(… K. war gerührt, wurde aber nicht geschüttelt…)

Quelle. Ausnahmsweise hat das Bild Visual einen
gewissen Bezug zum Text zur, yeah, Longcopy

‚Und was ist das überhaupt für ein Ende?‘, hat K. gedacht, als er am Ende war; d. h., natürlich war nicht er am Ende, sondern die letzte Folge der letzten Staffel, zudem hat K. dann geschnallt, immerhin, dass es noch eine fünfte Staffel geben wird, ha!

Korrekt, Herr K. hat sich die 4. Staffel von „Stranger Things“ gegeben, und er bildet sich jetzt ein, dass Leutinnen und Leute sich einbilden, er hätte „Horrorvisionen“, weil er Horror-Serien sieht… Hähähä, sind die doof!

Ist das vornehmlich ’ne Horrorserie? Oder geht es, wie etwa auch bei „The Walking Dead“, um zahlreiche Spielarten von Gruppendynamik, die besonders intensiv wird dadurch, dass ständig Feinde von außen Druck machen? Und kommt uns das bekannt vor, zum Beispiel als Absolvent der DaDaeR mit dem kläglichen Prädikat „rite“? – Wobei die (Klassen-)Feinde wohl meist konstruiert waren auch oder gerade als Projektionsflächen für die eigenen nicht systemkonformen Antriebe, Regungen, Wünsche usw.

Jedenfalls hat K. den Horror sehr wahrscheinlich ganz woanders gesehen, als ihn Ottilie Normalverbraucherin sehr wahrscheinlich sehen dürfte. Beispielsweise ist ihm bereits ein bisschen anders geworden, als er schon in den ersten Folgen der ersten Staffel die über dem Handgelenk eintätowierte Nummer von Elfie gesehen hat, aber Herr K. ist furchtbar überspannt und braucht dringend… Dingens… ja ja.

Die Amis haben halt Abstand im wörtlichen und übertragenen Sinne, und so fährt auch Daryl Dixon in T. W. D. anfangs mit einem Motorrad mit SS-Runen auf dem Tank; nachher nicht mehr, immerhin und bezeichnenderweise.

In Vollzug seines störungsspezifischen Symptoms Theoriebildung* ist schon des Öfteren der Gedanke durch K.’s Gehirngänge geschlichen, dass die Amis vor allem deshalb den Weltpolizisten gegeben haben könnten, weil zumindest bis Nine Eleven nie etwas wirklich tragisch Weltbewegendes auf ihrem Territorium geschehen ist, und es scheint aber ein Grundbedürfnis des Menschen, die Wirklichkeit ganz zu erleben und zu erfassen.

(… das wird man ja wohl noch sagen dürfen… und übrigens heißen die die Folgen von „Stranger Things“ am häufigsten produzierenden Executive Producer Cohen und Levy, und vielleicht wirkt ja doch auch oder gerade hier das Unbewusste… ja ja, Herr K. ist, im Unbewussten, Antisemit… weiter im Auge behalten… der wieder mit seinem Zücho-Scheiß, furchtbar…)

Die neue Frisur des Big Lebowski mit Festanstellung, und neben Rick Grimes coolsten Sheriffs aller Zeiten, Mr. Hopper, ist sibirisch karg-markant, endlich wieder läuft, ach, Winona Ryder zur Hochform auf, und was K. nicht für möglich gehalten hat, ist eingetreten, indem das Ensemble der Kids oder inzwischen vielmehr Teenies sich noch gesteigert hat, was unter anderem dazu führen musste, dass der Anhedoniker K. dauernd schier genüsslich und gar laut lachen musste insbesondere bei den Dialogen; was sollen denn bloß die Leutinnen und Leute denken, bla…

Wie, das interessiert niemanden? – Das ist K. völlig schnurz und schnuppe, tandaradei!

* K. ist durchaus klar, denn er verfügt über eine, passt schon, schaurig schöne Viertelbildung, dass im Freudeskreis Anna Lyse mit „Theoriebildung“ nicht ganz das gemeint sein dürfte, was K. vermutet, dass er es hier gemeint haben könnte, aber das Wort klingt einfach voll gut und Männer müssen angeben, steht im Internet.

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