(… [nichts] Neues vom uralten sowohl als auch pubertierenden K….)*

K., der geheimnisvolle Fremde, ach, spricht bzw. schreibt bewusst in Rätseln, wenn er seinem völlig zu Recht unübersehbaren Publikum seine Pläne für die nächsten fünfzig, sechzig Jahre nicht ohne eine gewisse Gewandtheit der Gruppierung von Wortgruppen darzulegen versucht, weil er dem magischen Denken des Tonio-Kröger-Syndroms erliegt; was ausgesprochen ist, ist erledigt.

Kurzum – es zieht sich… Man wird weiter gereicht. Es greift ein ganzes System von Aus-, Um-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen und K. muss lernen, seinen Tatendrang gewissermaßen zu portionieren.

Das könnte paradox erscheinen, denn während bereits Prof. Freud konstatiert hat, dass eine der Leistungen von Sozialisation in der menschlichen Kultur darin bestehen würde, das Lustprinzip zum Realitätsprinzip zu transformieren, d. h., Triebbefriedigung bewusst aufschieben zu lernen usw., heißt es heute in der Werbung Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation: „Ich will alles, und sofort!“, und diese Maxime ist eben weit über GWK hinaus wirksam.

Jedes System hat als sozusagen erste Pflicht das Bestreben, sich selbst zu erhalten und seine systemtragenden Routinen am Laufen zu halten, und das scheint auch für soziale Systeme zu gelten.

(… nein, K. sieht sich nicht als Soziologe und macht keine Feldversuche…** diese Rückmeldung kam zwar nicht jetzt, aber schon des Öfteren, insbesondere, Überraschung, über Mentalfunk… da K. nach wie vor bemüht ist, mentalökologisch zu handeln, nimmt er in einer zugegebenermaßen mindestens seltsamen Variante voraus eilenden Gehorsams diese Rückmeldungen freiwillig vorweg, um auch auf diese Weise zum derzeit angemahnten Energiesparen seinen bescheidenen Beitrag zu leisten…)

Ottilie Normalverbraucherin hält es für selbstverständlich, dass Seniorenheime für Senioren sind, Kinderheime für Kinder, Obdachlosenheime für Obdachlose, Flüchtlingszentren für Flüchtlinge, therapeutische WGs für um Bündelung vorwiegend psychischer Symptome Bemühte usw. usw. usf.

Zuallererst jedoch sind alle diese Einrichtungen Lebens-, weil Arbeitsstätten für die in diesen Einrichtungen Beschäftigten

(… hähä… garstige Hobbitse, garstige Hobbitse…)

(… sehr viele Werktätige scheinen nicht zu begreifen, und auch nicht begreifen zu wollen, dass Arbeitszeit Lebenszeit ist…)

Das heißt, diese Einrichtungen werden immer so erfolgreich sein für die jeweiligen Klienten, wie das Netz von Kontakten, Beziehungen, igitt, Bindungen, Abhängigkeiten, Arrangements usw. zwischen den Profis reflektiert, verbalisiert und reguliert wird.

Der, nur als Beispiel, denn es geht ums Prinzip, äh… Prozess der Errichtung des Flughafens BER war ein genaues Abbild des Zustands des eben oben erwähnten Netzes der für diesen Bau zuständigen Gruppe.

Was wollte uns der verhinderte Dichter nun damit sagen?

Nichts… Es ändert sich sowieso nichts – alles Haschen nach Wind

Es ist K. jedoch immerhin, und man darf sagen, nicht ungeschickt, durch Ausagieren seines Textouristics neuerlich gelungen, voll politisch korrekt seinen Trieb zu bemeistern, reiche Witwen zu grillen, die Schenkelchen schön kross.

In diesem Sinne – häff fann usw.!

PS: Das kam ja nun schon wieder vor paar Tagen per Mentalfunk, ‚Will nich‘ arbeiten, will zur Umschulung!‘ – Nun, es wird alles kommen, wie es kommen muss; die In-Vivo-Therapeuten mit ihrer Schwarm-Intelligenz machen das schon…

** It’s dialectic, yeah…
** Wie bereits mehrfach bemerkt, kann K. nicht Soziologie studieren, weil er über keine Fahrerlaubnis verfügt und daher keinen Taxischein erwerben kann.

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