Tja. – Das ist das erste Wort, und schon steht was da.

Ich kenne diese „Technik“, oder wie immer man das nennen mag, natürlich; -zig Schreibcoachs predigen geradezu, dass man auf diese Weise in einen Text reinkommen könnte, durch einfach alles aufschreiben, was Einem durch Herz und Hirn zieht, bla, was allerdings schon dieser Professor in Wien gesagt hat, sinngemäß, der hinter der Couch, es lebe die Libido.

Aber es ist krass, was gerade abgeht. Schon mindestens ein Dutzend Mal wollte ich zum Beispiel, oder vor allem, den Fernkurs für Kreatives Schreiben hinschmeißen, obwohl der Tutor, ein wirklich erfahrener und auch erfolgreicher Textbürger, mir nicht nur schon viermal die Note Eins verabfolgt hat, sondern sich beinahe begeistert geäußert. Das passiert mir, Überraschung, auch nicht zum ersten Mal; es ist dies jetzt der dritte derartige Kurs, den ich im letzten Vierteljahrhundert angefangen habe, und beim erstem Versuch beschwor mich der Fernlehrer, dass ich aufhören müsste, Zeitungen zuzustellen und stattdessen anfangen sollte, ja, müsste, für Zeitungen zu schreiben. Gut gebrüllt, ferner Löwe – schön weit weg, dann geht es einigermaßen mit dem Ost-Koske, chch. Ich meine, welches Printmedium stellt denn praktizierende Schizotype ein?

Womöglich fühlen sich da Leute verarscht oder könnten denken, dass ich kokettieren wolle oder fishing for compliments betreiben; dem ist aber mitnichten so. Es ist vielmehr einfach nur so, dass mir diese ernstgemeinten Feedbacks nicht viel bringen bis auf das momentane blande Empfinden des im Bereich des persönlichen Bauchnabels gepinselt worden Seins.

(mehr …)

Spruch des Tages. Von Ost-Koske, Polterproll mit Sehnsucht nach dem Geistigem.

Einige Politiker sollten statt Leibwächter lieber Geistwächter anstellen…

Nein, keine Arbeitserprobung für mich, hihi. Aber was diese „Sehnsucht“ betrifft, so ist es mir erst mittelkürzlich passiert, dass jemand, der sich mit so was wirklich auskennt, ohne Irokasmus, mich offenbar im Ernst frug, sinngemäß, ob ich meine Musikstücke selbst gemacht hätte…

Das hat mich umgehauen (H. Caulfield). Ich meine – was soll ich dann von Ottilie Normalverbraucherin erwarten, heule, heule, heule? Nee, das ist kein Selbstmitleid, vielmehr ich jedes Mal wieder mindestens verblüfft bin, obwohl ich das nun eigentlich kennen müsste, bla.

Natürlich sind diese Samples, die ich da verwende, sozusagen „fertige Schnipsel“; manchmal nur ein Schlag auf ein, Überraschung, Schlaginstrument, manchmal ’n Gitarren-Riff, manchmal eine ganze Tonfolge auf dem Klavier und so weiter. Ich glaube übrigens, etliche Samples in etlichen professionellen Beiträgen von Berufsmusikern wiedererkannt zu haben. Hähä, böse, Gollum, böse.

Dennoch ist das kreativ, was ich mache, denn wenn man 10 Leuten 200 Samples gibt, kommen 10 unterschiedliche Stücke dabei heraus, und wenn es sich um Mediziner handelt, 11. Ganz abgesehen davon, dass ich die Möglichkeiten der Software nicht annähernd ausgereizt habe.

So.

(mehr …)

„Was nicht gebraucht wird, bildet sich zurück!“, sagte der Blinddarm

Winter is coming,*hüstel*…

Schon lange her, dass ich richtig intensiv HTML, CSS und auch ein ganz kleines bisschen PHP „getätigt“ habe! Irgend etwas funzt immer nicht. Bilder werden auf der Startseite nicht angezeigt, nur bei Anklicken des einzelnen Beitrags, weshalb man irgendwelche Zugriffsrechte auf Dateien auf dem Server anders einstellen muss. Der schier schnurstracks installierte FTP-Client aber bekommt keine Verbindung zustande, logo! Ph! Auch verwenden die Designer der Dutzenden Themes, die ich jetzt seit gestern ausprobiert habe, sogenannte Include-Dateien, an die ich nicht ran komme, so dass ich Texte wie „Posted by“ in PHP-Schnipseln nicht eindeutschen kann, nicht mal einbayern, zefix…

Kurzum – Ost-Koske heißt das Schmandtuch, oder so ähnlich. Mit Beginn des sonnenfernen Monats Februar ziehe ich mit dem ganzem Blog zu WordPress.com um, wobei ich mir garantiert auch Einen abbrechen werde, wie ich heute schon zu bemerken mitnichten umhin konnte. Wäre ja noch gelachter, ha!

Einstweilen kann die geneigte LeserIn jetzt über die Links oben (also oben, nicht nur links oben), Zugang zu den Gedanken- und Kulturräumen des Koske finden. Häff fann!

PS: Das Bild hat wie immer nix mit dem Text zu tun, oder nur, *hüstel*, im Unbewussten. Es dient vorzüglich, nun schon zur Tradition geworden, der postsozialistisch-postmodernen kulturellen Umrahmung. – Mit der Postmoderne kenne ich mich aus, weil ich auch etliche Monde lang Briefträger war! Immerhin aber bin ich alter Sack heute vierzig Minuten lang durch Schneegestöber light gestapft, was ich noch nie nicht gemacht gehabt habe nähmlich; ich habe den Körper nach vorn fallen lassen und dabei die Beine bewegt, was unweigerlich zur Ortsveränderung im persönlichem Rahmen führt und was man in der von mir getätigten Art und Weise der Ausführung „Joggen“ nennt, wie ich höre.

(… typische Scheinbewegungen…)

Ein anderes Blog-Theme, mit Sidebar, Tools zur Vernetzung und Verständigung enthaltend, und es klappt wie immer fast nix; natürlich bastele ich am Quellcode, bis das Teil mir recht sehr behagt.

Jedenfalls ist dieses Bloghäuschen entschieden rezipientenfreundlicher als das vorherige, deucht mich… – In diesem Sinne – häff fann!

‚Der is‘ jeden Abend voll und behauptet, Quartalssäufer zu sein!‘

Das wirklich Gruselige ist, dass diese Wahrnehmung oder „Wahrnehmung“ sehr wahrscheinlich ist in dem Bereich, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre. Da bilden sich welche tatsächlich ein, ich wäre Stasi, Suffi, Knacki usw. Das ist nicht neu. Neu ist, dass ich nicht merken würde, Suchtdruck zu haben. Das kam gestern Abend. Das ist – lustig?

‚Gibta wieda an, dissa Hallus hat!‘ – Selbstreferentielle Mechanismen bei „Hallus“, auch mindestens interessant, steht gar nichts darüber in Fachbüchern.

Meine Güte – Jahre lang habe ich diplomierten Leuten Ohren abgekaut, um zu vermitteln, dass ich nicht krank bin und nicht simuliere. Das hätte ich mir sparen können! Aber das sagte ich, wie gesagt, bereits des Öfteren.

(mehr …)

… der Klient entdeckt neue Seiten an sich…

hier… – Aber die ganze Materialsammlung muss ich neu ordnen. 1215 Wörter – immerhin! Es tut voran gehen nähmlich!

Und wenn ich alles aufgeschrieben habe, ist vielleicht Raum für Dichtung und so. Raum im mehrfachem Sinne. Die Weltgeistin hat eh‘ wieder was dagegen, aber ich kämpfe dagegen an, ha!

***

Kommt gut. Aber ist nicht normal – am 18. November in M, Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren.

„Heute in mich gegangen. Auch nichts los.“*

Manchmal bereue ich meine Prekariösität. – Oder so ähnlich. Gestern waren nämlich diese Wahnsinnsmusikantinnen in M, Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren. Aber 25 Euronen! Damit kann ich vier Tage leben, mindestens.

(… alles Lüge – wenn ich hätte wollen wollen, hätte ich auch können können… ich würde ja gern wollen können, aber ich soll ja nicht dürfen… bla… ich erwäge manchmal, mich wegen mangelnder Zivilcourage selbst anzuzeigen – aber welches Amt ist da zuständig…)

Dafür habe ich heute rund 2970 Wörter geschrieben, wovon aber 1382 „nur“ die Umarbeitung eines alten Textes darstellen, den ich vor allem ins Präsens übertragen habe. Nachlesen kann man das hier.

Ach ja – jeden Tag ein solches oder ähnliches oder gar größeres Pensum!!! – Der alte Ost-Koske arbeitet dran, des seiest Du gewiss, bittersüße Dame Weltgeistin!

* Karl Valentin – wer sonst? Hihi. Habe ich gestern auf einer Postkarte in einem Schaufenster eines Ladens in Giesing gesehen. Und nochmals – nein, ich bin nicht größenwahnsinnig! Thx!

2600 plus/minus x Wörter, tandaradei!

Ohnehin korrigiere ich fast ständig an meinen Texten herum und zufrieden bin ich sowieso nicht. Aber, wie schon mehrfach angedeutet, hat Jack London als einer der produktivsten Autoren der Weltliteratur in seiner Phase als gewissermaßen etablierter Schriftsteller täglich 1000 Wörter geschrieben. – Es ist jedoch keine Arbeit, jedenfalls nicht bei mir.

Künstler scheinen es zu lieben und zu brauchen, Ottilie Normalverbraucherin vermitteln zu wollen, dass auch und erst recht so was Arbeit wäre. Ich entsinne mich etwa an Bonustracks einer aus einer Bibliothek ausgeliehenen DVD, deren Rezeption mich in den seltenen Zustand der Sprachlosigkeit versetzte. Man sah Elvis Presley bei über dreißig Versuchen, eine winzige Szene zu proben, bis die Regie zufrieden war. Der Mann zickte nicht, kokettierte nicht, entwickelte keine Star-Allüren, obwohl er bereits als „Der King“ ein Weltstar war. Er latschte immer wieder diese dämliche Treppe in den Kulissen hoch usw. – Seht her, das ist Arbeit! Das kann sogar zur richtigen Schinderei ausarten!

So tief sitzen die über Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende in die Hirne gedroschenen voll idiotischen Kack-Klischees über Kunst und Künstler… Leckt mich! – Ich weiß, kleiner Arsch ist schnell geleckt, schon gut!

Jedenfalls geht es hier weiter, zefix!

PS einige Stunden nach dem Posten dieses Postings: Es ist natürlich bezeichnend, dass ich eine Frau der Gruppe „vergessen“ habe. Item 3876: „Manchmal habe ich die Befürchtung, über ein Unbewusstes zu verfügen.“ Ich liebe es!

Sogar Mauern entwickeln mehr Lebensfreude als graphomanische Dinosaurier…

Hier geht es weiter mit der Sozio-Psycho-Tragikomödie des sinistren K. Jeden Tag zu schreiben packe ich immer noch nicht, heule heule heule. Auch hilft mir hier eines meines Lieblingsbonmots aus meiner dürftigen Eigenproduktion keineswegs weiter…

Einen echten Schriftsteller erkennt man daran, dass er jede Gelegenheit nutzt, nicht schreiben zu müssen.

Har. Har. – Wahrscheinlich kommt heute noch weiterer Text hinzu. Zunächst flüchtet der Klient nun in unwohlbekannter Weise. Immer noch Bericht, immer noch keine Dichtung, was von der Hauptverwaltung Budenzauber, sorry, mit Sicherheit im Laufe des Tages per Mental-Funk rückgemeldet werden wird, ach ach ach…

Bla.

PS: Mehr oder weniger geschätzte mehr oder weniger abwesende Budenzauberer! Könnt Ihr bitte mit der gementalfunkten Rückmeldung ‚Banal!‘ aufhören?! Ich weiß, dass mein Leben banal ist! Ich will „einfach nur“ einmal alles aufschreiben, wie schon Fred Koske einige Dutzende Male während meiner körperlichen Kindheit und Jugend klagend deklamierte. Dann, wenn alles raus ist, werde ich mal sehen, was sich draus machen lässt. Kapiert, Ihr Arschgeigen?! Küsschen, Ihr schauerlichen Schätzchen!

Weitere Berichte über Versuche des Ankommens und Landens…

… finden meine zahlreichen Nicht-Leser hier. – Wir bitten um Verständnis!