„Taubtrüber Ginst am Musenhain! Trübtauber Hain am Musenginst!“*

Eine Straße in der Nähe, die K. zu dem dienen sollte, was er für Orientierung gehalten hat, hieß nämlich Melusinenstraße, d. h., sie heißt natürlich immer noch so. Allein, K. war, natürlich, auf der falschen Seite, wobei es ihn verwundert hätte und vor allem misstrauisch gemacht, wenn er das Bürogebäude auf Anhieb gefunden hätte, um wieder einmal volkstümliche Ausdrucksweise vorzutäuschen.

Da K. aber angehalten ist, das Positive zu sehen, kann er nicht nur feststellen, sondern stellt auch fest, dass er nicht nur wieder ein Stück München kennengelernt hat, sondern auch, dass es dort recht sehr nett aussieht, um wieder einmal altersentsprechend altertümliche Diktion zu praktizieren. Insbesondere die Führich-Straße ist gartenstädtisch-vorstädtisch bebaut und es blühnt und grüt grünt und blüht allenthalben fürwahr.

(… K. spricht wieder in Rätseln… „Die Sphinx ohne Geheimnis“, ja ja…)

PS: Nein, K. ist nicht dermaßen größenwahnsinnig, sich mit Loriot zu vergleichen; thx, folks.

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4 Antworten zu „Taubtrüber Ginst am Musenhain! Trübtauber Hain am Musenginst!“*

  1. Herr Ösi sagt:

    Eßartsnenisulem hat sie bestimmt geheißen… die Straße von der falschen Seite aus gesehen…

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