„Immer wieder sonntags“. Hä-ähm. – Alles okay!

Gestern habe ich nun ein Klangbild von fast achtzehn Minuten Länge erstellt. Ich finde es selbst ein bisschen gut, aber das traue ich mich fast nicht zu sagen. Ich wage gar nicht zu glauben, dass ich tatsächlich einen freien Bereich gefunden haben könnte. Ich habe Angst, dass die Budenzauberer das demontieren könnten.

Es gibt ja diesen Begriff sicherer Ort unter anderem in der Traumatherapie. Den gibt es für mich nicht. Wenn ich etwa beim Einschlafen in meine inneren Bilder rutsche, wie das jeder kennt, ertönt ein Tröten, Hupen oder Pfeifen. Wie gesagt – wenn jemand im Knast ist, kann er sich zumindest noch in seinen Innenraum zurückziehen. Ich nicht, da geht der Spuk erst richtig los. Gute Arbeit!

Nein, das ist nicht psychotisch und dafür gibt es keine Medikamente. Fresst das Zeugs selbst. Das sollten überhaupt alle Psychiatrie-Azubis machen, selbst eine Weile Neuroleptika nehmen. Nein, das habe ich nicht witzig gemeint.

Das Kind hat sich demnach am gestrigem Sonntag nicht gelangweilt, aber wie lange hat es gebraucht, um endlich spielen zu können? Und – es ist keine Arbeit! Natürlich kenne ich den Song von „Wir sind Helden“. Ich weiß auch, wo der Knackpunkt ist; der Klient verfügt über rudimentäre Fähigkeiten zu adäquater Realitätsprüfung, *hüstel*. Die sind in der Gruppe, ich habe nur sporadische Kontakte und kaum Beziehungen oder gar, igitt, Bindungen.

Dies jedoch entspricht meiner Konditionierung in den ersten sieben Lebensjahren. Wann und wo kann ich nun endlich sein, wie ich nun einmal bin, und durchaus ohne eigenes Verschulden? War nur ’ne Frage! Man muss das doch mal aussprechen dürfen. Ich habe es schon vor einem Dutzend Jahren aufgegeben, im Kontext von Psycho-Club irgendwelche Antworten oder Erklärungen zu erwarten.

Ich armes, armes Ich! Sieht denn keiner, wie ich leide!? Mir geht es am dreckigsten! – Aus unserer erfreulich unbeliebten Serie „Der ewige Klinikwettbewerb“. Neu – jetzt auch außerhalb der Klinik!

Kurzum – bla bla… Das übliche orgastische Gejammer einer frustrierten Hausfrau.

Guten Tag!

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