(… ein in sein ich Eingesperrter lamentiert weiter über sein Ich…)

‚Der Druck reicht noch nicht!‘, kam ganz letztens per Mentalfunk, und K. rechnet nun damit, obdachlos zu werden; das wird aber, wenn es kommt, völlig überraschend kommen. „Wenn Du schon gar nicht mehr dran denkst!“

Wieder einmal traumhaftes herum Irren durch eine Stadtlandschaft, die K. schon im Traum bekannt vorkommt, die er aber auch im Wachen nicht zu identifizieren vermag. Zunächst eine Wohnung, die K. sehr gut findet, aber er findet nicht mehr zurück, nachdem er sie zu einer wichtigen Erledigung verlassen hat.

Dann eine wirkliche Bruchbude; ein ganz altes Haus mit Vorhalle und vier oder fünf Meter hohen Räumen, voller Schutt und Sperrmüll, und in einem Zimmer liegen zwei Matratzen, und K. ist ganz froh, überhaupt ein Lager zu haben.

Dann stürmen jede Menge Frauen herein und eine redet freundlich auf K. ein; es scheint sich um eine Sozpäd zu handeln.

‚Willa wieda hierbleiben!‘, kam eben per Mentalfunk; diese sozusagen alternative Realität schert sich überhaupt nicht um die sogenannte Realität, und dann ist da noch diese Sicherheitsvorkehrung, dass niemand K. glaubt.

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