(… K. wird identitätlich… theoretisch…)

Quelle.

Trotzdem K. sich natürlich darüber im Klaren ist, oder vielleicht gerade deswegen, dass er häufig, und insbesondere bei seinen Textouren, janz weit draußen zu sein scheint, wagt er zumindest zuweilen zu äußern, was geheim ist, wenn er unerwartet Bestätigung für seine Gedanken zu finden meint. Hier ist es der Gedanke, dass es, milde formuliert, nicht viel bringen würde, gegen etwas zu sein, wenn man nicht wüsste, wofür man ist, und soweit wieder die Theorie, *hüstel*…

(… das, d. h., dieses Aphobongramm von Mr. Fuller, erkläre man jetzt einmal den diversen Umstürzlern und Revolutionären links und rechts und in der extremen politischen Ultra-Mitte… ha… K. kennt sich mit so was aus, denn er plant, wie berichtet, den Umsturz, indem er in Berlin-X-Berg für die CSU zu kandidieren beabsichtigt… *hüstel*…)

In diesem Kontext geht K. jedoch seit Längerem ein weiterer Gedanke durch den Kopf, der in gewissem Maße aus dem eben oben geposteten und für K. ganz erstaunlich kurz erörterten Gedanken zu folgen scheint und den K. seinen mehr oder weniger geschätzten, mehr oder weniger abwesenden Lesern keineswegs vorenthalten möchte, und denen er ihnen in der Tat, wie im Folgenden augenfällig wird, auch mitnichten vorenthält.

K. scheint es, als gäbe es zwei grundsätzliche Arten und Weisen, Identität entwickeln und wahrnehmen zu wollen. Man kann einmal positive Aussagen treffen, und positiv hier im philosophischen Sinn, nicht im alltagssprachlich wertenden, indem man etwa sagt: „Ich bin humorvoll, belesen, handwerklich begabt, ein versierter Autofahrer!“ usw. usf., oder man kann andererseits sich abgrenzen, indem man sich fortwährend darüber zu identifizieren versucht, was man meint, nicht zu sein, indem man über Andere herzieht, die das zu sein scheinen, was man glaubt, nicht zu sein.

(… das haben sehr wahrscheinlich viele Nicht-Leser nicht verstanden, aber das ist K. völlig schnuppe… vielmehr genießt er sein wahrlich schmerzliches Martyrium insgeheim, da es natürlich seinem mentalen Auto-Masochismus [MAMA] entgegen kommt… fester… fester… aaaaah… sorry…)

Es könnte sich lohnen, darüber nachzudenken, welche dieser beiden sozusagen Methoden immer erneuter Konstitution eines Selbstbildes die konstruktivere und nachhaltigere ist und welche leider überaus verbreitet scheint…

So weit wieder, denn K. hat die Wende verpennt und daher neuerlich postsozialistisch-kapitalrestaurativen Planvorsprung, das Wort zum Sonntag vom unteren Rand dieser unserer dynamischen Postmoderne, tandaradei! Usw.

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