(… des Herrn K. Osterbraten…)

Was geht, Digga, hast Du mal ’n Problem? Möchte Herr K. wieder einmal im Hauptstrom plätschern und auf die Kacke vorwiegend rückwärtig ausgeschiedene Fäkalie von meist pastenartiger Konsistenz hauen? – Und warum wird „pastenartig“ als Fehler angezeigt?

Fragen eines trotz allem von dieser Sehnsucht nach einer geistigen Ebene gebeutelten arbeitslosen Unterschichtlers, eigentlich nicht nach Brecht.

(… aber ganz im Ernst – der Inhalt der abgebildeten Tüte schmeckt ausgezeichnet… das wird man ja wohl noch sagen dürfen…)

Hoffentlich nicht mehr lange arbeitslos; K. macht gerade so Übungen. Eingedenk der für ihn sehr überzeugenden Ausführungen Sloterdijks, dass der Mensch das übende Wesen per se wäre, hat er, immer K., jetzt schon mehrfach seit Beginn dieses Frühlings vier und mehr Stunden am Stück auf dem Rad verbracht, um zu testen, ob das was werden könnte mit Fahrradkurier.

Denn es geht nicht mehr so weiter, echt!

K. hatte bis vor wenigen Monden eine Maßnahme in Gestalt von Einzelgesprächen bei einem Coach, ohne Couch, little joke btw, und zu K.’s Verblüffung, und das jetzt ohne Ironie usw. gesagt, hat sich diese Maßnahme nicht nur für beide Seiten erfreulich gestaltet, oder wie man da sagt als voll der fitte Profi-Publizist, sondern wurde zudem beendet mit einer sehr guten Beurteilung des K. durch besagten Coach.

Nun ist es jedoch leider, *hüstel*, nichts geworden mit der Laufbahn als Bestseller-Autor; ja, K. hat zum wiederholten Male feststellen müssen, und hat denn in der Tat auch festgestellt, dass sich Phantasie nicht erzwingen lässt, siehe auch Zitat im Blog-Header. Diese Geschichten und auch oder erst recht diese Protokolle sind keine richtige Literatur, und spricht bzw. schreibt K. ja selbst immer wieder völlig zu Recht von „Lebensreportagen“.

Mit Reporter wird es aber auch nichts, wie K. erst ganz kürzlich wieder angedeutet hat, zudem die entsprechende „Traumprüfung“, wie gleichfalls angemerkt, bereits vor vielen Monden von ihm nicht bestanden wurde, *heul*.

K. hat nun Kontakt mit einer Firma aufgenommen, die seit langer Zeit erfolgreich Fortbildungen und Umschulungen anbietet. K. befürchtet jedoch, mit der nach dieser erfolgreichen Kontaktaufnahme von ihm gestarteten Nachfrage beim Amt sich ein Ding gemacht zu haben, weil schlafende Hunde geweckt, weil er die amtlichen Marginal-Personen-Begleitungsberechtigten (AMAPERBEBER), die ihn in Ruhe gelassen hätten, nun auf sich aufmerksam gemacht haben könnte.

So issa halt, der Ossi-Kossi, ts ts ts; macht sich ein Ding nach dem anderen, und dann will er wohl auch noch bemitleidet werden, hähähä.

Programmierung! Programmierung wäre was für K., das wurde ihm bereits vor längerer Zeit bestätigt vom Chef der psychologischen Abteilung des Arbeitsamtes in A, Hauptversammlungsplatz der Sueben, nach der, ohne Ironie usw. gesagt, heftigsten von K. je erlebten realen Prüfung, in besagtem Amt vorgenommen von acht bis dreizehn Uhr, worauf besagter Chefpsychologe ein Profil von K. mündlich erstellt hat, bei dessen Anhören K. in den bekanntlich bei ihm sehr seltenen Zustand der Sprachlosigkeit geraten ist, weil er sich völlig unerwartet wirklich gesehen fühlte.

Auch hat Herr K. bereits ein halbes Dutzend Mal versucht, sich Programmieren selbst beizubringen; leider aber wirkte auch oder gerade hier wieder eines der Defizite, die ihn seit Langem plagen, indem er es nicht schafft(e), sich selbst für längere Zeit eine (Tages-)Struktur zu geben, *heul*. Dennoch ist er, unter anderem, so weit gekommen, mit Python ein Bild zu erzeugen, auf der ein Blümlein gewachsen ist, Rauch aus dem Haus dahinter aufgestiegen ist usw.; dies wohlgemerkt eben nicht mit Bildbearbeitungs- oder Animations-Apps, sondern mit „reiner“ Programmierung, hoho!

Bla. – K. kann nicht mit 67 in Rente gehen, denn die würde sich auf 230 Euro und ein paar Zerquetschte belaufen, *jaul*. Allein, K. hat nichts gemacht; die Eltern sind schuld, die Stasi und Erich, *hüstel*…

Immerhin hat K. nun nachgedacht, bzw. etwas dachte in ihm, denn er macht ja nichts, dass er sich um einen Job bemühen sollte, den er eben noch mit 70 ausführen könnte, wenn er dann vielleicht wirklich Hüfte hat oder Rücken hat, und dem er notfalls auch in Home-Office nachgehen- bzw. sitzen könnte, denn K. glaubt in seiner strukturellen Miesepetrigkeit mitnichten, dass es das jetzt schon gewesen wäre mit den Pandemien.

Blubb. – Herr K. ist jedoch trotz allem realitätsnah genug wahrzunehmen, dass mit 60 die Chancen auf eine Umbildung oder Fortschulung nicht eben rosig sein dürften; dies ganz unabhängig davon, dass es hier in M, Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren, einen über siebzigjährigen Zeitgenossen gibt, der nicht nur zu seiner Zufriedenheit, sondern auch zu der des Ausbildungspersonals und der Klienten eine dreijährige Ausbildung zum Altenpfleger absolviert, bzw. mittlerweile absolviert hat, denn K.’s Lektüre des printmedialen Berichts über den späten Azubi liegt auch schon wieder Jahre zurück, ach.

K. ist klar, dass bei der Lektüre seines Lebenslaufes, und sei er noch so tabellarisch, die meisten Ausbildungs- und Personalchefs Schreikrämpfe gerade noch so unterdrücken können dürften; ein umgetriebener Mann fürwahr, dieser sinistere K., schwul is‘ er wohl doch nich‘, hähä, aber irgendwas stimmt nicht mit dem, höhö.

Schreiben wird K. weiterhin; er kann nicht ohne schriftliche Entladungen, er hat es -zig Mal ausprobiert, aber das mit Schriftsteller sollte er nun erst einmal bleiben lassen, sollte er nicht? – Genau, eine weitere Übung im englischen Fragesatz, gnihi.

Den Gedanken an ein Fernstudium hat K. keineswegs aufgegeben, aber – er braucht ’n halbwegs sicheren Job.

Das war ja schon wieder unfreiwillige Realsatire vom Unfeinsten, dass K. gedacht hat, bzw. dass es in ihm dachte, dass er als vierfach Verhartzter an der Fernuni Hagen reüssieren könnte, wenn das gar Inhaftierten möglich wäre, was natürlich nicht zutrifft, wie K. aus den ihm nach sofortiger Kündigung der hartzigen Kohle zugesandten Auszügen aus des Gesetzgebers Blättern erfahren durfte.

Zwar erscheint K. diese Regelung mindestens unlogisch, weil Vater Staat für einen Inhaftierten viel heftiger löhnt als für einen vierfach verhartzten Prekarier, aber lassen wir das. – Man sagt „reüssieren“, denn das ist intellektuell und apart akademisch, *hüstel*…

***

Cool, das Stargate für zu Hause gibt es jetzt auch. – Korrekt, K. will wieder aussteigen; im Auge behalten, den Mann!

PS: Auch wieder ganz ohne Irokasmus angemerkt, glaubt K. anmerken zu müssen, dass er die zum Teil deutliche Verteuerung auch vegetarischer und veganer Lebensmittel durchaus wahrgenommen hat. Allein, K. ist ohnehin im Widerstand, im Auge behalten, plant irgendwann den Umsturz, denn er hat schon überlegt, vom Veganer zum Vegetarier zu werden, glaubt jedoch nunmehr, derartigen Anfechtungen viel besser Herr werden zu können, indem er sich immer einmal wieder, so zwischendurch, vielleicht ein oder zwei Mal im Monat, einen richtigen Döner einzudrehen genehmigt, Alter! Es geht hier nicht darum, dass Döner schöner macht, denn wie allgemein bekannt sein dürfte, gibt es, was die Anmut der äußeren Erscheinung des K. angeht, kaum noch Steigerungsmöglichkeiten. Äh… – *hüstel*. Es besteht in diesem Kontext kein Grund zur Beunruhigung, denn K. arbeitet dieses von einem wahrlich Wissenden auf den Markt geworfene Buch eben sorgfältig durch.

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