(… am Ufer entlang darf er nicht, Schwimmen kann er nicht…)


Quelle.

Wie kommt der Hund über den See? – Er schwimmt eben einfach

Eine uralte Story, die auch bereits, Überraschung, von Dr. R., dem Teilzeit-Chassiden, 1985 angebracht wurde, zumal K. darauf programmiert ist, das Unmögliche möglich machen zu wollen, immer wieder dabei gescheitert ist und tragikomisch folgerichtig auch das Mögliche kaum gepackt hat.

Das ist kein Selbstmitleid, sondern eine realistische Feststellung. K. fragt sich immer wieder, Fachleutinnen und Fachleute fragt er schon gar nicht mehr, o schöner Schmerz, ob das, was er erlebt, wörtliches Zitat aus dem Arztbericht, „rezidivierende mittelschwere depressive Episoden“ sind oder nicht vielmehr eine adäquate Reaktion auf dieses Leben darstellt.

Zudem hält es K. nicht für verfehlt sich zu fragen, wie sich Episoden über Jahre hinziehen können; „Kleiner Scherz zur Auflockerung!“, wie Oberstleutnant Sanftleben gesagt hätte.

K. ist wieder nicht gesprungen bzw. eben geschwommen, ‚Er hatte jahrelang Zeit zum Schreiben!‘, wörtliches Zitat Mental-Funk, komische „Hallus“, Klappe, die 456., und nun wird K. wieder integriert

Heute setzt er sich mit seinem Sozpäd ans Gerät zwecks Job. Nicht, dass K. zu blöd wäre, sich einen Job zu suchen, darum geht es nicht, das hat K. in Jahrzehnten weit über 20 Mal bewiesen, aber das scheint eben leider nicht zu vermitteln, vielmehr – wieder alles von vorn los geht…

Allein die Aussicht auf diesen heute geplanten (Re-)Integrationsversuch hat schon gestern Abend dazu geführt, dass K. quasi verkrampft wurde, nichts mehr lesen konnte geschweige denn schreiben, weil er bereits fokussiert war auf eine Werktätigkeit, für die er sich noch gar nicht beworben hatte.

Es ist alles weg; alle diese Texte und sonstigen sozusagen Ausdrucks- und Mitteilungsversuche sind quasi nur geträumt usw., bla.

Jahaha, das ist lustig und sooo süüüß! – So geht das jetzt seit 1980, noch lustiger, aharhar!

Dabei ist diese Konditionierung nichts quasi an sich Schlechtes; diese ausschließliche Konzentration auf eine Sache kann etwas Gutes sein, siehe etwa den durchgekauten „Joke“ vom zerstreuten Professor, der in Wahrheit extrem konzentriert auf etwas ist, was „normale Menschen“ unheimlich finden und ablehnen, weil ihnen diese Fokussierung schon als Kind ausgetrieben wurde usw.

Wie oft hat K. versucht, bitte Hervorhebung beachten, diesen vertrackten Ablauf Fachleutinnen und Fachleuten zu verklickern? Zwanzig Mal? – Ist wohl eher tief gestapelt, aharhar.

K. kann das nicht, er hat es ausprobiert, als Beispiel, Teller waschen zu gehen, um die Realisierung eines Romans zu finanzieren; entweder oder, K. ist so gestrickt. Dabei hieß es in besagtem Arztbericht wörtlich: „Der Klient erscheint deutlich erschöpft“, was auch nicht zum ersten Mal aufgetreten ist und was man immerhin geschnallt zu haben scheint, und „arbeitsscheu“ geht aber irgendwie anders, aharhar.

Tja, was tun, wie schon Dr. Uljanow fragte, sich seinerseits auf Tschernyschewski beziehend…

„Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n“, *hüstel*.

K. ist immer wieder mindestens befremdet, feststellen zu müssen, dass er weit mehr, als er geglaubt hat und wahrhaben wollte, von magischen Denken bestimmt wird, wie es typisch für frühe Phasen sowohl der Stammes- als auch der Individualentwicklung der rezenten Hominiden auf dem dritten Planeten des Systems ist.

Hat er das, siehe eben oben, Fachleutinnen und Fachleuten wirklich mitgeteilt, oder ist das in seiner Text-Flut, die natürlich Kontaktabwehr ist, was K. schon lange weiß, untergegangen?

„Ach.“ Zitat Prof. von Bülow aka Loriot.

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