Im Vollzug störungsspezifischen Größenwahns korrigiert er Prof. Freud

„Die große Mehrzahl der Menschen arbeitet nur notgedrungen, und aus dieser natürlichen Arbeitsscheu der Menschen leiten sich die schwierigsten sozialen Probleme ab“. (Quelle)

Das ist nicht korrekt, Herr Professor, dies ist nicht „natürlich“, sondern ist Ergebnis des leider häufig ver-rückten Prozesses, den man „Erziehung“ nennt. Jedes kleine Kind versucht begeistert, der Mama beim Backen zu helfen, dem Papa beim Auto waschen, der Oma beim Aufräumen des Gartens, und wenn es auch nur ein paar kleine Äste weg schleppt, usw. usf. Jeder, der Kinder einigermaßen bewusst wahrnimmt, wird das bestätigen.

Viele scheinen allerdings Kinder nicht mehr bewusst wahrnehmen zu wollen, denn dann müsste man ja an die eigenen ganz alten Verletzungen rühren.

Mit über 40 habe ich begriffen, und ich scheine insgesamt der eher frühreife Typ, warum mein Vater sich gebärdete, wie er sich gebärdete. Wenn er mich als Sechsjährigen begleiten wollte, und Pädagogik heißt „(Knaben-)Begleitung“, hätte er sozusagen den Sechsjährigen in sich zulassen müssen; da waren aber die Bilder vom Feuersturm in seiner Heimatstadt, von angreifenden Tieffliegern, von toten Babys und toten Alten im Straßengraben usw., die er nirgends auch nur im wörtlichem oder übertragenem Sinne malen konnte.

Zugegeben – ein extremes Beispiel. Aber letztens habe ich in diesem Internet eine Information gefunden, die mich, ohne Ironie usw. gesprochen, heftig verblüffte, da ich die Zahlen nie für derart hoch gehalten hätte, was natürlich auch bereits bezeichnend ist.

Da habt Ihr also, liebe Nossinunossen, eine neue Gesellschaft mit neuen Menschen aufbauen wollen, und dabei schon von Anfang an ein Viertel der Bevölkerung ausgeblendet. Das Thema war tabu, und beim Wort „tabu“ muss ich darauf verweisen, dass hier das angeblich nicht existierende Unbewusste besonders stark wirkte, weil es geleugnet wurde. Das hat das vermaledeite Unbewusste halt an sich, wie ich aus eigener und reicher tragikomischer Erfahrung zu berichten wüsste, aber mich fragt ja eh‘ keiner…

Assoziiere ich gerade frei oder bin ich auf Gedankenflucht, *hüstel*… – Zurück zu einer Art Thema!

Ich wiederhole mich zum wiederholtem Male, und das ist alterstypisch, wie ich wiederholt bemerkte, aber ich muss in diesem Zusammenhang an den Artikel aus dem „Sputnik“ denken, den ich mit etwa 17 gefunden habe und der mich aufgewühlt und wochenlang beschäftigt hat. Ein Professor Lewon Badaljan arbeitete systematisch an der Frage, warum alle Kinder im weitestem Sinne, nicht nur im wörtlichem, kreativ sind, die Welt als Lockung und Herausforderung und Abenteuer usw. sehen, und warum, vor allem, das dann weg ist bei vielen sogenannten Erwachsenen.

Ha! – Eben… Ich habe es für mich nicht gepackt, aber ich bin ja noch ’ne Weile zugange hienieden, hähä, jedoch geht seit dieser freundlich-negativen Lektüre der Gedanke in mir um, ob man hier mit der Befreiung von Unterdrückung nicht hätte beginnen müssen statt aufhören, Nossinunossen; nach der Schaffung einer materiellen Basis, versteht sich, denn erst das Fressen, dann die Moral, in Klammern Brecht…

Bin ich nich‘ ’n pfiffiges Kerlchen? – Ich würde ja mit mir gehen, aber ihre Eltern sind dagegen…

(… siehta sich wieda als Retter der Gesellschaft, höhöhö… – Leute, sagt mir doch, wie ich mein Gehirn abschalten soll, dann tue ich es… Forrest Gump, als Beispiel, ist in dieser Welt verankert, verwurzelt oder wie auch immer in einer Art und Intensität, von der ich in guten Momenten, die auch ich habe, ach, ahne, wie sich das anfühlen mag, heule heule heule…)

Kurz gesagt, „natürliche Arbeitsscheu“ gibt es nicht, das mit dieser Formulierung bedachte Phänomen ist Ergebnis des Sozialisationsprozesses der rezenten Hominiden auf dem drittem Planeten des Systems; ich erlaube mir, im Anschluss an die Niederschrift dieser Niederschrift, bzw. monitörichte Niedertippe, mein Command Center über den Sachverhalt in Kenntnis zu setzen.

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