(… ein weiteres Klugschisschen to go von janz weit draußen…)

Obwohl K. nur sehr wenig unternimmt und zudem oft schlecht beraten scheint, kennt er diesen Witz über Unternehmensberater.

Mindestens ebenso witzig findet K. jedoch den fachmännischen Erklärungsversuch dieses Witzes, bei dem der um Erklärung Bemühte nicht zu bemerken scheint, dass er die Aussage des Witzes verstärkt. Wieder einmal scheint jemand nicht wahrzunehmen, dass er in (s)einer Filterblase agiert.

„Wehe, Du begibst Dich auf eine Meta-Ebene (und kommunizierst dann vielleicht noch über Kommunikation)!“ Das scheint K. die eigentliche Aussage nicht nur dieses Witzes zum Thema.

Ein Berater agiert und urteilt außerhalb des Geflechtes von Kontakten, Beziehungen, Bindungen und Arrangements, die sich in jedem Team ergeben, und sieht daher bestenfalls, was die in der Spur im mehrfachen Sinne Arbeitenden nicht mehr wahrnehmen können oder wollen oder nicht mehr wahrnehmen können und wollen.

Das scheint K. das Wesentliche. Schon wieder Psycho-Gedöns, furchtbar. – Nein, K. hält sich nicht für Gott; er ist die Krankheitsvertretung…

Es kommt, natürlich, noch schlimmer, Stasi. Eigentlich sollte man das Thema nun mit einigem Abstand einigermaßen sachlich erörtern können; es scheint kaum noch erörtert zu werden. Damit könnte gesichert sein, dass sich alles wiederholt.

(… K. ist gezwungen, sich mit dem Thema zu beschäftigen; erst gestern ist er sehr wahrscheinlich wieder einmal für einen Zivilbullen gehalten worden von einem Pärchen, dass auf einem als städtischen Park genutzten ehemaligen Friedhof gekifft hat, muaha… K. hat das, auch wieder typisch, zunächst gar nicht bemerkt… erst, als sein Sozpäd ihn darauf hingewiesen hat, ohne Graskonsum kichernd, hat K. den charakteristischen Geruch wahrgenommen… offenbar schießt das viele Leute hoch, wenn Einer von janz weit draußen kommt und komisch kiekt mitte Oogen im Kopp… watn dat fürn Teil, höhöhö… aus’m Terrarium ausjebrochen, oder wat..)

K.’s Traumfrau (Abbildung ähnlich). Nix Terrarium; Abteilung fossile Schachtelhalme des örtlichen Gnadenhofes. Quelle.

(… Mitleid, Mitleid, Mitleid… Schnuller, Schnuller, Schnuller…)

Ich habe mich daran gewöhnt, eh‘ nicht gesehen, im eigenen Recht wahrgenommen zu werden, aber ich drehe das um, ich werte das furchtbare Defizit um zur Stärke und zum Vorzug; ich brauche keine Eltern, auch keine verinnerlichten, keine Berater, Lehrer und Vorgesetzten und dgl. und schon gar keine Politiker; kommt mir gar nicht erst mit dem Thema, scheiß Psycho, usw. usw. usf.

Aber dann gibt es ein ganzes Ministerium von Beobachtern, die allein durch ihr Vorhandensein drohen, das Defizit als solches sichtbar zu machen – teert und federt sie! Auch hier geht es offensichtlich mehr um Psycho-Club als um Ökonomie, Politik, Ideologie.

(… natürlich ist das jetzt alles schrecklich vereinfacht, aber auch K. möchte zuweilen im Mainstream schwimmen, *plätscher*…)

PS: K. steht für die geflissentliche Entgegennahme des „Goldenen Symptombündels“ mit „Rückfallschleife 1. Klasse“ jederzeit zur Verfügung. Äh… – *hüstel*…

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