Wann kommt es zum Aufstand der unterdrückten Nummern?

Das hilft, dieses Geblödel; ohne Geblödel gesagt. Fast eben wurde neuerlich K.’s Paranoia genährt, indem er bereits gegen 08.30 Uhr, wenn die wirklich wichtigen Büros des globalen Dorfes noch gar nicht besetzt sind, mit einer unterdrückten Nummer angerufen wurde.

Schon des Öfteren hat K. sich gefragt, wie es wäre, wenn er tatsächlich versuchen würde, alles aufzuschreiben, was ihm während einer Drehung des dritten Planeten dieses insgesamt nicht unkomfortablen Systems um die eigene Achse, sie nennen es „Tag“, durch Herz und Hirn geht, wie Dr. Anna Lyse sagen würde.

Aber das geht gar nicht, weil man, und sehr wahrscheinlich „man“, nicht nur K., 25 Stunden benötigen würde, um 24 Stunden in Worten abzubilden, was allerdings zugegebenermaßen auch am mangelnden Talent des K. liegen könnte.

Das kam auch letztens wieder per Mental-Funk, von virtuellen, yeah, Bitches, ‚Der sieht nich‘ ein, dissa völlig unbegabt is‘! sowie: ‚Du bist völlig unschöpferisch!‘ Nein, „Bitches“ ist in diesem Kontext nicht frauenfeindlich, denn diese typisch boshaft koskatörichte Benennung erfolgte unabhängig vom biologischen Geschlecht. Mann sagt ja etwa auch zu einem Mann: „Du Fotze!“

„Ooopa?!!! Dein Nebennierentee!“

Heute nun, vorhin, als K. sich um den Nachvollzug der Erfindung des Hackepeters quasi in vitro bemüht hat, sie nennen es „Rasieren“, hat etwas in ihm Sprüchlein generiert wie „unbenannter Kummer bei unbekannter Nummer“. Das mit dem Rasieren ist allerdings ein Vorwand, wir berichteten; K. sucht verzweifelt nach Spiegel-Neuronen.

*Hüstel*. – So was hilft, echt…

Jemand hat wohl gar einmal gesagt, sinngemäß, fast wörtlich, er bekäme die besten Ideen immer unter der Dusche, und dieses kummervolle Verschen war nun nicht eben ein erster Entwurf für eine Theorie von zumindest der Hälfte von Allem, aber erstens ist K. aus dem Osten, zweitens hat er nicht geduscht, sondern nur nach wie vor verdrießlich unbeholfen an seinem, Zitat Dr. Sch., „Charakterkopf“ herum geschabt, und drittens überhaupt.

Na ja… Was K. angeht, denn er spricht selten über sich und möchte gern, so wird er sich gleich auf die Suche nach einem stomatologisch approbierten Heilkundler machen, der seinen nunmehr schon wieder vorgestern, wie die Zeit vergeht, herrje, anlässlich einer Wurstsemmel abgebrochenen Zahnersatz-Stützzahn wieder aufbaut; ja, es kann auch eine Heilkundlerin sein, ist ja schon gut, kämpft man schön.

Dergleichen wird jetzt nämlich online abgewickelt, Anmeldung zwecks fachmännischer Inaugenscheinnahme von Mundhöhlen usw.; ja, auch fachfraulicher, ist ja schon gut, kämpft man schön.

K. kommt damit allein schon deshalb nicht klar, weil er kein „richtiges“ Smartphone besitzt, sondern nur so ’nen 12.99-Euro-Klopper mit extra großen Tasten für Omma und Oppa, gnihi. K. hat zudem keinen Anrufbeantworter eingerichtet und das Teil vor einigen Jahren einmalig mit 30 Euro aufgeladen, und gestern waren immer noch 4 Euro und ein paar Zerquetschte drauf, was wieder einmal zeigt, dass K. ein lebendes Fossil ist.

Dabei hat K. die Befürchtung, dass er dieses Mal nicht davon kommen dürfte, dass er jetzt löhnen müssen wird, weil die Kasse so was nicht oder nicht mehr zahlen kann und will, in Klammern Krankenkassenlöcher nach Corona.

Wie hier wieder alles vernetzt ist, hach; K. hat noch mehr Grund, wieder knuffen, mucheln und malochen zu gehen, tandaradei!

Danke, liebste Weltgeistin; Küsschen, Du mystisches Überschätzchen!

***

Welches Umfeld, welches Milieu, welches Forum, welches Level, welche, igitt, Gruppe usw. usf. muss K. erreichen, um sich endlich auf das konzentrieren zu können, was er am besten kann, am längsten „durchgehalten“ hat, bei dem er sichtbar wird usw.?

Rein rhetorische Frage wieder; ‚Gar nicht mehr schreiben, einfacher Arbeiter!‘ kam hierzu per Mental-Funk, was niemanden überraschen dürfte, was nicht einmal K. überrascht.

Nun aber wird Letztgenannter sich, weil, aua, ohne rechten Biss, wieder einmal in die Welt entwerfen, wie Dr. K. gesagt hätte, der eigentlich gar nicht promoviert hat, zuweilen als etwas seltsam gesehen wurde und aber in der gruppentherapeutischen Sitzung mindestens grenzgenial war, basta!

(… und „rechter Biss“ ist, und das muss hier angefügt werden, keineswegs politisch gemeint… politisch ist K. nach wie vor extreme Ultramitte… wir bitten von Geldspenden und Kranzabwürfen abzusehen…)

So. – Bla.

Dieser Beitrag wurde unter Humoorbad, Nabelbohrungen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.