Kategorie: Bloghauspost

… jemand hat mir ein Buch geschickt…

… und zwar dieses… ich bedanke mich – ohne Ironie, Sarkasmus usw…. es handelt sich bei dem Autoren nicht um den Nah- und Nachtodforscher; das ist dieser Herr… auch ist das Buch geschrieben für Leute, die es zu etwas gebracht haben, eigentlich, was man von mir eher nicht sagen kann, zudem ich über die Lebensmitte bereits hinaus gelangt scheine, ach (wäre ja nicht schlecht, 114, allein – in welchem Zustand)… dennoch sehr gute Lektüre, der ich mich bis in die Geisterstunde hinein unterzog, oder wie man da sagt…

Die Umstände zu erzwingen oder zu beschleunigen, wenn die Zeit noch nicht reif ist, führt zu Versagen. Harry R. Moody, „Sinnkrisen in der Mitte des Lebens“

Q. e. d. – Es ist nicht einfach einzusehen, dass man im Grunde sein Leben vertan hat, ohne „Schuldige“ benennen zu können wie die Linken oder die Rechten oder die Flüchtlinge oder Dr. Merkel oder wen auch immer; das hat der Herr Genosse Tschekist ja zu mir gesagt, als ich 89, paar Wochen vor Schicht im Schacht, ’n Ausreiseantrag zu stellen angetreten war – irgendwann würde ich einen Verantwortlichen suchen. Ja ja, auch Züchologie und Humor kommen nicht zu kurz in unseren Diensteinheiten, ha! Da ich immer einmal wieder für die Genossen die Hucke voll kriege, obwohl ich nicht einmal Kandidat der Ess Eh Dee war, sondern schon damals janz weit draußen, darf ich das doch mal anmerken. Hähä.

Äh… – bla.

PS: Janz weit draußen sieht man unter Umständen mehr als „drin“… – Umdeutung, Umdeutung!

Möglicher Ausblick

Klingt wie ’n Romantitel? – Littratuhr is‘ doof, Lesen macht blöde in der Birne… Ist doch so! Auch ist die Kirchturmzwiebel „heran geholt“; die ist in Wahrheit etliche Dutzend Meter entfernt.

Es kann nicht wichtig gewesen sein, denn wenn etwas wichtig ist, komme ich zu spät; heute bin ich zu früh gekommen, aber die Anderen sind zu spät gekommen, aber es hat mich niemand gelobt.

„Gekommen“ bitteschön im Sinne von „körperlich erschienen“, meine Herren! – Und nun wieder genug zynisch geblödelt, Ost-Koske!

Die ganze oberste Etage, also Dachgeschoss, alles frisch renoviert, die Küche groß genug, dass man drin tanzen kann, sechs Zimmer von unterschiedlicher Größe und mit sehr unterschiedlichen Grundrissen, zwei Badezimmer, und im Haus sind nur WGs, unter anderem mit Studenten und unbegleiteten Flüchtlingen. Lage optimal, nicht zu zentral, nicht zu weit draußen, Verkehrsanbindung voll gut; was will er denn nun noch, der Ost-Koske???

Tja – was tun, wie schon Dr. Uljanow fragte… Ich wollte ja keine Begleitung und/oder Betreuung und/oder Therapie mehr, aber die wäre ohnehin aushaltbar begrenzt. Erst mal drüber schlafen, wie auch Mitmenschinnen und Mitmenschen empfahlen.

(Penner ab. Licht aus. Penner geht pennen.)

PS: Kaum habe ich angefangen zu tippen, geht der Scheiß wieder los. ‚… Bewerbung schreiben…‘ Wieso Bewerbung schreiben – ich hab ’n Job?! Seid Ihr bescheuert, Budenzauberer? Huhu? Vielleicht sollte ich ganz mit dem Schreiben aufhören; das ist es ja, was die wollen, und die sind stärker, hokus pokus. Aber bisschen mache ich noch rum, schon aus Bosheit! Böse Hobbitse, böse Hobbitse…

Über das latente Wirken meiner eigentlich nicht vorhandenen Phantasie

Auch in meinem neuem Job werde ich oft nicht sichtbar… Hihi. – Sorry! Das heißt, ich sitze oft im Hinterzimmer, bzw. in einem der Hinterzimmer, das als Lager für die Artikel genutzt wird, die nach ihrer Durchsicht im Verkaufsraum angeboten werden. Es gibt auch noch im Keller ein Lager, an dem ich mich vorbei zu eilen bemühe, wenn ich im Keller bin, um dort zu husten oder zu lachen, denn ich will schließlich noch ein bisschen von dem Geld haben, das ich im Monat März dazu verdient habe.

Ich sitze dort, im Hinterzimmer, und sortiere vor allem Spielzeug, oder ich zähle nach, ob die auf den Packungen angegebenen Puzzle-Teile für Puzzles vollständig sind. Vor allem dieses Zählen ermöglicht mir ein adäquates Urteil über das Maß, in dem meine intellektuellen Fähigkeiten bereits altersbedingt eingeschränkt sind, *hüstel*…

„Ooopa?!!!“ Okay, okay! Ich bin beeindruckt – ohne Ironie! Was es da alles gibt, insbesondere an Tisch-Spielen und an Puzzles! Wenn ich zu meiner Zeit so was … – „Ooopa?!!!“

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(… ich will aber keinen Titel eingeben, werte Blog-Ängschien…)

Was ist das denn – heftig und völlig unerwartet? Heimweh, Dinostalgie, Eskapismus? „Ich weiß nicht, was es ist…“, heißt es in diesem Song, von Purple Schulz, wenn ich mich recht entsinne, was ich hin und wieder zu tun pflege, wie ich schon des Öfteren bemerkte, weil es halt zutreffend ist…

Ich hatte keinen richtigen Anlass dazu, aber so aus Jux und Geikelei habe ich wieder einmal nach Wohnungsangeboten in Iron Hut City gesehen; ich meinte es nicht ernst, vielmehr zelebriere ich dergleichen immer einmal wieder nach dem Motto „Nachher ärgerste Dich, weilde nich‘ jekiekt hast mitte Oogen im Kopp, als voll krasse Angebote drin standen!“ usw. – Wie eine Welle, die im Bauchraum hoch steigt; offensichtlich bin ich doch noch nicht völlig tot, Alter. Was aber ist das?

Das mindestens Interessante ist, weil es gegen Eskapismus und Heimweh spricht, dass ich das auch hatte, als ich 2008 und 2014 in IHC als Hospitant- bzw. Onkel leibhaftig erschienen bin. Natürlich hat John Wolf Goethe recht mit dem Bonmot, sinngemäß zitiert, nur fast wörtlich, die Romantik einer Landschaft resultiere aus der Einsamkeit des Betrachters, und ich war ja dort bewusst und absichts- und genussvoll allein, aber das ist es nicht nur, denn mit „Romantik“ ist diese seelische (Schief-)(?)-Lage sehr ungenau beschrieben. Es ist etwas wie „Alles ist noch oder wieder offen, alles wird sichtbar, was sich über Jahrzehnte gewissermaßen im Seelenkeller angesammelt hat, alles ist noch oder wieder möglich, ich kehre an den Ursprung zurück und ‚Alles ist wieder da!‘ usw.“

Hier werden wieder die Grenzen von Sprache deutlich, indem ich das Empfinden habe, mit Worten um den Sachverhalt zu kreisen, den ich möglichst nachvollziehbar beschreiben möchte, ohne ihn dergestalt ausdrücken zu können, dass ich mir halbwegs sicher sein könnte, meinen Beschreibungsversuch tatsächlich nachvollziehbar unternommen zu haben.

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Anlässlich des internationalen Frauentages…

… wünsche ich Dir, werter Ronald, denn Du möchtest ja nicht als „lieber“ angesprochen werden, dass es Dir besser gelingen möge, oder überhaupt, Deine weiblichen Anteile wahrzunehmen und zu integrieren; das mit der „Anima“ nach C. G. Jung, über die Du immer einmal wieder nicht ungeschickt in Deinen Monologen während Deines exzessiven Bohrens im Bauchnabel schriftlich kaskadierst, könnte ein echter Anfang sein.

Obwohl Du leider nicht unrecht haben könntest mit Deiner Befürchtung, Du könntest in Deinem Leben nicht mehr aus dem Gefängnis neuropsychischer Prägungen heraus kommen, in die er Dich unbewusst und daher umso wirksamer eingesperrt hat, sollte Dir das abschreckende Beispiel Deines Vaters eine Lehre sein in der Wahrnehmung des Grundgesetzes, dass männlich sein eben nicht zu machen, dicht machen, hart, hart und nochmals hart werden bedeutet, auch wenn das so scheinen könnte in der bisherigen Menschheitsgeschichte, in der sozusagen Fertigkeiten und Fähigkeiten der Seele nicht annähernd so engagiert und kreativ bis ins Geniale entwickelt wurden wie etwa Motoren oder Handys usw.

Auch wünsche ich Dir, dass Dich auf diesem Weg wirkliche Frauen begleiten mögen und nicht Sack tretende Frustrierte, die derart auf braves Mädchen konditioniert wurden, dass sie ihre Tritte gar nicht wahrnehmen, sondern gar empört sind über die Reaktionen der Männer darauf und diese Empörung dann vielleicht auch noch als Feminismus verkaufen wollen.*

Dein Dich abwechselnd mit Erheiterung und Entsetzen operativ bearbeitender Ost-Koske

* Auch oder gerade hier gilt: „Wer sich angesprochen fühlt, muss Gründe haben…“, Helga Königsdorf.

Wasservorkommnisse (?) auf dem Mars

Spricht, und also schreibt, man nicht „Wasservorkommen“? Womöglich ’n Karnevalsscherz? – Auch hier zeigt sich wieder der Kleingeist des Kleinbürgers, gewiss! Denn Don Donald will 2028 Amerikaner dauerhaft auf bzw. um den Mond positionieren bzw. postieren, wobei von seinen eigenen diesbezüglichen Ausflugsplänen und der aus ihnen resultierenden erdfernen Verweildauer nirgends die Rede oder Schrift war, und 2028 würde ich 67 werden, und es wird wohl nichts mehr mit meiner Astronautenkarriere, und nun giftet Old Ron heftig, logisch…

Auch hätte ich wissen müssen, dass am Montag die Friseure traditionsgemäß geschlossen haben. Auch heute hatten einige Meisterinnen und Meister zu, wegen Fastnacht.

Morgen aber ist Aschermittwoch und wieder einmal alles vorbei und ich werde aber immerhin das gute Empfinden haben, auf Arbeit mit einer ordentlichen Frisur aufwarten zu können, ha! – Und wie geht das nun weiter?

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Tja. – Das ist das erste Wort, und schon steht was da.

Ich kenne diese „Technik“, oder wie immer man das nennen mag, natürlich; -zig Schreibcoachs predigen geradezu, dass man auf diese Weise in einen Text reinkommen könnte, durch einfach alles aufschreiben, was Einem durch Herz und Hirn zieht, bla, was allerdings schon dieser Professor in Wien gesagt hat, sinngemäß, der hinter der Couch, es lebe die Libido.

Aber es ist krass, was gerade abgeht. Schon mindestens ein Dutzend Mal wollte ich zum Beispiel, oder vor allem, den Fernkurs für Kreatives Schreiben hinschmeißen, obwohl der Tutor, ein wirklich erfahrener und auch erfolgreicher Textbürger, mir nicht nur schon viermal die Note Eins verabfolgt hat, sondern sich beinahe begeistert geäußert. Das passiert mir, Überraschung, auch nicht zum ersten Mal; es ist dies jetzt der dritte derartige Kurs, den ich im letzten Vierteljahrhundert angefangen habe, und beim erstem Versuch beschwor mich der Fernlehrer, dass ich aufhören müsste, Zeitungen zuzustellen und stattdessen anfangen sollte, ja, müsste, für Zeitungen zu schreiben. Gut gebrüllt, ferner Löwe – schön weit weg, dann geht es einigermaßen mit dem Ost-Koske, chch. Ich meine, welches Printmedium stellt denn praktizierende Schizotype ein?

Womöglich fühlen sich da Leute verarscht oder könnten denken, dass ich kokettieren wolle oder fishing for compliments betreiben; dem ist aber mitnichten so. Es ist vielmehr einfach nur so, dass mir diese ernstgemeinten Feedbacks nicht viel bringen bis auf das momentane blande Empfinden des im Bereich des persönlichen Bauchnabels gepinselt worden Seins.

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Spruch des Tages. Von Ost-Koske, Polterproll mit Sehnsucht nach dem Geistigem.

Einige Politiker sollten statt Leibwächter lieber Geistwächter anstellen…

Nein, keine Arbeitserprobung für mich, hihi. Aber was diese „Sehnsucht“ betrifft, so ist es mir erst mittelkürzlich passiert, dass jemand, der sich mit so was wirklich auskennt, ohne Irokasmus, mich offenbar im Ernst frug, sinngemäß, ob ich meine Musikstücke selbst gemacht hätte…

Das hat mich umgehauen (H. Caulfield). Ich meine – was soll ich dann von Ottilie Normalverbraucherin erwarten, heule, heule, heule? Nee, das ist kein Selbstmitleid, vielmehr ich jedes Mal wieder mindestens verblüfft bin, obwohl ich das nun eigentlich kennen müsste, bla.

Natürlich sind diese Samples, die ich da verwende, sozusagen „fertige Schnipsel“; manchmal nur ein Schlag auf ein, Überraschung, Schlaginstrument, manchmal ’n Gitarren-Riff, manchmal eine ganze Tonfolge auf dem Klavier und so weiter. Ich glaube übrigens, etliche Samples in etlichen professionellen Beiträgen von Berufsmusikern wiedererkannt zu haben. Hähä, böse, Gollum, böse.

Dennoch ist das kreativ, was ich mache, denn wenn man 10 Leuten 200 Samples gibt, kommen 10 unterschiedliche Stücke dabei heraus, und wenn es sich um Mediziner handelt, 11. Ganz abgesehen davon, dass ich die Möglichkeiten der Software nicht annähernd ausgereizt habe.

So.

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„Was nicht gebraucht wird, bildet sich zurück!“, sagte der Blinddarm

Winter is coming,*hüstel*…

Schon lange her, dass ich richtig intensiv HTML, CSS und auch ein ganz kleines bisschen PHP „getätigt“ habe! Irgend etwas funzt immer nicht. Bilder werden auf der Startseite nicht angezeigt, nur bei Anklicken des einzelnen Beitrags, weshalb man irgendwelche Zugriffsrechte auf Dateien auf dem Server anders einstellen muss. Der schier schnurstracks installierte FTP-Client aber bekommt keine Verbindung zustande, logo! Ph! Auch verwenden die Designer der Dutzenden Themes, die ich jetzt seit gestern ausprobiert habe, sogenannte Include-Dateien, an die ich nicht ran komme, so dass ich Texte wie „Posted by“ in PHP-Schnipseln nicht eindeutschen kann, nicht mal einbayern, zefix…

Kurzum – Ost-Koske heißt das Schmandtuch, oder so ähnlich. Mit Beginn des sonnenfernen Monats Februar ziehe ich mit dem ganzem Blog zu WordPress.com um, wobei ich mir garantiert auch Einen abbrechen werde, wie ich heute schon zu bemerken mitnichten umhin konnte. Wäre ja noch gelachter, ha!

Einstweilen kann die geneigte LeserIn jetzt über die Links oben (also oben, nicht nur links oben), Zugang zu den Gedanken- und Kulturräumen des Koske finden. Häff fann!

PS: Das Bild hat wie immer nix mit dem Text zu tun, oder nur, *hüstel*, im Unbewussten. Es dient vorzüglich, nun schon zur Tradition geworden, der postsozialistisch-postmodernen kulturellen Umrahmung. – Mit der Postmoderne kenne ich mich aus, weil ich auch etliche Monde lang Briefträger war! Immerhin aber bin ich alter Sack heute vierzig Minuten lang durch Schneegestöber light gestapft, was ich noch nie nicht gemacht gehabt habe nähmlich; ich habe den Körper nach vorn fallen lassen und dabei die Beine bewegt, was unweigerlich zur Ortsveränderung im persönlichem Rahmen führt und was man in der von mir getätigten Art und Weise der Ausführung „Joggen“ nennt, wie ich höre.

(… typische Scheinbewegungen…)

Ein anderes Blog-Theme, mit Sidebar, Tools zur Vernetzung und Verständigung enthaltend, und es klappt wie immer fast nix; natürlich bastele ich am Quellcode, bis das Teil mir recht sehr behagt.

Jedenfalls ist dieses Bloghäuschen entschieden rezipientenfreundlicher als das vorherige, deucht mich… – In diesem Sinne – häff fann!