(… „Kleines Haus…“… äh… – auf dem Hof…)*


Eine kleine Impression aus Moosach; Klick ins Pic macht big, yeah.

Neuerlich stellt K. fest, immerhin, dass sein Textouris-Tic ich-synton sein dürfte, weil K. nicht darunter leidet, weswegen er einige Wortgruppen nicht ganz kunstlos zu gruppieren hiermit neuerlich anhebt. „Sie bewirken nichts, Herr K.!“, Dipl.-Psych. N. in den heilend hallenden Hallen des heiligen Joseph, war nich‘ alles schlecht. „Harte Worte, harte Worte!“, „Herr Lehmann“. – K. scheint heute wieder ein bisschen ’n Zitatterich zu haben, höhö.

Neuerlich war K. überrascht, dass er am Örtlichen Personennahverkehr teilnehmen durfte, obwohl er nicht über ein Smartphone verfügt.

Überhaupt könnte man die sogenannte Unterschicht als das interessanteste Soziotop dieser unserer postmodernen Gesellschaft sehen, weil diese Klientel die am meisten entwicklungsfähigste sein könnte, was K. keineswegs zynisch gemeint hat, was ihn selbst überrascht, was niemanden überraschen dürfte. Bewegung und Entwicklung usw. scheint fast immer von denen zu kommen, die in irgendeiner Weise am Rande sind; Leutinnen und Leute sind in irgendeiner Weise draußen und wollen rein usw.

Das, gnihi, passt schon, am Rande; im Auge behalten, den Mann, denn der Verdacht ist nicht ohne Weiteres von der Hand zu weisen, dass er quer denken könnte, wenn nicht verquer.

Neuerlich ist K. der Gedanke gekommen, dass man den häufigen Kritiken bzw. „Kritiken“ an der Fixierung zahlreicher Personen auf das Display ihres Smartphones mit dem Einwänden begegnen könnte, dass erstens mit sehr vielen dieser scheinbar stur angestarrten Handys eine Verbindung zu anderen Menschen hergestellt wird, so dass eigentlich Kommunikation zumindest quantitativ verstärkt und intensiviert wird, und dass zweitens und vor allem die Behauptung sehr fragwürdig erscheinen dürfte, die Leute hätten in Verkehrsmitteln mehr miteinander gesprochen und gar spontan und mit Fremden, bevor Smartphones auf den Markt geworfen wurden oder wie man da sagt, wenn man voll der fitte Profi-Publizist ist.

Das Problem, wenn es denn eines ist, könnte hier vielmehr darin liegen, dass man dank der dynamischen postmodernen Weltraumtechnik noch weniger sozusagen aus seinen Kreisen, seinen Filterblasen, Echokammern usw. heraus kommen will und heraus kommt, und wer keine Kreise hat, der hat halt die Gesäßkarte, hähä.

(… in K. schlummert ein Soziologe fürwahr… was wird geschehen, wenn der aufwacht… im Auge behalten, den K…. dass K. nicht Soziologie studieren kann, weil er keine Fahrerlaubnis hat und daher keinen Taxischein erwerben kann, har har har, wurde in diesem Bloghäuschen erst höchstens zehn Mal erwähnt…)

K. hat nämlich heute einige Worte mit einer Fremden gewechselt, wobei ihn neuerlich die Ahnung angekommen ist, dass eigentlich er überall der Fremde sein könnte, heule heule.

Die Frau aber war ihm gar freundlich zugewandt, was K. sehr überrascht hat, was niemanden überraschen dürfte; jedoch kam es nicht zur Eheschließung einschließlich der Weitergabe von genetischem Code usw. Allein, K. muss lernen, dass Entwicklung zumeist nicht als großer Sprung, sondern, igitt, in kleinen Schritten sich vollzieht, wie Mitglieder des Freudeskreises Anna Lyse ihm auch höchstens ein Dutzend Mal zu vermitteln versucht haben, aber die kriegen schließlich voll die dicke Kohle dafür, Alter.


Romantik in der Unterschicht…

(… merkt nich‘, dissa schwul is‘, merkt nich‘, dissa schwul is‘, höhöhö…)

***

Worum geht es? Hat K. ein Thema oder erliegt er vollends dem schlimmstenfalls störungsspezifischen Symptom Gedankenflucht?

Nun, neuerlich wurde K. benannt, d. h., er war einer von fünf Bewerbern auf eine Wohnung, die zur Besichtigung eingeladen worden sind, und neuerlich ist er leibhaftig erschienen und neuerlich war er durchaus angetan von der Wohneinheit und neuerlich ist er überzeugt, dass es sowieso nichts wird, heule heule.

Allerdings fand K. diese Besichtigung urst lustich

Zunächst hat er sich erfahrungswertig** den Hals nach einem dieser kleinen Flitzer verrenkt, mit denen Hausmeister sowie Sachbearbeiter von Wohnungsverwaltungen bisher immer erschienen sind; dann kam jedoch ein Mann im Blaumann behaglich angeradelt, was K. nicht nur zutiefst erheitert hat, sondern ihn auch zu einer spontanen Bemerkung veranlasst, was ihn selbst überrascht hat, was niemanden überraschen dürfte.

„Man bringt sich ins Gespräch!“, wie der Teilzeit-Chassid Dr. R. 1985 erklärt hat, und siehe, K. war, igitt, im Kontakt, wie die Mitglieder des Freudeskreises Anna Lyse sagen würden, aber die kriegen schließlich voll die dicke Kohle dafür, Alter.

Geht doch„Der Junge kommt noch im Hier und Jetzt an!“, wie Tante Paula gesagt, wenn es sie gegeben hätte.

In der Wohnung aber stand ein Malermeister, der mit demselben Behagen, mit dem der Hausmeister ein paar Minuten zuvor angeradelt gekommen war, eine Brotzeit verzehrt hat, was K. mit der Ahnung, dass er vielleicht ein bisschen infantil-albern wäre, erst recht erheitert hat, oder wie man da sagt, wenn man auch oder gerade beim Schrift Stellen krass fossil ist; voll schwul, Digga, kriegst ’ne Rastung.

Na ja… Nun darf K. wieder seiner Lieblingsbeschäftigung frönen, Warten; wird sowieso nix, heule heule…

Bla.

***

Neuerlich konnte K. feststellen, dass ihm immer noch der Drang innewohnt, oder wie man da sagt als voll der fitte Profi-Publizist, sich in die Welt zu entwerfen, wie Dr. K. gesagt hätte; immer noch ist da was, da draußen, immer noch lockt da was, was ganz erstaunlich erscheinen dürfte, weil darauf verweisend, dass K. noch nicht völlig abgestorben scheint, tandaradei.

Aber. Dergleichen geht nur mit Auftrag, K. muss etwas zu erledigen haben usw., sozusagen eine offizielle Berechtigung oder jedenfalls Begründung dafür, im großen, fremden Draußen zu erscheinen; einfach so geht das nicht, heule heule.

(… so ist das Leben, bla bla bla… jeder hat sein Päckchen zu tragen, bla bla bla… man muss doch sehen, wo man bleibt, bla bla bla… man kriegt ja nichts geschenkt, bla bla bla…)

Daher ist K. in seiner hoheitsvollen Manier, denn er ist, wir berichteten, was Besseres und wurde im Mutterleib vertauscht, heute durch Moosach geschritten und hat unter anderem das eben oben seiner zu Recht unübersehbaren Nichtleserschaft präsentierte Lichtbild aufgenommen.

Aber. K. hat in einer Toilette im U-Bahnhof Olympia-Einkaufszentrum insgesamt 2.70 Euro in den Türautomaten eingeworfen und ist dann, als die, gnihi, passt schon, scheiß Schranke sich immer noch nicht geöffnet hat, nicht ohne eine gewisse Eleganz über diese geklettert, um sich an der dafür vorgesehenen Rinne angenehmen Abläufen hingeben zu können.

K. ist nicht potentiell gefährdend, vielmehr leider zumindest eine seiner intim-pikanten Drüsen Größenideen erliegt, so dass der Klient häufiger als normal den Drang verspürt, sein Angstwasser abzuschlagen; wir bitten um diskrete Anteilnahme.

Das wird man ja wohl noch sagen dürfen, und es war doch gut, dass wir einmal so ganz offen über alles reden konnten!

***

Neuerlich hat K. nun, und durchaus nicht ungeschickt, einen Text vorgelegt, oder wie man da sagt als voll der fitte Profi-Publizist, und wieder einmal nützt das niemandem etwas, schon gar nicht K.’s Geldhaushalt, heule heule.

Auch heute hat K. seinen Vorsatz nicht realisiert, mindestens die Anzahl von Wörtern in die Tasten zu dreschen, die der aktuellen Jahreszahl entspricht, vielmehr er, what a joke, altisländisch traktätlich wird, denn es sind 1150 Wörter.

** In den Staaten hat Herbert Roth Millionen von Tonträgern verkauft; alles ist relativ fürwahr, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt…


** „Erfahrungswertig“ wird nicht als Fehler angezeigt; „Faszinierend!“, wie Mr. Spock sehr wahrscheinlich bemerkt hätte und zudem sehr zu Recht.

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3 Antworten zu (… „Kleines Haus…“… äh… – auf dem Hof…)*

  1. Herr Ösi sagt:

    Da sind so viele Gedanken im Text drinnen, dass ich die, auf denen ich antworten wollte, jetzt vergessen habe…

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