(… ihm drohte sozialer Aufstieg…)*


Quelle.

Keine Traumfamilie, weil zu dicht an der Realität, was einer der Gründe für den Erfolg der Filme und Serien sein dürfte. Zudem könnte im Unbewussten, wie K. vermutet, die grandiose reale Greta wirken, die auch immer so guckt, nich‘; per asperger ad asterix usw. K. darf das, denn er ist schizotyp und überhaupt alles Mögliche. Natürlich ist das alles und noch viel mehr hier künstlerisch zugespitzt oder wie man da sagt als voll der fitte Publizist, *hüstel*.

Natürlich ist die Familie die Keimzelle der Gesellschaft, in Klammern Engels, war nich‘ alles schlecht. Sie ist aber auch Ursprung allen Übels, beispielsweise der unbewussten und damit umso wirksameren Weitergabe, milde formuliert, nicht wirklich angemessener Muster von Wahrnehmung und Verhalten von einer Generation zur nächsten und über Jahrhunderte hinweg wie beispielsweise: „Wer sein Kind liebt, der züchtigt es!“ Die schlechten Sitten hätten sich ins Private zurück gezogen, hat der Dichter Heinz Kahlau geschrieben, war nich‘ alles schlecht, und man ersetze nun „schlechte Sitten“ durch „Muster von Wahrnehmung und Verhalten“.

„Gründen Sie doch erst mal ’ne Familie und bringen Sie die durch, Sie arrogantes Arschloch!“

Abgesehen davon, dass er gar nicht abstreitet, eine anmaßende und überhebliche Darmaustrittsöffnung zu sein, um sich wieder einmal schier spielerisch an politisch korrektem Ausdruck zumindest zu versuchen, bringt K. nun schon zur Tradition geworden die sozusagen durchschnittlich zu erwartenden Rückmeldungen gleich selbst an und ein, denn das spart Energie und Zeit, ha! Auch scheint K. gezwungen, durch derartiges persönlichkeits- sowohl als auch störungsspezifisches Ausagieren sein völlig zu Recht stark ausgeprägtes und lehrbuchreif chronifiziertes Minderwertigkeitsgefühl kompensieren zu wollen.

Als wenn es darum gehen würde! Das erinnert K. an die Aussage eines bekannten Literaturwissenschaftlers- und Kritikers, der sinngemäß, fast wörtlich, gesagt hat, dass er nicht Kuchen backen könne, würde ihn nicht daran hindern, die Qualität von Kuchen zu beurteilen. K. würde hier, um im Bild zu bleiben, hinzufügen wollen, dass es sogar hinderlich wäre, wenn er Kuchen backen könnte, weil er dann voreingenommen wäre im Urteil. Bla.

Das ist auch wieder so ein Ding; K. wäre sozusagen Trittbrettfahrer usw. K. hat aus Prinzip kein Bewegtbildempfangsgerät und geht auch nirgends nie nich‘ ins Kino, weil das Leben so schön sein könnte, wenn nur nicht überall die anderen Menschen wären, und er ist daher quasi im Vorübergehen bzw. Vorbeisurfen auf die in jeder Hinsicht fantastische Serie gekommen und hat erst einige Zeit nach dem Sehen der letzten Folge der Rezeption des letzten audiovisuellen Kommunikats festgestellt, dass das Teil gerade, yeah, der Hype zu sein scheint… Bla.

Tja, Ihre Löffelchen Zynis- und Sarkas-Mus braucht keiner, Herr K.; was die Welt braucht, ist mehr davon… Sie wissen es doch, Herr K., warum handeln Sie dann nicht entsprechend? – Diese alten weißen Männer, furchtbar!

Trotzdem und erst recht darf K. sich wieder einmal ein Bienchen ins innere virtuelle Klassenbuch (IVIKLABU) eintragen, denn in den Szenen, in denen Miss O. als W. im belletristischen Sinn schreibt, hatte K. immer wieder den Gedanken, dass die so was kennen würde aus dem richtigen Leben.

(… K. erwägt, sich für irgendetwas vorzuschlagen… vielleicht neuerlich für das „Goldene Symptombündel mit Rückfallschleife erster Klasse“… neu – jetzt auch mit den „Goldenen Nüssen“ für notorisches Leuten auf die Nüsse gehen…)

***

Heute Nacht wieder eine spitzenmäßige Prüfung, was sonst und was solls. K. war in einem U-Boot und sollte eine, igitt, Gruppe anleiten, aus dem fahrenden U-Boot auszusteigen, aber der Kampftaucher war, was jedermann überraschen muss, kein Dampftaucher, sondern ihm ist die seltene, ha, Übung gelungen, sich aus dem Schlaf zu katapultieren, bevor die sich anbahnende Apnoe richtig losgegangen ist.

Dann eine sich elend ziehende Szene, in der K. minutenlang versucht, jemandem seine Adresse aufzuschreiben; es ist, Überraschung, eine Jemandine, und K., Überraschung, schafft es auch nach einem Dutzend Anläufen nicht, auf einem der zahlreich aus Heften und Büchern sowie aus Prospekten der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation heraus gerissenen Zetteln auch nur seinen Namen zu schreiben. Einmal schreibt plötzlich das Schreibgerät nicht mehr, von dem nicht ganz klar ist, ob es ein Blei- oder Buntstift oder ein Kugelschreiber oder ein Füllfederhalter ist. Wie bereits erwähnt, geben Frauen K. bereitwillig ihre Handynummer, weil sie wissen, dass er sowieso nicht anruft. Har. Har. Har.

Kurzum – das Übliche! K. hängt fest und wird wahrscheinlich in diesem Leben nicht mehr ins Freie kommen. Na und? Es gibt Schlimmeres, bla.

Immer wieder fragt sich K., was er tun würde, wenn er in seiner Haut stecken würde… Har. Har. Har.

So weit wieder das Wort zum Tage aus der Unterschicht, häff fann usw.!

PPS: K. übt, sich kurz zu fassen. Hier neuerlich eine Übung, K. ist noch ganz am Anfang, diesbezüglich; wir bitten um diskrete Anteilnahme.
PPS: Jemand gibt auf, kam während des Tippens per Mentalfunk; ‚Wir nehmen Dich auf als einfacher Arbeiter!‘ Na dann… Macht mal!

* Hier ist, womit K. sehr wahrscheinlich im Unbewussten Kreativität vortäuschen möchte, die Überschrift Headline kulturelle Umrahmung und hat nicht direkt mit dem darunter geposteten Posting zu tun; K. ist und bleibt ein Dilettant- bzw. Onkel, heule heule…

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