(… K. übt Orientierung in der dynamischen Postmoderne…)

Dieses Video, *hüstel*, audiovisuelle Kommunikat korreliert vor allem mit der Überschrift
Headline, aber nur über drei Ecken mit dem folgenden Text der, *hüstel*, folgenden Long
Copy
; wir bitten um diskrete Anteilnahme sowie dinosäuerliche Sach- und Lachspenden.*

***

Man kann wohl jeden Tag neu anfangen, aber bei K. hat das heute nicht geklappt, was nicht einmal ihn selbst überrascht hat. Dabei geht es immer um etwas ganz Anderes als das, was K. zu tun oder auch nur vorzuhaben glaubt; dieses Phänomen erlebt er, natürlich, ebenfalls seit 1986.

John Lennon hat wohl etwas Ähnliches gesagt, daher sich K. als trittbrettfahrende Universal-Marginalperson neuerlich mit dem Großen und Ganzen verbunden fühlt, tandaradei!

(… auf das fehlende Komma im Zitat aber verweist Prof. Unrat-Kroske auch hier keineswegs…)

K. hat nachher einen Termin, bei dem es um seine Re-Integration in den Prozess der Steigerung des Bruttosozialproduktes geht. Trotzdem er daran gedacht hatte, dass gestern Feiertag war, hatte K. kein Brot, kein Toastbrot, keine Semmeln, kein Knäckebrot mehr, so dass er nicht seine Pflicht erfüllen und sein unterschichtig dürftiges Frühstücksritual zelebrieren konnte.

(… K. findet die Himmelfahrt von Frauen voll okay, weil er so schön unter die Röckchen linsen kann… „Ooopa?!!!“„Der Klient verharrt zwanghaft in der infantilen Suche nach dem weiblichen Penis!“… K. macht das mit den zu erwartenden Rückmeldungen gleich selbst, er kann es oft eh‘ besser… ja, und dieser Größenwahn ist wiederum störungsspezifisch, alles klar… Fortsetzung folgt sehr wahrscheinlich nicht…)

Dieses brotlosen Morgens gewärtig, oder so ähnlich, hatte sich K. schon gestern vorgenommen, ganz früh in den Supermarkt auf dem städtischen Hügel um die Ecke zu gehen, um unter Zurücklassung einer adäquaten Menge gängiger Zahlungsmittel Brot, Hafermilch für den Kaffee sowie, für die Stillung eventuell, dann jedoch erfahrungsgemäß anfallsartig auftretender Bedürfnisse nach Luxus, einen Sesamring zu erwerben.

Als K. viertel vor sieben in der ihm eigenen dynamisch-elastischen Art und Weise auf die Straße getreten ist, hat er er etwas gedacht wie: ‚Aaah!‘; im Sinne von Meta Phorisch, versteht sich, denn sehr wahrscheinlich kann man gar nicht ‚Aaah!‘ denken.

Schon seit Langem hatte K. immer wieder den Gedanken, denn er pflegt gelegentlich zu denken, wir berichteten mehrfach, dass es ihm gut tun könnte, einfach ganz früh aufzustehen und sozusagen probeweise sich in die Welt zu entwerfen, wie Dr. K. zu sagen pflegte.

Und siehe – es ward gut! Aaaber – er hats auch schon wieder vermasselt! Etwas hat nicht gestimmt, K. hat nicht den Vorgaben der Weltgeistin entsprochen, was ihm auch sofort durch die semiotische Guerilla vermittelt wurde; drei Jogger sind an ihm vorbei gelaufen, womit ihm in etwa rückgemeldet werden sollte, er hätte laufen sollen, er wäre neuerlich neurotischer, unterschichtiger und boshafter Weise nicht völlig im Hier und Jetzt.

(… ja ja, er spielt den Simulantenso was geht ab seit 36 Jahren…)

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K. möchte nach seiner Zeitungsschau gelobt werden. Quelle.

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PS: Nach der Terminierung… Absolvierung besagten Termins, oder so ähnlich, scheint vorsichtiger Optimismus angebracht, die eben oben erwähnte Re-Integration betreffend.

* K. findet es als pubertierendes Mädchen voll Scheiße vornehmlich rückwärtig ausgeschiedene Fäkalie von zumeist pastöser Konsistenz, sich in der hier vorgeführten Weise über Tiere lustig zu machen, allein auch oder gerade er als Universal-Marginalperson möchte wenigstens hin und wieder ein bisschen im Mainstream schwimmen, *plätscher*…

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