„Heuchler“, „Angeber“ oder „Anwärter“?

Das wird sehr wahrscheinlich aus dem Zusammenhang erkennbar, aber K. hat in Englisch unter anderem friedliebend systemübergreifend von russischen Frollein geträumt; in der hinteren Umschlaglasche seines Hausaufgabenheftes war über viele Monde hinweg ein ansehnliches Abbild dieses Bildes, das er zur großen Freude seiner Banknachbarin geradezu zwanghaft anzuschmachten pflegte. Ja, auch das hat K. schon in einem Posting gepostet, aber man wiederholt sich im Alter, wie K. mehrfach wiederholt hat. Dabei mag K. Pfirsiche gar nicht besonders, aber egal; wer konnte denn damals ahnen, dass, ach, alles mal so kommen würde, ja ja, bla bla.

Nun aber, da sich der Hindernislauf und slalomartig wirre Wandel des K. hienieden milde einem Ende entgegen neigt, ach, schöner Schmerz, greift da eins ins andere und alles wird irgendwie ausgeglichen vom Großen Energiefeld, und… äh… – ja…

(… so was gibt es ja heute gar nicht mehr wirklich, solche Musik… das wird man ja wohl noch sagen dürfen…)

***

Und weil K. gerade bei dem Versuch ist, ein bisschen von seinem unwohl tiefgeborenen Bauchnabel aufzublicken, hier noch das audiovisuelle Kommunikat, das K. sich minimal dreißig Mal reingezogen hat und bei dessen Rezeption er sich immer noch scheckig lacht.*

(… das wird man ja wohl noch sagen dürfen… auch hält es K. für angebracht, wenn nicht notwendig, nochmals darauf hinzuweisen, dass selbst dissoziative Prozesse nicht immer destruktiv sein müssen… oder so… Dingens…)

Es besteht kein Grund zur Beunruhigung! „Der Klient ist gut steuerbar!“ Der Internationale Kunstschaffenden-Schutz-Bund (IKUSCHASCHUBU) muss nicht alarmiert werden, da K. mitnichten beabsichtigt, mit Mandolinenbegleitung betörende Gesänge intonierend sich unter ihrem Balkon zu positionieren, d. h., unter dem ihrer Villa am Meer, denn sie hat doch ’ne Villa am Meer, die haben doch alle Künstlerinnen und Künstler drüben in Amerika, haben sie nicht?**

** Wie ebenfalls mehrfach eingeflochten, gehört es zum Störungsbild des Narzisstischen, sich innerlich mit sogenannten Promis verbandelt zu fühlen; wir bitten um diskrete Anteilnahme.
** Weitere kleine Übung im englischen Fragesatz, nicht wahr?!

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