(… „Mit dem arbeiten, was der Klient bringt!“…)

Quelle.*

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Angeblich hat ein derartiger Paradigmenwechsel schon vor vielen Jahren stattgefunden.

Was aber, wenn? Wenn man gewissermaßen alles umdrehen würde? – ?

K. hat schon in einigen Postings Einiges dazu gepostet; Fernsehserien als gewissermaßen Familienersatz usw. Irgendwo wurde erwähnt, dass es längst medienwissenschaftliche Beiträge zum Thema gäbe.

K. kann diesbezüglich leider wieder keine Quellenangaben machen, aber er arbeitet hier auch nicht wissenschaftlich, sondern tippt in seiner üblichen leichten Trance nicht ganz ohne Behagen ein wenig vor sich hin, weil es ihm ohne Ausagieren seines Textouris-Tics nicht gut geht, was er -zig Mal ausprobiert hat.

Man kennt das mit diesem Beziehungsersatz usw., das versteht jeder…

Die einsame Seniorin oder der vor der Glotze große Mengen Chips eindrehende vierfach Verhartzte meinen, dass der Nachrichtensprecher, die Diskursdirigentin der Talkshow, der Wettervorhersager usw. zu ihnen sprechen würden usf. Das ist übrigens wieder einer dieser Grenzfälle; bereits überwertige Ideen darstellend, jedoch noch keinen Wahn.

Wenn aber, wie es der Fall ist, und das ist Unterschicht, nicht zu wenig Geld usw., tausende Leutinnen und Leute in dieser und ähnlicher Art pseudo-kommunizieren, warum dann nicht sich um tatsächliche Vernetzung im eben oben angedeuteten Sinne bemühen?

Wenn es nun gelingen würde, tatsächliche Kommunikation aus dieser Pseudo-Kommunikation werden zu lassen? Das wäre dann in der Tat eine semiotische Guerilla; Eco hat diesen Begriff nicht in diesem Sinne gemeint, aber er passt und K. covert ihn daher.

(… ja ja, Verschwörungstheorie… „Alu-Hut auf – nach unten wegtreten!“…)

(… unsichtbare Front… hä hä… Hut ab, vor wem auch immer…)

Auch ist K. durchaus klar, dass hier neuerlich die mittlerweile geradezu klassische Aussage Professor Freuds gelten dürfte, laut der Hysterie das Zerrbild einer Kunstproduktion wäre. Allerdings müsste man an dieser Stelle zunächst weite Kreise davon zu unterrichten versuchen, dass „hysterisch“ nicht vorzüglich ein Schimpfwort ist, sondern der Versuch, eine bestimmte Charakterstruktur zu beschreiben.

Das heißt, K. hat mit der Erörterung des eben Erörterten auch eine Art Plot für eine SF-Story vorgelegt, den er jedoch nicht ausgestaltet, denn es ist eh‘ alles Haschen nach Wind, und bald kommt die Altenpflege-Schülerin, rothaarig angenehm, und bringt K. in den Club-Raum zu Kakao und „Schockokäcksen“, wie Dipl.-Psych. Z. immer zu sagen pflegte.

(… man sagt „vorgelegt“, denn dies ist intellektuell und vor allem literarisch sowie – überhaupt…)

In diesem Sinne – häff fann usw.!

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‚Sieht sich Tatsache als Züchoteerahpeut, höhöhö!‘ – Das kam nicht jetzt per Mentalfunk, aber schon des Öfteren und immer einmal wieder; oh, schöner Schmerz von edler Tiefe!

Lustich ist in diesem Zusammenhang immer wieder, dass immer wieder Leutinnen und Leute, ohne das wahrhaben zu können und zu wollen, K. als Container für Übertragungen und Projektionen benutzen, ohne zu wissen, was Übertragungen und Projektionen sind, und dann etwa erklären, er würde den Teerahpeuten spielen.

Abgesehen aber davon, dass K. mitnichten spielt, wird er nicht Psychologie studieren und dem Freudeskreis Anna Lyse beitreten, denn das wäre eine Scheinlösung, wenn vielleicht auch im Sinne von Geldscheinen, aharhar, das wäre mehr desselben.

So, ällabätsch, jetzt wisst Ihrs! – Garstige Hobbitse, garstige Hobbitse

* Im Falle K.’s müsste eigentlich die, um im Bild zu bleiben, helle Seite bearbeitet werden, nachdem K. in seinen etwa 10 ersten Lebensjahren erleben musste, dass sein unmittelbar vorgesetzter Vorfahre seine Mutter, sehr milde formuliert, permanent abgewertet hat. Therapie würde demnach bedeuten, und um das wahrzunehmen, braucht man keine freudigen Übungen mit Anna Lyse auf der Couch, jeden Schritt des Klienten zur Frau hin zu bestärken; vollzogen worden ist das Gegenteil.
 
(… merkt nich‘, dissa schwul is’… merkt nich‘, dissa schwul is’… hähähä…)
 
Übrigens ist das nicht der einzige Bereich der Lebensgestaltung, in dem in der Therapie das Gegenteil von dem praktiziert wurde, was man allein durch den gesunden Menschenverstand als angesagt gesehen haben dürfte; im Bereich „Arbeit“ war es ähnlich.
 
Aufgabe wäre gewesen, K. aus seinem jahrzehntelang praktizierten herunter Schrubben von Hilfsarbeiten heraus zu bekommen, mit dem er im Unbewussten die Eltern bestrafen wollte und bewusst eine Art Abschaltung seiner geistigen Ebene wütend angestrebt hat, und auch zu dieser Erkenntnis bedarf es keiner einschlägigen Ausbildung.
 
(… Lesen macht doof in der Birne… Schreiben ist bullshit… Musik machen is‘ was für Loser, die es nicht packen, Frauen- oder Zahnarzt zu werden… usw…. ist doch so, zefix…)
 
Praktiziert wurde das Gegenteil. „Der Klient ist in die Gemeinde integriert.“ hieß es beispielsweise – als Hilfsarbeiter auf ’nem Wertstoffhof. Das war keine Therapie, das war mehr desselben im Sinne von Watzlawick et. al. – Es gibt noch weitere Beispiele; allein, K. ist klein, sein Herz ist rein.
 
(… „Da ist viel Wut, da ist viel Wut!“„Das ist was ganz Altes, bringen Sie das in die Gruppe!“…)
 
(… dem Klienten ist es augenfällig nach wie vor nicht gelungen, sich in angemessener Weise aus dem therapeutischen Feld zu lösen… furchtbar, der Typ… undankbare Charakterruine… bindungsloser Psychopathso was gehört doch in die Einrichtung…)
 
(… garstige Hobbitse, garstige Hobbitse…)

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