(… „Jetz‘ halt aber mal die Luft an!“…)

Das ist wieder überaus typisch! K. kennt Helene Fischer nur vom Hörensagen bzw. Hörensingen, aber auch oder gerade er als, O-Ton vox populi, „Würschtl“*, möchte sich ganz gelegentlich die nichtstaatliche Anerkennung als Trittbrettfahrer erwerben und im Mainstream treiben, *platsch*, und versucht sich nun hämisch am Helene-Fischer-Bashing. Furchtbar, der Mensch!

(… hier sieht sich der Klient, im Unbewussten, als Oberarzt von Oberbayern, hat jedoch neuerlich keinen Zugang zu seinen Gefühlen… furchtbar… im Auge behalten…)

Worum geht es? Hat K. ein Thema? – „Was machen Sie jetzt wieder zu?“ – Nun, wieder einmal hatte K. einen Apnoe-Anfall.

Das heißt, im Schlaf und vor allem im Traum ist sein Atem sozusagen stehen geblieben, was sich anfühlt, als wäre die Brust ein Betonblock; wie mehrfach bemerkt, ist K. in den Wechseljahren und bekommt daher schon Brust. Dieser Stillstand war jedoch noch nie so lange wie heute, etwa ein Dutzend Sekunden lang.

Diese Anfälle treten nur alle paar Monate auf, manchmal liegen Jahre dazwischen; auch hat sich K. untersuchen lassen, diesbezüglich, und – nichts…

Wahrscheinlich entwickelt K. diesen bereits eben oben angedeuteten Antrieb, im Mainstream Tretboot zu fahren, oder so ähnlich, mittlerweile derart ausgeprägt, dass er sogar im Schlaf versucht, Krankheitsbilder zu simulieren, von denen er meint, dass sie angesagt sein könnten. Furchtbar, der Mensch!

Ja ja, so weit wieder das Löffelchen Zynismus als (Über-)Lebensmittel.

„Sie haben sich gar nicht verändert!“ „Oh!“, sagte Herr K. und erbleichte.

(… ach ja, weil wir gerade dabei sind, hier die schier spielerische Anmerkung, dass K. mitnichten auf Brecht macht, auch nicht im Unbewussten… thx, folks… häff fann…)

K. hat, yeah, im Netz sehr viel über diese Schlafapnoe gefunden, aber kein Psychogedöns. Natürlich hat K. eine geile steile „These“ zu diesen besonderen Vorkommnissen, aber die behält er für sich, ph! „Manchmal hat der Junge seinen Stolz!“ hätte Tante Paula gesagt, wenn es sie gegeben hätte.

(… übrigens spielte der Traum während der Betonblockbrust in einem Wohnwagen… es ging in der Prüfung um die Beherbergung der Universal-Marginalperson K…. nicht bestanden, was sonst…)

* K. rätselt noch heute immer einmal wieder, wer der Typ am Hauptbahnhof gewesen sein könnte, der ihm, K., diese dynamische Rückmeldung um die Ohren gehauen hat; K. hatte den noch nie gesehen, und es war einer aus der Luftwaffenhelfergeneration. Wie aber soll man einem solchen Menschen nun begreiflich machen, dass er einem seelischen Prozess unterlegen war, den man „Übertragung“ nennt? Vereinfacht gesagt, „war“ K. jemand für diesen Mann, nur eben nicht K. „Sie sind nicht sichtbar geworden, kommen Sie in die Tanztherapie!“ Das isses, Alter!

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