(… oha… d e s w e g e n…)

Mittelkürzlich kam per Mentalfunk: ‚Hunger Dich durch!‘, und K. hat, wie so oft, nicht augenblicklich verstanden, worauf sich das bezogen hat, hat aber, wie immer, dergleichen inzwischen für ihn gar nicht mehr besondere Vorkommnisse ernst genommen.

Heute nun kam jedoch ein gar unartiges Sendschreiben seiner Bank, und dennoch freut man sich ja im Alter über jeden Kontakt, insbesondere natürlich, wenn er außer der Reihe erfolgt und dann auch noch von hoher und höchster Stelle heran getragen wird oder so ähnlich, mit dem K. aufgefordert wurde, seine Überziehung auszugleichen, d. h. natürlich, die seines Kontos, was er allerdings nicht kann, was allgemein überraschen muss und was er zwar sofort elektrobrieflich mitgeteilt hat, was allerdings möglicher Weise nicht akzeptiert wird, und damit hätten wir es dann wieder, nicht wahr; K. käme nicht an seine Kohle und müsste durchaus darben an Leib und Seele fürwahr.

(… als wenn es das erste Mal wäre, ha… K. ist fit für die eukalyptischen Reiter… oder so ähnlich… die Letzten werden die Ersten usw….)

Die sind aber originell, im Gegensatz zu K., der vielleicht hin und wieder und ein kleines bisschen festgefahren scheint in den Routinen seines Lebens, obwohl er die gar nicht programmiert hat, vielmehr bekanntlich die Eltern schuld sind sowie die Stasi und Erich; die intervenieren aus Ecken, in die zu sehen K. im Traum nicht erwogen hätte.

(.. wer „die“ sind, will K. gar nicht mehr erwähnen, weil er schon Dutzende Male angedeutet hat, seit 36 Jahren heraus finden zu wollen, wer die sein könnten… man muss zugeben, dass auch dergleichen ein Lebensinhalt sein kann, pah…)

Auch hält es K. für angebracht zu ergänzen, dass es natürlich nicht seine Bank ist, in Klammern Brecht, vielmehr er die Ehre hat, von diesem Geldinstitut seine immer unübersichtlicher an-, ab- und ausgelegten finanziellen Mittel verwalten lassen zu dürfen; wenn man vielleicht verstehen möchte, was er eventuell gemeint haben könnte.

(… so weit wieder die banalen Nachrichten vom unteren Rand dieser unserer dynamischen Postmoderne…)

Dieser Beitrag wurde unter Budenzauber, Nabelbohrungen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.