insbesondere während meiner Wortmeldungen, aber auch bereits als still nicht teilnehmender Beobachter gar nicht wahrgenommen werde, als wäre ich unsichtbar.

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Die Sorte zum Wonntag. Universalmarginalpersönlich.

Und hier wieder der Stasi mit seinem Bericht! Kommt permanent per Mental-Funk, dass ich die Wende verpennt hätte, es hat was, echt! Ach, könnte ich doch einmal einem Stasi die Fre… – „Ooopa?!!!“ Ich sitze heute den dritten Tag ohne verohropaxte oder bekopfhörerte Ohren am PC und dresche in die Tastatur, es ist ganz erstaunlich, bringt aber nix, weil das antikisch-tragödisch gewissermaßen die Handlung zusammenfassende und kommentierende Gebrabbel und Gemurmel im Hintergrund stetig rieselt. „Wer hat sich das ausgedacht?“, Frau N. Hagen, aber nie werde ich es erfahren.

Der PC war sozusagen leicht geschrottet, aber ich habe schon lange erwartet, dass mir das wiederfahren könnte. Allerdings kommt dergleichen natürlich, „wenn Du schon gar nicht mehr dran denkst“, wie es in diesem Text eines Rocksongs aus der DaDaeR heißt. In besonders paranoiden (?) Momenten glaube ich, dass in derlei Texten der Budenzauber zumindest angedeutet wird. Ich muss auch immer wieder daran denken, dass Stasi-Hasi mit den roten Haaren bis unter den Arsch 1984 in Hirschgarten immer wieder von „Gedankenpolizei“ gemurmelt und gebrabbelt hat. Es scheint, als hätte ich auch da nicht richtig zugehört, was mir die Sicherheitselfe mehrfach in anderen Kontexten unterstellte, andererseits es bezeichnend ist, dass ich mir den Scheiß gemerkt habe, bla.

Nach der Systemwiederherstellung muss ich Open Office nochmal runterladen – schönen Dank auch. Kopie der Installationsdateien auf ’n Stick speichern, alter Ost-Koske, meine Güte! Muss man Dir alles sagen?! Das hat er von seinem Onkel, hätte Tante Paula gesagt, wenn es sie gegeben hätte. Immerhin speichere ich nun regelmäßig die eigenen Dateien stickig; der Fortschritt ist selbst dann nicht aufzuhalten, wenn man senil-konfus ist, wie es in der, gnihi, „Olsenbande“ heißt. Ja ja – war nicht alles schlecht!

Heftige Traumsendungen von der Hauptverwaltung Budenzauber…

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(… Sie machen alles rückgängig, Herr Koske…)

Zum Beispiel hat mich mein unmittelbar vorgesetzter Vorfahre, als ich etwa zehn war, dazu gezwungen, mir jeden Morgen den Oberkörper kalt abzuduschen und mich dann heftig ab zu frottieren. Das positive Ergebnis war, dass ich nach dieser feucht-unfröhlichem Dienstanweisung bis heute nur noch ein einziges Mal wegen Erkältung krank geschrieben war. Das negative Ergebnis war, und ist, dass das größte menschliche Organ, die Haut, gewissermaßen versiegelt wurde. Das dürfte wesentlich dazu beigetragen haben, dass ich den permanenten Mangel an Körperkontakt selten bemerkt habe, ich armes, armes Ich…

Das habe ich nun, *hüstel*, rückgängig gemacht; ich tupfe jetzt besonnen oder sogar versonnen, und wie ich schon mehrfach anmerkte, hält auch das Alter kleine Freuden bereit.

Letztens habe ich nämlich gelesen, in diesem Internet, dass es gar nicht gut wäre für die Haut, wenn man jeden Tag duschen würde, was ohnehin blödsinnig erscheinen muss, weil ich kaum transpiriere, vornehm, wie ich bin, und mir außer im pulsierendem Verkehr der Metropole kaum Verschmutzung droht; äußerlich, denn innerlich bin ich natürlich schwarz, ha, böse Hobbitse…

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Kalliope winkt wieder mit dem Zaunsegment. – Oder so ähnlich.

Ein sozusagen Nebeneffekt, allerdings ein angenehmer, meiner verkrampften bis verbissenen und daher naturgemäß tragikomisch paradoxen Bemühungen im Creative Writing besteht darin, dass der Tutor des Fernkurses, dessen sowohl inhaltliche als auch zeitliche Bewältigung für mich noch sehr fern ist*, in den Anhängen zu seinen Lektionen sehr viele Lesetipps gibt.

Nun habe ich mir, obwohl das eigentlich „U“ ist, nicht „E“, einen Krimi von Elizabeth George besorgt, denn ich sitze ja an der Quelle, hä hä – und bin schwer beeindruckt…

Die, *hüstel*, Kollegin, „Ooopa?!“, schreibt wohl sozusagen durchgeplottet, welches Fachwort ich hiermit eingeführt hätte, d. h., sehr nach Plan, und das ist jedoch gar nicht langweilig, weil gar nicht konstruiert wirkend; im Gegenteil, wie ich nach der Lektüre von 155 Seiten des Inspektor-Lynley-Romans „Wer die Wahrheit sucht“ nicht nur versichern kann, sondern anmerken muss.

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Die verstohlenen Anschaffungen des K. (neulich angedroht)*

Es gibt, zum Beispiel, auch bei booklooker.de sehr preisgünstige Bücher, und überhaupt, boah, Medien; manchmal echt nur für einige Cents, und in durchaus passablem Zustand, aber zuzüglich Porto. Man bezahlt dann etwa, als Beispiel, 80 Cent für das Buch und, als Beispiele, 1.70 oder 2.60 Euro für den Versand. Diese Gebühren fallen jetzt für mich weg, weil ich nicht nur Selbstabholer, sonder quasi auch Selbstsortierer bin, hihi. – Ich soll ja lernen, das Positive zu sehen!

Tja. Na ja… Und? Dichtet der Dichter? Er dichtet doch nicht. Er schreibt wieder seine Berichte. ‚Kuckuck!‘ kam übrigens gleich heute früh per Mental-Funk, als ich noch gar nicht angefangen habe, gar artig Schrift zu stellen. ‚Gar nicht mehr schreiben!‘ Geht ja auch nicht, habe ich ja -zig Mal ausprobiert. ‚Geh‘ wieder arbeiten!‘ Ja, aber mache ich doch! Gestern habe ich mit dem Chef telefoniert; ab April kann ich 20 Stunden die Woche arbeiten und das ist weiter steigerungsfähig bis zu 30 Stunden…

Das ist übrigens auch so ’n Ding – da bin ich letztens wieder ausgeholt worden und habe es gar nicht bemerkt, bzw., Überraschung, erst hinterher, Trepverter (Treppwörter) gar im Wortsinn, denn ich war tatsächlich auf der Treppe. Ja ja, ich bin Antisemit! Und, ach – ist nicht das ganze Leben Treppensteigen? Äh – zur Sache! Ich muss das jetzt loswerden, ich alter Anscheißer!

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