(… Unterschicht ist, wenn man sich nicht einmal Trallala leisten kann…)

Brauchense nich‘ einwickeln, schnabulier ick jleich hier, zefix… Natürlich ist K. selbst schuld, denn er hätte ja, wir berichteten erst höchstens 20 Mal, in der Schule besser aufpassen können oder jedenfalls unterschreiben, als der Genosse Tschekist aus Frankfurt an der Oder ihn, d. h., K., als Operativen Offizier avisiert hatte.

(… man sagt „avisiert“, denn das ist literarisch, interlecktuell und – überhaupt… oder so ähnlich… bla…)

(… K. hat nichts unterschrieben… bitte weitersagen… er war schon immer im Widerstand… äh… ach so – *hüstel*…)

Natürlich möchte K. zumindest zuweilen Wehmut anfallen, allein, er weiß ihr zu wehren fürwahr, weil er womöglich in diesem Leben, heule heule heule, nicht mehr universitätlich werden wird, aber dennoch und erst recht kiekt er manchmal mitte Oogen im Kopp, hier an ein Gebäude mit einer Tafel mit der historischen, nicht jedoch histrionischen güldenen Inschrift „Technische Hochschule“.

Immerhin fragt sich K. wenigstens ab und zu, warum er dauernd entweichen möchte, obwohl er, milde formuliert, nicht allzu viel kennt von M, Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren; es wird neuerlich deutlich, dass auch im hohen Alter in gewissem Maß Korrekturen des Selbstbildes möglich sind.

Bla.

Auch deshalb ist K. ein Kleinbürger, heule heule heule… (Quelle) – Fehlt da nich‘, nun schon zur Tradition geworden, ’n Komma? – Drauf defäkiert…

PS: K. übt nach wie vor, sich kurz zu fassen; wir bitten um diskrete Anteilnahme.

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7 Antworten zu (… Unterschicht ist, wenn man sich nicht einmal Trallala leisten kann…)

  1. Herr Ösi sagt:

    Und wenn du Cafe und Wein weg lässt und nur Trallala orderst…?

    • Herr Koske sagt:

      … die lassen mich wahrscheinlich gar nicht rein, bzw. ran, weil das wohl so ’ne Art Kiosk ist, was ich aber nicht nachprüfen konnte, weil zu war, was wir Dialektik nennen, was ich bereit und in der Lage bin, Wessis und Südis wie z. B. Ösis geduldig zu erklären, weil die das nicht wissen können, weil die kein FDJ-Studienjahr hatten…

      „Schwestaaa!“

      (… der Klient ist etwas unruhig…)

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