(… „Wenn die Lichter hell erklingen“…) … (… immer mal wieder, ejh…)

Wie gesagt, denn K. wiederholt sich, wie er wiederholt angemerkt hat, war er ein „Unfall“, was er erst mit 38 erfahren hat. Die Mutter war nach Aussagen von Ärzten angeblich unfruchtbar und wollte eigentlich rüber machen, aber dann kam am 13. die Mauer und am 26. erblickte K., Grass gesagt, das Licht der Welt in Gestalt einiger Leuchtmittel von VEB NARVA.

(… „Leuchtmittel“… voll schwul, Digga, kriegst ’ne Rastung…)

Zudem war der 26. August der Jahrestag des ersten Flächenbombardements von Königsberg, und trotzdem K. diesen Gedanken oft selbst als an den Haaren herbei gezogen empfindet, könnte dieses grausige Jubiläum eine Rolle gespielt haben bei der unbewussten Wertung des leibhaftigen Erscheinens des K. durch seinen unmittelbar vorgesetzten Vorfahren. Bla.

Die Mutter war schwer depressiv und nach der Scheidung, die in K.’s zehntem Lebensjahr nach zehn Jahren Gezerre und Gezeter endlich für alle befreiend erfolgte, jahrelang in auch längerer stationärer Behandlung.

Nun gibt es diesen Song der „Puhdys“, war nich‘ alles schlecht, „So nah am Leben/nah am Tod“, und diese Textzeile scheint K. auch oder gerade auf eine Geburt zuzutreffen. Das heißt, die Mutter ist durch dieses existentielle Erlebnis zwangsläufig aus der Depression heraus gekommen und dann allerdings sehr wahrscheinlich wieder versunken in der Zeit um Weihnachten herum und insbesondere in der heiklen Phase zwischen Weihnachten und Silvester, in der wohl auch die meisten Suizide versucht werden.

Dies hat jedoch zur Folge, dass K. im Herbst, im September, Oktober jeden Jahres, eine Art inneren Aufschwung erlebt, den er sich bezeichnenderweise bis vor wenigen Jahren nicht erklären konnte, und er möchte jedoch trotzdem für seine brillante Selbstreflexion nun ein Bienchen ins Klassenbuch, ha!

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