(… die Weltgeistin ist pfiffiger als K. [was überraschen muss, *hüstel*]…)

Immer dieser billige Trost der Genies, ph! Ja, das steht heute als „Zitat des Tages“ bei donnerwetter.de. Nein, K. sieht sich nicht als Genie, auch nicht im Unbewussten, er ist nur hochbegabt. Nein, das ist kein Kokettieren, vielmehr es tatsächlich ein Buch gibt, das „Hochbegabt und dennoch glücklich“ heißt. Ja, K. hat sich den halben Tag lang gekringelt, als er das Buch in diesem Internet entdeckt hat.

Oder so ähnlich… K. will jetzt nicht Mama Google bemühen, um zu ermitteln, ob sein Zitat des Buchtitels korrekt ist. Außerdem wiederholt sich K., aber das hat er schon wiederholt angemerkt. – Dies alles bis hier jedoch, nun schon zur Tradition geworden, nur als kulturelle Umrahmung.

***

Die Weltgeistin! Wenn K. meint, etwas leisten zu müssen, das er für Widerstand hält, dann trickst sie den Möchtegern-Trickser voll aus…

(… Lernen ist zumeist zunächst Nachahmen… hier beschäftigt sich K. mit Fragen des Modedesigns; Abbildung ähnlich… [Quelle]…)

Seit Monaten kommt per Mentalfunk: ‚Komm runter!‘, was K. nicht müde wird, für mindestens merkwürdige „Symptome“ zu halten, was er nicht müde wird zu wiederholen, wie er bereits wiederholt angemerkt hat.

Dieser Mentalfunkspruch kam schon in PAF, wo K. in der Dachwohnung über einem Suchtprojekt gewohnt hat, die auf dem freien Markt angeboten wurde. Das wusste aber keiner, und erst nach einigen Anläufen hat K. wahrgenommen, warum bei seinen Jobbewerbungen, milde formuliert, irgendwie komisch reagiert zu werden schien.

Natürlich haben die Personaler bei der Wahrnehmung seiner Wohnadresse gedacht, K. wäre Klient in der Einrichtung. K. kann tun und lassen, was er will, und das tut und lässt er auch, denn was bleibt ihm anderes übrig, es wird fast immer tragikomisch, und nur selten gelingt es K., sich dabei zu kabaretten.

Das ist aber noch nicht die Pointe… Die besteht darin, dass K. nach seinem neuerlichen Fluchtversuch feststellen musste, dass dieses Suchthilfezentrum einige Monate nach seinem Umzug ebenfalls umgezogen ist. So kommt man zu was, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt! Allein, das ist alles nur Probe; im nächsten Leben geht es anders lang!

(… damit wollte K. nichts gegen diese Einrichtung sagen, auch nicht im Unbewussten… im Gegenteil war dieses Zentrum der Hammer, wieder ausdrücklich ohne Ironie und dgl. gesagt… hier war es jedoch, dass Experten aus Erfahrung festzustellen schienen, dass K. Suchtsymptome entwickeln würde… aber diesbezüglich ist sich K. nicht ganz sicher…)

(… korrekt – das Übliche… hätte K. über einem Friseursalon gewohnt, wäre ihm irgendwann ein Toupet gewachsen… oder so ähnlich… chronische Chamäleonose [Morbus Zelig]…)

Hier nun setzt sich „unten“ zusammen aus einem Werkstattcafé im Hochparterre sowie vor allem aus der ersten und zweiten Etage dieses altehrwürdigen Gebäudes mit 14 Mitbewohnern im betreuten Einzelwohnen.

Natürlich folgt K. nicht der halluzinagogischen Intervention, weil er im Widerstand ist, ha! – Garstige Hobbitse, garstige Hobbitse

Nun, in solchen Fällen wird K., und auch das hat er mittlerweile viele Dutzend Male erlebt, so dass Zufall ausgeschlossen scheint, von Frau Weltgeistin einfach überrumpelt. K. hat einen neuen Sozpäd als Bezugsperson, schon wieder, aber, igitt, so ist das Leben, bla, und der hat K. gestern gefragt, ob K. anpacken wolle beim Versuch eines neu Einziehenden, einen massiven alten Eichenschrank ins erste Obergeschoss zu schleppen.

Und siehe – es ward gut! K. hatte sogar die sich als, aua, tragfähig erweisende Idee, das ohne Ironie gesprochen gute Stück auseinander zu nehmen, damit es nicht auf der Treppe auseinander fallen würde.

Kurz gesagt, „Hört! Hört!“*, war K. einige Stunden mit dem Sozpäd und dem Neuling mit dem Einzug beschäftigt, hämmernder Weise und schraubender Maßen, und war dann sowohl schweißgebadet als auch vom angenehmen Empfinden leichten Behagens erfüllt. Irgendwann landet K. als Arbeiter und hört mit dem Schreibquatsch eines verhinderten Schriftstellers usw. auf. Aber noch ist es nicht so weit und das lässt sich auch nicht erzwingen, vielmehr es ähnlich wie beim Autogenen Training geschehen muss.

K. hat seine Vermutung erst höchstens 20 Mal geäußert, dass der Budenzauber eine Art Weiterentwicklung und sozusagen Generalisierung der Interventionen des genialen Therapeuten Milton Erickson sein könnte usw. Ja ja, Verschwörungstheorie; im Auge behalten, das Fossil! Andererseits lese man die Fallgeschichten des Meisters und bedenke, dass der zwar 1980 in die ewige Großgruppe abberufen wurde, seine gewissermaßen therapeutischen Werkzeuge jedoch kontinuierlich weiterentwickelt wurden.

(… höhöhö, Hüppnohse, höhöhö… na ja… drauf defäkiert…)

K. hat dann einen Schraubendreher aus dem Werkstattcafé geholt und jemand hat ihm ohne Ironie und dgl. einen guten Tag gewünscht und K. war, gleichfalls ohne Ironie und dgl. gesagt, in dem bei ihm seltenen Zustand der Sprachlosigkeit; aber nicht zu früh freuen, nicht lange.

Tja, und als im wörtlichen und übertragenen Sinn Treppwörter hat K. schließlich bemerkt, immerhin, denn man bedenke, er ist beinahe vergreist, dass er nun doch unten war, und sogar nachweislich nützlicher Weise.

Die Weltgeistin hat ihn neuerlich ausgetrickst, um auch das zu wiederholen…

Bla.

Auch hat es K. jetzt zum dritten Mal erlebt, dass ein Sozialarbeiter oder Sozialpädagoge über einen Sozialarbeiter- oder Sozialpädagogen-Witz gelacht hat, ha!

„Wo geht’s denn hier zum Bahnhof?“ – „Keine Ahnung, aber ich fahr‘ Dich eben hin.“

Die Liste wird übrigens immer länger, und K., als, O-Ton vox populi, „bindungsloser Psychopath“, sieht sich außerstande, die ergänzende Anmerkung zu vermeiden, ein Vertreter der Dynamischen Psychiatrie würde antworten, das wäre etwas ganz Altes und man solle das in die Gruppe bringen.

***

(… und prompt gibt irgendjemand auch auf und K. wird aufgenommen als einfacher Arbeiter… korrekt, das kam während des Tippens der letzten Absätze per Mentalfunk… K. muss so was petzen, er bildet sich immer noch ein, er könne aussteigen aus dem Budenzauber… süüüß…)

***

Jetzt ist allerdings wieder alles weg, was gestern geschehen wurde, und K. hat das lebenslänglich unwohlbekannte Empfinden, er hätte alles nur geträumt oder in einem Buch gelesen oder in einem Film gesehen.

Bla bla.

(… K. war soeben ein bisschen schöpferisch, indem er nicht, wie seit vielen Monaten, nur „bla“ eingefügt hat, sondern „bla bla“… ja, dieses Löffelchen Zynismus musste sein… sorry…)

* Neuerlich sieht sich der Klient als Privatsekretärin von von Bismarck; verständigen Sie gegebenenfalls kraftvolle Fachkräfte. – Dennoch und trotzdem und erst recht geht K. dieser bismarckige Spruch nicht aus dem Kopf, Gott würde Betrunkene, Kinder und die Vereinigten Staaten von Amerika schützen. Okay, Bismarck kannte Trump nicht, aber K. hätte es dennoch urst fetzig gefunden, wenn so was auch durchgenommen worden wäre im Unterricht. – Das wird man ja wohl noch sagen dürfen

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