(… K. möchte ja berühmt werden…)


Dieses Bild hat mit dem Text zu tun; siehe unten. (Quelle)

Das wurde jedenfalls heraus gearbeitet von der vox populi; K. hat, wie immer, keinen Zugang zu seinem Unbewussten, und ist sich daher auch oder gerade hier nicht klar über seine Antriebe, Wünsche, Erwartungen usw.; furchtbar, wir berichteten.

Wie gleichfalls bereits bemerkt, soll die vox populi die Stimme Gottes sein, und K. kann nur immer wieder anmerken, dass sie eines seltsamen Humors pflegt, *hüstel*.

Aber noch einige Gedanken zum Ruhm, die K. los werden will, weil dies für ihn prophylaktische Sozialhygiene darstellt insofern, als er dann weniger dazu neigt, Witwen zu grillen, die Schenkelchen schön kross.

Was ist Ruhm? – Gesehen werden. Da dadurch das frühe Defizit nicht oder selten behoben wird, dessen sich die berühmt Gewordenen meist gar nicht bewusst sind, weswegen es umso stärker und nachhaltiger wirkt, kommt es unter anderem zu diesem Ausflippen, über das man jeden Tag etwas in den Medien findet. Dies selbst dann, wenn man gar nicht danach sucht, um erstens feststellen zu können, dass die, igitt, auch nur Menschen sind, und zweitens sich angeregt zu fühlen zu Bemühungen um sogenannten sozialen Aufstieg*, *hau ruck* bzw. *hüstel*.

(… „Wo ist oben?“… Erwin Strittmatter senior…)

Eine dieser Episoden regt K., da er keineswegs altersbedingt albern ist, sondern schon immer so war, immer wieder zu jenen konvulsivischen Zuckungen an, die man gemeinhin „Kichern“ nennt; diese Geschichte mit dem Supermodel, das mit Telefonen nach dem Personal geworfen hat, muaha! Sorry!

War die nun wirklich glücklich in ihrer Millionenvilla? „Glücklich“ im Sinne der ganzheitlich leibseelischen Entspannung, von der manche Mitglieder des Freudeskreises Anna Lyse sprechen, denen der utopisch-subversive Impuls von Freud & Co. noch nicht ganz abhanden gekommen ist? Bla.

Das wird man ja wohl noch sagen dürfen; schöne Menschen mit schönen Problemen führen schöne Gespräche in schönen Praxen. Na ja… – Im Auge behalten, das rezente Fossil!

Nein, das sind keine sauren Trauben! K. hat schon des Öfteren, um seine Viertelbildung zu komplettieren, in diesem Internet, um das man gerade im Alter nicht herum kommt, schon wieder *hüstel*, angeblich schöne Häuser für 20 Millionen usw. angesehen, furchtbar, schon wieder.

Wenn K. Milliardär wäre, würde er, Überraschung, einen Teil der Breite Straße in Lübeck kaufen oder einen Teil der Königstraße in Fürstenberg an der Oder, dem östlichen Ortsteil von Iron Hut City, und die Häuser originaltreu, wenngleich natürlich mit modernem bzw. postmodernem Komfort, rekonstruieren bzw. rekonstruieren lassen, ha!

Träumen ist nicht verboten; „Wir sind ein freies Land!“, wie es immer in diesen Filmen aus den Staaten heißt, nochmal *hüstel*, und wie K.’s Arbeitszimmer dann aussehen könnte, siehe oben.

(… K. hatte bereits darauf hingewiesen, dass er sich im Widerstand befindet und deshalb gerade in coviderlichen Zeiten besonders viel und deutlich hüstelt… garstige Hobbitse, garstige Hobbitse…)

Was möchte K. mitteilen? Hat er ein Thema?

Es gibt noch einen Aspekt des Ruhms, über den K. seit Langem nachdenkt, weswegen er seine Gedanken hier seiner völlig zu Recht unübersehbaren Nichtleserschaft präsentieren möchte, und er möchte allerdings nicht nur, was er immerhin realisiert, sondern präsentiert nunmehr auch in der Tat.

Der Kreis der erreichbaren Personen, der möglichen Kontakte, Beziehungen, igitt, Bindungen usw. wird enorm vergrößert

Auch hier scheint, igitt, Psycho-Club wichtiger als die Kohle. Dies im günstigsten Fall; das schräge Bild des einsam im Hotelzimmer größere Mengen guten Whiskeys in seinen prominenten Gierschlund praktizierenden Superstars ist mittlerweile auch Klischee, enthält allerdings auch wie alle Klischees dieses je nach Standpunkt des Betrachters berühmte oder berüchtigte Fünkchen Wahrheit.

Ein Beispiel, mit allerdings bitterem und traurigem Akzent, denn der Mann ist früh eines offenbar unnatürlichen Todes gestorben, ist Daniel Küblböck. Obwohl er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie von nachholender Ich-Entwicklung oder Reparenting gehört, hat er dergleichen grandios praktiziert durch seine Adoption; dadurch wurden frühe Defizite und Traumatisierungen, igitt, „therapiert“, weil zumindest kompensiert. Das war Küblböck möglich, weil durch seinen Ruhm der ihm zugängliche Kreis von Personen derart ausgeweitet wurde, dass er an die im mehrfachen Sinne richtigen Leute gekommen ist. Was ist in diesem Kontext wichtiger, die Kohle oder der, igitt, Psycho-Club? Bla.

Das ist wieder sehr durchsichtig, nicht wahr?! K. ist so was von leicht zu durchschauen, sogar von sich selbst. K. wünscht, im Unbewussten, zu dem er wie immer keinen Zugang hat, furchtbar, vom Oberrabbiner von Jerusalem adoptiert zu werden…

Hä? Spinnt der jetzt komplett? Muss man jetzt die Jungs mit diesen Kanülen holen; jaja, auch die Mädchen, ist ja gut!? Wieso Oberrabbiner von Jerusalem? Hackt es jetzt echt bei Ossi-Kossi?

Nun, hier zeigt sich nicht nur der Narzissmus des K., in dessen Ausagieren er sich immer wieder mit Prominenten innerlich innig verwandt und verbandelt fühlt, sondern auch neuerlich sein latenter Antisemitismus, aus dem heraus er übrigens eben Herzls „Altneuland“ liest und dabei, Überraschung, verblüfft ist.

Das ist ja ’n Roman! – Warum sagt Einem denn nie niemand nichts?

(… „Herr K., dann gucken Sie doch mal ins Internet – das Schwarze an der Schrift sind die Buchstaben!“…)

Zu diesem Buch wird K. aber wahrscheinlich ohnehin noch etwas schreiben; er kann nicht anders, vergib ihm, herbe Dame Welt!

In diesem Kontext kommt übrigens auch immer wieder die Rückmeldung per Mentalfunk: ‚Du Pimpf!‘ Was, wenn das, was K. hört bzw. „hört“, eigentlich die wahren Gedanken und Meinungen quasi wiedergeben würde, die Leute im Alltag unter der Schutzschicht sozialer Konventionen usw. verbergen, und dies weit über den freudig Freudvollen Effekt dieses „Lassen Sie uns auf das Wohl unseres verehrten Chefs aufstoßen!“ hinaus? Den Gedanken hatte K. auch schon des Öfteren und hiermit hätte er ihn nun geäußert, zefix.

(… hihihi… Tehlepahtie… höhöhö… unser Seher… hähähä… bzw. Hörer, chchch…)

Allein, es gibt Dinge zwischen Penis und Vagina, von denen sich unsere Spermien nichts träumen lassen, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt!

(… sehr frei zitiert nach diesem englischen Getränkehändler… Shakes-Beer… oder so…)

Im Augenblick ist das wieder krass mit dem Budenzauber; seit Tagen kommt dauernd: ‚Kuckuck!‘ mit weiblichen Stimmen und das ist nicht halluziniert, aber es scheint sinnlos, Klappe, die achtzigste, dergleichen Mitgliedern des Freudeskreises Anna Lyse verklickern zu wollen, heule heule.

(… korrekt, hier sieht sich der Klient neuerlich, im Unbewussten, als Rehschissör… verständigen Sie gegebenenfalls kraftvolle Fachkräfte oder kleidsam gewandete „Kameraden Volksschützer“, Zitat Franz Fühmann…)

So weit wieder der Klugschiss to go aus der Unterschicht, häff fann usw.!

* Hier kam: ‚Geh‘ betteln!‘; K.’s Unbewusstes hat wieder ein Jobangebot erhalten und es hat wieder einmal nicht geklappt, bla… Komische „Hallus“, nich‘? K. wird nicht müde, das anzumerken, weil er nach wie vor aussteigen möchte aus dem Budenzauber. Sooo süüüß!

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