(… ha…)*

Der Boykott des K. nimmt Fahrt auf, oder wie man da sagt als voll der fitte Profi-Publizist, sagt man nicht? Neuerlich eine kleine Übung im angloamerikanischen Fragesatz, nicht wahr?! K. hat in Englisch zur Freude seiner Banknachbarin immer von russischen Fräulein geträumt, wir berichteten erst ca. dreißig Mal, aber es konnte ja keiner ahnen, dass, hach, alles so kommt, wie es gekommen ist.

Seit Samstag hat K. mit niemandem gesprochen… Allerdings muss man hinzufügen, dass er nunmehr bewusst einen adäquaten Partner sucht, indem er die Anschaffung eines größeren Spiegels plant. Er ist übrigens wirklich nicht richtig narzisstisch, vielmehr er verstohlen nach Spiegelneuronen sucht; sie nannten ihn „Neuronald“, yeah.

Schon wieder die morgendlichen Löffelchen Sarkas- und Zynismus, furchtbar! Allein, K. kann auch nicht aus seiner Haut, obwohl er schon 1980 stutzig geworden ist, immerhin, beim Hören des Textschnipsels „sarcasm in the classroom“ in Pink Floyds „The Wall“.

Gut, bzw. ungut, diese Löffelchen sind also Beiträge von Ana Ch. Ronis-Mus, aber fehlt dann da nich‘ was ohne so was, zefix? – Das wird man ja wohl noch fragen dürfen

Und? Dreht K. jetzt am Rad? . Im Gegenteil! Er hat gestern mindestens acht Stunden an der Fertigstellung eines weiteren gar artigen Büchleins gewerkelt; mit Kommicks, zunächst nur den Sitzungen bzw. Liegungen bei Dr. Freudlos abbildenden, siehe hier drunter, nich‘. Nur unter Druck, furchtbar!

Am Sonntag… Faul und arbeitsscheu geht eventuell anders, ha ha. Na ja.

Auch wieder so ’n Ding, nich‘; wenn der Typ, dieser Loser, Abgehängte, Prekäre usw., was nicht K.’s Bezeichnungsversuche sind, unter schrägen Rahmenbedingungen noch derart leistungsfähig ist, obwohl er kein Leistungsträger ist, sondern nur Brillen- und Gebissträger, was müsste ich dann packen als vergleichsweise wohlversorgte Ottilie Normalverbraucherin. Nee nee nee, weg mit Psycho-Club…

Man muss die Bilder auf 300 dpi trimmen, um sie druckfähig zu machen, so dass sie dann Maße haben wie 2083 x 1562, sie sodann in eine Textdatei einfügen, was schlimmer ist als Modellbau, um diese Datei schließlich mit einem Online-Tool in ein PDF umzuwandeln, das dann als Druckvorlage beim Verlag hochgeladen wird.

Allerdings waren nach der Transformation die Bilder weg, muaha; es könnte sein, dass K. wieder etwas falsch gemacht hat.

Egal, man bastelt und man lernt, ha! Auch das Alter hält noch Herausforderungen bereit, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt.

Bla.

***

Ansonsten das Übliche; was sonst. Heute wurde K. wieder etwas mit Gemeinschafts-Schlafraum geträumt; K. rechnet ständig damit, dass ein „Schuss“ aus einer Ecke kommt, in die er nicht gesehen hat. Es kommt auch dauernd: ‚Der Druck reicht noch nicht!‘

Natürlich nicht bestanden; K. hat beim Betreten des Raums sein Lotterbett nicht wiedergefunden, und übrigens hatten die Räumlichkeiten auch etwas von der Kaserne in L., in der K. zwei Jahre lang in feldgrauer Gewandung als Richtfunkvermittlungsfräulein nicht vom Amt zugange war. K. ahnt, was das bedeutet, aber das behält er für sich; der Junge hat doch manchmal seinen Stolz, wie Tante Paula gesagt, wenn es sie gegeben hätte.

Korrekt, K. ist neidisch und eifersüchtig; John hatte ’ne Tante Mimi… Ja. Na ja. *Hüstel*…

(… der sich hier neuerlich manifestierende Größenwahn des K. ist störungsspezifisch und kann, zumal er im aktuellen Kontext nicht destruktiv scheint, bedenkenlos vernachlässigt werden… wenden Sie sich für weitere Fragen an den Staatssekretär für therapeutische Kultur… äh… ja… na ja…)

Blubb.

***

Zum Schluss aber noch etwas richtig Schönes ohne Ironie und Sarkasmus; drei richtige KünstlerInnen…


Quelle.

„Faszinierend!“, wie Mr. Spock völlig zu Recht gesagt hätte; besonders die Schuhe, *hüstel*. – Doch wieder Irokasmus! Na ja, der alte weiße Mann K. ändert sich nicht mehr, hach. Im nächsten Leben wird er jedoch, wir berichteten, auf keinen Fall wieder durchgeknallter Spießer, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt; in diesem Leben aber gilt es nun, umweltfreundlich milde zu verdämmern, heule heule…

Der Herr in der Mitte ist der geniale Mr. Burton, aber er könnte wahrscheinlich mehr essen, damit er noch lange grandiose Filme macht.

(… auch hier wieder das typisch narzisstische Symptom des sich innerlich verbandelt Fühlens mit Promis… im Auge behalten, den K….)

Und weil K. eben dabei ist, Realitätsnähe in einer Weise vorzutäuschen, die nicht einmal ihn selbst überzeugt, hier noch ein urst lustiger Ossi-Witz; Herr K. kommt ja aus dem Osten, wie vielleicht bereits die eine oder andere seiner völlig zu Recht zahlreichen Nichtleserinnen bemerkt hat, und die hatten dort, wir berichteten, zu wenig Buchstaben.

Wie äußert ein Sachse in Angelsachsen seine Absicht, unter Zurücklassung einer ausreichenden Menge gängiger Zahlungsmittel einen Weihnachtsbaum zu erwerben?

Korrekt, „Ätännschn pliess!“

Har. Har.

Na ja… – Die Hinzuziehung der Fachschwester scheint auch hier vorerst nicht vonnöten.

* Es übt, sich kurz zu fassen; wir berichteten.

Dieser Beitrag wurde unter Bücher, Film, Kommicks, Traumtanz veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.