(… hier jedoch hat sich Freud sehr wahrscheinlich geirrt…)

Die große Mehrzahl der Menschen arbeitet nur notgedrungen, und aus dieser natürlichen Arbeitsscheu der Menschen leiten sich die schwierigsten sozialen Probleme ab. (Quelle)

Das angedeutete Phänomen ist, siehe bzw. lies letztes Posting, vielmehr Ergebnis von Erziehung bzw. „Erziehung“.

Kinder sind meist mit Begeisterung dabei, wenn sie sogenannten Erwachsenen bei der Arbeit helfen können.

Vor K.’s geistiger Brille ersteht das Bild eines etwa vierjährigen Vierkäsebreits, der seiner Oma beim Aufräumen des Gartens hilft und buchstäblich bis zum Umfallen ein Zweiglein nach dem anderen auf den Komposthaufen trägt. Usw. usw. usf.

Da passiert etwas an der sozusagen Schnittstelle zwischen der Kindheit und dem Erwachsenendasein, an der wieder einmal diese Umdeutung von Defiziten sowie die Rücknahme von bereits Erreichtem zur Stärke und zum Vorzug vollzogen werden, die K., den sooo süßen Retter der Welt, schon seit Längerem beschäftigen, weil er sich einbildet, er wäre damit interlecktuell.

(… ja, K. muss sich runter machen, das fördert bei ihm Haarwuchs und Verdauung und reinigt die Gallengänge…)

Warum K. immer wieder mit so was ankommt, ist einfach zu erklären.

Ihm möchte dünken, und deucht es ihm denn auch in der Tat, oder er ist sich sogar sicher, aber das behält er für sich, dass diese Ressourcen (über)lebenswichtiger sein könnten als, beispielsweise, die noch vorhandenen Bestände an Erdöl.

Bla.

***

Aber einer muss noch sein; es ist einfach zu geil, was da geboten wird mit der Kunst von unten“

(Quelle, „Item“ 17)

Das Publikum liebt es, wenn sich der Künstler bei ihm entschuldigt…

Ja, das ist Kunst, keine Schmiererei, Ihr… – Dings! Immer hübsch p. c., Herr K., nicht wahr?!

PS: Im nächsten Leben wird K. auch richtig jung, ha; in diesem hat er sich mit einer Art erweiterten inneren Kündigung selbst um seine Jugend gebracht, um die Genossen Erziehungsberechtigten zu bestrafen, entwickelte sozialistische Persönlichkeiten fürwahr, und es gilt nun, das alte Kind mit Brille (DAKIMIBRI) immer wieder sanft, aber nachdrücklich in den Aufenthaltsraum zu Kakao und Keksen zurück zu dirigieren…

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