(… läuft bei Dir, Alta…)

(K. wiederholt sich zum wiederholten Male, aber das merkt keiner nie nich‘, nich‘.)

***

Schon wieder ist die Luft raus (Normalverbrauchersprech), es wird schon wieder mehr desselben (Watzlawickingersprech), weiter voran auf bewährtem Kurs (Rotsprech), immer nur Pflicht erfüllt (Braunsprech) usw., und K. hat das auch gestern oder vorgestern gespürt.

K. hat beim großräumigen Umrunden der Sonderfreifläche Theresienwiese nun neun Tage hintereinander jeweils 55 bis 65 Minuten lang den Oberkörper nach vorn fallen lassen und dabei die Beine bewegt, was unweigerlich zur Ortsveränderung im persönlichen Rahmen führt, und eigentlich, ganz tief drin, im Unbewussten, weiß er, dass er sich, mit Verlaub, selbst bescheißt, denn das waren – Erwärmungen…

Müssen Sie sich immer selbst runter machen, Herr K.?“„Ja, dass muss ich, große imaginäre Führungsoffizierin (GIF)! Dergleichen mentalgymnastische Kasteiungen fördern Durchblutung sowie Verdauung, und halten, wie gesagt, die Gallengänge frei, hähä!“

Trotz allem ist K., ohne Irokasmus und dgl., schwer beeindruckt; nicht direkt von sich, sondern vom, *hüstel*, kardiovaskulären System als solchem.

(… ‚Gibta wieda an, dissa Joggen war!‘… nein, das kam momentan nicht per Mental-Funk, aber – passt schon… immer wieder die Frage, wie lange Leutinnen und Leute, die K. unterstellen, den Simulanten zu spielen, dergleichen durchstehen würden… nicht einmal 36 Wochen, vermutet K., geschweige denn 36 Jahre… aber – es gibt Schlimmeres, wie gesagt… dann war das halt K.’s Leben, tandaradei…)

Dass es dermaßen etwas ausmachen könnte, seinen alten zwar, aber doch auch nicht reizlosen Alabasterkörper beispielsweise um die Sonderfreifläche Theresienwiese herum zu scheuchen, hätte K., im Ernst, wie gesagt, nicht gedacht.

Hier eine Auswahl aus den letzten Wochen. Der erste Wert beschreibt jeweils den systolischen, der zweite Wert den diastolischen Blutdruck; das erste Zahlenpaar sind die Werte vor dem Joggen, das zweite Zahlenpaar die Werte nach dem Stündchen Ründchen Drehen.

148/81 – 128/81, 145/92 – 116/77, 142/86 – 124/88, 145/93 – 118/82, 163/87 – 133/79…

Der tierisch hohe Wert 163, der bereits einer Hypertonie Grad 2 entspricht, und es gibt dann noch Grad 3 und schließlich lauert bald der knöcherne Geselle mit dem historischen Handerntegerät für Gras und Getreide am letzten Lotterbette, ist sehr wahrscheinlich auf den reichlichen Genuss dieses Getränks zurückzuführen, in dem u. a. Guarana enthalten ist. K. sollte das lieber lassen, aber sein Kaffee war alle, weswegen er beinahe dem Antiheldentod erlegen gewesen wäre.

(… „Klischee-Alarm! Klischee-Alarm! Kaffee treibt den Blutdruck auch nicht wirklich hoch!“… ja ja, die kleinen Wehwehchen der alten weißen Männerfurchtbar, die Klientel…)

Damit wäre die völlig zu Recht völlig uninteressierte Öffentlichkeit nun auch über diesen interessanten Fakt informiert, *hüstel*…

Aber, nochmals im Ernst gesagt, ist das der Oberhammer, Digga! Ganz abgesehen vom eben oben neuerlich schmerzlich-genüsslich praktiziertem Vollzug von Übungen mentalen Auto-Masochismus‘ (MAMA) ist die körperliche Wirkung des ums Wieschens Kreisens beeindruckend, und dies übrigens, und K. hat das ausprobiert, unabhängig vom geflissentlichen Einpfeifen hochwertiger Anti-Hypertonika.

(… „Innerlich rein – mit Rami-Pril!“… little joke btw, nich’… „Lass mal Ein‘ zieh’n/mit Amlodipin!“„Ooopa?!!!“… Letzteres trällert K. des Öfteren postpubertär-präsenil-salondebil vor sich hin in seinem klischeehaft-klassischem Dichte-, Denk- und Darbe-Dachstübchen [KLIKLADIDEDADA]… merkt ja keiner nie nich‘, nich’…)

Hätte K. doch früher – bla bla bla…

(… ‚Der is‘ nur bei sich selbst, der is‘ nur bei sich selbst!‘… das kam in den letzten Tagen auch immer wieder per Mental-Funk… K. gestattet sich, der dauerhaft kommentierenden virtuellen Diensteinheit [DAUKOVIDI] der Hauptverwaltung Budenzauber [HAUBUZ] neuerlich mitzuteilen, dass, wenn jemand immer nur bei sich ist, das daran liegen könnte, dass in entscheidenden Momenten seines Lebens oft real keiner weiter da war… aharhar… lustich…)

PPS: K. muss ein bisschen Text absondern, er kann nicht anders, es geht ihm nicht gut, wenn er nicht seinen Textouris-Tics erliegt, heule heule, und da es nicht wirklich gegen jemanden verstößt oder einem Gesetz schadet, kann man das alte Kind ohne Bedenken in die Tasten tasten lassen.
PPS: K. erlaubt sich des Weiteren, nochmals zu erklären, dass die Wendung „im Ernst“ nicht darauf verweist, dass K. eben einen Mann penetriert, der Ernst heißt; merkt nich‘, dissa schwul is‘, höhöhöhö

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