Ich habe ein krasses Hobby für mich entdeckt

Lesen… – Aharhar! In den vielen Behausungen, in denen ich seit 1983 leibhaftig erschienen bin, habe ich es insgesamt vielleicht ein Dutzend Mal gepackt, längere Zeit, oder gar ein paar Stunden, am Stück zu lesen, und mir ist durchaus aufgefallen, dass was nicht stimmt, ich habe das aber sofort verdrängt; immerhin ist mir bereits sozusagen im Moment des Geschehens klar geworden, dass ich in dieser geistigen Schieflage kein Fernstudium auf die Reihe kriege.*

Einen Artikel… – ein Posting von Prinz Rupi über sozusagen aktuelle Fantasy-Autoren habe ich schon vor etlichen Monden rezipiert, aber gefunkt hat es jetzt erst; man ist im Alter auch mental nicht mehr so elastisch, wir berichteten erst ca. 60 Mal.

(… über Paradiesvögel gibt es übrigens einen der schönsten deutschen Songs, yeah; nein, keine Ostalgie… Spießerchen träumt wieder, hach…)

In den letzten Tagen nun habe ich erst Nora Bendzkos „Hexensold“ und dann Feuerbachs „Instabil“-Trilogie weg gelesen, also zwar nicht am Stück, aber kontinuierlich und, wie für Pubertierende jeden Alters typisch, bis weit in die Geisterstunde hinein, und eben stecke ich im zweitem Band der „Krosann“-Saga, ha! Und das geht weiter, ich spüre es in meinen alten müden Knochen; ein Ihbuck von Frau Valentin habe ich auch bereits heruntergeladen. Anlässlich dieses Anlasses habe ich mich nämlich dem faulendem Kapitalismus in den Rachen geworfen, indem ich mich bei kindle unlimited angemeldet habe, wo ich bis 13. Mai kostenlos elektrische Bücher lesen kann, denn der Fortschritt ist nicht aufzuhalten, aber wahrscheinlich werde ich das Abo nehmen, denn ich verdiene ja jetzt die dicke Kohle, boah.

Hier nun kein mannhafter Schachtelsatz, sondern eine extrem kurze Kurz-„Rezension“ – Wahnsinn, Alter! Geht doch, Opa… *hüstel*…

Ich bin immer wieder überrascht, doch noch überrascht werden zu können, wenn ich wieder einmal überzeugt bin, dass Littratuhr völlig sinnlos und überflüssig wäre, aber derart heftig im positivem Sinne war die surprise lange nicht. Ich will sogar versuchen, ernsthaft ein paar Rezensiönchen für amazon zu schreiben, zumindest für Frau Bendzko, die ich für ein herausragendes Talent halte (keine Angst, sie ist nicht rothaarig, muahaha); es gibt Schamaninnen, gehste krachen, Mann!

So was wie diese von mir gerade manisch verschlungenen, im mehrfachem Sinne phantastischen Geschichten habe ich echt noch nicht gelesen gehabt nähmlich, ejh. Ich bin noch nicht dahinter gekommen, worin das Neue dieser Fantasy besteht, aber da ist etwas Neues, gewissermaßen jenseits des Inhalts oder „hinter“ dem Inhalt, und das hängt nicht nur damit zusammen, dass die sozusagen üblichen Klischees kaum oder gar nicht bedient werden.

Mr. Feuerbach aber hat schon hunderte Rezis, zu Recht, auf die self publisher angewiesen sind, Fräulein Nora sollte unbedingt noch paar hundert kriegen… – Koske, Du fauler Sack! Schnauze, Über-Ich!

* So was ist das Entscheidende, nicht der Südbalkon oder die Höhe der Verkachelung im Bad usw., aber das scheint schwer oder gar nicht zu vermitteln, ach… – Das war das eine Problem, wie gesagt oder geschrieben; des Weiteren aber hatte ich, wie gesagt oder geschrieben, die für ein Semester zugesandte „Ration“ für die eines Mondes gehalten, süüüß!

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