(… ach, hätte K. doch nur „in Englisch“ besser aufgepasst, Teil x+1…)


Quelle.

Nein, Herr K. möchte nicht Schauspieler werden, auch nicht im Unbewussten, und das wollte er auch nie, zefix. K. ist 1979 zwecks Eignungsprüfung zum Babelsbergsteiger geworden, weil er ja irgendwie nach der Schulzeit eine Leere beginnen musste, und vor allem, weil eine Klassenleiterin, von der K. gar nicht bemerkt hat, dass er in sie verschossen war, „Merkt nich‘, dissa schwul is‘, höhöhö!“, von der er aber geglaubt hat, dass sie wissen müsste, was gut für ihn wäre, ihm ein Regiestudium empfohlen hat, worauf ein anderes Lehrkörperteil behauptet hat, man käme besser auf einen Regie-Stuhl, wenn man Schauspiel studieren würde.

Da K. bereits damals entgegen immer einmal wieder angebrachter Rückmeldungen ohne verstohlene Zufuhr mental illuminierender Substanzen völlig ziellos einher geschwankt ist, was fast keiner bemerkt zu haben schien, weil alles seinen Gang ging, ist K. dieser Anregung gefolgt, zudem er bereits als Container für Übertragungen benutzt worden schien und alles für die immer bessere Befriedigung der Bedürfnisse der Bevölkerung zu tun „Immer bereit!“ war.

Sehr zu Recht, weil lau und halbherzig zugange, ist K. dann mit Pauken und Trompeten durchgefallen; mitnichten jedoch hatte oder hat er die Absicht, Reichskanzlerin zu werden, Pionierehrenwort!

(… ja, Herr K. hat die Rückstände der von ihm gegrillten Witwen, die Schenkelchen schön knusprig, Obacht, immer ökologisch einwandfrei entsorgt… „Ich hab meine Tante geschlachtet!“, wie schon Herr Wedekind angemerkt hatdas wird man ja wohl noch sagen dürfen…)

K. ist durchaus beim Thema, ha, denn er will noch etwas zu Hopkins sagen, tandaradei!

(… das ewige Söhnchen in der nunmehrigen Gestalt eines grauhaarigen Kindes, oder so ähnlich, sucht nach wie vor den großen Über-Papa… sooo süüüß…)

K. findet in Hopkins Person und insbesondere in dessen künstlerischer Werktätigkeit eine seiner Lieblings-Thesen bzw. „Thesen“ bestätigt. Kunst ist immer, so scheint es K., und der darf das, denn er ist schizotyp und dergleichen, der Versuch der Heilung im ursprünglichen Sinne des Wortes, im Sinne von „heil machen, ganz machen“, im Sinne der (Re-)Integration ausgeschlossener Wirklichkeit.

Kunst ist häufig ein Versuch des Künstlers, ja, auch der Künstlerin, ist ja gut, kämpft man schön, Bereiche der Wirklichkeit durch künstlerische Gestaltung zu erreichen, zu denen er, ja, auch sie, seiner, ja, auch ihrer, Prägung, Konditionierung, Erziehung usw. entsprechend nicht ohne Weiteres Zugang hat.

Mr. Hopkins wird durchgehend als feinsinniger, sensibler, freundlich zugewandt empathischer Mensch beschrieben; offenbar hat er mit dem Streifen von den schweigenden Lämmern, den K. übrigens fürchterlich findet, was aber zu Recht niemanden interessiert, seinen Schatten ausgelebt, seine dunkle Seite, seine nicht realisierten Anteile usw., ausgeschlossene Wirklichkeit wurde integriert usf.

K. hat schon etliche Beispiele für dieses Phänomen beschrieben und ihm fällt noch Rolf Hoppe s. A. ein, der nach Aussage eines Leut, oder wie immer „Leute in Einzahl heißt“, der R. H. aus unmittelbar familiärer Nähe wirklich gut kannte, die geradezu östlich-weise Sanftheit in Person war, in Filmen aber vorzüglich Bösewichte grandios gemimt hat.

Vor allem wird der Schatten im übertragenen, metaphorischen Sinne ausgelebt, nicht ausagiert, beispielsweise durch Randalieren vor dem Flüchtlingsheim oder auf der Reichstagstreppe oder in der Stasi-Zentrale usw. Wobei hier mit „Schatten“ nicht oder nicht ganz das gemeint ist, was C. G. Jung damit gemeint haben dürfte, vielmehr K. mit seiner schauerlichen Viertelbildung angeben wollte, denn Männer müssen angeben, steht im Internet.

(… äh… ach ja – *hüstel*…)

Warum schreibt K. das nun? – Natürlich ist er so was von eifersüchtig, wie auch neulich wieder per Mentalfunk gesendet wurde, der übrigens schon seit einigen Tagen wieder deutlich sozusagen herunter gedreht ist, was K. sehr misstrauisch macht, was niemanden überraschen dürfte.

Dennoch und trotzdem muss man konstatieren dürfen, dass dergleichen Ausführungen mindestens nicht übel sind für einen Unterschichtler mit der erstaunlicher Weise nicht tot zu kriegenden Sehnsucht nach einer geistigen Ebene, nach der „wirklichen Erdkrume“ Martin Edens, die es wahrscheinlich nicht gibt oder nicht mehr.

Im nächsten Leben wird K. auf keinen Fall wieder ein durchgeknallter Spießer, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt!

PS: Bevor Miss Verständnis wieder anfängt zu gackern, erlaubt sich K., hier erstens anzumerken, dass er den oben referierenden Herrn für grandios hält und dass es zweitens, hähä, so was wie Google-Übersetzer gibt, hihi.

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