(… K. übt, anwesend sein zu dürfen…)

(… das ist lustich, jaharhar…)

Seltsame Dinge geschehen… Nicht, dass das neu wäre, aber K. fährt fort, sich zu wundern, was immerhin zeigt, dass er noch nicht völlig abgestorben ist, und er kann den Drang zum Petzen nach wie vor nicht unterdrücken, da er, was urst lustich ist, nach wie vor glaubt, jemand könnte ihn aus dem Budenzauber heraus helfen, chch.

Beispielsweise hat er sich in Vollzug seines mentalen Auto-Masochismus (MAMA) in letzter Zeit immer wieder als „frustrierte Hausfrau“ bezeichnet, die als solche typischer Weise orgastisch jammern würde, und nun ist ihm gestern janz weit draußen ein etwa zwei Meter großer männlicher Mensch mit Glatze, Rock und Strumpfhosen oder Strümpfen entgegen gekommen und hat ihn in der Weise angesehen, wie K. viele Leute in unzähligen Träumen angesehen haben; als würden sie etwas erwarten, das für jedermann selbstverständlich wäre und nur von K., dem, O-Ton vox populi, „bindungslosen Psychopathen“, nicht gepackt werden würde…

Die völlig zu Recht unübersehbare Nichtleserschaft ahnt, was jetzt kommt.

Dergleichen Zufälle bzw. „Zufälle“ hat K. seit 1986 hunderte, wenn nicht tausende Male erlebt, und leider hat es sich als nutzlos erwiesen, führenden Vertreterinnen des Freudeskreises Anna Lyse hierüber Bericht erstatten zu wollen; heule heule heule, Opa hat ’ne Beule…

(… irgendwo muss so was raus, warum also nicht hier im Bloghäuschen, nicht wahr…)

Zudem hat K. mit dem letzten Posting auch ein bisschen geprobehandelt; natürlich hat sofort das eingesetzt, was K. schon sehr häufig als an Kōans erinnernd zu beschreiben versucht hat.

Nachdem K. angekündigt hat, wieder arbeiten gehen zu wollen, ging es sofort los mit Rückmeldungen wie: ‚Willa wieda abeitn!‘ usw. – Übrigens kommt dann als sozusagen die Aussage erweiternde Ergänzung: ‚Weilla keen Geld mehr hat!‘

Tja… So vergehen die Tage, die auf Erden ihm gegeben sind; immer wieder murmeln Bataillone von Murmeltieren.

Wieder einmal hat K. sich entschlossen, keine Smarties einzudrehen, um dergleichen Erleben zu dämpfen, weil er das wieder einmal nicht für psychotisch hält, und wieder wird diese Einstellung in spätestens einigen Tagen kippen, und da irgendein Mitglied des Freudeskreises Anna Lyse sinngemäß angemerkt hat, dass es hohe Lebenskunst wäre, Ambivalenz auszuhalten, sieht K. der neuerlich zu erwartenden Verleihung des „Goldenen Symptombündels“ mit „Rückfallschleife erster Klasse“ würdevoll gefasst entgegen.

Auch erlebt K. wieder einmal eine Art no response phase, yeah, coool, indem er zahlreiche Sendschreiben in diese unsere dynamische Postmoderne versendet, an ehemalige Kumpels, Mit-Abiturentner, Ämter, Center, Behörden, makellose Makler usw. usf. und keine Antwort bekommt.

Alles ist vernetzt fürwahr, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt…

(Setzt Aluhut auf. Erliegt seinem schmerzlichen Kichern. Abhang Vorhang.)

***

Hier aber noch, um durch die Huldigung natürlicher Schönheit ein bisschen Konstruktiefsinn in diese schizophrenesische Randgruppen-Prosa zu bringen zu versuchen, oder so ähnlich, ein aktueller Schwarm von K., dem 008 mit der Tendenz zum Tröten, he he…

(Quelle)

(… das war ’n Joke… lasst doch dem einsamen alten Symptombündel das bisschen Spaß, zefix… im nächsten Leben jedoch wird K., wir berichteten, auf keinen Fall wieder wild gewordener Spießer…)

(… nach wie vor sucht K. ein kompetentes Mitglied des Freudeskreises Anna Lyse, das ihm, Herrn K., helfen könnte, seine, Herrn K.’s, Heterosexualität zu therapieren…)

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