(… noch eine Generation zurück wäre K. dann in Vilnius…)

Das ist aber nicht sicher, denn K.’s unmittelbar vorgesetzter Vorfahre hat das getan, was K. immer wieder unterstellt wird; er hat, sagen wir, die Realität häufig in ästhetisch nicht anspruchslosen Variationen reflektiert, verbalisiert und dekoriert. Kann K. deshalb nicht richtig dichten, unter anderem deshalb? Dass seine, sagen wir, mäßigen Leistungen in Russisch eine pubertäre Reaktion auf die perfekten Russischkenntnisse seines Vaters waren, hat K. mit 50+ immerhin geschnallt; K. ist, gerade als Muttersöhnchen, extrem frühreif, wir berichteten.

Egal, diese Geschichte scheint K. plausibel; bereits sein Großvater wäre, sagen wir, nicht ganz freiwillig umgezogen, aus dem Litauischen in die ehemals wunderbare Stadt Kants, E.T.A. Hoffmanns usw.

Es kann zudem als sicher gelten, dass gewisse Wahrnehmungen des K. nicht seiner angeblich oder tatsächlich gestörten neokortikalen Biochemie geschuldet sein dürften, zum Beispiel die Wahrnehmung, dass sowohl in Königsberg/Kaliningrad als auch in Eisenhüttenstadt/Iron Hut City mitten in der Stadt sozusagen unmotiviert angelegte Rasenflächen zu besehen und zu begehen sind, auf denen früher Wohnhäuser standen.

Na ja, dann sogar drei Generationen Entwurzelung usw.; bindungsloser Psychopath, höhö… Na ja. – Und nun gehen wir alle, um den Bluthund leicht variiert zu zitieren, wieder einmal schön kacken; d. h., jeder für sich.

Häff fann usw.!

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