(… die Ausschüttung von Stresshormonen erreicht bei K. Spitzenwerte…)

Quelle.

Ein Problem menschlicher Sexualität; immer wieder kommen Männer zu früh. „Sexisten raus! Buuuh!“Ist das sexistisch? Das macht doch ’ne Frau? – K. ist klein, sein Herz ist rein; ach, lasst ihn weiter Spießer sein… (Trinkt seinen Nebennierentee. Geht ab. Abhang Vorhang.)

***

Heute Nacht hat die Göttin, aus welchen Überlegungen heraus auch immer, K.’s Ex in dessen Traum erscheinen lassen, in recht langen Einstellungen, die einschlägigen Übungen beinhaltend; Mann und Frau ziehen sich aus usw., und unter Umständen kommen dann Kinder, steht im Internet. Wie fast immer waren diese Bilder und Szenen bunter und gewissermaßen leuchtkräftiger als alle Bilder und Szenen in der Realität.

An die meisten Szenen der nunmehr seit über 36 Jahren von wem auch immer gesendeten Traumprüfungen kann sich K. nicht mehr erinnern, nur eine ist ihm sehr deutlich in Erinnerung, in der er in einen Spiegel sieht, sehr realistisch, in der Tat, furchtbarer Narzisst, und darin zwar sich selbst erblickt, aber mit irokesenschnittig hochstehend fixierten lila und violetten Haaren…

Muaha. – Hierzu möchte K. nicht viel sagen („Hört! Hört!“)*; allerdings fällt ihm einer seiner Witze bzw. „Witze“ ein, mit dem er mitzuteilen wünschte, eine der Verdrehungen ins Gegenteil wäre die Behauptung, er wäre fertig. Es hat gewiss etwas heftig Tragikomisches, wenn jemand mit Eintritt ins Rentenalter pubertätlich wird, aber da dürfte K. beileibe und auch beigeiste nicht allein stehen, und was solls, Tel Aviv ist was fürs Leben, oder wie die Frankreicher da sagen…

In diesem Sinne – Gott ist tot, es lebe die Göttin!

* Zum wiederholten Mal sieht sich K., im Unbewussten, als Privatsekretärin von von Bismarck; im Auge behalten!

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