(… „Herr K., es gibt keine großen Sprünge, sondern kleine Schritte!“…)


Quelle.

Alter Falter, gehste krachen… – Im nächsten Leben wird K. auf keinen Fall wieder durchgeknallter Spießer, in diesem aber gilt es nun, ach, milde zu verdämmern, wir berichteten mehrfach.

Ganz manchmal aber fragt K. sich, warum er der einzige Ignorant zu sein scheint, den er kennt. Dass es immer um etwas ganz Anderes geht als das, was er glaubt, tun zu sollen oder zu wollen und zu tun, ist nichts Neues, und John Lennon hat den Sachverhalt schon längst besser ausgedrückt verbalisiert, aber ganz letztens war das wieder einmal besonders deutlich.

K. hatte, wieder einmal, das Handtuch geworfen, wobei diese Formulierung ein schier zärtlicher Euphemismus sein dürfte; besser wäre es zu sagen, er hätte den Inhalt eines ganzes Schrankes voller Badetrikotagen um sich geschleudert. – Im Auge behalten!

Wieder einmal hat er gedacht, oder es hat in ihm gedacht, denn er macht ja nichts, außer immer einmal wieder das, was er gegessen hat, dass es nichts würde mit dem Sprung ins wirklich Kreative, ins fröhlich-frische Phantasmagorieren, ins richtige Dichten und nicht nur Berichten usw. usf., *jammer*, und dass er daher, Klappe, die dreißigste oder so, wieder knuffen, mucheln, malochen usw. gehen sollte.

Bei der Vorabbesichtigung der ins Auge bzw. Brillenglas gefassten Stätte seines weiteren Wirkens als ewiger Hilfsproletarier und Lumpenarbeiter jedoch hat er diesen Effekt, oder wie immer man das nennen will, den er eben oben anzudeuten sich bemüht hat, besonders deutlich erlebt; denn eigentlich ging es um die große Halle um die Ecke, in der sich ein Tanzstudio befindet, in dem, wenn K. das korrekt gecheckt hat, wozu er zumindest hin und wieder in der Lage scheint, alles geboten wird, von Omas Tanztee bis Popping, yeah…

Nun hat K. letztens zufällig (?) feststellen dürfen, und immerhin in der Tat festgestellt, dass dieses Tanzstudio, eher ’ne Tanzhalle, rund um die Uhr geöffnet hat, damit man nicht aus der Übung kommt, denn der Mensch ist als das übende Wesen an sich zu sehen, vgl. Sloterdijk.

Hm. Na ja. Tja. Ts ts ts. – Immer einmal wieder spürt K. so Impulse in sich keimen, oder wie man da sagt als voll der fitte Publizist, ejh.

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Deswegen ist K. übrigens bis auf ein, zwei Male nie zur Disko gegangen; er wollte die Mädchen nicht verschrecken, *hüstel*…


Quelle.

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An so was wie im folgenden Posting gepostet hatte K. auch bereits gedacht; das könnte er gebacken bekommen trotz seiner altersbedingten Einschränkungen gerade im Bereich des Stützapparats. – Oder so ähnlich, *hüstel*…


Quelle.

Es ist ja nicht so, dass K. nichts macht, außer immer einmal wieder das, was er gegessen hat, welch selbe Redewendung K. von seinem unmittelbar vorgesetzten Vorfahren höchstens 20 Mal gehört hat in 20 Jahren, nein, er sieht sich nicht als Papas Tochter, *hüstel*, aber es ist alles, was K. unternimmt in Sachen Selbstertüchtigung, unsystematisch, unkontinuierlich, unangeleitet, uneingebunden und deshalb letztlich vielleicht sogar schädlich.

Deswegen hat K. erst einmal seine, siehe oben, Übungen eingestellt, den Oberkörper nach vorn fallen zu lassen und dabei die Beine zu bewegen, was unweigerlich zur Positionsveränderung im persönlich-lokalen Rahmen führt, sie nennen es „Laufen“, weil ihm, man glaubt es kaum, ohne Gejammer alles Mögliche weh tut; d. h., das hat sich jetzt in der Pause bereits ein bisschen gebessert, bla.

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Was jedoch gibt es Neues von der dauerhaft kommentierenden virtuellen Diensteinheit (DAUKOVIDI) der Hauptverwaltung Budenzauber (HAUBUZ)? – Nichts. Und ewig murmeln Bataillone von Murmeltieren.

‚Will nich‘ abeitn, weilla Abitur hat!‘, ‚Will nich abeitn, nur, weilla schwul is‘!‘, ‚Will nich‘ abeitn, weilla ’n Wäpplock hat!‘, ‚Schreib als Hobby!‘, ‚Tatsache die Wende verpennt!‘, ‚Der is fertich, der Kerl, der is‘ fertich, der Kerl!‘, ‚Willa wieda hierbleim!‘, ‚Kabarett!‘, ‚Bleib hier, Dir fehlt nur Körperkontakt!‘, ‚Jeden Abend full, gehört in die Trinkerheilanstalt‘ usw. usw. usf.

K. muss allerdings zugeben, dass er neuerlich immer einmal wieder ’ne Molle zischt, er is‘ ja ooch nich‘ von hier, wa, Keule, worauf er dann unter grölender Intonation frivoler Wanderlieder gebrauchte Damenunterwäsche aus dem Fenster wirft, wie es seine Art ist, allerdings er in letzter Zeit sehr wenig Witwen gegrillt hat, die Schenkelchen schön kross.

Allein, man weiß nicht warum, aber mäßiger Genuss von Bier verlangsamt nachweislich die Schwellung einer gewissen pikant männlichen Drüse, was K. bestätigt gefunden hat, jedoch wollen wir da jetzt nicht weiter, aua, eindringen, mehr oder weniger geschätzte, mehr oder weniger abwesende völlig zu Recht zahlreiche Nichtleser.

Immer wieder stellt sich ihm die Frage, wie lange Leute, die K. unterstellen, dass er den Simulanten spielen würde, dergleichen durchgehalten hätten; mit Sicherheit, so denkt es in K. immer wieder, keine 36 Jahre. Bla.

Im Moment geht es allerdings; die „Hallus“ sind etwas schwächer, ha, urst lustich, ejh, sprich etwas leiser; dafür kam vorhin wieder beim in die Tasten dreschen, und wenn K. seine Tastatur wäre, würde er sich das nicht gefallen lassen: ‚Kuckuck!‘

Das kommt regelmäßig, wenn K. „droht“, sich im Schreiben zu verlieren; er wird buchstäblich zurück gepfiffen, rrrrr, und dieses „Symptom“ korrespondiert aufs Scheußlichste mit dem des aufgeschreckt Werdens beim hinein Gleiten in eigene innere Bilder, wie sie jedermann beim Übergang in den Schlaf erleben dürfte; ja, auch jederfrau, ist ja schon ungut, kämpft man schön. Der Impuls, aus dem heraus Literatur entsteht, scheint von wem auch immer zu einer Art mentalen Vernetzung genutzt zu werden; ja ja, Verschwörungstheorie, im Auge behalten, das alte Kind mit Brille (DAKIMIBRI).

Warum K. immer wieder mit so was ankommt? – Die Hoffnung stirbt zuletzt, auch oder gerade die, dass es K. gelingen könnte, wenigstens zu schnallen, wer da warum und wie zugange wäre; dass ihm jemand da raus helfen könnte und würde, hat K. fast beinahe ganz aufgegeben, oder so ähnlich, zu hoffen.

Das war das Wort zum Tage aus der Unterschicht, heute wieder in Farbe, allerdings nicht als Familienpackung. Fragen Sie den Seelenklempner Ihres Misstrauens! Häff fann usw.!

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