(…“Ich muss darüber quatschen!“…)*

Quelle. – Okay, is‘ auch ’ne, *hüstel*, Umdeutung!

Wie geht das? Wer macht das? Das geht doch gar nicht! Diese Szenen im Traum sind „realer“ als alle in dem Bereich erlebten, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre, und damit ist wieder gar nichts gesagt, denn das Atmosphärische usw. lässt sich, K. wiederholt auch das zum x+1. Mal, nicht in Worte fassen. Ist das die völlig unterdrückte Kreativität des K., die sich in diesen Träumen bzw. „Träumen“ auf oft skurrile Weise zeigt? Nichts Genaues weiß man nicht, doch wir bleiben dran!

Bla. Allerdings könnte man heute mit Tagesresten kommen; die drei Sisters, die K. am Montag angemacht haben, nicht wahr. Es waren mehrere Szenen, die sich darauf bezogen zu haben scheinen.

Einmal ist K. durch eine hügelige Waldlandschaft geradelt, und nach dem Erwachen hat er an das Waldstückchen hinter der „Todesbahn“, einem Rodelhügel, in Eisenhüttenstadt gedacht. „Wo is’n dis?“ Ja, na ja, in Richtung Ural, kurz vor Kasachstan; wenden Sie sich für genauere Auskünfte an den PR-Chef der in mehrfacher Hinsicht bemerkenswerten Stadt, den in mehrfacher Hinsicht bemerkenswerten Herrn Tom Hanks.

K. spricht, im Traum, und das überrascht ihn selbst schon im Traum, einen der männlichen Jugendlichen an, die da herum lungern; einer redet über Gerste bei der Herstellung von Bier, und K. platzt dazwischen, darüber hätte er auch letztens was im Internet gelesen. K. ist selbst schier baff, wie gesagt, dass er aus seiner Beobachterposition geradezu heraus platzt, und das im Traum.

(… K. ist jetzt in einem Alter, in dem er Biersorten auseinander zu halten vermag…)

In einem gewissem Segment des Freudeskreises Anna Lyse würden jetzt allerdings gewisse Textbausteine heran geschoben werden wie vor allem, was im Traum wäre, müsse nicht mehr ausagiert werden, was hier nun jedoch, milde formuliert, überhaupt nicht passt, aber lassen wir das.

Die Jungs gucken ein wenig schräg, verständlicherweise, wie K. zumindest im Wachzustand** versteht, und damit hat es sich, zunächst. Wenig später radelt K. am Rand eines asphaltierten Platzes entlang, der mit einer Art Betonbank eingefasst ist, auf der andere Jugendliche sitzen, und da greift dann jemand an K.’s Gepäckträger, d. h., an den seines Rades natürlich. Es passiert aber weiter nichts; Herr K. kommt nicht mehr ins Schleudern, als er es im übertragenen Sinn in seinem Lebens-Slalom-Lauf des Öfteren gekommen ist.

Dasselbe wiederholt sich dann in einer weiteren Szene, in der K. sein Rad eine Treppe in einer U-Bahn-Station herauf trägt. Auch hier bleibt es bei stürmisch-gehässigem Geplänkel und es passiert weiter nichts; der alte Sack wurde halt ’n bissl in Trab gehalten, nich‘, was ja sogar gut ist für Gewicht und Blutdruck.

Tja, das ist, ob nun geträumt oder „real“, sozusagen die harte Tour; unvermittelt an der Stelle wieder ansetzen müssen, abgesetzt werden oder wie auch immer, an der K. gewissermaßen schleichend aus der sogenannten Realität zu fallen begonnen hat.

Dies einmal, weil er diesen inneren Schwur geleistet hat, nicht mehr mitzuspielen, indem er sich zunehmend verweigert hat und Lebens- und Wachstumsverbot zuvorzukommen sich bemüht, indem er es sich selbst auferlegt hat. Dann jedoch auch im Beginn einer psychischen Störung, die zumindest eine Lehrerin deutlich bemerkt hat, während etliche ihrer Kollegen sich heftig angegriffen fühlten von K.’s Verhalten, das eine Therapie dringend notwendig erscheinen lassen musste, aber es gab keine, bla.

K. hat sich vor etlichen Monden darüber lustig gemacht; eines Morgens würde er quasi an der Stelle aufwachen, an der er, siehe eben oben, raus gefallen ist, in der sechsten oder siebten Klasse, und dann würde sein „richtiges Leben“ weiter gehen.

Korrekt, das ist nicht lustich, das ist zum Heulen. – Nein, Herr K. ist nicht pädo, schöne Grüße nach Friedrichshagen; was immer schöne Grüße sein mögen, sonntags mit Schleifchen. Ja, Genosse aufklärerisch hauptverwaltender Major, Sie wollten nur Ihre Tochter vor wenn nicht feindlich-negativen, so doch windigen Würstchen schützen; das ist auch für den Luftmenschen K. durchaus verständlich, und überhaupt war alles für den Weltfrieden, immer bereit!

(… hat K. versucht zu kämpfen um die Jugendfreundin Agenten-Sachbearbeiter-Tochter [JUFRASABETO]… nee, hatta nich’… okay – in kläglichen Ansätzen; mit Lürück und so, ach Du liebes bisschen… aber das weiß er ja alles, der zehnmalschlaue Elfmalpfiffige… tja, und nun ist er ein alter Sack und zupft zuweilen verdrossen am Präputium und mehr ist nicht drin… irgendwann kommt für alles im Leben ’ne Rechnung, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt… heule heule… das mit dem Heulen hat K. in vielen Jahren quasi portionsweise raus gelassen; Männer heulen heimlich, wie der zu Recht anerkannte Vokalkommunikator Herbert G. zu schmettern wusste… übrigens auch rothaarig, alles ist vernetzt, ja ja… [setzt Alu-Hut auf]…)

Schließlich war da noch ein dritter Traum, und den ist K. geneigt, mindestens bemerkenswert zu nennen, denn der Traum war, wie es K. seit 1986, als der Budenzauber begonnen hat, vielleicht ein halbes Dutzend Mal erleben durfte, dicht dran, sozusagen beinahe bestanden (???).

Am Ende hat K. jedenfalls bestanden insofern, als es ihm gelungen scheint, die Situation rund zu machen, zu vollenden usw. In einem gläsernem runden Turm, wahrscheinlich mit Treppen oder Fahrstühlen oder beiden Aufstiegsmöglichkeiten, waren zwei junge Frauen eingeklemmt, und K. hat sie gerettet, ha, unser Held, indem er die Wand wie einen riesigen Reißverschluss geöffnet hat, war ’n Traum, gnihi, so dass die Frauen heraus klettern konnten.

Bestanden? – Na ja… Der gewissermaßen gläserne Gewerbepalast könnte das Gebäude gewesen sein, in dem das Team seit einigen Monden konzentriert ist, zu dem auch der Sozpäd gehört, den K. zweimal wöchentlich neurotisch bis frühgestört zutextet.

Allein, vor der Szene mit dem mit Reißverschluss verschlossenem Turm war eine Szene in einer Halle mit wie in einem Schulklassenraum angeordneten PC-Arbeitsplätzen mit riesigen Monitoren. Das könnte wiederum die Bildungsgesellschaft gewesen sein, bei der sich K. um eine Fortbildung bzw. Umschulung zum Programmierer beworben hat. Er, immer Herr K., wartet immer noch auf eine Reaktion der Agentur für Arbeit. Leider hat er, immer Herr K., den Namen und die Kontaktdaten des für ihn zuständigen Arbeitsberaters verschleudert, so dass er, immer Herr K., eine gewissermaßen pauschale Email abgesandt hat, und jetzt kann er wohl lange warten. Wahrscheinlich denken die da ohnehin, Greislein Ossi-Kossi würde jetzt völlig abdrehen.

Bestanden? – ‚Ick weeß ja nich‘!‘, denkt es in K.

Und warum Programmierer? Nun, Herr K. versucht, bitte Hervorhebung beachten, sich damit abzufinden, dass er nicht schreiben kann, im Sinne von Spinnen, Phantasieren, „Lügen“ im Sinne von „Dichten“ usw.; das lässt sich auch nicht erzwingen, auch nicht durch kreatiefsinniges Fernkursieren und dgl. Natürlich gelingt ihm dieses sich Abfinden nicht oder nur vorübergehend. K. muss schriftlich Wortgruppen gruppieren, das ist kein Kokettieren und keine, yeah, Attitüde, vielmehr es ihm nicht gut geht oder noch schlechter als sonst und sowieso, wenn er nicht regelmäßig Text rauslässt, bla.

Mit Programmieren hat K. schon mehrfach angefangen. Einmal war er mit Python so weit, eine Blume wachsen zu lassen, vor einem Haus mit, ha, Kater im Fenster, und dies wohlgemerkt nicht mit Bildbearbeitungs- oder Animationssoftware, sondern durch reinen, yeah, Source-Code. Leider ist K. auch hier wieder dem üblichen Fehler erlegen; alle Versuche hat K. ohne jede An- und Einbindung unternommen, wieder einmal quasi im luftleeren Raum, und er lernt es einfach nicht, dass er damit nicht weit kommt, heule heule.

K. hat zwar Abi und einen Facharbeiterbrief, aber damit kann er nicht mehr viel anfangen; wobei ein Fernstudium trotzdem möglich wäre, aber dann mit solider Grundlage jenseits von Teller waschen, Zeitungen zustellen, Kohlen schippen, Schlüssel ausgeben usw.

Einen Job als Programmierer kann K. zudem noch mit 75 machen, auch im Home-Office, wenn sich das mit der Pandemie wiederholt, was K. auszuschließen nicht bereit ist. Außerdem fehlen etwa 100 000 Fachkräfte im IT-Bereich, oder möglicherweise sogar nur Programmierer; K. ist jetzt zu faul, das zu googlen, steht alles im Internet, zefix. In Rente gehen kann K. nicht, denn die Rente würde sich auf 200 Euro plus ’n paar Zerquetschte belaufen, aber K. hat nichts gemacht, die Eltern sind schuld, die Stasi und Erich.

Oder war die Halle mit dem „PC-Park“ ’ne Redaktion? – Das ist unwahrscheinlich, denn eine Prüfung in dieser Richtung kam schon vor etlichen Monden, und sie wurde erfolglos abgeschlossen mit dem wörtlichen sozusagen Prädikat: ‚Kein Redakteur!‘

So weit wieder das Wort zum Tage aus der Unterschicht, heute wieder einmal aus dem Bereich des wirklichen Lebens, der Traumwelt, tandaradei!

Gott ist tot – es lebe die Göttin!

** Diese Zeile aus einem Songtext einer DaDaeR-Rockband war anders gemeint, oder zumindest in anderem Kontext, aber: passt schon; außerdem: merkt ja keiner, hähä.
** „Waschzustand“urst lustich. Kennt jemand noch „urst“; das is‘ Ossi-Sprech, ja ja?

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