Au-Tor, belle trist!

„Für mein Gefühl wird Schauspielern, Autoren, Performern, ja, allen, die zu erkennen geben, dass sie sich auf die eine oder andere Weise offenbaren möchten, etwas zu viel Eitelkeit unterstellt. Meiner Meinung nach ist der Ursprung dieses Bestrebens – und Talents – nahezu das Gegenteil von Eitelkeit: es ist das zu Recht oder zu Unrecht empfundene Unvermögen, sich in Alltäglichem zu offenbaren.“
 
Connie Palmen, „I. M.“, Diogenes 2001, Seite 39.
 
(Hervorhebung durch Fettdruck durch Ost-Koske. Sorry! )

Au-Tor, belle trist

Der Au-Tor ernennt sich zum Bio-Grafen. Eine Art Materialsammlung.

Dies ist… – siehe Headline. Miniatouren aus meinem Lebens-Slalom-Lauf. Banale Geschichten aus dem Leben einer melancholischen Marginalperson. Ich weiß noch nicht, was das wird. Wieder keine Dichtung, wieder nur Berichte. (Stasi! Stasi!!!) Aber, igitt, besser als nichts. Vielleicht gibt es einen Umschlag angesammelter Quantitäten in eine neue Qualität, in Klammern Hegel. Dies in dem Sinne, dass mir vielleicht durch diese Akkumulation des in meinen Augen Erzählenswerten ein Plot einfällt, mit dem ich das Ganze ordnen, in einen interessanten „Rahmen“ bringen könnte usw. Irgendwann einmal alles aufschreiben, wie mein unmittelbar vorgesetzter Vorfahre nur höchstens 33 Mal fast wörtlich zu sagen pflegte. Er hat, aua, mit Sicherheit nichts aufgeschrieben. Die Kapitelüberschriften sind dem eben Gesagtem entsprechend Ergebnisse von Versuchen, die Darstellung des Seins und Wesens des K. einigermaßen übersichtlich zu gliedern. Dat is‘ noch nich‘ dat Jelbe vom Ei, Keule!

Drei persönliche Urgeschichten

„Vom Start an kann man den Sieger erkennen […] auch den Verlierer…“
Ein großer Wurf
Der Wendepunkt bleibt unbemerkt

„Und! Du! Warst! So! Ein! Sü! Szes! Kind!“ („Die Ärzte“)

Frühe Zeichen an der Wand
Drinnen und draußen
Einen Moment lang „ganz da“
„Full wie ’ne Radehacke…“
Erste Beobachtungen von Rollenspielen
Der Traum ist das Leben. Leben ist Traum.
Ich huste Euch was…
Fütterungen. Im wörtlichem und im übertragenem Sinne.
Sätze und Gesetze
„Wer sein Kind liebt…“
Die Hände schlagen und streicheln
In der Kindheit in den Urlaub in Kindheiten
Dicht am Wasser gebaut

Lernen fürs Leben (???)

Überprüfen muss er sein Verhalten gegenüber Mitschülern und Lehrern
Angenehme Abläufe. Blitzartige Erkenntnisse. Usw.
Etwas ganz Großes macht sich unklar bemerkbar
Das schreibt sich leicht
Ins Freie laufen
Letzte Begegnung
Hier entsteht ein „bindungsloser Psychopath“ (O-Ton vox populi)
Der Duft der Freiheit (???)
Abenteuer…
Abenteuer (?)
Nicht gut Kirschen essen oder: Selbsterkenntnis in einiger Höhe
Wird nichts mit großer Fahrt
Das Kind spielt planmäßig
Ich unterrichte (nicht nur) mich
Ich könnte ohne Symbiose nicht leben (nicht nach Wencke Myhre)
„Der freut sich über gar nichts mehr…“
Da „ist was“, obwohl da niemand ist
Weg Ducken in die Nische
Auch die Proben sind wieder nur Probehandeln
Und komm nicht vom Weg ab – schon gar nicht am See
Eine weitere Nicht-Geschichte, diese eine Sache betreffend
Kleine Schritte nach draußen – beinahe
Wanderungen in die Nacht
Der war schon immer […], der hat damals schon […]
Wieder einmal rettet mich mein Körper
Ödipus
Dabei kann er nicht einmal sich selbst darstellen
Ein Riss in der Mauer zwischen Dichtung und Wahrheit
Es gibt keine Sicherheit
Desto deutlicher das sichtbar Werden, desto schmerzhafter das wieder Abtauchen

Heimlich heimisch

Noch ein(en) Landeversuch (abgebrochen)
Mal ’ne bestandene Prüfung – putzig!
„Das Kind“ spielt Kind – geht ja gar nicht!
Ins Freie und zurück

Kleidsam feldgrau gewandet

Jetzt beginnt der Ernst das Lebens, ha!
Der erste Eindruck – glänzend!
Der Narrenspiegel ist immer öfter beschlagen
Ich werde zum Glück abkommandiert

Prenzlauerberghütte

Aufstieg in die Prenzlauerberghütte
Lange Leitung
Eine kleine Szene unweit einer großen Bühne
Silvester knallt es ohnehin

Klapsen und Bekloppten-Vereine. Stellvertretendes, anderes Leben.

Noch mal ’n erster Schritt zur „Befreiung von Unterdrückung“
Ankommen wie üblich
Außerdem ein Paradies für lebende Fossile
Ich sehe eine Gruppe wie noch nie
Finde s i e und Du bist gerettet. Oder: eigentlich „Sache erledigt“…
Gruppe als „Keimzelle der Gesellschaft“? In Klammern Engels?
Textbausteine zur Errichtung von Lebenswelten

Flatjumping

Bahnhof verstehen in einer Bahnhofsstraße
Flatjumper Ron
„Wie denn nur, wie denn nur/raus aus der Spur…“ („Silly“)

„Hat die Kennung verloren, der Typ…“

Der „Budenzauber“ beginnt
Wenige Minuten bestimmen Jahrzehnte

Die folgenden Geschichten gehören eigentlich zur „Materialsammlung“, bis auf „Der Apfel“. Dieses Märlein ist die berühmte Ausnahme von der Regel, mit der es mir einmal gelungen ist, nicht nur zu berichten, sondern zu spinnen, zu phantasieren, zu dichten usw. Um aber überhaupt einmal etwas fertig zu bekommen, sind die sinistren Stories hier separat verlinkt, werden jedoch auch in die „Materialsammlung“ eingearbeitet. Bla.
 
(„Evakuierung“ zählt nicht, weil das Teil eher ’ne Art breit getretene Notiz eines Plots ist.)

Eigenleistung

Der Apfel

Evakuierung

Neulich im Stargate-Center (Arbeitslosentitel)

veggie

Am Kuhdamm, 30.07.2007. – Ich habe natürlich gerade hier daran
gedacht, Vegetarier zu werden, und so weit wieder die Theorie.
 
Seit dem 01.07.19 jedoch bin nun voll praktisch Veganer, Alter…