(… trotz hohen Alters korrigiert K. sein Selbstbild*…)


(Kulturelle Umrahmung…) (Quelle.)

K. muss schreiben; er kann nicht anders, er hat es -zig Mal versucht und musste feststellen, dass er schon nach kurzen Zeiten diesbezüglicher Abstinenz noch mehr in den Seilen hängt als ohnehin.

K. kann jedoch, Klappe, die x + 1., nicht spinnen, phantasieren, dichten, und so was lässt sich nicht erzwingen; im Gegenteil geht es mindestens ebenso um geschehen Lassen jenseits von Willensanstrengungen wie etwa beim autogenen Training. Selbstverständlich wird das, wir berichteten mehrfach, immer einmal wieder ins Gegenteil verkehrt, indem K. unterstellt wird, er würde lügen, ha, passt schon, wie gedruckt. K. jedoch nimmt dies herbe Martyrium gern auf sich; oh schöner Schmerz von edler Tiefe.

Typisch ist, und das ist natürlich auch wieder köstlich-kösklich tragikomisch, dass K., obwohl er in seiner Hoch-Zeit als Leser im Schülerwochenheim schülerwöchentlich oft drei oder vier populärwissenschaftliche Bücher durch hatte, gar nicht auf den Gedanken gekommen ist, es mit dem Schreiben von Sachbüchern, zum Beispiel, Achtung, DaDaeR-Sprech, populärwissenschaftlichen, zu versuchen.

Dabei gibt es bei dem Kursanbieter, den K. ins Auge bzw. Brillenglas gefasst hat, gar einen Kompaktkurs mit der Spezialisierung „Sachbuch“… So kommt man zu nix; nun aber wird K. sich wieder um einen Zu-Job bemühen, um den Kurs zu finanzieren, wahrscheinlich.

(… da K. überzeugt ist, dass die Weltöffentlichkeit ein Recht darauf hat, über dergleichen in Kenntnis gesetzt zu werden, hätte K. hiermit seine Pflicht erfüllt und zieht sich wieder in seine Depression zurück, *hüstel*… wir bitten um diskrete Anteilnahme…)

* Okay, er versucht es, zefix… – Übrigens hat das letzte Posting genau 1000 Wörter; „falls das jemanden interessiert“, wie der Ur-Jugendliche H. Caulfield gesagt hätte.

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