Kategorie: Budenzauber

Wenn ich mit einem Satz sagen sollte, was Kapitalismus ist…

… würde ich sagen, es gibt parfümierte Mülltüten… Im Auge behalten, den Mann – plant den Umsturz!

Was das angeht, so könnte der Mechanismus der sich selbst erfüllenden Prophezeiung zu wirken begonnen haben. Mittelkürzlich bin ich an einer Waffenhandlung am Ostbahnhof vorbei gehastet, und ich habe verblüfft feststellen müssen, und habe das dann in der Tat auch festgestellt, dass dort eine AK 47 im Schaufenster stand, hihi. Ein paar Minuten und etliche Dutzend Meter weiter rauschte ein Wagen mit, Zitat Fühmann, „Kameraden Volksschützern“ an mir vorbei, deren Insassen sich gar nicht die Mühe machten, so zu tun, als würden sie mich nicht beglotzen. Es gibt nun, oder gab, diese polizeitaktische Maßnahme, deren amtlich korrekte Bezeichnung ich vergessen habe, bei der der Beobachtete merken soll, dass er beobachtet wird; aber womöglich haben sich die kleidsam gewandeten Herren einfach gesagt, dass sie sich bei dem Penner und Loser K. grundsätzlich keine Mühe nie nich‘ machen müssten.

ich würde mich beobachten lassen… Lieber überwacht werden als gar nicht gesehen! Nein, das ist nicht nur lustich! Viele Menschen haben sich als Kind schon damit abgefunden, und dies dann in typischer Weise zur Stärke umgedeutet, dass sie nicht gesehen werden, nicht im eigenem Recht wahrgenommen usw., und dann ist da plötzlich ein ganzes Ministerium von Beobachtern; natürlich sind die dann irgendwann im Fokus der Wut. Ja ja, Nossinunnossn – alles Psycho-Club, kann weg. Ich frage mich übrigens in der letzten Zeit immer wieder, ob mittelfristig die deutsche Regierung geschlossen wird – und ob das dann jemand merkt… Chch.

Was wollte ich sagen? – Ach ja! Mitnichten tippsele ich nichts; vielmehr habe ich das hier umgeschrieben*, und ich bin, Überraschung, nicht zufrieden…

Bla. – Aber hier noch ein Bild zum Text; die Ursprungsdatei ist, nun schon zur Tradition geworden, gemeinfrei.

* Greulich grandiose freudvolle Fehlleistung wieder, „ungeschrieben“

1089 Wörter. – Ich bin nicht zufrieden…

Es ist alles halb ausgegorenes Zeug! ‚Er dichtet doch nich‘, er dichtet doch nich‘!‘ Auch habe ich die Geschichte schon einmal gepostet; den damaligen Text habe ich allerdings mit vielen anderen in ein schwarzes Loch im virtuellem All saugen lassen, aber immerhin habe ich den Sachverhalt doch jetzt poetisch ausgedrückt, nicht wahr? – Guckst du hier, nämlich…

***

Der Bereich, über den sich die überwiegende Mehrheit geeinigt zu haben scheint, dass er die Wirklichkeit wäre, zählt offenbar nicht; der Budenzauber ist stärker.

Gestern war ich wieder bei einer Art Coaching, zu der ich etwa alle vier Wochen gehe, und fühlte mich dazu ermuntert, etwas zu versuchen, was ich vor etlichen Jahren schon einmal im Hinterkopf hatte und was eigentlich auch naheliegt. Es handelt sich um eine Möglichkeit, mein täglich Brot und hinreichend Aufstrich dazu zu verdienen jenseits des sich Abnutzens in Hilfsarbeiten. Keine Namen – magisches Denken; was ausgesprochen ist, ist erledigt usw.

Kaum hatte ich mich, tatsächlich ein wenig beschwingt, vom Ort des Gesprächs einige Dutzend Meter entfernt, musste ich bemerken, dass die Hauptverwaltung Budenzauber mich im Blick hatte; von einem Motorrad kamen „Kommentare“, die sich eindeutig auf das eben stattgefunden habende Gespräch zu beziehen schienen. Es gibt für mich keinen sicheren Ort, wie das Phänomen auch oder gerade in der Traumatherapie genannt wird; wie mehrfach erwähnt, werde ich auch jedes Mal aufgeschreckt, wenn ich im Halbschlaf in meine inneren Bilder zu gleiten „drohe“.

(mehr …)

Es packte ihn, Komma, und er spürte es, Punkt…

Heute morgen wurde von der Hauptverwaltung Budenzauber, und ich muss petzen, ich kann nicht anders, etwas ganz Neues gesendet; ich wurde, als die Gefahr drohte, dass ich in meine eigenen Traumbilder gleiten könnte, durch das Klingeln eines Handys geweckt, das sehr untypisch war für Klingeltöne, denn es hörte sich an wie ein Haarschneidemaschine. Ja, ich muss zum Friseur, ich weiß; übrigens stand ich, als ich aufgeweckt wurde, im Traum vor dem Spiegel, und war verblüfft über meinen kunstvoll gepflegten Bart. Was hat das, im Unbewussten, zu bedeuten, Frau Dr. Anna Lyse? – Drauf defäkiert, geflissentlich!

Ich bete zum Großen Energiefeld, dass meine graphomanische, ha, Strähne noch ’ne Weile die Dauerwelle hält!!! Wie schon irgendwo erwähnt, man verliert im Alter leicht den Überblick, habe ich meine „Materialsammlung“, von der ich immer noch nicht weiß, was daraus werden soll, ein bisschen umgeordnet.

Das ist natürlich histrionische Scheinbewegung zum Ausweichen vor wirklicher Veränderung, aber ich habe auch etliche Korrekturen getätigt und Erweiterungen angefügt, vor allem aber zwei neue Texte; vor einigen Tagen diesen und heute den. Letzterer ist noch lange nicht fertig, aber ich habe heute insgesamt, über diesen Text hinaus, Jack Londons Pflichtpensum von 1000 Worten täglich mit 200,8 % erfüllt, ha! Ha!!!

Häff fann!

(… ‚Er dichtet doch nich‘, er dichtet doch nich!‘… nee, macht er nicht, liebe Top-Agenten der dauerhaft kommentierenden virtuellen Diensteinheit [DAUKOVIDI], aber er schreibt trotzdem weiter… hoffentlich… siehe eben oben…)

PS: Bla.

Man hat ja gar keine Wahl. So ist das Leben! Ach, herrje. Ja ja…

Eine Grundschule mit Mensa! Wenn ich damals in der Grundschulzeit… – „Ooopa?!!!“ Wieder ist mir dieser rote Boden auf Laufstrecken und Ballspielflächen aufgefallen, der sich wie Kork anfühlt, und womöglich ist es Kork; ich habe am unteren Rand der Gesellschaft nicht so den Durchblick.

Ich hatte den Eindruck, dass die Wahlbeteiligung höher war als beim letztem Stimmzettel Einwerfen in dieser Schule; mal sehen, ob das stimmt.

‚Gibta an, dissa Wählen war, höhöhö!‘… Kommt dann ganz demnächst, „… wenn Du schon gar nicht mehr dran denkst…“ Das kommt nicht unmittelbar, sofort, als direkte Rückmeldung.

(mehr …)

Der Mensch ist als das übende Wesen zu sehen

Schreibt Sloterdijk, und der muss es wissen. Nein, ich mache mich nicht lustig; im Gegenteil habe ich bei Sloterdijk Antworten auf Fragen gefunden, die ich schon Jahrzehnte vor seinen diesbezüglichen Verlautbarungen zu stellen aufgegeben hatte, was mir, Überraschung, gar nicht bewusst war. Bla. – D. h., ich habe sie, immer die Antworten, nicht bei Sloterdijk gefunden, sondern in Texten aus seiner Feder bzw. Tastatur; dies als nicht notwendige, aber hinreichende Anmerkung zur Orientierung meiner zu Recht zahlreichen Nichtleser.

Aber es ist noch krasser – jeder Tag ist voller Prüfungen… Die Göttin lässt mich nicht in Ruhe; Gott ist tot, es lebe die Göttin, wir berichteten.

Über zwei gestern von mir, Überraschung, kaum oder gar nicht bestandene Prüfungen möchte ich hier schreiben, und ich möchte nicht nur, sondern tue es auch, und zwar hiermit und im Folgendem.

Zunächst wieder einmal typischer Charakter in typischer Situation. Es hätte mir auffallen sollen oder gar müssen, dass um den Mann herum weiträumig alle Plätze in der Tram frei waren, es ist mir aber erst aufgefallen, als ich in der Sitzreihe hinter der von ihm „genutzten“ meinen zunehmend von Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparates geplagten Corpus eingefaltet hatte. Der Mann hat gestunken wie… – ich weiß auch nicht was. Was mich aber zu meiner Verblüffung grinsen machte, denn als Psychopath vermag ich nicht zu lächeln, sondern grinse nur, war der Inhalt der Flasche, der er lebhaft zusprach, wie frühere Meister der Prosa das formuliert hätten; es handelte sich um Eierlikör.

Hallelujah! Wenn jetzt schon Alkoholiker öffentlich Eierlikör in ihren regressiv-infantil lechzenden Gierschlund praktizieren, dann müssen Paradigmenwechsel stattgefunden haben, *hüstel*… – Wahrscheinlich ist es das billigste Zeugs, keine Ahnung.

Da war was… Ich sollte wieder irgend etwas tun, ich musste wieder irgend etwas tun sollen, die Situation enthielt eine Aufgabe usw. – nicht bestanden…

(mehr …)

Läuft bei Dir, Bro?! Mach locker! – „Ooopa?!!!“

Was gibt es Neues von der Hauptverwaltung Budenzauber? – Auch nichts Neues, eher das Übliche. „Wenn Du schon gar nicht mehr dran denkst…“, heißt es in einem Song einer DaDaeR-Rockband, in dem der Budenzauber ein bisschen beschrieben wird, und den damit gemeinten sozusagen Effekt habe ich heute wieder deutlich und nachhaltig erlebt.

Ich war zu einer Art Abschlussgespräch, zu dem ich weiter unten noch komme, und bin dann ein wenig durch das Weichbild der Stadt geeilt, d. h., ich habe wieder einmal Kilometer geschrubbt, indem ich den Oberkörper habe nach vorn fallen lassen und dabei die Beine bewegt, was unweigerlich zur Ortsveränderung im persönlichem Rahmen führt, wie wir bereits drei bis siebzehn Mal berichteten, und was ich morgen wieder schmerzhaft bemerken werde. Es ist ein Dilemma, dass es mir schlecht geht, wenn ich nicht wenigstens hin und wieder hastig promeniere oder würdevoll gemessen jogge, was ich seit dem 18. Februar nur einmal getan habe; promeniere oder laufe ich jedoch, tut mir alles Mögliche noch mehr weh als ohnehin schon, aber das ist das Alter, wie ich höre.

Allein, ich schweife ab – wie immer! Etwas in mir möchte fabulieren, aber es entsteht doch immer wieder nur ein Bericht an meine unmittelbare Vorgesetzte, Brigadier General Krssdiplpffst, ach…

Immer wieder, und das ist mir in den letzten Jahrzehnten viele hunderte Male passiert, fühle ich mich bei solchen Stadtgängen, insbesondere in Arealen, in denen ich noch nicht leibhaftig erschienen bin, einigermaßen frei, was heißt, dass ich den Budenzauber quasi vergesse, verdränge, als eine Schimäre abtue usw. – und dann gibt es immer wieder ’ne „Rückmeldung“, und zwar, wenn ich schon gar nicht mehr dran denke. Heute wurde dies in der Weise vollzogen, dass eine junge Frau, nicht rothaarig, mehrere Kinder anschnauzte: „Auf Wiedersehen – aber jetzt wirklich für immer!“ Dabei hat sie jedoch geradezu zwanghaft mich angesehen, um zu prüfen, dass ich die Episode unbedingt mitbekommen hätte…

Ach ja – „Immer wieder Montag/kommt die Erinnerung/dübbedübbedübbdübb!“, sehr frei nach Cindy und Bert. Da haben es 86 welche geschafft, Ost-Koske, der eigentlich ohne Schutzblase nicht leben kann, dennoch ganz ins Hier und Jetzt zu holen, obwohl das „eigentlich“ nicht geht, möglich Werden des Unmöglichen zu realisieren usw.

(mehr …)

Trallala (vorläufiger Arbeitstitel)

War es das jetzt? Bin ich wieder im Trott? Ich merke, wie alles Andere versinkt, das mit den Textouren und auch die Klangbildhauerei, und ich mich nur noch auf den Job konzentriere; ich bin innerlich immer gespannter, desto näher der Augenblick rückt, an dem ich mich auf den Weg machen muss, so dass ich nichts Vernünftiges mehr zustande bringe in meiner kargen zwar, aber doch auch behaglichen Klause, und das habe ich alles schon -zig Mal durch, und ist es denn ein Greuel fürwahr… Oder ein Gräuel? Ach was, drauf defäkiert!

Also doch das typische Muster von Suchtkranken, die, und das steht auch im Internet, Schwierigkeiten haben oder gar unfähig sind, emotionale Erfahrungen von einem Lebensbereich in einen anderen zu übernehmen? – Nichts Genaues weiß man nicht, aber wir bleiben dran; ich bin ja jeden Abend breit wie ’ne Natter…

(mehr …)

… ja, Mamme…

Und so weit wieder die Theorie… Als wenn das ginge, quasi auf Knopfdruck. Auch hat Dr. K. gesagt, ich solle mehr jammern. Spätestens, als der… äh… – milde zum Gehen bewegt wurde, sachlich bleiben, Ost-Koske, hätte auch ich gehen müssen. Bla.

Dass ich Antisemit bin, hatte ich erwähnt? – Das kommt übrigens auch bereits seit etlichen Monden per Mental-Funk, ‚Pimpf!‘… traurig, traurig… „So werden Sie gesehen, nehmen Sie das rein, lassen Sie das stehen!“, hätte Dipl.-Psych. M. in den heilend hallenden Hallen des heiligen Joseph in Big B Weißensee gesagt. Es ist Wurscht, ob das real ist oder „halluziniert“ – alles Kommunikation

(mehr …)

Wie lautet noch mal die Mehrzahl von „Dilemma“… *

Es wird nix mit richtiger Littratuhr, aber ohne Absonderung von Text kann ich auch nicht; der MAC randaliert heftig schnatternd in mir, der motus animi continuus, von dem Thomas Mann geschrieben hat, dass Gustav von Aschenbach daran gedacht, dass Cicero von ihm gesprochen hätte. Nach neueren Erkenntnissen ist der Ausdruck gar nicht von Cicero, und ich bin mir durchaus bewusst, dass ich mich wiederhole, aber das ist erstens altersbedingt und zweitens Kundenpenetration. So.

Was gibt es Neues von der Hauptverwaltung Budenzauber? – Nun, ich bin so was von eifersüchtig, kam gestern abend per Mental-Funk; ich war wieder verohropaxt und es muss also Psycho gewesen sein, nicht real, was immer Letzteres sein mag. Nun knobele ich, auf wen oder was ich nun wieder eifersüchtig bin, denn ich möchte nicht nur alle Erwartungen erfüllen, die an mich gerichtet werden, sondern bin infolge meiner chronischen Chamäleonose (morbus zelig) gezwungen, mich darum zu bemühen.

Bla. – ‚Akzeptiere Deine Traumgrenzen!‘, kam des Weiteren per Mental-Funk; ich kann mich jedoch an die heutigen Traumprüfungen nicht erinnern, obwohl sie, wie meistens, viel bunter, intensiver, sozusagen leuchtkräftiger waren als fast alle meine Erlebnisse in der sogenannten Realität.

Heute nacht bin ich aber wieder einmal richtig wütend geworden über den Budenzauber…

(mehr …)

Der Klient „beantwortet“ die „halluzinierten“ Rückmeldungen – 5. Teil

‚… weeß nich‘, wo er hingehen soll…‘

Das ist oberflächlich, wenn nicht voll am Thema vorbei… Ich packe es nicht, oder nicht in der von mir selbst gewünschten Intensität, mich mit mir selbst sinnvoll zu beschäftigen im Sinne des meine Zeit Strukturierens, indem ich mir einen Plan mache und mich daran zu halten suche usw. usf. Ich könnte jetzt endlich, trallala, Litauisch lernen oder Blender oder zum ungefähr 32. Mal ein bisschen versuchen, programmieren zu lernen, bla; der Bräutigam ist wieder einmal ein bisschen schwanger, das kommt alles, schrauben die dran.

Zu schwach, sich selbst Gesetze zu geben und sich daran zu halten, lieferten sie ihm ihr Vermögen aus, um sich von seiner Strenge stützen zu lassen, heißt es fast wörtlich im „Tristan“ des großen Lübecker Wortsetzmeisters über den Chefarzt, und das musste jetzt kommen, genau.

Okay, zu jammerig-dekadent – ich bin halt morbid!

Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)

Besser?

(mehr …)