(… es gibt zu jeder Aktion eine Gegenaktion…)

Womöglich gilt das nicht nur in der Physik; als so was im Unterricht durchgenommen wurde, war K. noch nicht weg getreten.

K. gleitet hier neuerlich, aber immerhin bemerkt er es, in die Esoterik ab (?), indem er den Gedanken zu äußern immer wieder nicht vermeiden zu können scheint, dass es auch in der Gesellschaft eine Art „Energieerhaltungsgesetz“ geben könnte. Die völlig zu Recht zahlreichen Nichtleser werden gebeten, die Anführungsstriche sowie die Hervorhebung durch Fettdruck zu beachten.

Ja. Na ja… Beim Mauerfall herrschte Euphorie, außer natürlich bei K., der bekanntlich die Wende verpennt hat, und man sprach bzw. schrieb gar vom „Ende der Geschichte“.

Wenn K. dreißig Jahre später angehalten wäre, den Tatbestand milde zu umschreiben, würde er dazu neigen zu erklären, dass man nicht mehr ganz so zufrieden sein könne mit der Gesamtsituation; sehr frei nach „Ranger“.

Vielmehr scheint eine Art imaginäres, aber mächtiges Pendel in die Gegenrichtung gependelt zu sein, indem zum Beispiel viele Führungsfunktionen besetzt sind, denn das hat sich in Jahrtausenden bewährt, mit klassischen Horden-Führern.

Nun gut, bzw. ungut, aber eigentlich wollte K., ha, etwas Positives erwähnen. K. hat nämlich zufällig (?) einen Beitrag über ein Projekt gefunden, dessen internette Erwähnung ihn vor längerer Zeit schon einmal hat aufmerken lassen, worauf er dann, natürlich, den Link verschusselt hat.

Gemeint ist dieses Projekt – es gibt immer eine Lösung…

Allein, K. ist auch immer wieder leicht unwirsch, wenn er feststellen muss, dass auch er immer wieder Klischees zu erliegen droht; solchen, passt schon, Schnellschüssen wie etwa dem, nach der Wahrnehmung eines voll breit im Straßengraben entspannenden Stabsgefreiten der Panzertruppen zu konstatieren: „Das Heer säuft!“

Diese Neigung zu Bildern, Metaphern usw. aus dem militärischen Bereich hat K. erst letztens wieder darauf zurückgeführt, und wohl nicht zu Unrecht, dass er im sozusagen uniformierten Milieu sozialisiert wurde; wir bitten um diskrete Anteilnahme. Dass der unmittelbar vorgesetzte Vorfahre sein von tausenden Leuten wahrgenommenes fast Vierteljahrhundert in Uniform dann völlig geleugnet hat, steht auf einem anderem Blatt.
 
Erst war K.’s Mutter die Böse, jetzt ist K. der Jude der Familie und lügt wie gedruckt. Außerdem hat er angeblich seine Eltern angeschissen und fragt sich nun verbissen wie ergebnislos, wo er das denn getan haben soll, während das märchenhafte Stiefmütterchen tatsächlich angeschissen hat und nach Aussagen glaubwürdiger Leute keine Schuldgefühle deswegen.
 
Völlig verdrehte Welt! Was aber ist nun „besser“, hat sich K. schon des Öfteren gefragt, und wie üblich ergebnislos; wenn man in derartigen Gemengelagen von buckliger Verwandtschaft herum zu agieren gezwungen ist, wie es K. unzählige Male in Therapiegruppen vorgeführt bekommen hat, oder wenn man überhaupt keine Kontakte mehr hat, wie es in K.’s männlicher Linie seit drei Generationen üblich ist? – Nichts Genaues weiß man nicht…

Kurz, die Jugend von heute… Die gibt es nicht; die wird gebildet von unzähligen sehr verschiedenen Individuen. Dennoch musste K., das senile alte Kind, sich dabei ertappen zu glauben, die Jugend von heute bestünde vornehmlich aus Leuten, die mit 16 ’ne Lebensversicherung abschließen.

Tja, und dann hat eine damals 16jährige mit Schulstreiks eine dringend notwendige weltweite Bewegung los getreten; es gibt immer Hoffnung, tandaradei…

K. lässt dieser Gedanke nicht los, an der technischen Nachbildung der Photosynthese im industriellen Maßstab mitarbeiten zu wollen. Kohlendioxid ist aus bekannten Gründen sogar zu viel da, Sonnenlicht wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch viele Millionen Jahre lang von der Weltgeistin geliefert; Energieproblem gelöst, und ohne Abgase, radioaktiven Abfall usw.

Was ist der Unterschied zwischen dem Macher und Leistungsträger Musk und dem Loser und, O-Ton vox populi, „Würschtl“ K.? – Der Unterschied ist, dass sowohl Musk als auch K., wie viele tausende Jungen, mit 12 davon geträumt haben, zum Beispiel zu anderen Planeten zu fliegen, dass aber Musk das jetzt tun kann und ganz demnächst tun oder tun lassen wird.

Es geht demnach nicht um die Kohle, sondern die steht für was, um immer einmal wieder schier spielerisch und wie üblich überflüssiger Weise einen Textbaustein aus dem Freudeskreis Anna Lyse ins Geschehen zu bringen…

In diesem Sinne – Gott ist tot, es lebe die Göttin!

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