(… wir empfehlen weitere Probeaufenthalte in der Wirklichkeit…)

Quelle. Ach, wie Herr K. das vermisst!* – Auch dies als nicht direkt
mit dem folgenden Text korrespondierende kulturelle Umrahmung.

***

Per Mental-Funk kam mehrfach: ‚Bleib zu Hause!‘, und wer nicht, ha, hören will, muss fühlen, weswegen K. folgerichtig fast umgefahren wurde von einem aktiv-dynamischen Radler, der mit mindestens 40 km/h aus einer Seitenstraße geschossen kam, um dann, natürlich, Herrn K. anzupflaumen, der sich gefreut hat, endlich wieder einmal zu wissen, warum er Schuldgefühle hatte, was er, K., jedoch für sich behalten hat, immerhin.

Hat die Weltgeistin wieder die Instrumente gezeigt? – Nichts Genaues weiß man nicht, doch wir bleiben dran. K. glaubte nämlich, eine Ahnung gehabt zu haben über einen Weg aus dem Budenzauber; ‚Es gibt kein Entkommen, das System ist perfekt!‘, wie bereits 1986 gementalfunkt wurde, ist Unsinn, denn es gibt kein perfektes System. – Ja ja, alles Einbildung; der Histrionische spielt wieder Schizo, höhöhö, man kennt das.

Heute nun hat K. sich auf sein, ohne Ironie gesprochen, cooles Rad geschwungen, um durch das Weichbild der Stadt zu radeln, um nötige Ausdrucke zu tätigen und Kopien zu ziehen; leider hat K. kein zum Kopieren, Drucken und Scannen fähiges Gerät in seinem klischeehaft klassischem Dichte-, Denk- und Darbe-Dachstübchen (KLIKLADIDEDADA). Unmittelbar vor dem Copy-Shop musste K. dann feststellen, dass er seine Brieftasche nicht dabei hatte.

K. wurde nämlich, ha, neuerlich benannt, wozu er Unterlagen ausdrucken bzw. kopieren muss; d. h., er hat am Montag einen weiteren Besichtigungstermin, erfreulicherweise janz weit draußen. Das wird sowieso nix; K. sollte, wie erwähnt, das erfolgreiche Ende seines Insolvenzverfahrens abwarten, aber er geht da hin, natürlich, zumal er, wenn er nicht hingehen würde, ausgeschlossen werden dürfte aus der Population der bedürftigen Marginalpersonen (POPUBEDÜMAP).

Da sich derartige Fehlleistungen derzeit häufen, ist sich K. darüber im Klaren, dass was im Busch ist, dass er was ausbrütet, auf was draufsitzt, und das ist zwar immer der Fall, wenn sich in seinem, wie poetisch, Lebens-Slalom-Lauf neue Laufstrecken aufzutun scheinen, aber seine ausgezeichnete Selbstreflexion hilft ihm auch oder gerade hier nicht viel, heule heule heule…

In diesem Sinne – im Auge behalten, den K.!

* Leben ohne Kater ist, wir berichteten, durchaus möglich, aber voll doof; sehr frei nach Prof. von Bülow aka Loriot.

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