(… rüber über die Hürde und dann zurück…)

Wie gesagt, zum Mars fliegen wollen, aber immer einmal wieder Steinzeitdynamik praktizieren… K. kennt sich mit so was aus, rrrrr, *mit Fäusten auf Brust trommel*. In diesem Sinne rohes Fest und guten Putsch! (Quelle)*

***

Das war es dann wohl wieder, was, Herr K.? Hat man sich wieder ein bisschen entladen durch das Brüllerchen vorgestern, und nun weiter voran auf bewährtem Kurs oder wie? Nichts mehr zu machen, kommt nicht mehr raus aus der Spur; ab ins Heim?

Wie ist das, so fragt etwas in K. in den letzten Wochen, wenn man nie im Leben wirklich durch kommt, nicht wirklich ins Freie kommt, nie wirklich sichtbar wird mit dem, was man drauf hat, denn, so abgedroschen das klingt, hat jeder irgendwie Talent?

Korrekt, das ist Unterschicht, nicht zu wenig Kohle usw.

(… K. nimmt sich viel zu ernst, aber nicht, dass das etwas Neues wäre, denn seinen Ausraster hat kaum jemand mitbekommen, und Einen, der ihn mitbekommen hat, juckt der überhaupt nicht, muaha… na ja…)

K. hat jetzt eine geschlagene Stunde am Gerät gesessen, bevor er die erste Zeile fertig bekommen hat, und ist es denn ein Gräuel fürwahr. Die Tatsache, dass es gestandenen Autoren erklärtermaßen oft ähnlich geht, hilft K. auch nicht weiter, bla.

Auf den Tag genau sechs Wochen war K. nicht mehr joggen, und ihm tut buchstäblich täglich mehr weh, muaha, und nicht, dass ihn das überraschen würde, aber es ärgert ihn; auch im wörtlichen Sinn ist kaum noch eine Bewegung möglich, zumal es draußen schneit und Straßen zum Teil glatteisig sind.

(… K. ist sich durchaus darüber im Klaren, dass man, wenn es drinnen schneit, jemanden anrufen sollte… kleiner Scherz zur Auflockerung, wie Oberstleutnant Sanftleben gesagt hätte, den man nicht oft genug zitieren kann…)

Was kann man tun, wenn man offenbar durch seine Intelligenz ein bisschen behindert ist? Aharhar, lustich! Die Birne zuknallen, was sonst! Aharhar, lustich!

Aber auch dafür hat K. keine Kohle nie nich‘, es reicht nur für Bier. Davon aber wird K. höchstens ein bisschen fahrig und muss dauernd sein Angstwasser abschlagen, obwohl Bier tatsächlich prostatophil wirkt; d. h., K. meint, die Erklärung eines Arztes bestätigen zu können, dass Bier das unnatürliche Wachstum dieser gewissen Drüse zumindest hemmt. Natürlich weiß man wieder nicht, warum. Na ja…

***

Bei Anderen, ha, hat es K. schon des Öfteren wahrgenommen, dieses Drängchen, oder wie Drang in klein heißt und um immer einmal wieder das im Ostpreußischen überaus gebräuchlich gewesene Suffix „-chen“ zu verwenden, sozusagen ein für alle Male alles erledigt zu haben und den Durchbruch absolviert, worauf man sich dann quasi für immer zurücklehnen kann.

Nee, is‘ alles, wie letztens schon angedeutet, tägliches Fummeln und Fitzeln und Kritzeln und Tippseln.

(… sollte K. an dieser Stelle etwas an- und einbringen wie „Meine Güte, wie poetisch“… er ist sich nicht sicher…)


Quelle.

* Mitnichten plant K. den Umsturz; das war ein Löffelchen Zynis-Mus, K. kann nicht anders…

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